(openPR) LEIPZIG. (Ceto) In den europäischen Wirtschaftsredaktionen dürfte der aktuelle EU-Gipfel heute das beherrschende Thema sein. „Die Nervosität und die damit verbundene Risikoscheu an den Rohstoff- und Finanzmärkten ist weiterhin extrem groß und die Investoren warten gespannt auf die ersten Signale des laufenden EU-Gipfels“, schreibt der Oil Market Report. Nach außen gedrungen ist noch nichts – und erwartet wird überdies auch nicht viel, wie Futures Services berichtet: „Marktteilnehmer sind sich äußerst unsicher über den Ausgang der Spitzentreffens. Während Politiker im Vorfeld entscheidende Schritte andeuteten, zweifeln Experten, dass der große Wurf gelingen wird.“ Zu unterschiedlich sind die Vorstellungen der Teilnehmer, wie mit der Schuldenlage nun am besten umzugehen sei. Die preistreibenden Nachrichten – der norwegische Ölstreik, die syrisch-türkische Krise, das iranische Embargo – haben bereits Einfluss ausgeübt und stehen heute, so scheint es, nur in der zweiten Reihe. Rohöl ist etwas preiswerter geworden: Ein Barrel Nordseeöl (Brent) kostet am europäischen Nachmittag 92,70 Dollar, während ein Barrel US-Leichtöl (WTI) am amerikanischen Vormittag für knapp 80 Dollar zu erstehen ist.
Eine noch deutlichere Schwächephase durchleidet in diesen Stunden der ohnehin schwache Euro, den die Gipfel-Skepsis zeitweise auf beinahe 1,24 Dollar herunterzieht. Kein Wunder daher, dass Heizölkunden heute für 100 Liter einer 3.000-Liter-Lieferung ordentlich drauflegen müssen: Mit 84,70 Euro ist stehen nach unserer täglichen Erfassung 67 Cent mehr in den Büchern als am Vortag.
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