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Wie wird Geschichte gemacht und gebraucht? – Jahrestagung des GWZO

19.10.201712:00 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: Wie wird Geschichte gemacht und gebraucht? – Jahrestagung des GWZO
Prof. Dr. Ulrich Schmid, Referent der Oskar-Halecki-Vorlesung  (Foto: Ulrich Schmid)
Prof. Dr. Ulrich Schmid, Referent der Oskar-Halecki-Vorlesung (Foto: Ulrich Schmid)

(openPR) Das Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europa (GWZO) in Leipzig lädt am 23. und 24. Oktober 2017 alle Interessierten zur traditionellen Jahrestagung in Specks Hof.



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Unter dem Motto: „Ostfaktisch: Herstellung, Aneignung, Beugung – Geschichte(n) im Fokus von Politik, Wissenschaft und Kunst“ widmet sich das Institut einer brennenden Frage der Zeit: Wie wird Geschichte gemacht, gebraucht und nicht zuletzt missbraucht? Immer häufiger begegnen wir Geschichtsbeugung – häufig bewusst instrumentalisiert und gesteuert von oben, von Seiten der politisch Verantwortlichen und Regierungen in Ost und West. Dabei wird nicht zuletzt die kritische, wissenschaftliche Aufarbeitung historischen Geschehens und seiner Rahmenbedingungen in Frage gestellt.

Die Jahrestagung des GWZO will Tiefenwissen über historische Ereignisse vermitteln. Sie beschäftigt sich mit Fallbeispielen, die das breite Spektrum der Interpretation von Geschichte in der Öffentlichkeit heute und im historischen Vergleich aufzeigen. Beleuchtet und diskutiert werden soll zudem, welche Chancen und Herausforderungen dabei den Wissenschaften und Künsten zukommen.

Oskar-Halecki-Vorlesung

Abgerundet wird die Tagung durch die traditionell einmal jährlich stattfindende Oskar-Halecki-Vorlesung des GWZO. Für diese konnte in diesem Jahr der renommierte Literatur- und Kulturwissenschaftler Prof. Dr. Ulrich Schmid gewonnen werden, er referiert zum Thema „Modellierung und Emotionalisierung. Nationale Geschichtsnarrative in osteuropäischen Populärmedien“. Der Slawist ist seit zehn Jahren Professor für Kultur und Gesellschaft Russlands an der Universität St. Gallen und koordiniert dort unter anderem ein Forschungsprojekt zum Regionalismus in der Ukraine.

Das GWZO

Das mit Beginn des Jahres 2017 in die Leibniz-Gemeinschaft aufgenommene Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europa (GWZO) erforscht die Geschichte und Kultur zwischen Ostsee, Schwarzem Meer und Adria in vergleichender Perspektive vom frühen Mittelalter bis in die Gegenwart. Am Institut arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem In- und Ausland, die verschiedene geisteswissenschaftliche Disziplinen repräsentieren. Das GWZO verfügt über ein dichtes Netz von Kooperationsbeziehungen mit Forschungseinrichtungen im östlichen Europa, anderen Teilen Europas und Übersee.

http:\\www.leibniz-gwzo.de

Kontakt:
Dr. Ewa Tomicka-Krumrey (Öffentlichkeitsarbeit)
E-Mail
Tel. 0341 97 35 564 / Mobil: 0177 596 10 49

Weitere Informationen:
- http://bit.ly/2x0qMlg

Quelle: idw

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