(openPR) LEIPZIG. (Ceto) Wie festgebunden an den seit Freitagnachmittag genannten Werten leiden die Rohölnotierungen seit Freitagabend unter Bewegungsmangel. Bis auf kurze Zuckungen stehen die schon am Morgen genannten Preise felsenfest bei 106,30 Dollar (für ein Barrel Brent aus der Nordsee) und 90 Dollar (für ein Barrel WTI aus den USA). Der Grund: Es ist nichts Wesentliches geschehen in der weiten Welt, und zumindest für den Bereich „Wirtschaftsnews“ wird sich das heute auch nicht mehr ändern. Oder, wie Branchendienst Futures Services es ausdrückt: „Da am Nachmittag keine weiteren Konjunkturdaten anstehen, bleibt die Aufmerksamkeit der Marktteilnehmer auf Neuigkeiten aus dem Nahen Osten und der Geldpolitik sowie Impulse aus dem Devisenhandel gerichtet.“
Potenziale nach unten und oben sind also begrenzt, ein wenig bullisch (preistreibend) ist das Umfeld durch zwei Ereignisse: Wartungsarbeiten an einer Nordsee-Bohrinsel sichern das hohe Niveau bei Brent – 200.000 Barrel ist der (geplante) Ausfall in Zahlen. Und US-Hardliner üben sich, wenn denn auch nur ein klein wenig Substanz im sonntäglichen Bericht der israelischen Haaretz steckt, im Aufrechterhalten und Verstärken einer Drohkulisse gegenüber dem Iran.
Währenddessen taumelt unsere angeschlagene Gemeinschaftswährung weiter zwischen Skepsis und Hoffnung – bei 1,225 Dollar steuern die Euro-Scheine und alle, die mit ihnen bezahlen müssen, richtungsweisenden Entscheidungen der Europäischen Zentralbank entgegen. Die werden erst am Ende der Woche erwartet, wenn sie denn kommen. Hundert Liter Heizöl haben sich jedenfalls erwartungsgemäß ein wenig verteuert, kosten in der 3.000-Liter-Partie heute 91,06 Euro. Dieser bundesdeutsche Schnitt ist um 48 Cent höher als der Wert vom Freitag.
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