(openPR) LEIPZIG. (Ceto) Erneut haben die Rohölnotierungen kräftig zugelegt. Nach Erscheinen unserer nachmittäglichen Heizölmeldung kletterten die Preise für ein Barrel Nordseeöl (Brent) auf 112 Dollar und für ein Barrel amerikanisches Leichtöl (WTI) auf 94 Dollar. Etwas unterhalb der genannten Werte bewegen sich die Notierungen zur Stunde im Frühhandel. Verantwortlich gemacht wird nach wie vor das Gesamtumfeld, das sowohl in fundamentaler als auch charttechnischer Hinsicht preistreibend ist. Einzig wirklich neues Ereignis war am Abend die Schätzung der US-Ölbestände, die erneut auf Abbauten in den Lägern deutet – allerdings war auch das bereits vermutet worden. Vielmehr sind es die schon bekannten latent aktuellen Sachverhalte, die durch kleine Erweiterungen an Einfluss gewonnen haben. Tropensturm Ernesto zum Beispiel entwickelt sich zum handfesten Hurrican. Da greift die Regel: Je stärker die Naturgewalt, desto größer das Risiko, desto höher der Preis. Mit aufbauenden Worten, sprich einer ordentlichen Portion Kriegsrhetorik, sichert Iran-Diplomat Saeed Jalili dem syrischen Regime Unterstützung im „Kampf gegen den Feind“ zu. Sein Landmann und Marineadmiral Habibollah Sayyari tönt, seine Mannschaft habe die Straße von Hormuz unter Kontrolle. Die Regel ist dieselbe: Je größer das Risiko…
Die Spekulationen um Griechenlands Euro-Kompatibilität sind wieder voll im Gange, das bremst die Erholung der Gemeinschaftswährung wieder aus. Stagnierender Euro plus anziehende Ölpreise – diese Mixtur bringt Heizölkunden neuerliche Aufschläge. Wohl leider keine kleinen.
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