(openPR) LEIPZIG. (Ceto) In Anbetracht der Nicht-Nachrichtenlage wäre es denkbar, auf den gestern zur selben Stunde erschienenen Report zu verweisen und zu sagen: Da steht alles drin! Alle Tendenzen bleiben so, wie wir sie für den Zeitraum 24 Stunden zuvor beschrieben haben: Nordseeöl Brent seit gestern Nachmittag noch weiter runter, Euro unterm Strich bei etwa 1,315 Dollar, Heizöl infolgedessen heute wohl auch runter. Es ist, als hätten sich die Auswirkungen der vorgestrigen Nachrichten über US-Rekord-Ölvorräte und US-Wirtschaftsdaten sich recht gleichmäßig über die letzten 40 Stunden verteilt. Im Frühhandel geschieht indes nicht so viel, wird Nordseeöl Brent für 116 Dollar je Barrel gehandelt. Auch amerikanisches Leichtöl WTI ist recht konstant für 102,60 Dollar je Barrel zu haben. Dass sich der Preis aktuell wenig ändert, ist natürlich auch auf die Zeitverschiebung zurückzuführen – doch auch vor der amerikanischen Nacht hat die US-Referenzsorte eine beeindruckend kurvenlose Kurve hingelegt, in Fachkreisen auch steigungsfreie Gerade genannt. Dass es in der Tendenz eher bärisch zugeht, die Rohölnotierungen also eher im Sinken begriffen sind, liegt nicht zuletzt am Kartell der ölexportierenden Länder. „Die OPEC ist eine Woche vor den neuen Monatsberichten der EIA und IEA bemüht zu unterstreichen, dass das aktuelle Preisniveau nicht ihren Vorstellungen entspricht“, merkt der Börsendienst Futures Services an und zitiert die OPEC-Angst vor der „Vernichtung von Nachfrage“, die das Kartell angesichts des hohen Preisniveaus befürchtet.
Die Leitzins-Nicht-Veränderung hat nicht überrascht, weswegen der Euro nicht aus dem Rahmen fällt (Haben Sie’s gemerkt: Schon wieder dreimal „nicht“ im Satz!). Angesichts der kontinuierlichen Rohölverbilligung sind die Abschläge für Heizöl wahrscheinlich größer als am Vortag.
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