(openPR) LEIPZIG. (Ceto) Auf hohem Niveau sind die Rohölnotierungen in der zweiten Tageshälfte zunächst rückläufig. Ein Barrel Brent wird an der Londoner ICE derzeit für 115,30 Dollar gehandelt, die US-amerikanische Referenzsorte WTI in New York für 96 Dollar je Barrel. Nachdem der vorangegangene Anstieg von Marktbeobachtern vorwiegend mit technischen Käufen begründet wird, tendieren nun die Ölpreise durch schwächere Aktienmärkten in die Gegenrichtung. Auch ist ungewiss, wie der Leitzins-Entscheid der Europäischen Zentralbank am Donnerstag ausfallen wird. Hoffnungen auf expansive Maßnahmen sind zwar alles andere als unbegründet, gilt doch der oberste Europa-Bänker Mario Draghi durchaus als Freund von derlei Finanzspritzen und hat vor mehreren Wochen solche bereits vage in Aussicht gestellt. Allerdings sind gleichlautende Erwartungen sowohl in den USA als auch in der Eurozone jüngst mehrmals nicht zur Realität geworden. Der Markt reagiert unsicher, ohne eindeutige Richtung. Branchendienst Futures Services zitiert derweil unschöne Prognosen von Marktteilnehmern: „Jeden Tag, den die Verhandlungspause zwischen dem Westen und dem Iran andauert, ohne dass Teheran Zugeständnisse in seiner Atompolitik macht, rückt eine militärische Eskalation näher.“ Sollte dies eintreten, sind die fehlenden 10 Dollar je Barrel zum Jahreshoch vermutlich schnell eingepreist.
Soweit ist es noch nicht, und Heizöl reagiert zunächst auf den jüngsten Anstieg bei Rohöl, der bis zum heutigen Mittag angehalten hatte. Erwartungsgemäß legen hundert Liter einer 3.000-Liter-Lieferung daher zu, und zwar auf 95,43 Euro brutto im bundesweiten Schnitt. Das sind 44 Cent mehr als gestern, während die aktuelle verbraucherfreundliche Korrektur frühestens morgen beim Heizöl ankommt.
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