Die wissenschaftliche Nachwuchsförderung der Universität Bremen ist gut und erfolgreich. Das hat jetzt die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) bestätigt, indem sie zwei von ihr finanzierte Graduiertenkollegs verlängert hat. Sowohl das materialwissenschaftliche Kolleg MIMENIMA als auch das am Zentrum für marine Umweltwissenschaften (MARUM) angesiedelte deutsch-kanadische Graduiertenkolleg „ArcTrain“ wurden für weitere 4,5 Jahre mit zusammen 8,5 Millionen Euro ausgestattet. Insgesamt verfügt die Uni Bremen derzeit über sieben von der DFG gefö…
Sie gehören zu den komplexesten Forschungsgeräten der Welt: Der Europäische Röntgenlaser European XFEL in Hamburg und der Schweizer Röntgenlaser SwissFEL am Paul Scherrer Institut in Villigen. Wer damit forschen will, muss schon sehr gut sein – denn die Messzeit ist äußerst kostbar, und nur die aussichtreichsten Vorhaben von hoher Relevanz können die ultramodernen Röntgenlaser nutzen. Die Chemiker Dr. Matthias Vogt, Dr. Marian Olaru und Professor Jens Beckmann von der Universität Bremen zählen dazu. Sie gehörten sowohl in Hamburg als auch in …
Am Forschungszentrum SOCIUM der Universität Bremen wird die wichtigste pflegepolitische Frage der aktuellen Legislaturperiode bearbeitet
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Sie haben die europaweite Ausschreibung für eine wichtige Expertise gewonnen und damit 3,7 Millionen Euro Drittmittel eingeworben: 14 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Forschungszentrums Ungleichheit und Sozialpolitik (SOCIUM) der Universität Bremen sollen jetzt unter der Leitung von Professor Heinz Rothgang ein fundiertes Verfahren zur einheitlichen Bemessung des Personals in Pflegeeinrichtu…
Studierende der Universität Bremen arbeiten seit 2012 an einem mobilen Katastrophenwarnsystems. / Spenden für Praxistext und Schulungen in Laos benötigt. / Crowdfunding-Kampagne gestartet.
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Wenn der Mekong über seine Ufer tritt, sind allein in Laos 400.000 Menschen davon betroffen. Auch flächendeckende Brände oder Heuschrecken-Epidemien haben teils verheerende Auswirkungen auf die Ernteeinnahmen der Bewohnerinnen und Bewohner des südostasiatischen Lands. Ein mobiles Frühwarnsystem soll helfen, den Informationsfluss zwischen der Bevölkerun…
Es ist eine Frage von großer Bedeutung für die deutsche Energiewirtschaft: Wie sieht es mit der Lebensdauer der Leistungselektronik in Windenergieanlagen aus? Welche Umwelt- und Lastbedingungen spielen für die Lebensdauer eine Rolle? Für die Beantwortung dieser Fragen hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie jetzt 11,5 Millionen Euro bereitgestellt. Diese Summe geht an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Bremen und des Fraunhofer IWES in Bremerhaven – eine Auszeichnung für das Land Bremen als Wissenschaftsstan…
Bessere Batterien dank Salz und Wind. Förderung in Höhe von ca. 2 Millionen Euro für Grundlagenforschung im Bereich Energiespeicherung geht an die Universität Bremen.
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Große Freude an der Universität Bremen und am Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM: Fabio La Mantia, Professor im Fachbereich Produktionstechnik und Experte auf dem Gebiet der Batterieforschung, erhält mit dem ERC-Grant eine der höchstdotierten persönlichen Auszeichnungen des Europäischen Forschungsrats.
Erforschung elektrochemis…
Die Universität Bremen veranstaltet im Dezember folgende Tagungen:
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Mit einer hochaktuellen Problematik befasst sich am 6. Dezember 2017 die internationale Konferenz „Transformation of Academia in Turkey and its Impacts on German Higher Education" von Bildungswissenschaftlerinnen und Bildungswissenschaftlern der Universität Bremen. Es geht um die steigende Zahl von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die aus politischen Gründen die Türkei verlassen und in Deutschland Exil finden. Ziel der Veranstaltung ist es, dies in einem akademi…
Die Deutsche Forschungsgesellschaft (DFG) unterstützt das Projekt des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaft der Universität Bremen mit einer Fördersumme von rund 300.000 Euro. Die DFG-Zusage ist ein Erfolg für den Fachbereich Wirtschaftswissenschaft der Universität Bremen und ein schöner Einstieg für Professor Lars Hornuf, der am 1. Oktober den Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt Finanzdienstleistungen und Finanztechnologie an der Universität angetreten hat.
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Immer mehr Unternehmen setzen auf die „Crowd“
Als Crowdso…
Die Universität Bremen veranstaltet im November 2017 folgende Tagungen:
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Vom 9. bis 11. November 2017 findet die Tagung „Migrationsvordergrund – Provinzhintergrund. Deutschsprachige (Welt-)Literatur aus Osteuropa” statt. Veranstalter ist das Institut für kulturwissenschaftliche Deutschlandstudien im Fachbereich Sprach- und Literaturwissenschaften der Universität Bremen. Ausgangspunkt der Tagung ist der zu beobachtende Anstieg von deutschsprachigen Texten, die von Autoren mit Migrationserfahrung aus Ost- und Südosteuropa verfasst wurden. D…
Molekularbiologen der Universität Bremen weisen seltenes Phänomen nach / Fachzeitschrift „Nature Communications" veröffentlicht am 18. Oktober 2017 Ergebnisse, die neue Werkzeuge für die Pflanzenzüchtung liefern / European Research Council fördert Forschungsprojekt
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Das ultimative Ziel aller tierischen und pflanzlichen Arten auf unserem Planeten ist die Fortpflanzung. Um Nachkommen zu sichern, werden von der männlichen Seite oftmals gewaltige Mengen an Spermazellen produziert. Während diese Strategie die Wahrscheinlichkeit für eine Befruc…
Internationales Team unter Leitung der Universität Bremen sucht nach Gründen für die Ausbreitung eines tropischen Seegrases
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Ein Seegras mit dem Namen Halophila stipulacea kommt natürlicherweise im Indischen Ozean inklusive des Roten Meeres vor. Von dort breitet es sich aber seit einiger Zeit über den Suez-Kanal ins Mittelmeer aus. Hier wird es inzwischen regelmäßig in Sizilien und sogar an nördlichen Standorten im Tyrrhenischen Meer beobachtet. Doch warum ist dieses tropische Seegras so erfolgreich beim Besiedeln des Mittelmeeres und wel…
Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert Projekt zwei Jahre lang mit rund 640.000 Euro / App soll ähnlich intuitiv funktionieren wie die Dating-App „Tinder“
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Regionalzeitungen sind in der Krise, Apps für lokale Nachrichten konnten sich bislang nicht ausreichend etablieren. Vor diesem Hintergrund gehen das Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung (ZeMKI) und das Institut für Informationsmanagement (ifib) an der Universität Bremen sowie das Hans-Bredow-Institut für Medienforschung an der Universität Hamburg …
Der Deutsche Hochschulverband (DHV) hat der Universität Bremen für weitere fünf Jahre das Gütesiegel für faire und transparente Berufungsverhandlungen zugesprochen. Erstmals erhielt sie die Auszeichnung am 1. Oktober 2014. Jetzt hat die Universität Bremen das Re-Audit-Verfahren erfolgreich durchlaufen. „Dass uns der DHV wiederholt mit dem Gütesiegel für faire und transparente Berufungsverhandlungen auszeichnet, bestätigt uns in unserer Personalpolitik“, freut sich Professor Bernd Scholz-Reiter, Rektor der Universität Bremen. „Als familienfreu…
Digitale Medien umgeben uns in Form von Smartphones und vielen anderen Geräten. In Zukunft werden zusätzlich Autos und Roboter im Haushalt mit diesen Geräten vernetzt sein und Daten für und über uns sammeln, um uns in allen möglichen Lebenssituationen zu helfen. Doch wie können uns diese digitalen Helfer bestmöglich unterstützen? Dieser Frage widmet sich das neue Graduiertenkolleg „Empowering Digital Media“ am Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnik (TZI) der Universität Bremen. Das Programm unter der Leitung des Informatikprof…
Die Universität Bremen hat sich mit ihren Meereswissenschaften in der Vorauswahl der Exzellenzstrategie durchgesetzt. Das MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften konnte mit seiner Cluster-Skizze in der ersten Runde des durch Bund und Länder geförderten Wettbewerbs überzeugen. „Wir freuen uns sehr darüber, dass wir mit dem MARUM auch in der Exzellenzstrategie erfolgreich sind“, sagt Professor Bernd Scholz-Reiter, Rektor der Universität Bremen.
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Das Zentrum für Marine Umweltwissenschaften hatte sich in der Vergangenheit bereits in d…
Universitäten Bremen und Zürich vergleichen Wahlergebnisse / AfD-Anhänger keine „Modernisierungsopfer“
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Wählerinnen und Wähler der AfD (Alternative für Deutschland) sind nicht in erster Linie sogenannte Modernisierungsverlierer, also Opfer des wirtschaftlichen Strukturwandels. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie der Universitäten Bremen und Zürich. Die Analysen der Faktoren des AfD-Wahlerfolgs zeigten vielmehr, dass in den untersuchten Regionen bereits seit den 1990er Jahren eine „Tradition des rechten Wählens“ bestehe, sagt Polit…
Fünf international bekannte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler kommen im Visiting Research Fellowship an die Universität Bremen / Erforschung aktueller Phänomene der digitalen Gesellschaft
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Die Forschungsarbeiten am ZeMKI, dem Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung der Universität Bremen, stoßen regelmäßig auf breites internationales Interesse. Untersucht werden unter anderem die Rolle des Medienwandels für Kultur und Gesellschaft, die gewachsene Bedeutung von digitalen Daten im Alltag und die Transformation …
Carina Schmitt, Professorin für Globale Sozialpolitik an der Universität Bremen, hat eine hohe Auszeichnung erhalten. Sie hat einen der begehrten ERC Starting Grants errungen. Der Europäische Forschungsrat (European Research Council) fördert nun ihre wissenschaftliche Arbeit mit knapp 1,5 Millionen Euro.
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Carina Schmitt erforscht das Vermächtnis des Kolonialismus mit Blick auf Ursprünge und Ergebnisse sozialer Sicherung. Sie untersucht, welche Rolle die koloniale Vergangenheit vieler armer Staaten auf die Effektivität von Sozialpolitik zu…
Forscher der Universität Bremen entwickeln mathematisches Konzept zur Beschreibung komplexer Systeme, in denen Ursache und Wirkung nicht getrennt werden können
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Zusammenhänge können ganz einfach sein: Man drückt einen Lichtschalter, das Licht geht an. Ursache und Wirkung sind klar erkennbar. Es gibt jedoch Systeme, in denen sie sich nicht eindeutig voneinander trennen lassen. Das ist beispielsweise bei manchen Krankheiten der Fall: Ein Mann leidet unter Depressionen. Es fällt ihm schwer, am alltäglichen Leben teilzunehmen. Die Depression …
Der erste Prototyp eines Virtual-Reality-Systems, das an der Universität Bremen entwickelt wurde, ermöglicht die intuitive Gestaltung von Szenen und Bühnenbildern vor Beginn der tatsächlichen Produktion
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Die Veranschaulichung von Szenen während der konzeptionellen Phase einer Film- oder Theaterproduktion ist oft zeitraubend und teuer. Ein Virtual-Reality-System kann helfen, diesen Prozess wesentlich effizienter zu gestalten, indem es den Regisseuren ermöglicht, viele Ideen in kurzer Zeit auszuprobieren. Darüber hinaus kann ein derartiges …