(openPR) LEIPZIG. (Ceto) Trotz einiger neuer Wirtschaftsdaten war der gestrige Handel an den Rohölbörsen in London und New York vorwiegend ruhig. Technische Käufe und Verkäufe bestimmten das Bild, und erst am späten mitteleuropäischen Abend trafen die Daten des American Petroleum Institutes (API) ein: Den aktuellen Bestandsschätzungen zufolge ist in US-Lägern wieder etwas mehr Rohöl vorhanden. Dies war anders erwartet worden – und größere Differenzen zwischen Erwartung und tatsächlicher Schätzung führen üblicherweise zu Preis-Reaktionen. In dem Falle hätte es abwärts gehen sollen. Doch die Notierungen zeigten sich dagegen genauso immun wie gegen die Vielzahl anderer Indizes (Bruttoinlandsprodukte okay, Konjunktur mau).
Zumindest hierzulande dürfte die Ruhe anhalten – Süddeutschland schläft heute länger, es ist Mariä Himmelfahrt. Auf internationalen Märkten spielen Feiertage wie dieser eine untergeordnete Rolle, so dass es von den Nachrichten des Tages abhängt, wie sich die Notierungen – und in der Folge auch die heutigen Heizölpreise – weiterentwickeln. Derzeit kostet ein Barrel Nordseeöl (Brent) um 114 Dollar, das US-Pendant (WTI) 93,50 Dollar. Der Euro ist zur Stunde ein wenig schwächer als vor 24 Stunden.
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