(openPR) LEIPZIG. (Ceto) International tat sich zu Wochenbeginn wenig bei den Ölpreisen. Sie dümpelten um Werte vom vergangenen Freitag bei mäßigen Umsätzen, was sie mit mit der Lage am hiesigen Heizölmarkt gemeinsam hatten. Auch hier hielt sich die Orderlust in Grenzen, jedoch steigen die Preise wegen des schwächeren Euros auf ein neues Jahreshoch.
Spekulanten dürften sich kurz vor Weihnachten wie im Paradies fühlen. Die Rohölpreise – vollkommen überteuert – halten, wie schon in der vergangenen Woche, ihr Niveau. Kurz vor dem frohen Fest gab es zwar noch einige Gewinnmitnahmen, doch die wirkten sich auf die Notierungen kaum aus. Die pendelten um die Werte vom vergangenen Freitag und zeigten zum Nachmittag sogar schon wieder steigenden Ambitionen.
Die fundamentale Lage wartet dabei mit einigen preistreibenden Faktoren auf: Verstärkte Nachfrage aus China, erhöhter Bedarf und schrumpfende Bestände in
Europa und den USA durch den kalten Winter sowie ein Liebäugelnd er OPEC mit einem Barrel-Preis von 100 US-Dollar könnten auch in den nächsten Tagen die Herzen der Anleger erfreuen. Heute hielten die sich jedoch vornehm zurück. Marginale Umsätze an den Warenterminbörsen zeitigten so ruhige Notierungen, die sich den ganzen Tag über in einer minimalen Spanne von 40 Cent nach oben und unten bewegten.
Beim deutschen Heizölpreis gab es jedoch keine Verschnaufpause – er kletterte am 3. Tag in Folge auf ein neues Jahreshoch – vor allem begünstigt durch einen schwachen Euro. 74,36 Euro pro 100-Liter-Partie einer Lieferung von 3.000 Litern Heizöl EL sind derzeit zu berappen, das sind 22 Cent mehr als am Freitag.
Heizöl bleibt damit sehr teuer. Zum Vergleich die Heizölpreise jeweils am 20. Dezember der vergangenen 4 Jahre: 2009 – 58,59 Euro; 2008 – 51,61 Euro; 2007 – 72,79 Euro; 2006 – 54,03 Euro. Vergleichbar ist der Preis von heute allenfalls mit dem vor drei Jahren. Damals stiegen die Heizölkosten, getrieben von Spekulationen an den Rohölbörsen, bis zum Sommer 2008 auf knapp 100 Euro je 100 Liter an. Das berichtet das Onlineportal des Fachmagazins BRENNSTOFFSPIEGEL und mineralölrundschau auf seiner Website
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Die Entwicklung der einheimischen Heizöl-Endverbraucherpreise im Bundesdurchschnitt und in den einzelnen Bundesländern zeigen die Grafiken auf dem Energieportal
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Frank Urbansky
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