(openPR) LEIPZIG. (Ceto) Auch wenn es seit unserer gestrigen Nachmittagsmeldung zu Gegenbewegungen kam, ist Rohöl aktuell und weltweit recht günstig zu erstehen. Relativ betrachtet, selbstredend. Denn natürlich kostet Öl mehr als vor zwei Jahren - im Alltag am deutlichsten an den Zapfsäulen zu spüren, wo das Level nicht gerade niedrig ist. Trotzdem: So preiswert wie in diesen Tagen war Rohöl schon geraume Zeit nicht mehr. Genauer gesagt waren die derzeitigen Notierungen (Barrelpreise: Nordseeöl Brent 91 Dollar, US-Leichtöl WTI 79 Dollar) zuletzt um Weihnachten 2010 auf demselben Niveau – zumindest bei Brent, das für den hiesigen Markt die wichtigere Referenz ist. Die OPEC wird möglicherweise ihren noch frischen Beschluss in Zweifel ziehen, wenn die Überversorgungslage anhält und die Nachfrage nicht anzieht. Derzeit vertraut das Kartell der erdölexportierenden Länder noch auf steigendes Interesse am Öl. Erste Medien aus dem Börsenumfeld spekulieren bereits über mögliche OPEC-Reaktionen, geben diesen Überlegungen mehr Gewicht als den kurzfristigen News über Produktionsausfälle (Norwegen: Streik) und das Ende von Produktionsausfällen (Golf von Mexiko: Debby macht einen Bogen ums Öl).
Der Euro ist so schwach wie gestern, belastet durch die anhaltenden Europa-Sorgen. Die Prognose des Heizölpreises ist schwierig, die Schwankungen klein und kurzfristig, die Signale daraus nicht eindeutig. Die Ein-Dollar-Gegenbewegung nach oben schlägt eventuell auf Heizöl durch, viel verändern sollte sich gegenüber gestern aber nicht.
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