(openPR) LEIPZIG. (Ceto) Kaum raucht es in Libyen wieder kräftig, brennt auch Nordseeöl (Brent) ein kleines Feuerwerk ab. In Amerika indes bewegte sich gar nichts. Deutsche Heizölverbraucher traf diese Entwicklung heute (noch) nicht. Hier sanken die Preise aufgrund der gestrigen Verluste und dank eines nach wie vor starken Euros.
Gaddafi lässt einen wichtigen Ölhafen bombardieren sowie eine für die Förderung des schwarzen Goldes wichtige Stadt mit Panzern attackieren, und schon rauscht Nordseeöl (Brent) im fernen London nach oben, und zwar um 2,50 US-Dollar je Barrel. Obwohl OPEC und EU, für die Libyen immerhin der drittgrößte Öllieferant ist, längst Notfallpläne haben, die Saudis ihre Förderung hochschraubten und von einer Verknappung nicht geredet werden kann, sahen Spekulanten dunkel rauchende Wolken am Versorgungshimmel.
Ganz anders in den USA. Hier gibt es Öl in Hülle und Fülle (aus eigenen Beständen und Importen). Selbst ein Engpass an arabischem Öl würde kaum Panik auslösen. Das wissen alle, auch die Anleger. Deswegen zuckte sich heute US-Leichtöl (WTI) wenig bis gar nicht.
Hierzulande folgten die Notierungen den gestrigen Verlusten von Brent. Deswegen konnten sich deutsche Verbraucher über sinkende Heizölpreise freuen, die zudem ein starker Euro flankierte, der fest um die 1,39-US-Dollar-Wechselkursmarke handelte. Die Bezugskosten verringerten sich somit um 59 Cent auf 85,78 Euro, bezogen auf die 100-Liter-Partie einer Gesamtlieferung von 3.000 Litern Heizöl EL. Dennoch bleibt Heizöl recht teuer. Zum Vergleich die Daten der Vorjahre mit einer Einschätzung, wie sie sich in den kommenden Monaten entwickelten:
09.03.2010 64,18 Euro, steigend,
09.03.2009 48,18 Euro, steigend,
09.03.2008 77,37 Euro, fallend,
09.03.2007 55,58 Euro, steigend
09.03.2006 62,14 Euro, leicht steigend.
Die generell eher steigende Tendenz für diese Jahreszeit kann auch in diesem Jahr für den deutschen Heizölpreis so angenommen werden, da die gute konjunkturelle Lage sowohl in Europa als auch China den Verbrauch an Rohöl weiter befeuern werden. Die Krise in Nordafrika und Arabien ist da nur, wenn auch ein sehr dickes, Tüpfelchen auf dem i. Das berichtet das Onlineportal des Fachmagazins BRENNSTOFFSPIEGEL und mineralölrundschau auf seiner Website http://www.brennstoffspiegel.de.
Eine tagtägliche Einschätzung der Entwicklung der Rohöl- und Heizölpreise sowie wichtige Meldungen zum Energiemarkt bietet der Ceto-Newsticker. Interessenten, die diesen auf ihrer Website einbinden möchten, finden dazu hier weitere Informationen:
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Die Entwicklung der einheimischen Heizöl-Endverbraucherpreise im Bundesdurchschnitt und in den einzelnen Bundesländern zeigen die Grafiken auf dem Energieportal www.brennstoffspiegel.de in der Rubrik Marktdaten. Regionale Abweichungen sind marktbedingt jederzeit möglich.











