(openPR) LEIPZIG. (Ceto) Pünktlich zum Freitag, den 13. haben wir die 100 zurück. Im gestrigen Späthandel zogen die Preise für die Referenzsorten Brent (Nordsee) und WTI (amerikanisches Leichtöl) deutlich an, auch heute Morgen setzte sich der Trend bisher fort: WTI markiert den höchsten Stand der Woche, aktuell kostet das Barrel etwas mehr als 86 Dollar. Brent überwindet die 100-Dollar-Marke gestern Abend gegen 19:15 Uhr und schraubt sich auf nunmehr 101,40 Dollar pro Fass.
Viele neue Nachrichten sind es nicht, die hinter diesem Anstieg stecken. Vielmehr haben die Marktteilnehmer den aktuellen Marktberichten keine klare Tendenz entnehmen können. Preistreibende Lager-Abbauten stehen in den USA preishemmender Nicht-Nachfrage gegenüber. Von mangelnder Nachfrage sprechen auch das Amt für Energiestatistik in den Vereinigten Staaten (EIA) und die Internationale Energieagentur (IEA) – allerdings nicht so sehr, dass es überraschend daherkommt. Die Nachricht des Tages hat nach kleiner Pause mal wieder etwas mit dem Iran zu tun: Die USA erhöhen den Druck, ergänzen ihre Sperrliste. „Betroffen sind 11 Unternehmen, die an der Entwicklung des iranischen Atom- und Raketenprogramms beteiligt sind, sowie dutzende Banken und Reedereien, mit denen Teheran das EU Embargo und bisherige Sanktionen zu umgehen versucht“, schildert Futures Services. 58 Tanker seien identifiziert worden, um zu verhindern, dass diese zukünftig unter falschem Namen oder fremder Flagge Öl exportieren. Bereits gestern haben wir vermeldet, dass die US-Marine ihre eindrucksvolle USS Ponce (174 Meter lang, 25 Meter breit) in die Straße vom Hormuz geschickt hat. Das ist keine Urlaubsreise.
Erstmals seit Juli 2010 rutscht gestern der Euro im Angesicht der weltweiten Konjunkturschwäche unter 1,22 Dollar. Dort ist er nach wie vor, und nachdem Moody’s taufrisch Italiens Anleihen beinahe auf „Ramsch“ herabstuft, könnte das auch so bleiben. Wie gestern schon mathematisch hergeleitet, ist das endverbraucherfreundlichen Heizölpreisen nicht gerade zuträglich.
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