(openPR) LEIPZIG. (Ceto) Gewinnmitnahmen sorgen an den Rohstoffbörsen am Ende der Woche nach einem steilen Aufwärtskurs erstmals für eine Gegenbewegung, die den Namen auch verdient hat. Während ein Barrel Nordseeöl (Brent) an der Londoner ICE im gestrigen Späthandel für 107,60 Dollar gehandelt wurde, kosten 159 Liter kurz vorm Start ins Wochenende zur Stunde „nur noch“ 106,30 Dollar. Ähnlich sieht es bei der US-amerikanischen Leichtölsorte WTI aus: Im selben Zeitraum ging es um einen Dollar runter auf nunmehr 91,20 Dollar je Barrel. Das Ausbleiben neuer Nachrichten aus Nahost ist weder preishemmend (=bärisch) noch preistreibend (=bullisch). Derzeit sehen Experten aber nur wenig Potenzial für deutliche Preisrückgänge. Ein neuer „Bulle“ gesellt sich noch vorm Wochenende aufs Parkett, insbesondere aufs europäische: Das Buzzard-Ölfeld in der Nordsee geht für Reparaturen und Wartung für vier Wochen aus dem Betrieb. Das entzieht dem Markt frisches Öl, könnte das hohe Level für Brent weiter stützen.
Auch wenn Spanien ein paar funktionierende Finanzierungsgeschäfte auf den Weg gebracht hat, enttäuschen die Iberer an anderer Stelle: Man erwartet nun eine schlechtere Konjunkturentwicklung als bisher. Das ist schlecht für den Euro, der sich folgerichtig nach unten orientiert, während Anleger in den Dollar flüchten. Gerade mal 1,215 Dollar ist ein Euro aktuell noch wert. Da ist es nicht verwunderlich, dass sich Heizöl trotz der gegenläufigen Entwicklung beim Rohöl im bundesdeutschen Schnitt noch einmal verteuert: auf 92,30 Euro pro 100 Liter einer 3.000-Liter-Lieferung. Das sind 65 Cent mehr als gestern. Und nicht nur das: Heizöl kostet deutlich mehr als in den Vorwochen (siehe unten) und ist innerhalb der Woche gleich um 3 Prozent teurer geworden.
29 KW 2012 91,23 €
28 KW 2012 89,24 €
27 KW 2012 88,28 €
26 KW 2012 84,11 €
25 KW 2012 83,96 €
24 KW 2012 84,74 €
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