(openPR) LEIPZIG. (Ceto) Das Ende des Ölarbeiterstreiks in Norwegen hat nicht zu nennenswerten Preisrückgängen beim Rohöl geführt. Vielmehr kam aus Großbritannien ein preistreibender Einfluss hinzu. Die Industrieproduktionen haben entgegen der Prognose zugenommen, und die Differenz zwischen Schätzung und realem Ergebnis war groß genug, um den Ölpreisen Auftrieb zu geben. Dieser hatte allerdings eine recht kurze Halbwertzeit, und so waren Brent-Barrelpreise um 99 Dollar schon gegen Abend wieder hinfällig. Übrigens auch deswegen: Das amerikanische Amt für Energiestatistik (EIA), angesiedelt im US-Energieministerium, hat die Erwartungen für die weltweite Ölnachfrage nach unten korrigiert. In 2012 solle der Konsum der USA um 0,8 Prozent unter Vorjahresniveau liegen, zitiert Futures Services den aktuellen Bericht. Mit nur 18,68 Mio. Barrel pro Tag rechne die EIA mit dem niedrigsten Durchschnittsverbrauch seit 15 Jahren.
Aktuelle Rohölnotierungen: Ein Barrel Brent (Nordseeöl) wird für 98,70 Dollar, ein Barrel WTI (US-Leichtöl) für 84,60 Dollar gehandelt.
Den Euro hat gestern bei einem Gegenwert um 1,2236 Dollar ein neues 2-Jahrestief erwischt, aus dem er sich nur mühsam wieder herausarbeitet. Der Fall ins Tief war allerdings ein kurzer, denn viel besser war es um die Gemeinschaftswährung zuvor auch nicht bestellt. Insgesamt bedeutet die Konstellation „Rohöl ein bisschen runter“ plus „Euro ein kleines bisschen runter“ für den heutigen Mittwoch wohl einen nicht allzu auffälligen Preisrückgang bei Heizöl.
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