(openPR) LEIPZIG. (Ceto) Griechenlands Zukunft bleibt ungewiss. Viele Anläufe für eine Regierungsbildung sind bisher erfolglos geblieben, das Wochenende zeitigte keine Erfolge. Dahinter ein Rattenschwanz: Der Rest von Europa samt seiner Gemeinschaftswährung. Die auch von Meldungen aus Spanien ziemlich unter Druck steht. Der Euro verlor daher zum Wochenauftakt erneut an Wert, kommt zur Stunde nicht mehr auf 1,29 Dollar. Auch die Rohölpreise werden derzeit am meisten von den Nicht-Entwicklungen an der Ägäis beeinflusst – es geht ebenfalls ein Stück nach unten. Begleitet und begünstigt wird der Abwärtsdrang vom saudischen Ölminister Ali al-Naimi, der nimmermüde niedrigere Ölpreise fordert und dies auch am Wochenende wiederholt hat. Seine UVP (unverbindliche Preisempfehlung) liegt bei 100 Dollar für ein Fass Nordseeöl, damit das weltweite Interesse am Rohöl nicht grundsätzlich nachlässt. Tatsächlich liegt Brent heute Morgen noch deutlich drüber: 112 Dollar kostet das Barrel. Amerikanisches Leichtöl ist aufgrund seines hohen Vorrats und mäßiger US-Konjunktur jüngst unter diese Grenze gefallen, die WTI-Preise liegen nach kurzem Aufbäumen zum Wochenende hin wieder bei 95,50 Dollar pro Fass.
Heizöl müsste im Verhältnis „Nachgebender Euro und nachgebende Ölpreise“ heute beinahe preisgleich bleiben, wenn sich an den Rahmenbedingungen im Laufe des Vormittags nichts Wesentliches ändert. Da der Euro ein wenig angeschlagener daherkommt als die Rohölnotierungen, wären allenfalls kleine Aufschläge möglich.
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