(openPR) LEIPZIG. (Ceto) Vorwiegend aus technischen Gründen ging es für die Rohölnotierungen gestern weiter bergab. Im Vorfeld der anstehenden Entscheidungen (oder Nicht-Entscheidungen) von EZB und Fed über expansive Maßnahmen wurden Gewinnmitnahmen realisiert, die zu weiteren Verkäufen führten. Ein Barrel Nordseeöl (Brent) kostet zur Stunde etwas weniger als 105 Dollar, die amerikanische Referenzsorte WTI startete bei 88 Dollar in den (europäischen!) Morgen. Aus fundamentaler Sicht gibt es für beide Waagschalen etwas hineinzulegen: Preistreibend dürften sich die aktuellen Bestandsschätzungen des American Petroleum Institute (API) auswirken, die von einem heftigen Rückgang der Rohölbestände in amerikanischen Lägern ausgehen. Beruhigend dagegen: Selbst wenn die Produktion in den OPEC-Ländern offenbar geringfügig gesunken ist, liegt sie weiterhin oberhalb der angestrebten Fördermenge – und auch die globale Versorgung insgesamt scheint nicht gefährdet zu sein.
Dennoch lässt die Mathematik heute nur einen heizölkundenfreundlichen Schluss zu: Es geht nach unten, und zwar deutlich! Denn Euro-Aufwertung (derzeit: 1,233 Dollar) und sinkende Rohölpreise gehen an diesem Mittwoch Hand in Hand und verstärken damit die Abwärts-Tendenz. Knapp gesagt: Preiswerteres Öl ist preiswerter zu erstehen – das sollte auch beim Kunden ankommen.
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