… Alexander Brandt, von der Arbeitsgruppe Tierökologie am Johann-Friedrich-Blumenbach Institut für Zoologie und Anthropologie der Universität Göttingen. Um die Konsequenzen, die ein Verlust von Sex auf lange Sicht mit sich bringt zu untersuchen, haben Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen das Erbgut verschiedener sexueller und uralt-asexueller Hornmilben sequenziert und analysiert. Dabei sind sie zu dem überraschenden Ergebnis gekommen, dass uralt-asexuelle Hornmilben die schädlichen Mutationen besser loswerden können.
„Oribatiden eignen sich für …
… kehrt aus der Arktis zurück
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Das Forschungsschiff Polarstern wird am Freitagabend, den 13. Oktober 2017 nach gut fünf Monaten aus der Arktis in seinen Heimathafen Bremerhaven zurückkehren. Letztes Forschungsgebiet war der sogenannte 79°-Nord-Gletscher im Nordosten Grönlands. Dort haben Wissenschaftler an Bord untersucht, wie sich die seit etwa zwanzig Jahren steigende Ozeantemperatur vor dem Gletscher auf dessen Eismassen auswirkt.
Es ist ein ganz besonderes Gebiet, das die 45 Wissenschaftler an Bord des Forschungsschiffes Polarstern in den …
… diesjährigen Ernst Klenk Symposiums, das vom „Center for Molecular Medicine Cologne“ der Universität zu Köln in Kooperation mit der Uniklinik Köln ausgerichtet wird.
Gemeinsam mit Prof. Dr. Sabine Werner (ETH in Zürich, Schweiz) ist es den Kölner Hautärzten und Wissenschaftlern Prof. Dr. Sabine Eming, Priv.-Doz. Dr. Catherin Niemann und Prof. Dr. Dr. h.c. Thomas Krieg gelungen, international herausragende Experten für die Veranstaltung zu gewinnen. Prof. Werner gilt als Pionierin der Wundheilungsforschung und wird als externe Organisatorin des Symposiums …
… Monitor erkennen konnte. Damit schlagen die Saarbrücker Informatiker auch bisherige Methoden, die fehlerhafte 3D-Scans verbessern und Formen vervollständigen. Auch bei der Klassifizierung von gescannten Objekten zeigt die Methode aus Saarbrücken sehr gute Ergebnisse. In Zukunft wollen die Wissenschaftler ihre Methode weiterentwickeln, so dass es auch bei verformbaren Objekten und größeren Szenen funktioniert.
„Zukünftig muss es einfach und schnell gelingen, Objekte aus der echten Welt zu erfassen und diese realitätsnah in die digitale Welt zu …
… zu erhalten, sofern er körperlich gesund ist“, sagt Dr. Ben Godde, Professor für Neurowissenschaften an der Jacobs University Bremen.
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Lebenslanges Lernen, gesundes und erfolgreiches Altern sowie die Plastizität des Gehirns, also dessen Veränderbarkeit, sind die Forschungsschwerpunkte des Wissenschaftlers. „Früher hat man gedacht, die Gehirnentwicklung sei auf die Kindheit begrenzt, das Gehirn habe mit Abschluss dieser Phase ausgelernt“, sagt der 52-Jährige. Aber das stimme nicht, die Plastizität bleibe bis ins hohe Alter enthalten.
„Das Gehirn …
… in Kooperation mit Professor Mauro Mobilia (University of Leeds) dieses Phänomen untersucht und mit mathematischen Simulationen gezeigt, dass die Überlebenschancen von Kooperatoren durch schwankende Umweltbedingungen gesteigert werden. Über ihre Ergebnisse berichten die Wissenschaftler im Fachmagazin Physical Review Letters.
Bakterien existieren selten unter konstanten Bedingungen: Temperatur und Nahrungsangebot etwa variieren in ihrer Umwelt meist stark und sorgen für wenig vorhersehbare Lebensverhältnisse. Zusätzlich können auch demographische …
Ab Sonntag treffen sich mehr als 1.600 Wissenschaftler, Politiker, Wirtschaftsvertreter sowie Bürger aus über 80 Ländern zum jährlichen World Health Summit in Berlin. Gemeinsam diskutieren die Experten über globale Fragen des Gesundheitsmanagements und der Gesundheitsversorgung, erarbeiten zukünftige Strategien zum weltumfassenden Gesundheitsschutz und sprechen Handlungsempfehlungen aus. Das ambitionierte Ziel der Gipfelteilnehmer ist, die weltweite Gesundheit durch einen offenen Dialog und konstruktive Zusammenarbeit zu verbessern.
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Noch immer …
… oft fehlen in den Gärten von Seniorenheimen aus Sicht der Wissenschaft noch stationäre Trainingsgeräte oder Ballsportanlagen – Angebote also, die körperliche Aktivitäten der Bewohner unterstützen. Häufig möchten Ältere in den Gärten die Natur beobachten. Hier empfehlen die Wissenschaftler, Anlagen naturnaher als bisher zu gestalten – mit Wildblumenwiese statt Zierrasen zum Beispiel. „Für Menschen mit Demenz sollten noch häufiger Sinnes- oder Duftgärten angeboten werden. Auch Maßnahmen, die die Orientierung im Garten erleichtern, wie Wegweiser und …
… und technische Möglichkeiten
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Wie lässt sich mithilfe Künstlicher Intelligenz künftig in der Produktion mehr Energie sparen? Das diskutieren Fachleute aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Verwaltung am 11. und 12. Oktober 2017 an der Universität Bremen. Die Wissenschaftler des Instituts für integrierte Produktentwicklung (BIK) und des BIBA – Bremer Institut für Produktion und Logistik sehen hier große Potenziale. Im Rahmen des Forschungsprojektes „KI unterstützte Plattform zur Assistenz von Produktionssteuerung zur Verbesserung der Energieeffizienz“ …
… politischer Ungleichheit. Gleichzeitig gibt es eine Fülle von praktischen Ansätzen, von politischer Bildung über neue Formen von Bürger_innen-Beteiligung bis zum Community Organizing, die auf ein demokratisches Empowerment setzen. Im Workshop sollen daher Wissenschaftler_innen und Praktizierende aus unterschiedlichen Feldern sowie Interessierte in Austausch gebracht werden. Die Vielfalt der Perspektiven ist wesentlich, um strukturelle und individuelle, lebensweltliche und politische Aspekte des Problems der politischen Ungleichheit zusammendenken …
… und Einrichtungen statt: an Universitäten und in Bundesinstituten, in kleinen Arbeitsgruppen und in großen Verbünden. Dabei sind Wissen und Erfahrung sowohl von Human- und Veterinärmedizinern als auch von Infektionsbiologen und Wissenschaftlern anderer Fachdisziplinen von großer Bedeutung. Deshalb ist eine fachübergreifende, interdisziplinäre Zusammenarbeit notwendig.
Die Nationale Forschungsplattform für Zoonosen als infrastrukturelle und wissenschaftliche Organisation ermöglicht und unterstützt diese Vernetzung. Aufgabe der Zoonosenplattform …
… D 2015, 53 Min) gezeigt. Die Filmemacher gehen darin der Frage nach, wem die Weltmeere gehören. Über Jahrtausende hatten die Ozeane keine Besitzer. Doch einige Paragrafen im Völkerrecht haben dieses Verständnis dramatisch verändert. Die Dokumentation zeigt, wie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Einfluss nehmen auf politische Entscheidungen, die über die Zukunft unserer Ozeane entscheiden.
Der Themenabend im Überblick:
Ab 18 Uhr ist die zum Wissenschaftsjahr 2016*17 konzipierte Sonderausstellung „Nutzung der Meere – von der Tiefsee bis in …
Forscher des Universitätsklinikums Heidelberg untersuchen Wirkmechanismus eines alternativen Therapieverfahrens / Über eine Elektrode am Ohr wird ein Hirnnerv stimuliert / Jugendliche im Alter von 14 bis 17 Jahren können teilnehmen
---Wissenschaftler des Universitätsklinikums Heidelberg um den Kinder- und Jugendpsychiater Prof. Dr. Michael Kaess untersuchen neurobiologische Mechanismen, die Spannungskopfschmerzen bei Jugendlichen zugrunde liegen. Ziel ist es, alternative Therapieoptionen zu entwickeln. Bei der so genannten transkutanen Vagusnervstimulation …
… regelt der Antarktisvertrag als maßgebliches rechtlich verbindliches Vertragssystem die Nutzung und den Schutz dieses Gebietes“, sagt Kristina Schönfeldt vom Institut für Völkerrecht der Universität Bonn. „Im Gegensatz dazu gibt es für die Arktis keine solche Übereinkunft.“ Die Wissenschaftlerin ist Herausgeberin des Buchs „The Arctic in International Law and Policy“, in dem der rechtliche Rahmen für die unterschiedlichsten Fragestellungen zur Arktis ausgeführt wird. Im Wesentlichen regeln drei Säulen den Umgang mit dieser Region: Erstens das allgemeine …
… Worten über aktuelle Erkenntnisse aus der Arbeitsmarktforschung und Verhaltensökonomik informiert.
„Bei vielen Menschen ohne Arbeit gibt es noch große Informationslücken zur Jobsuche“, erklärt Florian Zimmermann, der ebenfalls am briq-Institut forscht. In einem Feldversuch untersuchten die Wissenschaftler, wie sich die Bereitstellung von Informationen durch die Broschüre auf den Arbeitsmarkterfolg der Teilnehmer auswirkt. Ziel der Studie war es herauszufinden, ob ein sogenannter „Nudge“ zur erfolgreichen Arbeitssuche beitragen kann. Der Begriff wurde …
… Medizin im Vordergrund.
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Bernhard Nieswandt, Sprecher des SFB 688, resümiert: „Wir haben in den letzten zwölf Jahren zu entscheidenden Erkenntnissen über die Entstehung von Volkskrankheiten wie Herzschwäche und Schlaganfall beigetragen. Das war nur möglich, weil Wissenschaftler aus Medizin, Biologie, Chemie und Physik über ihre Fachgrenzen hinaus erfolgreich zusammengearbeitet haben. Unser SFB verschafft der Würzburger Herz-Kreislaufforschung dank der engen Vernetzung mit führenden Forschungsstandorten im In- und Ausland weltweite Sichtbarkeit und …
Im Zuge der Auseinandersetzungen der deutschen Wissenschaftsorganisationen mit dem Wissenschaftsverlag Elsevier legen erste Wissenschaftler ihre Mitarbeit als Herausgeber und Mitglieder der Editorial und Advisory Boards für Zeitschriften des Verlags nieder. Damit positionieren sie sich gegen die bislang erfolglos gebliebenen Verhandlungen mit dem Verlag über bundesweite Verträge für den Zugang zu elektronischen Fachzeitschriften. HRK-Präsident Horst Hippler kündigte an, dass in den kommenden Wochen die Namen weiterer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler …
… negativen Entwicklung bei den gewerblichen Existenzgründungen ist daher aufgrund der positiven Entwicklung bei den Betriebsgründungen von Hauptniederlassungen – und insbesondere im Hinblick auf mögliche neue Arbeitsplätze – durchaus auch etwas positives abzugewinnen", resümiert die IfM-Wissenschaftlerin. Sie erwartet, dass sich der Rückgang bei den gewerblichen Existenzgründungen tendenziell in der zweiten Jahreshälfte 2017 fortsetzen wird.
In den ersten 6 Monaten dieses Jahres ist zudem die Anzahl aller Unternehmensaufgaben weiter gesunken (-4,6 %): …
… Alternative zu Antibiotika: Bakteriophagen genannte Viren, die in Bakterien eindringen und die Erreger abtöten. In Deutschland wurde die Forschung zu den Bakterienkillern lange vernachlässigt. Ein neues bundesweites Netzwerk soll dies ändern: Das beschlossen Wissenschaftler und Vertreter von Pharma-Unternehmen aus ganz Deutschland im Rahmen einer internationalen Konferenz zur Bakteriophagenforschung an der Universität Hohenheim in Stuttgart.
Über 100 Teilnehmer des 1. Deutschen Bakteriophagen-Symposiums beschlossen die Gründung des neuen Forums …
… Asien erwarten die Autorinnen und Autoren einen massiven weiteren Anstieg in den kommenden Jahren. In die Studie flossen unter anderem auch Daten aus der vom BIPS koordinierten IDEFICS-Studie ein.
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Es war eine wirkliche Mammutaufgabe. Mehr als 1.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler trugen weltweit Daten zusammen. Messungen zu Gewicht und Körpergröße von fast 130 Millionen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen wurden analysiert. Noch nie waren so viele Probandinnen und Probanden Teil einer epidemiologischen Studie.
Koordiniert wurde die …
… Infektion zusätzlich. Forscher der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) haben nun zwei Mechanismen entschlüsselt, die zur Entstehung von Magenkrebs durch das Bakterium führen. Ihre Erkenntnisse könnten zur Entwicklung von neuen Therapieansätzen beitragen.
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Das Team aus internationalen Wissenschaftlern um Dr. Nicole Tegtmeyer vom Lehrstuhl für Mikrobiologie der FAU hat untersucht, wie die Bakterien die Schutzschicht im Magen zerstören. Diese Schutzschicht besteht aus dicht aneinander liegenden Epithelzellen, die uns vor der …
… Ärzte für die Grundlagenforschung zu gewinnen. Inzwischen haben die jungen Kollegen in der Grundlagen-forschung meist einen naturwissenschaftlichen und keinen medizinischen Hintergrund“, berichtet Prof. Heu-sch. Schätzungen zufolge betreiben in Deutschland etwa 360 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler kardiovaskuläre Grundlagenforschung.
Welche Fördermittel die Forschung ankurbeln
Die institutionelle Unterstützung für die kardiovaskuläre Forschung in Deutschland beträgt rund 175 Millionen Euro pro Jahr, rechnet Prof. Heusch vor: „Wie in …
Ab Dienstag tagen die "strategischen Partner" der Universität Ulm in der Villa Eberhardt: 40 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Ägypten, China, Russland und Deutschland tauschen sich über Nanomaterialien für Lebenswissenschaften, Batterieforschung und Katalyse aus. Die Universität Ulm ist über das DAAD-Programm "Strategische Partnerschaften" mit den internationalen Gästen verbunden: Seit 2013 fördert das BMBF den wissenschaftlichen Austausch zu Themen wie Diabetes und Herz-Kreislauferkrankungen sowie zu Fragestellungen aus der molekularen …
… und Neonröhren ihre physikalischen Geheimnisse – wiederum spielen Plasmen eine Rolle. Selbst hinter den rätselbehafteten Kugelblitzen könnten sie stecken. Ihnen rückt man in Garching experimentell zu Leibe: Während des Tages der offenen Tür lassen IPP-Wissenschaftler über einer Wasseroberfläche kugelblitz-ähnliche leuchtende Plasmabälle aufsteigen.
Neu in diesem Jahr: Mit dem Planspiel „Megawatt und Murmeln – die Energiemanager“ können die Besucher in die Rolle von Ingenieuren schlüpfen, die einen optimalen Kraftwerksmix aufstellen. Die Eigenschaften …
… UKR für ihren Forschungsansatz zur Behandlung von Multipler Sklerose ausgezeichnet. Damit verbunden ist eine Förderung von 500.000 Euro über zwei Jahre, womit die Projektidee weiterentwickelt und validiert werden soll, um eine Ausgründung vorzubereiten. Die Wissenschaftler erhalten dabei nicht nur finanzielle Unterstützung, sondern auch eine aktive Begleitung durch die biotechnologische Netzwerkorganisation BioM als Organisator des m4-Wettbewerbs und weitere Partner des „Gründerlandes Bayern“ sowie Branchenexperten.
Professor Mack und Dr. Renner …
… organisierten das interdisziplinäre Langzeitprojekt zusammen mit der Yasmeen Godder Company in Tel Aviv sowie sechs neurowissenschaftlichen Instituten in Israel. Das Projekt beteiligte 2015 in Deutschland und Israel mehr als 60 Tänzerinnen und Tänzer, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Menschen, die mit Morbus Parkinson leben. Thema der Tanzworkshops, Tagungen und Diskussionsformate waren Bewegung und Bewegungsstörungen. Diese transdisziplinären Veranstaltungen ermöglichten, neue Perspektiven auf diesen Themenkomplex zu entwickeln und zu …
… konzipiert, die zeigt, wie Physiker die Welt kleinster Teilchen mittels hochsensibler Detektoren sichtbar machen. Die ausgestellten Exponate vermitteln einen spannenden Einblick in den Aufbau von Detektoren, die weltweit bei Großexperimenten unter Beteiligung der Mainzer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zum Einsatz kommen. Darüber hinaus können die Besucherinnen und Besucher der Ausstellung mit einer Virtual-Reality-Brille in den riesigen IceCube-Neutrino-Detektor in der Antarktis eintauchen und Neutrinos "beoachten". Ein Film zum Bau des …
… „dritte Pol“ genannt. Die Vegetation des TP verhindert Erosion und erhält die Wasserspeicherkapazität der Böden – ein wichtiger Faktor für die Menschen in seinem Einzugsgebiet, rund ein Drittel der Menschheit, und deren Wasserversorgung. „Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beobachten, dass der Zustand der Grünlandvegetation auf dem TP zunehmend schlechter wird“, so Lukas Lehnert, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachbereich Geographie der Universität Marburg. Dieser Zustand werde als fortschreitende Degradation bezeichnet. „Allerdings ist …
… Dr. Ulisse Cardini mit jordanischen und bremischen Kolleginnen und Kollegen den Stoffwechsel des Seegrases im Verlauf aller vier Jahreszeiten. Dr. Cardini ist ehemaliger Doktorand der Arbeitsgruppe Marine Ökologie an der Universität Bremen. Inzwischen arbeitet er als Wissenschaftler an der zoologischen Station Anton Dohrn in Neapel.
Messgeräte aus Bremen
Für die Studie wurden unterschiedliche Messgeräte im Meer und im Labor verwendet, unter anderem ein tragbarer Gas-Chromatograph, den die Forscher aus Bremen nach Jordanien mitbrachten. Weil das …
… transmittierten oder zurückgestreuten Elektronen erlaubt Rückschlüsse über die kristalline Struktur des untersuchten Materials. „Wir können nun in einem Gerät chemische und physikalische Eigenschaften der Proben umfassender bestimmen und gewinnen ein tieferes Verständnis des atomaren Aufbaus.“ Die Wissenschaftler am LEM haben das neue Mikroskop in den letzten Jahren zusammen mit dem Hersteller FEI konfiguriert. Es ist das erste ausgelieferte Gerät dieser Art weltweit.
Weitere Forschungsmöglichkeiten eröffnet ein integriertes Fräswerkzeug für die Nanowelt: …
… Probe mit zwischenzeitlicher Durchstrahlungsprüfung nie erreicht werden. „Das neue Verfahren stellt einen sehr großen Fortschritt in puncto Detailauflösung und Genauigkeit sowie der Wiederauffindbarkeit von möglichen Schadensursprüngen dar“, erklärt Schwarzhaupt.
Während die Darmstädter Wissenschaftler das Bauteil einer mechanischen dynamischen Lebensdauerbelastung unterziehen, können sie durch die radiologische Untersuchung in diesem Zyklus das Entstehen und das Fortschreiten der Schädigung beobachten und darstellen. Bei Kräften der Prüfmaschine …
… lassen.
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Mit ihnen kann das Fraunhofer LBF Schwingfestigkeitsversuche an Proben oder Bauteilen in korrosiven Medien im Temperaturbereich von 25 bis 160 Grad Celsius und mit einer maximalen Prüfkraft von 63 Kilonewton vornehmen.
Auf diesem Weg können die LBF-Wissenschaftler Unternehmen dabei unterstützen, die experimentelle und numerische Simulation zu vernetzen. Das bisherige Betriebskonzept basierte auf dem Einsatz einer Schutzgasatmosphäre. Die neuen Prüfstände arbeiten stattdessen mit einer per SPS gesteuerten Belüftung. Das sorgt für einen schnelleren …
… Zuladung und Streckenprofile. Auch die Besonderheiten unterschiedlicher E-Bike-Arten, d.h. ob klassisches Fahrrad oder Mountainbike wurden untersucht.
Messfahrten, Prüfstände und Simulationen
Um Betriebslasten und Schwingungen praxisnah untersuchen zu können, entwickelten die LBF-Wissenschaftler auf Grundlage der bei den vorangegangenen Felduntersuchungen ermittelten Ergebnisse ein aufwändiges Programm von Messfahrten, Versuchen auf Prüfständen und Simulationen. Im Mittelpunkt standen Messfahrten, bei denen Daten zu den auftretenden Betriebslasten …
… ungenutzt - bis zu 98 Prozent der bei der Papierherstellung anfallenden Menge werden zur Energiegewinnung eingesetzt. In einem EU-geförderten Forschungsprojekt hat das Fraunhofer LBF nun eine neue Verwendungsmöglichkeit für Lignin aus der Papierherstellung entwickelt: Die Wissenschaftler haben Phosphor chemisch an das Lignin angebunden und können es nun als Flammschutz für Kunststoffe nutzen.
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Als Makromoleküle sind Lignine wesentlich für die Festigkeit verholzender Pflanzen verantwortlich. Sie fallen bei der Papierherstellung in großen Mengen …
… Perspektive zu bewerten sei. Das Buch „Genozid als Heldenepos? Spanien und der 500. Jahrestag der Entdeckung Amerikas“ von Ursula Debus stellt diese Kontroverse nun erstmals umfassend dar.
In ihrem im März 2017 im Shaker Verlag erschienenen Buch liefert die Literaturwissenschaftlerin eine Bestandsaufnahme der Debatte im Vorfeld von 1992, in der zahlreiche prominente Stimmen aus Spanien und Lateinamerika zu Wort kommen. Begann 1492 die grandiose Verbindung zweier Welten – oder war dieses Datum der Auftakt zum „größten Genozid der Menschheitsgeschichte“ …
Der Zukunftsdenker, Sozialwissenschaftler, Führungscoach und Autor Bernhard von Mutius war am 05.Oktober 2017 zu Gast in der Sky Lobby. In Kooperation mit dem GABAL Verlag lud die AXICA Gäste aus ihrem Netzwerk ein, um Zukunftsfragen zu diskutieren.
Bernhard von Mutius erläuterte übliche Strukturen und Denkmuster in Unternehmen (als Anschauungsobjekt diente ein Hamsterrad) und forderte die Zuhörer auf, sich in die Lage von Start-ups hineinzudenken. Brechen von Routinen zur Stärkung der Innovationsfähigkeit heißt sein Rezept. Der Wissenschaftler …
… sie schaden auch der Gesundheit der Menschen in vielerlei Weise, verstärken die Treiber von Migration, und sie setzen Entwicklungsperspektiven für die Ärmsten der Welt aufs Spiel.
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Um diese Auswirkungen noch besser zu verstehen, treffen sich vom 11. bis 13. Oktober an die 500 Wissenschaftler aus aller Welt in Potsdam. Die wahren Kosten des Klimawandels zu benennen – dies ist der Titel der Konferenz – ist eine große Herausforderung. Denn gerade die gesellschaftlichen Kosten sind nicht immer leicht zu berechnen, ihre Währung ist mitunter das menschliche …
… derzeitige Trend an, so werden von 2022 weltweit mehr fettleibige als untergewichtige Kinder und Jugendliche leben. Das ermittelte ein internationales Konsortium unter der Leitung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und des Imperial College London. In Deutschland waren Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum an der Studie beteiligt.
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Die in der Zeitschrift Lancet veröffentlichte Arbeit ist die größte jemals publizierte epidemiologische Studie: Mehr als 1000 Wissenschaftler erfassten den Body Mass Index* und dessen Veränderungen von …
… IDG.
Eisentod für Krebszellen
Obwohl der Begriff Zelltod zunächst einmal nicht gerade gesundheitsförderlich klingt, hat sich speziell in der Krebsforschung gezeigt, dass die kontrollierte Vernichtung von irrläufigen Zellen lebenswichtig für den menschlichen Körper ist. Die Wissenschaftler um Conrad konnten beispielsweise belegen, dass Zellen, die das Molekül ACSL4 nicht herstellen können, äußerst resistent gegenüber der Ferroptose sind. „Umgekehrt reagieren solche, die dieses Enzym exprimieren, sehr empfindlich auf die Ferroptose Auslösung“, erklärt …
Im akademischen Jahr 2017/18 begrüßt das Forum Transregionale Studien 24 Postdoc-WissenschaftlerInnen aus 14 Ländern in Berlin. Als Fellows erhalten sie die Möglichkeit, im Rahmen der Forschungsprogramme des Forums gemeinsam an ihren eigenen Projekten zu arbeiten und sich mit KollegInnen aus Deutschland zu Fragen der Neubewertung der sowjeti-schen oder iranischen Avantgarde, der politischen der politischen Theologie der arabischen postkolonialen Ordnung oder zu neuen und alten Grenzziehungen in den Gesellschaften des Nahen Ostens, West- und Osteuropas …
… gelungen, eine Methode zu entwickeln, durch die Entzündungen auf und unter der Haut behandelt werden können. Darüber berichten die Forscher in der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins „Journal of the American Chemical Society“.
Für ihre Herangehensweise nutzen die Wissenschaftler aus Jena und dem niederländischen Leiden die sogenannte Photodynamische Therapie – eine Behandlungsform, mit der Mediziner beispielsweise Hautkrebs bekämpfen. Dabei werden dem Patienten Wirkstoffe verabreicht oder auf die Haut aufgetragen, die sich dann am Tumor anlagern. …
… stolz, denn die Zeitschrift ist eine der wichtigsten in der Chemie weltweit“, erklärt Ludwig, Als „VIP“ werden sehr interessante Arbeiten in einem hochaktuellen Forschungsgebiet ausgezeichnet, die von den Gutachtern als „sehr wichtig“ eingestuft werden.
Gemeinsam haben die Wissenschaftler nämlich gezeigt, dass die Wasserstoffbrücken zwischen geladenen Teilchen deutlich stärker sind als die in Wasser oder Biomolekülen. Dabei haben die Forscher eine experimentelle Methode eingesetzt, die bald auch in Rostock zur Verfügung stehen wird: Die sogenannte …
… Mitbestimmte Unternehmen beschäftigen mehr Ältere. Der durchschnittliche Arbeitnehmer ist hier 43 Jahre alt, in Firmen ohne Mitbestimmung dagegen drei Jahre jünger. Dies sei keineswegs als Anzeichen für „Überalterung“ zu interpretieren, betont der Wissenschaftler. Schließlich stünden den älteren Belegschaften die höheren Ausbildungsquoten gegenüber.
- Wenn Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat vertreten sind, gibt es häufiger Frauen im Vorstand. Das gilt, obwohl der Frauenanteil in den Belegschaften mitbestimmter Unternehmen unterdurchschnittlich …
… Kooperationspotentiale für Wirtschaft und Wissenschaft
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Zum 2. BTUTransferTag präsentiert die BTU Cottbus-Senftenberg zusammen mit der IHK Cottbus und der Handwerkskammer Cottbus aktuelle Projekte, Innovationen und Kooperationen. Basierend auf den vier Forschungsschwerpunkten der BTU geben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am Mittwoch, den 18. Oktober 2017 von 14 bis 17 Uhr im Konrad-Zuse-Medienzentrum am Campus Senftenberg konkrete Einblicke in die Kooperation von Wissenschaft und Wirtschaft. Partner der Veranstaltung ist die Wirtschaftsförderung …
… am 19. Oktober 2017
Hidden Hunger, der verborgene Hunger: Eine Form der Mangelernährung, die häufig unbemerkt bleibt – obwohl, so die Daten der WHO, weltweit mehr als zwei Milliarden Menschen unter dem Mikronährstoffmangel leiden. Prof. Dr. Hans Konrad Biesalski, Ernährungswissenschaftler an der Universität Hohenheim in Stuttgart, hat es sich zur Aufgabe gemacht, dieses Problem zu bekämpfen. Neben intensiver Forschungsarbeit rief er eine internationale Konferenz zu Hidden Hunger ins Leben, die in diesem Jahr zum dritten Mal stattfand. Für diesen …
… den Hunger werden. Beim World Food Day Colloquium an der Universität Hohenheim in Stuttgart zeigen internationale Experten dafür Beispiele aus aller Welt und erörtern Chancen und Risiken der Digitalisierung in der Nahrungsmittelproduktion.
Big Data: Dieses Zauberwort erlaubt es Wissenschaftlern, mit dem Sammeln, Verarbeiten und Kombinieren großer Datenmengen neue Wege in der Forschung zu gehen – über die Grenzen von Ländern und Disziplinen hinweg. Darauf bauen auch zunehmend Experten im Kampf gegen Hunger und Mangelernährung.
Einige Beispiele solcher …
Einreichungfrist für die Doktoranden- und Nachwuchswissenschaftlerpreise für Naturstoff-Forschung endet am 24. November 2017.
Bewerbungen und Vorschläge können eingereicht werden unter
(Doktorandenpreis) und
(Nachwuchswissenschaftlerpreis) .
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Die DECHEMA e.V. und der Beirat der DECHEMA-Fachgruppe „Niedermolekulare Naturstoffe mit biologischer Aktivität“ schreiben jährlich die Doktoranden- und Nachwuchswissenschaftlerpreise für Naturstoff-Forschung aus.
Doktoranden-Preis für Naturstoff-Forschung
Auf den mit 500,– Euro dotierten Preis können …
… Darstellung der wissenschaftlichen Arbeit (maximal eine A4-Seite), ein kurzes CV sowie die Abschlussarbeit umfassen. Über die Vergabe entscheiden die Mitglieder des Zukunftsforums Biotechnologie.
Das „Zukunftsforum Biotechnologie“ der DECHEMA e.V. führt als eigenständiges Gremium der Fachgemeinschaft Biotechnologie jüngere Wissenschaftler aus unterschiedlichen Bereichen zusammen. In dem interdisziplinären Forum werden aktuelle Trends diskutiert und neue Forschungsfelder beleuchtet.
Weitere Informationen:
- http://biotech.dechema.de/zukunft
Quelle: idw
… sofort Bosch Rexroth am niederländischen Standort Boxtel. Das Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS Dresden optimierte gemeinsam mit dem Hersteller von Antriebs- und Steuerungstechnik einen industriellen Fertigungsprozess. Dazu rüsteten die Wissenschaftler eine bestehende Plasma-Pulver-Auftragschweißmaschine auf, sodass große Hydraulik-Kolbenstangen deutlich schneller beschichtet werden können. Prof. Dr. Eckhard Beyer, geschäftsführender Institutsleiter des Fraunhofer IWS, und Bernd Bodenstedt, Technical Plant Manager, Bosch Rexroth …