(openPR) LEIPZIG. (Ceto) Der Rohölpreis ist bis zum Nachmittag auf ihre Tagesausgangswerte zurückgekehrt. Bei Redaktionsschluss kostete das Barrel US-Leichtöl (WTI) knapp 82 Dollar, Nordseeöl (Brent) 83 Dollar.
Zwischenzeitlich waren die Notierungen leicht nach oben geklettert, nachdem die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe positiver ausgefallen waren, als zuvor angenommen. Sie fielen um 23.000 auf 452.000, Analysten waren von einem Rückgang um 7.000 ausgegangen. Diese Daten stützen auch den Dollar, der in der Folge etwas anzog. Es bleibt abzuwarten, welche Impulse von weiteren Wirtschaftsdaten kommen. Trotz dieses Lichtblicks scheint die Skepsis um die wirtschaftliche Entwicklung zu dominieren. Der Ölpreis vermochte es nämlich nicht, seine Gewinne zu behaupten.
Ein Plus hatten indes die Ölbestandsdaten dem Ölpreis zuvor beschert, die in dieser Woche einen unerwarteten Abbau bei den Produkten konstatiert hatten. Diese Entwicklungen stehen allerdings vor dem Hintergrund historisch hoher Ölbestände. Beispielsweise belaufen sich die Rohölvorräte auf 361 Millionen Barrel, vor einem Jahr waren es mit 339 Millionen Barrel noch deutlich weniger. Anhand der Fundamentaldaten ist das Preisniveau noch immer nicht zu rechtfertigen.
Die US-Nachfrage ist also lange nicht so, wie sie Finanzanleger gerne hätten. „China bleibt somit die tragende Säule für die weltweite Ölnachfrage.“, sagen die Rohstoffexperten der Commerzbank. Es gebe zudem Spekulationen, dass China seine Tankstellenpreise erstmals seit April anheben könnte. Aufgrund der danach höheren Verarbeitungsmargen könnten sich die Raffinerien dazu veranlasst sehen, noch mehr Rohöl zu verarbeiten.
Für den hiesigen Heizölmarkt hält die Erhebung von BRENNSTOFFSPIEGEL und mineralölrundschau indes nur minimale Veränderungen fest. Um zwei Cent sank der Preis für die 100-Liter-Partie Heizöl EL (bei einer Gesamtmenge von 3.000 Litern). Damit betragen die Bezugskosten nunmehr 67,52 Euro. Der starke Euro begrenzt – trotz gestern gestiegener Rohölpreise – den Aufschlag hierzulande.
Die Entwicklung der einheimischen Heizöl-Endverbraucherpreise im Bundesdurchschnitt und in den einzelnen Bundesländern zeigen die Grafiken auf dem Energieportal www.brennstoffspiegel.de in der Rubrik Marktdaten. Regionale Abweichungen sind marktbedingt jederzeit möglich.
Frank Urbansky
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