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Ein neues Standardwerk zur Kunstgeschichte Ostmitteleuropas

20.12.201712:00 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: Ein neues Standardwerk  zur Kunstgeschichte Ostmitteleuropas
Cover: Handuch zur Geschichte der Kunst in Ostmitteleuropa, Bd 1. ()
Cover: Handuch zur Geschichte der Kunst in Ostmitteleuropa, Bd 1. ()

(openPR) Mit dem von Christian Lübke und Matthias Hardt herausgegebenen Band „400–1000. Vom spätantiken Erbe zu den Anfängen der Romanik“ legt das Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europa (GWZO) den ersten Band seines „Handbuchs zur Geschichte der Kunst in Ostmitteleuropa“ vor. Das gesamte auf neun Bände angelegte Handbuch nimmt erstmals 1500 Jahre kulturelles Erbe in der Region zwischen Adria, Ostsee und Schwarzem Meer in einer grenzübergreifenden, gesamteuropäischen Perspektive in den Blick.



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Die kulturellen Zeugnisse des östlichen Europa aus dem ersten nachchristlichen Jahrtausend spiegeln die vielfältigen Wandlungen der Region im Spannungsfeld zwischen dem römischen (später byzantinischen) Reich im Süden, dem Frankenreich im Westen und den Steppenvölkern im Osten wider. Der Band umfasst mit den hier vorgestellten Kunstwerken und Geschichtszeugnis-sen eine Zeit, von der nicht zuletzt archäologische Funde Auskunft geben. Deshalb tragen die beteiligten Expertinnen und Experten neben kunsthistorischem Wissen auch Erkenntnisse aus der Geschichtswissenschaft, Bauforschung und Archäologie zur Kunst Ostmitteleuropas zu-sammen.
Die im Titel des Bandes verknüpften Leitbegriffe „spätantikes Erbe“ und „Anfänge der Romanik“ veranschaulichen – so die Herausgeber – das Prozesshafte der in dieser Veröffentlichung be-handelten Themen und stehen damit programmatisch für das Anliegen des gesamten Hand-buchs. Der rund 650 Seiten starke erste Band zeigt einerseits, wie ein Teil des antiken römischen Imperiums in die sich allmählich herausbildende und durch eigene Strukturen geprägte Ge-schichtsregion Ostmitteleuropa hinübergleitet. Andererseits folgt er damit einem schon länger anhaltenden Trend, die bislang starren Epochengrenzen zwischen Antike und Mittelalter als durchlässig zu denken.
Eine wesentliche Leitlinie aller Handbuch-Bände ist die Frage nach der reziproken Wirkung des Kulturtransfers, ein Ansatz, der sich für die Erfassung der Kunstgeschichte Ostmitteleuropas als besonders produktiv erweist. Dargestellt wird, wie über anderthalb Jahrtausende in dieser Region Kunstwerke aller Gattungen hervorgebracht werden, welche Funktionen und histori-schen Bedingtheiten sie bestimmen, aber auch die Wahl der künstlerischen Mittel und wie in der jeweiligen Zeit mit der „Grammatik“ eines solchen visuellen Kommunikationssystems gearbeitet wird. Die Handbuch-Gesamtherausgeber Jirí Fajt und Wilfried Franzen verfolgen mit ihrem Pro-jekt einen konsequent internationalen Ansatz, der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unterschiedlichster Disziplinen aus den ostmitteleuropäischen Ländern mit einschließt und so auch den dortigen aktuellen Forschungsstand repräsentiert.
Die mit zahlreichen prächtigen Abbildungen ausgestatteten Bände richten sich nicht nur an die wissenschaftliche Community, sondern laden eine breitere Leserschaft ein, sich mit der hierzu-lande immer noch viel zu wenig bekannten Kunst Ostmitteleuropas und ihrer Geschichte ausei-nanderzusetzen.

Handbuch zur Geschichte der Kunst in Ostmitteleuropa.
Band 1: 400–1000. Vom spätantiken Erbe zu den Anfängen der Romanik

Herausgeber: Christian Lübke, Matthias Hardt
Ort, Verlag: Berlin, Deutscher Kunstverlag
Jahr: 2017
ISBN: 978-3-422-06958-9
Preis: 98,00 €

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Das GWZO
Das mit Beginn des Jahres 2017 in die Leibniz-Gemeinschaft aufgenommene Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europa (GWZO) erforscht die Geschichte und Kultur zwi-schen Ostsee, Schwarzem Meer und Adria in vergleichender Perspektive vom frühen Mittelalter bis in die Gegenwart. Am Institut arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem In- und Ausland, die verschiedene geisteswissenschaftliche Disziplinen repräsentieren. Das GWZO verfügt über ein dichtes Netz von Kooperationsbeziehungen mit Forschungseinrichtun-gen im östlichen Europa, anderen Teilen Europas und Übersee.

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Kontakt
Dr. Wilfried Franzen (Kunsthistoriker, Herausgeber des Gesamt-Handbuches)
E-Mail
Tel. 0341 97 35 597

Dr. Ewa Tomicka-Krumrey (Öffentlichkeitsarbeit)
E-Mail
Tel. 0341 97 35 564 / Mobil: 0177 596 10 49

Weitere Informationen:
- http://http:\\www.leibniz-gwzo.de

Quelle: idw

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