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Grundeinkommen – Die überfällige Notoperation am Kapitalismus

02.02.201218:54 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) Der Kapitalismus ist materiell die bisher erfolgreichste Gesellschaftsverfassung, die Menschen erfunden haben. Aus dem Massenelend des 19. Jahrhunderts sind im Anschluß an den II. Weltkrieg im 20. Jahrhundert blühende Gemeinwesen hervorgegangen. Die Menschen hatten in den 50er und 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts überwiegend optimistische Perspektiven und fühlten sich in der Gesellschaft aufgehoben.



Das ist inzwischen vollkommen anders geworden. Die Reformstümperei der vergangenen Jahre hat Deutsch¬land trotz aller Beteuerungen der Politiker nicht wirklich zu¬kunfts¬tüchtiger gemacht. Die Stärkung der Wirtschafts-kraft durch eine beträchtliche Steigerung der Arbeitsproduktivität ist nur einer Minderheit zugute gekommen; Millionen Mitbürgerinnen und Mitbürger mußten dafür einen hohen Preis bezahlen und weitere Millionen werden, wenn der poli¬tische Kurs nicht radikal geändert wird, dafür noch teuer zahlen müssen. Unser Gemein-wesen nimmt zu¬se¬¬hends die Sozialstruktur eines Schwellenlandes an. Die Herrschenden und ihre nützlichen Idioten versuchen seit Jahren, diese Entwicklung mit statistischen Taschenspielertricks zu vertuschen.

Die geringen und mittleren Einkommen sind in den letzten 20 Jahren real so gut wie gar nicht gestiegen. Dagegen haben sich die hohen und höchsten Einkommen vervielfacht. Zu allem Überfluß wurden die Steuern auf hohe Einkommen auch noch gesenkt und die Abgeltungssteuer für Kapitaleinkünfte erfreut Einkommens¬millionäre mit 20 Prozentpunkten Steuerrabatt, während Kleinanleger mit geringen Kapitalein¬künf¬ten ihren vollen Steuersatz zahlen müssen.

Nicht verwunderlich, daß unter solchen Umständen einerseits die Zahl der Reichen kräftig steigt und andererseits die der Armen. Die Mittelschicht schrumpft kon¬ti¬nuierlich, wodurch das Fundament der gesellschaftlichen Stabilität langsam aber sicher erodiert.

Millionen Mitbürgerinnen und Mitbürger arbeiten in prekären Arbeitsverhältnissen; die Arbeitgeber kalkulieren verkappte staatliche Lohnsubventionen durch Aufstockung der Hungerlöhne durch Hartz-IV-Gelder inzwischen ein. Daß solche Ausgebeuteten auch keine Ansprüche auf eine auskömmliche Versorgung im Alter erwerben können, versteht sich. Das vergrößert die infolge der ungünstigen demografischen Entwicklung ohnehin zunehmenden Finanzierungsprobleme der Rentenversicherung. Von den Finanzierungsproblemen der Kranken- und Pflegeversicherung gar nicht zu reden.

Die Politik begnügt sich seit Jahrzehnten damit, die Probleme vor sich herzuschieben. Ideologische Engstirnig¬keit und parteipolitisches Kindergartengezänk haben zukunftsweisende Lösungen verhindert. Hinzu kommt, daß die bestehenden unübersichtlichen Verhältnisse der Sozialbürokratie Macht und Pfründen sichern. Auf den Feldern der Finanz- und Bildungspolitik ließe sich Ähnliches sagen.

Der Abhandlung „Unbedingtes individuelles Grundeinkommen in Gestalt einer negativen Einkom¬men¬steuer – Kernstück einer unvermeidlichen Radikalreform unserer Gesellschaft“ liegt eine Vorstellung von einem weniger als heute üblich bürokratisch bevormundeten Staatsbürger zugrunde, einem Staatsbürger, der nicht mehr Mittel der herrschenden polit-ökonomischen Klasse ist, sondern deren gleichberechtigter Partner. Die Studie zeigt Mittel und Wege auf, wie durch Kombination einer mittels lebenslanger Einkommenssicherung aller Staatsbürger stabilisierten Sozialstruktur unserer Gesellschaft und der ökonomischen Leistungsfähigkeit und kreativen Dynamik der kapitalistischen Gesellschaftsverfassung Wohlstand für alle auch in Zukunft gesichert werden können.

Die Abhandlung kann als eBook bei READ Rüdenauer Edition Autor Digital oder bei New-ebooks kostenlos heruntergeladen werden.

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