(openPR) LEIPZIG. (Ceto) Obwohl in einigen Euroländern heute Mariä Himmelfahrt gefeiert wird und es ruhiger zugehen dürfte als an Werktagen, waren die Preise für Rohöl aus der Nordsee (Brent) in größerer Bewegung als gestern. Der internationale Handel gönnt sich eben keine Verschnaufpause. Allerdings reagieren die Ölbörsen auf die steigenden US-Bestände nicht mit einer Abwärtsbewegung. Vielmehr legen die Notierungen durch technische Kauforders zu. Das Level ist und bleibt hoch – ausgerechnet da überrascht OPEC-Generalsekretär Abdalla Salem al-Badri mit dem Hinweis an die Seinen, die Produktion weiter zu senken. Im Blick hat der Mann jedoch nicht die kurzfristige Knappheit beim immer teureren Brent, sondern die möglicherweise sinkende globale Nachfrage.
Brent und die amerikanische Referenzsorte WTI driften indes weiter auseinander, weil in der Nordsee eingeplante Wartungsausfälle tatsächlich für ernstzunehmende Ausfälle sorgen. 114 Dollar je Barrel Brent gegenüber 93 Dollar je Barrel WTI stehen zu Buche. Bei dieser Differenz (=Spread) werden bereits erste Berechnungen angestellt, ob sich für die Amerikaner Ölexporte über den Atlantik lohnen.
Der starke Dollar, nach erneut positiven Wirtschaftdaten aus Übersee, bedeutet für den Euro einen Wertverlust. Heizöl verteuert sich aufgrund der ungünstigen Konstellation von Rohölpreis und Währungskurs. Doch weil am Feiertag hierzulande einige Tankwagen und Händlertelefone nicht in Betrieb sind, macht sich das im Gesamtschnitt nicht sonderlich bemerkbar: 14 Cent geht’s rauf, hundert Liter einer 3.000-Liter-Lieferung kosten brutto 94,33 Euro.
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