18.07.2003 - Zu den Forderungen des grünen Bauministers von Nordrhein-Westfalen Michael Vesper, zur Finanzierung der Steuerreform u.a. die Eigenheimzulage ganz zu streichen und die Pendlerpauschale erheblich zu kürzen, erklärt Katina Schubert, Parteivorstandsmitglied aus NRW:
Diese rot-grüne Steuerreform begünstigt die besser Verdienenden weitaus mehr als Geringverdienende. Die Ausfälle bei den staatlichen Einnahmen ausgerechnet von denen wieder reinzuholen, die am ehesten auf Eigenheimzulage und Penderpauschale angewiesen sind, nämlich bei …
18.07.2003 - Mittlerweile ist es Methode, jeden Tag irgendein neues Detail über die künftige Gesundheitsreform in die Welt zu setzen, um die Menschen zu verunsichern, zu verwirren, gleichgültig zu machen und sie so von der Einmischung in ihre eigenen Angelegenheiten abzuhalten. Methode deshalb, weil verunsicherte und verängstigte Menschen leichter manipulierbar sind. Heute nun hört man, dass zwischen SPD und CDU/CSU Einigung darüber bestünde, eine allgemeine Praxisgebühr für Arztbesuche einzuführen. Alle Mitglieder der GKV, mit Ausnahme von K…
Zur gegenwärtigen Situation im Irak erklärt der außenpolitische Sprecher des Parteivorstandes der PDS, Wolfgang Gehrcke:
Die jüngste Beratung des UNO-Sicherheitsrates war dringend notwendig. Nach Wochen von völkerrechtswidrigem Krieg und Besatzung muss sich das zuständige Organ der Staatengemeinschaft wieder Gehör verschaffen. Den Kern der Forderungen von UNO-Generalsekretär Kofi Annan an die Besatzer kann die PDS nur unterstützen: 1. Vorlage eines klaren Zeitplanes für die Übergabe der Macht an Vertreter des irakischen Volkes; 2. volle Wied…
24.07.2003 - 30 Bundestagsabgeordnete fordern fraktionsübergreifend, dass Eltern künftig für ihre Kindern mitwählen sollen. Dazu erklärt Petra Pau, PDS im Bundestag:
Der Vorschlag ist nicht neu. Er ist auch nicht gut. Er verstärkt das Wahlverhalten der Eltern, ohne die Belange der Kinder ernsthaft aufzuwerten.
24.07.2003 - PDS und SPD in Mecklenburg-Vorpommern müssen sich aus ihrer Regierungsverantwortung heraus der beabsichtigten Gesundheitsreform energisch entgegenstellen. Denn, so erklärt der stellvertretende PDS-Fraktionsvorsitzende Torsten Koplin, Regierungsverantwortung heißt nicht zuletzt, Schaden von Mecklenburg-Vorpommern abzuwenden. Die Ergebnisse der so genannten Konsensgespräche machen deutlich, dass den Bürgerinnen und Bürgern unseres Landes tiefer in die Tasche gegriffen werden soll.
Legt man die Daten des Statistischen Landesamtes M…
24.07.2003 - Der deutschen Öffentlichkeit weitgehend vorenthalten, hat Frankreich Anfang diesen Monats den gesetzlichen Mindestlohn drastisch erhöht, um den sozialen Zusammenhalt zu stärken, wie Premierminister Raffarin mitteilte. Warum ist das bei uns nicht möglich, fragt Harald Werner, gewerkschaftspolitischer Sprecher der PDS, und stellt seine Vorstellungen zum Thema Mindestlohn vor:
In vielen Ländern, wie etwa in den USA, in Großbritannien oder Frankreich, gibt es einen gesetzlichen Mindestlohn, der von Arbeitgebern nicht unterschritten …
26.07.2003 - Ein wilder CDU-MdB hat es bis ins ZDF gebracht: Berlin solle durch den Bund verwaltet und regiert werden. Dazu erklärt Petra Pau, PDS im Bundestag:
Das hat kein Sommerloch verdient, dass jeder seinen Müll hinein schmeißt. Günter Krings (CDU) will Berlin als Bundesland auflösen und nach USA-Vorbild als Hauptstadtdistrikt der Bundesverwaltung unterstellen. Die Frage, was eine deutsche Hauptstadt soll und können sollte, steht seit langem im bundesdeutschen Raum. Sie harrt seit 1990 einer kreativen Antwort.
Deshalb hat die PDS mehr…
27.07.2003 - Die FDP fordert erneut, die Arbeitszeit zu verlängern. Dies würde die Konjunktur beleben. Dazu erklärt Petra Pau, PDS im Bundestag: Das Konzept ist verrückt, asozial und altbacken.
Verrückt, weil es ökonomisch nicht stimmt. Denn Mehrarbeit für weniger Geld dämpft die Konjunktur. Asozial, weil es auf Ausbeutung setzt. Denn Mehrarbeit für weniger Geld ist Lohnklau.
Altbacken, weil es aus dem 19. Jahrhundert ist. Denn einer intensiven Wirtschaft ist extensiv nicht beizukommen. Nun fordert Cornelia Pieper (FDP) in der FAZ vom 27. 0…
Die Kritik an der Gesundheitsreform wächst. Dazu erklärt Petra Pau, PDS im Bundestag:
So schnell kann es gehen:
Noch zu Wochenbeginn lobten SPD und CDU ihr gemeinsames Werk als Durchbruch und zukunftsfähig. Nun räumen selbst Gesundheitsministerin Schmidt (SPD) und Gesundheitsexperte Seehofer (CSU), dass die gepriesene Reform nicht trägt.
Der Patient wurde amputiert. Geheilt wurde er nicht. Bislang wurden die Kosten des Systems lediglich umverteilt. Die Versicherten müssen extra-zahlen, die Kranken werden geschröpft, die Solidarität bleibt …
31.07.2003 - Zu Berichten aus Hamburg, dass ausländische Kinder von ihren Familien getrennt und abgeschoben werden sollen, erklären Petra Pau, PDS-Bundestagsabgeordnete und Mitglied des Innenausschusses, und Katina Schubert, Mitglied des PDS-Parteivorstands:
Die Hamburger Ausländerbehörde versucht derzeit Kinder aus Ghana abzuschieben, obwohl sie hier bei ihren Müttern mit Aufenthaltsrecht leben. In Ghana droht ihnen die Einweisung in Heime. Die Behörde begründet ihr restriktives Vorgehen damit, dass die Kinder illegal zu ihren sorgeberechti…
31.07.2003
Zur Diskussion um die Direktwahl des Bundespräsidenten erklären. Petra Pau, Mitglied des Deutschen Bundestages, und Katina Schubert, Mitglied des PDS-Parteivorstandes:
01.08.2003 - Zu den Ergebnissen von Expertisen des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes und des Kinderschutzbundes über die Auswirkungen der Zusammenlegung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe auf Haushalte mit Kindern erklärt der PDS-Vorsitzende Lothar Bisky:
Die von Rot-grün geplante Zusammenlegung von Sozialhilfe und Arbeitslosengeld hat zum Ergebnis, dass die Sozialhilfequote im reichen Deutschland von 3,4 auf 5,4 Prozent steigen wird. Eine solche Perspektive ist katastrophal. Von 2,8 auf 4,5 Millionen dürfte die Zahl derer wachsen, die ab Mit…
01.08.2003 - Zum Appell des Vatikans an katholische Politiker, sich gegen die Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Lebensweisen zu wenden, erklären Petra Pau, Mitglied des Bundestages, und Katina Schubert, Mitglied des Parteivorstands:
01.08.2003
Zum Einreichen der Klagen gegen die Wiederinbetriebnahme des Bombodroms in der Kyritz-Ruppiner-Heide beim Verwaltungsgericht Potsdam erklärt der stellvertretende Vorsitzende der PDS, Prof. Dr. Wolfgang Methling:
04.08.2003
Zu den jüngsten Überlegungen der Bundesregierung, einen Anstieg der Beiträge zur Rentenversicherung durch Kürzungen bei den Rentnerinnen und Rentnern zu verhindern, erklärt PDS-Bundesgeschäftsführer Rolf Kutzmutz:
04.08.2003 - Zu den beabsichtigten Zumutbarkeitsregelungen im Zusammenhang mit der Einführung des so genannten Arbeitslosengeldes II erklärt PDS-Vorsitzender Lothar Bisky:
Die große Koalition der Sozialabbauer treibt Millionen Menschen und ganze Regionen in die Armutsfalle. Wer bei einem Verhältnis von 1:30 oder gar 1:40 von offenen Stellen zu Arbeitsuchenden, wie sie in vielen Regionen im Osten, aber auch mancherorts im Westen der Republik gang und gäbe sind, ernsthaft Langzeitarbeitslosen mit massiven Kürzungen des ohnehin lächerlichen Arb…
05.08.2003
Zu den Ergebnissen des Spitzengesprächs der Regierungskoalition zur Gemeindefinanzreform erklärt Dagmar Enkelmann, stellvertretende Parteivorsitzende:
Ein Schritt vorwärts, zwei Schritte zurück - nach dieser Methode versucht die Bundesregierung den Gemeindefinanzen eine neue Grundlage zu geben. Ein Schritt vorwärts ist, dass die Gewerbesteuer bleiben und durch die Einbeziehung von Freiberuflern auf eine breitere Grundlage gestellt werden soll. Die PDS hat dies lange gefordert. Vorstellungen von BDI, Union oder FDP, man könne die …
... den Arsch versohlen!
05.08.2003
Zu den Äußerungen junger CDU-Politiker, die die Alten aus der Solidargemeinschaft ausschließen wollen, erklärt Katja Kipping, stellvertretende Parteivorsitzende, und Anja Stiedenroth, Mitglied des Parteivorstandes:
Keine Hüft-OP ab 85, Zahnersatz im Alter nur für die, die dies selbst finanzieren können - das sind keine vorschnellen Äußerungen juveniler CDU-Youngsters, das ist durchdachtes, absichtliches Formulieren einer menschenverachtenden Geisteshaltung. Katherina Reiche hat die soziale Realität vor a…