Eine Neubewertung der Gepardenpopulationen im südlichen Afrika enthüllt die kritische Lage dieser Großkatze. Internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zeigen, dass die derzeitige Populationsschätzung von Geparden im südlichen Afrika veraltet ist. Nach aktueller Datenlage musste der Bestand drastisch nach unten korrigiert werden. Die Expertengruppe empfiehlt den Schutzstatus des Geparden auf der Roten Liste der Weltnaturschutzunion (IUCN) sofort auf „stark gefährdet“ hochzusetzen. Die Studie ist in der wissenschaftlichen Zeitschr…
Das Ferdinand-Braun-Institut, Leibniz-Institut für Höchstfrequenztechnik (FBH) präsentiert seine Leistungsfähigkeit bei Diodenlasern und UV-LEDs auf der Photonics West 2018 und den begleitenden Konferenzen. Alle Bauelemente sind exakt auf die jeweilige Anwendung zugeschnitten; die Entwicklungen reichen vom Chip bis zum einsatzfähigen System.
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Das Ferdinand-Braun-Institut, Leibniz-Institut für Höchstfrequenztechnik (FBH) stellt auf der Photonics West 2018 Neu- und Weiterentwicklungen seiner Diodenlaser und UV-Leuchtdioden (UV-LEDs) vor. Di…
Wildschweine sind bekannt für ihr ausgezeichnetes Lernverhalten und ihre hohe Flexibilität - zu Recht, denn die urbanen Vierbeiner nehmen die Stadt ganz anders wahr als ihre Artgenossen vom Land. Während das Stadtschwein mitten in menschlichen Siedlungen lebt und menschliche Nähe bis auf wenige Meter toleriert, vermeiden die Landschweine sowohl den Menschen selbst als auch menschlich geprägte Landschaftsstrukturen. Das ist das Ergebnis einer Studie des Berliner Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) in Kooperation mit Berliner…
Die Untersuchung nichtlinearer Phänomene in magneto-plasmonischen Wellenleitern ist von großem Interesse, nicht nur wegen ihrer grundlegenden Bedeutung, sondern auch für potenzielle Anwendungen in integrierten nanooptischen Systemen für die Informationsverarbeitung. Jetzt hat Dr. Joachim Herrmann vom Max-Born-Institut für Nichtlineare Optik und Kurzzeitspektroskopie (MBI) in Zusammenarbeit mit auswärtigen Kooperationspartnern einen neuen Typ einer ultraschnellen Nichtlinearität dritter Ordnung von Oberflächen-Plasmon-Polaritonen (SPP) in plan…
Wie konnten Pferde das Massenaussterben der Megafauna nach der letzten Eiszeit überstehen? Unter anderem durch Anpassung ihrer Fellfarbe an die veränderte Vegetation. Dies fanden Leibniz-IZW-Forscher gemeinsam mit mexikanischen Kollegen durch Abgleich von DNA-Analysen fossiler Knochen mit Pollenfunden heraus.
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Rund 90 Prozent aller Großsäugetierarten über 100 Kilogramm Körpergewicht überstanden die letzte Eiszeit nicht. Doch während Mammut, Riesenhirsch und auch deutlich kleine Säuger ausstarben, wie Fossilienfunde belegen, überlebten ers…
Quantenrevolution ist mehr als Schrödingers Katze – dies zeigt eine außergewöhnliche Doppel-Ausstellung vom 1. bis 5. November, täglich von 15 bis 18 Uhr, im Paul-Drude-Institut für Festkörperelektronik (PDI) am Hausvogteiplatz 5-7 in Berlin. Sie verbindet eine Pop-Up-Ausstellung von kanadischen Quantencomputerforschern mit Exponaten aus den Laboren der Physiker des PDI. Damit präsentiert sie zwei Wege, wie sich komplexe Wissenschaft den Menschen öffnen kann. Beteiligt sind neben dem PDI das Institut für Quantencomputer (IQC) der kanadischen …
Der Forschungsverbund Berlin e.V. verleiht den diesjährigen Marthe-Vogt-Preis an Dr. Lisa Torlina für ihre Dissertation im Bereich der Quantenmechanik. Mit dem Marthe-Vogt-Preis werden seit 2001 Nachwuchswissenschaftlerinnen in naturwissenschaftlichen Forschungsgebieten ausgezeichnet, die von den Instituten des Forschungsverbundes bearbeitet werden.
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Der Forschungsverbund Berlin e.V. verleiht den diesjährigen Marthe-Vogt-Preis an Dr. Lisa Torlina für ihre Dissertation im Bereich der Quantenmechanik. Im Rahmen ihrer Arbeit am Max-Born-Inst…
Die Beobachtung der entscheidenden ersten Femtosekunden in einer photochemischen Reaktion erfordert experimentelle Techniken, die sich nicht im typischen Arsenal der Femtosekundenchemie finden. Solch schnelle Dynamik kann aber nun mit den Instrumenten der Attosekundenforschung untersucht werden. In der Studie von Galbraith et al., die diese Woche in „Nature Communications“ erschienen ist, haben Forscher am Max-Born-Institut für Nichtlineare Optik und Kurzzeitspektroskopie (MBI) einen der schnellsten internen Konversionsprozesse in einem Molek…
Das Saola ist eine endemische Huftierart des Annamiten-Gebirges zwischen Vietnam und Laos. Es steht kurz vor dem Aussterben. In einem Brief in der Fachzeitschrift "Science" hat eine Gruppe von NaturschützerInnen und NaturschutzwissenschaftlerInnen, einschließlich MitgliederInnen der „IUCN Saola Working Group“ und dem Berliner Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung, ihre Sorge um die Zukunft dieser Art geäußert.
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Das Saola (Pseudoryx nghetinhensis) ist eine endemische Huftierart des Annamiten-Gebirges zwischen Vietnam und Laos. Es…
Wenn sich Weibchen ihre Paarungspartner auswählen dürfen, führt das langfristig (Evolution) zu leistungsfähigeren Männchen. Das fanden Wissenschaftler der Universitäten Sheffield und St. Andrews sowie des Berliner Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung heraus. Die gemeinsame Studie wurde in der Fachzeitschrift „Animal Behaviour“ veröffentlicht.
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Dr. Allan Debelle von der Universität Sheffield nahm in der Studie männliche Balzgesänge der Fruchtfliege Drosophila pseudoobscura unter verschiedenen experimentellen Bedingungen auf. Be…
Mit künstlicher Besamung lassen sich bedrohte Tierarten erhalten. Was bei vielen Säugetieren möglich ist, gelang bisher bei Kängurus nur in Ausnahmen – ihre Spermien sind nach dem Einfrieren zu stark geschädigt. Jetzt haben Wissenschaftlerinnen des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (Leibniz-IZW) in Zusammenarbeit mit der Universität Leipzig die Zusammensetzung von Känguruspermien mithilfe der Massenspektrometrie analysiert. Die Untersuchungen zeigten, dass die Membranen der Spermien aller untersuchten Känguruarten Lipide mit ei…
Hochintensive Infrarotimpulse von 75 Femtosekunden Dauer bei einer Wellenlänge von 5 Mikrometern liefert eine neue Lichtquelle mit einer Wiederholrate von 1 Kilohertz. Zur Erzeugung optischer Spitzenleistungen im Bereich um 8 Gigawatt wird ein mehrstufiger optisch-parametrischer Verstärker in Verbindung mit einem kompakten Kurzpuls-Lasersystem verwendet. Die Infrarotquelle besitzt zahlreiche Anwendungen in der Ultrakurzzeitphysik und wird unter anderem bei der Erzeugung extrem kurzer harter Röntgenimpulse eingesetzt.
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Ultrakurze Lichtimpu…
Von heterointegrierten Chips bis zu digitalen Leistungsverstärkern: Das Ferdinand-Braun-Institut, Leibniz-Institut für Höchstfrequenztechnik (FBH) demonstriert auf der „Productronica“ seine Leistungsfähigkeit bei III/V-Elektronikkomponenten, die unter anderem für den künftigen Mobilfunkstandard 5G und für industrielle und biomedizinische Anwendungen benötigt werden.
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Eine Auswahl aktueller Weiter- und Neuentwicklungen seiner Leistungsverstärker, Schaltungen und heterointegrierten Chips stellt das Ferdinand-Braun-Institut, Leibniz-Institut…
Magnetische Wirbel, sogenannte Skyrmionen, gelten als Hoffnungsträger einer effizienteren Speichertechnik und werden intensiv erforscht. Wissenschaftler haben jetzt eine Methode zum Erzeugen von Skyrmionen gefunden, die sich direkt im Speicherchip integrieren lässt und bis in den Gigahertz-Bereich zuverlässig funktioniert. Beteiligt waren das Max-Born-Institut für Nichtlineare Optik und Kurzzeitspektroskopie (MBI), das Massachusetts Institute of Technology (MIT) sowie weitere deutsche Forschungseinrichtungen. Die Forschungsergebnisse sind in …
Berliner und Brandenburger Firmenchefs und Privatpersonen sind dazu aufgerufen, sich an der Rettung der bedrohtesten Nashornart der Welt zu beteiligen.
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Am 05.Oktober 2017, um 16.00 Uhr lädt das Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW), der Zoologische Garten Berlin und der Dvur Králové Zoo zu einer Artenschutzauktion in das Hotel Kempinski Adlon Berlin ein.
Jeder der einen Beitrag leisten möchte ist herzlich willkommen, Anmeldungen werden unter seet@izw-berlin.de entgegengenommen (www.izw-berlin.de/Auktion.html).
Weltweit …
Dem Forscher und leitenden Tierarzt Dr. Frank Göritz wurde am 11. September 2017 in Wien der internationale „Vier Pfoten Tierschutzpreis“ überreicht.
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Frank Göritz vom Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) erhielt diese Auszeichnung als Dank für seine außergewöhnlichen Leistungen, seinen unermüdlichen Einsatz und sein fachkundiges, veterinärmedizinisches Engagement für den internationalen Tierschutz. Seine hohe Fachkompetenz als Wildtierarzt hat er bei unzähligen, oft sehr herausfordernden Einsätzen bewiesen. Seine Hilfsei…
On September 11th, Dr. Frank Göritz, scientist and Head Veterinarian received the “Vier Pfoten Tierschutzpreis” in Vienna.
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Frank Göritz from the Leibniz Institute for Zoo and Wildlife Research (IZW) received this award as great appreciation for his expertise in the field of veterinary medicine, as well as, for his outstanding achievements and tireless commitment to international animal welfare. In his countless, often very challenging missions he has demonstrated his high professional expertise. In the field of animal welfare his interve…
In einem gemeinsamen Forschungsprojekt des Max-Born-Instituts für Nichtlineare Optik und Kurzzeitspektroskopie (MBI), der Technischen Universität (TU) Berlin und der Universität Rostock ist es erstmals gelungen, freie Nanoteilchen mit einer hochintensiven Laserquelle in einem Laborexperiment abzubilden. Die wegweisenden Ergebnisse sind jetzt in „Nature Communications“ erschienen. Erstautorin der Publikation ist die Nachwuchswissenschaftlerin Dr. Daniela Rupp, die das Projekt an der TU Berlin durchführte und jetzt am MBI eine Nachwuchsforschun…
Aspirin in Form kleiner Kristalle liefert neue Einsichten in gekoppelte Bewegungen von Elektronen und Atomkernen. Wenn starke ultrakurze Impulse im fernen Infrarot (Terahertzbereich) Molekülschwingungen anregen, oszillieren die Atomkerne viel schneller als nach einer schwachen Anregung. Zusammen mit dem Zerfall der elektronischen Polarisation kehren die Molekülbewegungen allmählich zu ihrer ursprünglichen Schwingungsfrequenz zurück. Eine tiefgreifende theoretische Analyse der von den bewegten Ladungen abgestrahlten Terahertzwellen zeigt eine …
Der Freisetzungsort ist entscheidend
Damit Nervenzellen miteinander kommunizieren können, werden an ihren Kontaktstellen, den Synapsen, chemische Botenstoffe freigesetzt. Dies geschieht durch synaptische Vesikel (Bläschen), die dabei mit der Zellmembran verschmelzen. Dieser Vorgang findet nicht irgendwo statt, sondern an ganz bestimmten Stellen innerhalb der Synapse. Wissenschaftler vom Leibniz-Forschungsinstitut für Molekulare Pharmakologie und der Freien Universität Berlin haben nun das Molekül identifiziert, das diese Freisetzungsorte defi…