(openPR) LEIPZIG. (Ceto) Rohöl ist zum Wochenausklang hin wieder etwas teurer geworden. Bei Redaktionsschluss kostete Nordseeöl (Brent) 109 Dollar; US-Leichtöl (WTI) 99 Dollar. Analysten sehen den etwas anziehenden Euro sowie eine technische Gegenreaktion in Folge der gestern nachgiebigen Rohölpreise als Grund für die Entwicklung. Zudem liegt das Interesse der Marktteilnehmer nun schon bei den Kontrakten für Januar 2012.
Im Wochenverlauf hat sich derweil der Preisunterschied – der Spread – zwischen europäischem und amerikanischem Öl verringert. Während Brent leicht an Boden verlor, legte der WTI-Preis erstmals seit Juni zeitweilig auf über 100 Dollar zu. Laut Eckart Keil, Analyst der Premium Pearls Fund AG, trüben die Konjunkturaussichten in Europa die Laune der Anleger ein, was den Brentpreis drückt. Auf der anderen Seite gebe es aus den USA leichte Verbesserungen zu vermelden. Des Weiteren sei in den Zentral-USA die fundamentale Ölversorgung durch eine Pipelineumleitung verbessert worden, was sich in einer Nachfragesteigerung niederschlage.
Für Brent könnte es noch weiter bergab gehen. „Wir sehen kurzfristig weiteres Abwärtspotenzial“, so die Ansage der Rohstoffexperten der Commerzbank. „Sollte Europa aufgrund der Schuldenkrise in eine tiefe Rezession rutschen, hätte dies auch negative Auswirkungen auf die Ölnachfrage.“ Denn Europa stelle 16 Prozent der weltweiten Ölnachfrage und konsumiere noch immer 40 Prozent mehr Öl als China.
Der hiesige Heizölpreis entfernte sich vor dem Wochenende derweil weiter vom Jahreshoch, das bei 91,07 Euro pro 100 Liter-Partie (Gesamtmenge: 3.000 Liter) Heizöl EL liegt. Heute verringerten sich die Bezugskosten um 49 Cent auf 90,45 Euro.
Zum Vergleich die Werte der Vorjahre, die dennoch deutlich niedriger ausfallen:
Preis HEL 3.000 Liter am 18.11.2010 69,23 €,
Preis HEL 3.000 Liter am 18.11.2009 58,30 €,
Preis HEL 3.000 Liter am 18.11.2008 65,14 €,
Preis HEL 3.000 Liter am 18.11.2007 70,84 €,
Preis HEL 3.000 Liter am 18.11.2006 55,43 €.
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