(openPR) LEIPZIG. (Ceto) Ruhe in New York und London heißt auch Ruhe in Deutschland. Die Rohölnotierungen bewegten sich nach ihren gestrigen Verlusten kaum. Gleiches galt fürs Heizöl hierzulande. Das gab aufgrund eines etwas stärkeren Euros leicht nach und liegt nun 62 Cent unter den Preisen vom Montag.
Die Woche klang an den Rohstoffbörsen aus, wie sie verlaufen ist – im Endeffekt recht ruhig. Zwar wurde Rohöl seit Montag etwas teurer, beide Referenzsorten Brent und WTI legten um rund 1 US-Dollar je Barrel zu. Jedoch gab es keine dramatischen Ausreißer nach oben und unten wie in den 14 Tage zuvor.
Analysten schieben das auf sich ausgleichende Faktoren. Die Nachfrage sehen viele bedroht, da die Brent und WTI um rund 20 Dollar mehr kosten, als sich durch fundamentale Daten rechtfertigen ließe. Die Konjunktur in den USA schwächelt. Asien ist aufgrund Japans zwiegespalten: Indien und China Top, im Land der aufgehenden Sonne kriselt es als Folge des Erdbebens jedoch.
Und selbst Europa ist gespalten. Die Konjunktur läuft ganz gut, selbst die Krisenstaaten Griechenland sind nicht vollends im Minus (wann man ihren Wirtschaftsstatistiken Glauben schenken darf). Die Unsicherheiten über die Gemeinschaftswährung bremst jedoch den Euro Notierungen. Dennoch konnte er die Woche über leicht zulegen.
Vor allem das führte zum Wochenausklang zu Mini-Abschlägen in Deutschland, wie von BRENNSTOFFSPIEGEL und mineralölrundschau am Morgen prognostiziert. Die 100-Liter-Partie kostete bei einer Gesamtlieferung von 3.000 Litern Heizöl EL im Bundesdurchschnitt 80,81 Euro – 8 Cent weniger als gestern. Damit sank Heizöl – im Gegensatz zu seinem Grundstoff Rohöl – seit Montag um 62 Cent (80,43).
Die Entwicklung der einheimischen Heizöl-Endverbraucherpreise im Bundesdurchschnitt und in den einzelnen Bundesländern zeigen die Grafiken auf dem Energieportal www.brennstoffspiegel.de in der Rubrik Marktdaten. Regionale Abweichungen sind marktbedingt jederzeit möglich.
Frank Urbansky
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