Köln, 21. Juli 2006. Die Investitionen für eine Gemischterfassung von Leichtverpackungen und Restmüll – das so genannte „Gelb-in-Grau“-Konzept (GiG) – würden sich nach Berechnungen der Duales System Deutschland GmbH (DSD) auf rund zwei Milliarden Euro belaufen. Aufbrin-gen müssten diese Summe letztlich die Bürger über Gebühren- oder Preis-erhöhungen. Die gegenwärtig vorhandenen LVP-Sortieranlagen sind nicht für die Sortierung von Restmüll ausgelegt. Würde man in Deutschland die getrennte Erfassung aufgeben, dann müssten für 70 Prozent der jährlich …
… ausgesetzt sieht, wirft den vermeintlichen Umweltaktivisten „Verbrauchertäuschung“ vor und bezeichnet sie als „Handlanger des Dualen Systems“. Hintergrund ist der Vorwurf des Nabu gegenüber Rossmann, durch eine so genannte Selbstentsorgerlösung Kosten für die haushaltsnahe Sammlung von Verpackungen zu vermeiden und auf die Allgemeinheit abzuwälzen – eine Argumentation, die sich passgenau in die regelmäßig aufflammenden Sperrfeuer aus der DSD-Zentrale in Richtung der Selbstentsorger einfügt. Bereits zum 15. Geburtstag des DSD-Müllkonzerns im vergangenen …
Kurz nach dem Gewinn von Baden-Württemberg folgt Thüringen / Wirkungsbereich steigt auf knapp 90 Prozent aller Verpackungen mit dem „Grünen Punkt“ / Noch drei Bundesländer bis zur vollen Marktabdeckung
Mainz – Mit großen Schritten geht es für die Landbell AG weiter in Richtung 100-prozentige Marktabdeckung: Nach der Zulassung in Baden-Württemberg am Mittwoch hat sich nun auch Thüringen als dreizehntes Bundesland für das Duale System von Landbell entschieden. Der Mainzer Entsorgungsspezialist hat vom Ministerium für Landwirtschaft, Naturschutz und …
… stellte Landbell hierzu am heutigen Tag den amtlichen Feststellungsbescheid zu.
Mit der aktuellen Zulassung vergrößert sich das Marktpotenzial des Mainzer Entsorgungsspezialisten um 12,99 Prozentpunkte: Landbell kann ab sofort flächendeckend das Recycling von rund 87 Prozent aller Verkaufsverpackungen mit dem „Grünen Punkt“ übernehmen und festigt weiterhin die Position als erster und stärkster Wettbewerber der Duales System Deutschland GmbH (DSD). Nachdem sich inzwischen alle alten Bundesländer für das Duale System von Landbell entschieden haben, …
… Dazu brauchen wir verbindliche Qualitäts- und Kontrollmechanismen und klare Aussagen seitens Behörden und Gesetzgebung“, so Klaus Holger Kreß, Mitglied des Vorstands der Landbell AG.
Landbell AG setze sich dafür ein, die Transparenz im Segment der Entsorgung und Verwertung von Verkaufsverpackungen mit dem „Grünen Punkt“ zu erhöhen und den „schwarzen Schafen“ Einhalt zu gebieten. Am 6. April 2006 fand ein von Landbell gewünschtes Gespräch beim Bundeskartellamt statt. Landbell erzielte dort gemeinsam mit der Duales System Deutschland GmbH (DSD) und …
… Womöglich sogar mehr als das. Denn derzeit laufen der Kölner Verpackungsmüllfirma die Kunden in Scharen davon. Jüngstes Beispiel: die Edeka Minden-Hannover. Der mit 5,7 Milliarden Euro Umsatz größte Edeka-Händler fordert seine Lieferanten auf, einen Teil ihrer Verpackungen beim DSD abzumelden. Stattdessen sollen sie Entsorgungsverträge mit BellandVision abschließen“, so das Handelsblatt.
Für rund ein Viertel aller Verpackungen zahle die Konsumgüterindustrie keinen einzigen Cent für die Entsorgung. „Dass heute nur noch 58 Prozent aller Verkaufsverpackungen …
… Rücknahme direkt in Kantinen, Schnellrestaurants, Hotels oder Einkaufsmärkten anbieten. Der jährliche Einnahmeausfall wird von der Entsorgungswirtschaft mit 500 Millionen Euro beziffert.
Umweltökonomen sehen als Ursache für das sogenannte „Free-Rider-Verhalten“ falsche ordnungspolitische Weichenstellungen. Bei 180 Milliarden Verpackungen, die pro Jahr verbraucht werden, könne der Staat nur sehr schwer kontrollieren, ob für jede Verpackung auch ein Betrag für die Entsorgung bezahlt werde. Das räumt auch die UMK ein: „Über den Vollzug kann man das …
… seine eigenen Verbrennungs- und Recyclinganlagen auszulasten“, so das Manager Magazin.
Neues Ungemach für den Grünen Punkt droht von der Händlerfront. Nach einem Bericht der Lebensmittel Zeitung (LZ) will der Discounter Lidl die Lizenzierung für die Verpackungen künftig selber übernehmen. Ein entsprechender Vertrag sei mit der DSD-GmbH schon abgeschlossen worden. In der Regel sind die Verpackungshersteller und Abfüller Lizenznehmer des Grünen Punktes. „Mit dem jüngsten Vorstoß diszipliniert der Discount-Zweite nun seine Handelsmarken-Produzenten …
… 16. Mai 2006 – Die Mainzer Landbell AG nähert sich mit großen Schritten der kompletten Markterschließung: Als elftes Bundesland hat jetzt auch Nordrhein-Westfalen die Landbell AG als Duales System für die Entsorgung und Verwertung von Verkaufsverpackungen mit dem „Grünen Punkt“ zugelassen. Das Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf hat dem Mainzer Entsorgungsspezialisten dazu den Feststellungsbescheid überreicht. Damit erhöht sich das Marktvolumen von Landbell um 21,91 …
… gilt als erster wichtiger Schritt auf dem Weg zu fairem Wettbewerb unter den dualen Systemen.
Gauting bei München, 11.05.2006 - Die Umsetzung der Verpackungsverordnung hat sich in Deutschland zu einem Problem entwickelt: Nicht alle in Umlauf befindlichen Verpackungen sind bei einem dualen System oder einer Selbstentsorgerlösung angemeldet und lizenziert – etliche Firmen aus Industrie und Handel kommen ihrer Produktverantwortung nicht nach und lassen andere Marktteilnehmer für die Rücknahme und Verwertung der gebrauchten Verpackungen zahlen, die …
… Vfw werde seit langem spekuliert. „Offensichtlich bewertet die Post die Aussichten der Entsorgungslogistik zumindest in Teilbereichen ausgesprochen positiv“, berichtet die FAZ. Bis Ende 2007 strebe die Post-Tochtergesellschaft eine flächendeckende Zulassung ihres alternativen Rücknahmesystems für Verkaufsverpackungen in ganz Deutschland an.
Der Müllkonzern DSD sieht sich nicht nur einer stärkeren Konkurrenz ausgesetzt, sondern beklagt sich auch über den hohen Anteil an Verpackungen, für die keine Lizenzgebühren bezahlt werden. Das DSD kämpft aber …
… Wettbewerb zum Nutzen von Verbrauchern, Handel und Industrie zugelassen haben. Dabei schreckt die AGVU nicht einmal davor zurück, Politik und Öffentlichkeit mit falschen Angaben über die Wettbewerbssituation zu täuschen.
Laut AGVU hätten Selbstentsorger bei den Leichtverpackungen „im Jahr 2005 einen Anteil von insgesamt 12 Prozent“ gehabt. Die DSD-Lobbyisten berufen sich dabei auf Schätzungen der Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung (GVM). Die GVM teilt jedoch klipp und klar mit, „dass für Selbstentsorger und Selbstentsorgergemeinschaften …
Mainzer Entsorgungsspezialist Landbell auch in Rheinland-Pfalz als Duales System zugelassen / Recycling von mehr als 50 Prozent aller Verpackungen in Deutschland / Feststellung in derzeit zehn Bundesländern
Mainz – Jetzt sorgt die Mainzer Landbell AG auch in ihrer Heimat für das Entsorgen und Verwerten von Verpackungsmüll: Das Ministerium für Umwelt und Forsten Rheinland-Pfalz hat Landbell heute den amtlichen Feststellungsbescheid überreicht. Damit ist Landbell nach Hessen, Hamburg, Bayern, Saarland, Berlin, Niedersachsen, Bremen, Schleswig-Holstein …
… Mai können Verbraucher ihre Dosen und Einwegflaschen in allen größeren Geschäften wieder abgeben, sofern dort Einwegflaschen geführt werden – unabhängig davon, wo sie gekauft worden sind. Das soll ihnen das Leben erleichtern, wurden doch bislang oft pfandpflichtige Getränkeverpackungen in den Müll gekippt, statt sie brav ins Geschäft zurückzutragen. Das neue Etikett auf Einwegflaschen soll die Müllberge kleiner und den Einkauf leichter machen. Abfüller und Händler müssen sich allerdings umstellen. In den ersten Tagen der neuen Verpackungsverordnung …
… Deutschland jammert, weil es den vom Gesetzgeber gewollten Wettbewerb fürchtet", sagte Jost Vielhaber von der Pegnitzer Firma BellandVision gegenüber der FAZ. Vielhaber betonte, dass es in der Verpackungsverordnung kein „Nämlichkeitsprinzip" gebe, das dazu zwinge, exakt die eigenen Verpackungen zu erfassen und zu verwerten. Erst die Selbstentsorgerangebote hätten den Markt und die Preise in Bewegung gebracht. „Das DSD sieht sich durch die Selbstentsorger und die wachsende Zahl von Lizenzprellern, die sich ganz um die Entsorgungsgebühren drücken, …
… Stange zu halten oder wiederzugewinnen, heißt es. „Der Leiter der 10. Beschlussabteilung des Bundeskartellamts Franz Heistermann bestätigt auf Anfrage, dass es neue Beschwerden gibt, die das Amt prüft. Die DSD ist bei der haushaltsnahen Entsorgung von Verkaufsverpackungen weiter mit rund 95 Prozent Marktanteil dominierender Anbieter“, berichtet die LZ.
Kritik entzündet sich in Kreisen der Abfallwirtschaft auch an der DSD-Zusatzvereinbarung zum Zeichennutzungsvertrag über das Entgeltsplitting aus dem Jahr 2004. „Sie ermöglicht Herstellern, bei …
Berlin – Die Bund-Länder-Arbeitsgemeinschaft Abfall (LAGA) hat die Verbände des Handels und der Konsumgüterindustrie aufgefordert, bis zum 10. März zu den Problemen bei der haushaltsnahen Sammlungen von Verpackungen Stellung zu nehmen. Hintergrund der Anhörung der LAGA-ad-hoc-Arbeitsgruppe „Sicherung fairer Wettbewerbsbedingungen bei der Entsorgung von Verkaufsverpackungen ist die Sorge der Umweltministerkonferenz über das sogenannte Trittbrettfahrer- oder Free-Rider-Verhalten.
Nach Aussagen von Thomas Rummler vom Bundesumweltministerium (BMU) …
… werden. In Essen liegt dieser Anteil nach seinen Angaben schon bei 60 Prozent, im Durchschnitt seien es in den von Remondis angefahrenen Gebieten etwa 40 Prozent", so die FAZ. Gleichzeitig sinke das Aufkommen an lizenzierten Verpackungen, weil viele Konsumgüterhersteller angeblich auf die preiswertere Selbstentsorgung ausweichen.
Abfallexperten sehen das allerdings nicht als Problem. Das Hauptmanko der Verpackungsverordnung liege vor allen Dingen in der Zulassung des "klassischen Trittbrettfahrerverhaltens: "Der Nicht-Pflichterfüller auf Seiten …
… Haushalten sind unverändert hoch und finanzielle Verflechtungen der Systembetreiber mit ‚externen Gutachtern’ lassen an der Wirksamkeit der Kontrollen zweifeln“, so die Jury. Jeder Bürger werde durch die Mülltrennung im eigenen Haushalt, gelbe Säcke und den Grünen Punkt auf den Verpackungen mit dem System konfrontiert – die Hintergründen kenne aber kaum jemand. „Dabei bezahlt alleine der Verbraucher das ganze System: Jede von der DSD (und anderen Systembetreibern) lizenzierte Verpackung kostet einige Cent mehr – damit wird die Entsorgung und Wiederverwertung …
… in Bremen: "Der Mainzer Entsorgungsspezialist Landbell kümmert sich in Konkurrenz zum Dualen System Deutschland (DSD) in mittlerweile sieben Bundesländern um den Verpackungsmüll. Bis 2004 war das DSD alleiniger Nutznießer der deutschen Verpackungsordnung. Die schreibt vor: Wer Verkaufsverpackungen in den Verkehr bringt, muss die leeren Verpackungen auch zurücknehmen. Diese Verpflichtung nimmt das DSD ihren Kunden ab, indem es gelbe Tonnen aufstellen und leeren lässt. Das war bislang faktisch monopolistisch organisiert: Die Hersteller hatten keine …
… Punkt-Müllsammlers runter zu rechnen. Warum komme gerade jetzt eine Statistik an die Öffentlichkeit, die den hohen Anteil von Herstellern, Abfüllern und Händlern belege, die sich entweder überhaupt nicht an der haushaltsnahen Sammlung beteiligen oder ihre Verpackungen bei sogenannten Selbstentsorger-Systemen anmelden. Dieses Zahlenwerk hätte man schon viel früher vorlegen können. So seien zur Zeit rund 1,25 Millionen Tonnen der Leichtverpackungen (Metall-, Verbund- und Kunststoffverpackungen) bei Dualen Systemen angemeldet. 580.000 Tonnen rechne …
… Auftrag gegebene Studie von Berndt & Partner, mit der die erfolgreiche Selbstentsorgergemeinschaft BellandVision und ihre Drogeriemarktkunden in der Öffentlichkeit erheblich diskreditiert wurden, beruht auf schlicht falschen Tatsachenbehauptungen.
In der Studie zur „Entsorgung von Verkaufsverpackungen aus Drogeriemärkten“ (Stand Oktober 2005) hat die Berndt & Partner GmbH behauptet, die Drogeriemärkte Schlecker, dm, Rossmann, Müller, Ihr Platz und Budnikowsky lizenzierten „3462 Mio. Stück von insgesamt 3630 Mio. Stück Verkaufsverpackungen …
Die Rücknahme von gebrauchten Einweggetränkeverpackungen beschäftigt seit geraumer Zeit die Verantwortlichen im Handel und bei den Getränkeabfüllern.
Neben vielen Ideen rund um die Lösung von Sicherheitsfragen und dem Handling von rund
20 Mrd. Flaschen p.a. hat sich eine Gesellschaft aus Sachsen-Anhalt aufgestellt, eine praktikable und auch marktorientierte Lösung anzubieten.
Die Firma PET-System-Kreislauf, kurz PSK GmbH & Co. KG, machte schon im Frühjahr 2005 mit ihrem Vorhaben sich mit dem PET Recycling zu beschäftigen, auf sich aufmerksam.
Rund …
… duales System. "Damit erhöht sich das Marktvolumen des ersten zugelassenen Wettbewerbers flächendeckender Rücknahme-Systeme für Verpackungsabfall um 9,65 Prozentpunkte. Mit der erwarteten nächsten Zulassung (Nordrhein-Westfalen) deckt das Duale System von Landbell bereits 60 Prozent aller Verpackungen mit dem 'Grünen Punkt' ab. Die Feststellung in Niedersachsen manifestiert unsere Position als ‘Wettbewerber Nummer Eins‘ flächendeckender Rücknahme-Systeme“, so Wolfgang Schertz, Vorsitzender des Vorstands der Landbell AG. „Was vor gut zwei Jahren in …
… und das eventuell auch noch im Rückwärtsgang“, so Michael Webersinn, Hauptgeschäftsführer des BSVV, dem kein Beispiel aus der Wirtschaft bekannt ist, wo ohne Not und Zwang eine derartige Selbstverpflichtung durch Unternehmen erfolgt ist.
Der BSVV ist ein bundesweiter Dachverband von Selbstentsorgern, die ein Handelsvolumen von nahezu 10 Milliarden Euro repräsentieren.
Kontakt:
Bundesverband der Selbstentsorger von Verkaufsverpackungen e.V.
Schumannstraße 17
D-10117 Berlin
Telefon +49 (0)30 275722-12
Telefax +49 (0)30 275722-16
E-Mail:
… der Abfallwirtschaft über die Zukunft der Verpackungsentsorgung in Deutschland. Helmut Paschlau von der Münchner Unternehmensberatung „Umweltschutz & Abfallwirtschaft“ skizzierte in seinem Eröffnungsvortrag die Defizite des gegenwärtigen Regimes der Abfalltrennung über die haushaltsnahe Erfassung von Verpackungen. „Wir haben das weltweit teuerste und komplizierteste Abfallsystem der Welt und streiten uns seit 15 Jahren über Verpackungsabfall, der nur bei unter drei Prozent des gesamten Abfalls in Deutschland liegt“, so Paschlau. Das Grundprinzip …
… Gutachter-Ergebnissen so genannter Verpackungsexperten gezielt Falschmeldungen über BSVV-Mitgliedsunternehmen zu verbreiten. So soll z.B. der Politik und Öffentlichkeit suggeriert werden, einzelne Drogeriemärkte erfüllten ihre Pflichten deshalb nicht, weil die Verbraucher nicht genügend Verpackungen zum Laden zurückbrächten. Dabei wird bewusst verschwiegen, dass sich z.B. über 100 Handelsunternehmen gerade deshalb in der von BellandVision organisierten Selbstentsorgergemeinschaft zusammengeschlossen haben, um der vom Verordnungsgeber verlangten Rücknahmeeffizienz zu …
… zurückschrecken, auch mit rätselhaften Gutachter-Ergebnissen so genannter Verpackungsexperten gezielt Falschmeldungen zu verbreiten. So soll z.B. der Öffentlichkeit suggeriert werden, einzelne Drogeriemärkte erfüllten ihre Pflichten deshalb nicht, weil die Verbraucher nicht genügend Verpackungen zum Laden zurückbrächten. Dabei wird bewusst verschwiegen, dass sich z.B. über 100 Handelsunternehmen gerade deshalb in der von BellandVision organisierten Selbstentsorgergemeinschaft zusammengeschlossen haben, um eine Unter-Erfüllung beim klassischen Ladengeschäft mit …
… gehe aus einer neuen Studie der Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung (GVM) hervor. Als Ursache sehen Branchenkenner allerdings nicht Betrügereien, sondern die verstärkte Konkurrenz von alternativen Sammelsystemen. Von einem Hersteller oder Händler könne nicht erwartet werden, seine Verpackungen unterschiedlich zu bedrucken. Der Grüne Punkt sei auch auf Verpackungen, die von Wettbewerbern entsorgt werden. Die Vergütung der Entsorgungskosten verrechnet der ehemalige Müllmonopolist DSD nach der Lizenzquote und nicht nach der Sammelmenge. So sei …
… Ende des Jahres mit einem Marktvolumen von 75 Prozent. „Neben den Feststellungsbescheiden in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen erwarten wir in diesem Jahr weitere Zulassungen in Baden-Württemberg und Bremen für die Erfassung und Verwertung von Verkaufsverpackungen mit dem Grünen Punkt. Unternehmen profitieren damit verstärkt von unserem überzeugenden Preis-Leistungsverhältnis," so Landbell-Chef Wolfgang Schertz.
Die neue Haltung von AGVU und Metro zur Wettbewerbsfrage im Entsorgungsmarkt für Verpackungen überrascht Branchenkenner. Vor ein paar …
… Greipl war das DSD gar kein Monopol, "entgegen mancher gebetsmühlenhaften Wiederholung, sondern eine Selbsthilfeeinrichtung der Wirtschaft für Aufgaben, bei denen ein sinnvoller Wettbewerb nicht möglich ist. Dies ist insbesondere die Finanzierung und Durchführung der Erfassung von Verpackungen bei den privaten Haushalten", sagte Greipl noch beim AGVU-Orientierungstag am 5. November 2001. Jetzt ist Greipl nach dem Euwid-Bericht der Ansicht, dass die Entsorgungswirtschaft im Rahmen des wirtschaftlich Vertretbaren mit den Anbietern dualer Systeme zügig …
Berlin, www.ne-na.de – Professor Dieter Berndt ist ein sehr agiler Mensch. Der Reserveoffizier und diplomierte Maschinenbauer beschäftigt sich schon seit Jahren mit Verpackungen. Als Konstrukteur für Verpackungsmaschinen, als Hochschullehrer beim Aufbau des Studienganges Verpackungstechnik der Technischen Fachhochschule Berlin, als Vorstandsvorsitzender des Deutschen Verpackungsinstituts und als Hauptgesellschafter der Beratungsfirma Bernd & Partner GmbH. Und als Berater ist Professor Berndt rührig, innovativ und sehr geschäftstüchtig. So veranstaltete …
… Lobbyisten aus Kreisen der Dosenpfandgegner lancierten in den vergangenen Wochen wieder einen Gesetzesvorschlag, um nach einem möglichen Wechsel der Bundesregierung das Pflichtpfand für Einweggetränke doch noch zu stoppen. Statt des Dosenpfandes sollte eine Verpackungsabgabe erhoben werden. Die Verpackungen sollten, so der Vorschlag, wieder unter das Müllregime des Dualen Systems fallen. Neben der Abgabe wären dann die Lizenzgebühren für den Grünen Punkt zu entrichten. Experten rechnen mit Mehrbelastungen pro Verpackung von 35 bis 40 Cent. "Volkswirtschaftlich …
… in das Rücknahmesystem würden sofort drei Verfahrensschritte ablaufen: Das Leergut werde erkannt, optisch eingelesen und entwertet.
„Das gesamte System ist sehr preisgünstig und eignet sich selbst für kleinere Verkaufsstellen. ADAX-ID erkennt selbst deformierte und verschmutzte Verpackungen, funktioniert in Außenautomaten bei jedem Wetter und entwertet irreversibel, ohne dass die Verpackung an Ort und Stelle zerstört werden muss“, so Mumenthaler. Der Vorteil liege nicht zuletzt darin, dass das Pfand-Rücknahmesystem ADAX-ID mit jedem Automaten …
Berlin - Seit mehr als vier Jahren treten interessierte Kreise regelmäßig mit neuen rechtlichen Bedenken und unsubstantiierten Vorwürfen gegen Hersteller und Vertreiber von Verkaufsverpackungen an die Öffentlichkeit, die ihre Produktverantwortung nicht an ein duales System abtreten, sondern als Selbstentsorger ihrer originären Verpflichtung nachkommen. Häufig werden die Vollzugsbehörden aufgerufen, gegen Selbstentsorger aktiv zu werden. Bislang sind die zuständigen Behörden noch in keinem einzigen Fall – trotz detaillierter Kenntnis der Vorwürfe …
… existenzgefährdende Finanzkrise in den 90er Jahren überwunden. Die Gesellschafter sahen ihre Pfründe, insbesondere die ohne Ausschreibung vergebenen Aufträge für Getrenntsammlung und Sortierung, gefährdet. Die Stabilattechnik versprach nämlich durch eine gemeinsame Erfassung gebrauchter Verpackungen mit dem Restmüll und nachfolgende mechanische Trennung eine deutlich verbesserte Verpackungsverwertung: Einfacher, hygienischer und preiswerter für die Bürger und vor allem im Unterschied zum DSD eine Einhaltung der Verwertungsquote insbesondere für Kunststoffverpackungen. …
Berlin/Frankfurt am Main - Ein redaktioneller Beitrag der FAZ unter der Überschrift „Nutzern der Selbstentsorgung droht doppelte Bezahlung“ sorgt für Verwirrung in der Abfallbranche. “Unternehmen, die ihre Verkaufsverpackungen nicht von einem dualen System wie dem Grünen Punkt, sondern von einem sogenannten Selbstentsorgungssystem einsammeln und verwerten lassen, drohen künftig doppelt zur Kasse gebeten zu werden: Wenn die Verbraucher leere Joghurtbecher oder Shampooflaschen, für die keine Grüne-Punkt-Gebühr bezahlt wurde, nicht wie vorgeschrieben …
Publikation von B.A.U.M. e.V. und ECO-WORLD stellt nachhaltig wirtschaftende Unternehmen vor
TBS Printware: ressourcenschonende und umweltorientierte Produktion von Druckerverbrauchsmaterial.
Die Publikation ist im Juni 2005 in einer Auflage von 120.000 Exemplaren erscheinen. Herausgeber ist B.A.U.M. e.V., der bedeutendste Umweltverband für Unternehmen in Deutschland. Der Fortschritt des Projektes und die Ergebnisse werden auf der Internetseite www.nachhaltigeswirtschaften.net präsentiert. Die Firma TBS Printware ist das einzige Unternehmen…
Bonn – Seit 14 Jahren gibt es die Verpackungsverordnung, die eine stoffliche Verwertung von Joghurtbechern, Flaschen, Pizzakartons oder Milchdöschen vorschreibt. Bei Plastikverpackungen beißt sich die Entsorgungswirtschaft bis heute die Zähne aus: Kunststoffabfälle, die in den privaten Haushalten anfallen werden verbrannt oder im ‚Downcycling’ zum Ersatz von Holz, Beton oder ähnliches verarbeitet. „Kunststoffverpackungen, die über die Gelbe Tonne oder den Gelben Sack gesammelt werden, sind nicht sortenrein und eignen sich daher nur schwer zum Recycling. …
Noch 340 Tage bis zum vollen „Dosenpfand“. Mit der Abschaffung der verbraucherfeindlichen Insellösungen ab Mai 2006 wird die Pfandpflicht auf Einweggetränkeverpackungen eine neue Dimension erhalten. Dann kann das Leergut endlich in jedem Geschäft zurückgegeben werden, und nicht nur dort, wo die volle Flasche oder Dose gekauft wurde. Unklarheit besteht aber nach wie vor darüber, wie das erforderliche einheitliche und automatenlesbare Pfandkennzeichen für alle bepfandeten Verpackungen aussehen und wer zukünftig das Pfandclearing, also den Ausgleich …
Dresden/Köln, www.ne-na.de - Die Dresdner Staatsanwaltschaft ermittelt nach einem Bericht der Sächsischen Zeitung gegen den ehemaligen Chef des Dualen Systems Deutschland (DSD), Wolfram Brück, wegen des Verdachts der Untreue. Es geht um einen Beratervertrag mit dem ehemaligen CDU-Wirtschaftsminister Kajo Schommer. Schommer soll 600 000 Euro vom DSD bekommen haben. „Es ist völlig unklar, ob und welche Gegenleistungen er dafür erbracht hat“, so der zuständige Oberstaatsanwalt Claus Bogner gegenüber der Sächsischen Zeitung. Ermittler der „Integr…
… Trittin. Es werde nur noch nach dem Material, also Plastik, Glas oder Metall, unterschieden. Handel und Industrie arbeit zur Zeit unter Hochdruck an einem bundeseinheitlichen Rücknahmesystem. Da die Einzelhandelsgeschäfte unterschiedliche Verkaufs- und Rückgabemengen von bepfandeten Getränkeverpackungen aufweisen werden, ist der Pfandausgleich – das Clearing – eine wichtige Frage, die jetzt gelöst werden muss. Neben der Verrechnung der Pfandgelder zählt die Betrugs- und Fälschungssicherheit zu den Anforderungskriterien von Handel und Industrie.
…
Wer kennt nicht das Problem, dass sich mittlerweile eine ganze Menge Einwegverpackungen im Keller bzw. in der Wohnung angesammelt haben und man weiß eigentlich nicht mehr so genau wo die Flaschen her sind.
Das soll nun ein Ende haben. Die Zeit der Insellösungen ist im Jahr 2006 vorbei. Man kann dann die beim Handel gekaufte und bepfandete Flasche auch bei jedem anderen Händler anderer Handelsketten zurückgeben, der Flaschen der gleichen Art vertreibt. Die seit Jahren existierende Verpackungsverordnung wurde deshalb zum 3.Male novelliert.
Das Ziel …
München/Bonn, www.ne-na.de - "Fast 80 Prozent aller Deutschen kennen ihn - den Grünen Punkt. Allein dieses Jahr wurde das Logo des Recyclingriesen Duales System Deutschland (DSD) auf 480 Milliarden Verpackungen aller Art gedruckt. Was aber weder die DSD-Eigner - Kommunen und Handelskonzerne - noch inländische Investoren erkannten: Hinter dem scheinbar langweiligen staatlichen Lizenzsystem verbirgt sich eine wertvolle Marke - ein Quasimonopol, das eigentlich weit höhere Gewinne abwerfen müsste, als es ihm derzeit gelingt", schreibt die Zeitschrift …
… DSD wächst: Nach Hessen, Hamburg und Bayern ist die Mainzer Landbell AG jetzt auch im Saarland als konkurrierendes Unternehmen zum Grünen-Punk-Müllsystem zugelassen. Die Genehmigung erteilte das saarländische Umweltministerium. Das Landbell-Marktpotential für das Erfassen und Verwerten von Verkaufsverpackungen erhöht sich damit um rund 1,3 Prozent auf rund 26 Prozent.
„Angesichts der aktuellen Entscheidungen in Bayern und jetzt auch im Saarland nähern wir uns zügig dem zunächst angestrebten Marktanteil von zehn Prozent an“, sagt Wolfgang Schertz, …
… http://www.landbell.de nun auch in Bayern als zweites duales System zugelassen. Der Mainzer Systembetreiber hat nach eigenen Angaben vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz den lange erwarteten Feststellungsbescheid für die flächendeckende Erfassung und Verwertung von Verkaufsverpackungen mit dem „Grünen Punkt“ erhalten. „Damit erweitern wir unser Marktpotential um rund 15 Prozentpunkte auf ein Viertel aller in Deutschland in Umlauf gebrachten Verpackungen. Für Landbell ist dies ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg zur …
Berlin - Der Streit um die Pfandpflicht auf Einwegverpackungen, seit Sommer 2001 immer wieder auf der politischen Tagesordnung, ist nach dem parteiübergreifenden Kompromiss im Bundesrat vom 15.10.2004 beigelegt worden. Demnach steht fest, dass sich das Pfand künftig nicht mehr an der Mehrwegquote orientieren soll, sondern an der ökologischen Qualität und Verträglichkeit der Verpackung. Auch das Problem der sogenannten Insellösungen ist mit der Entscheidung des Bundeskabinetts vom 3. November 2004 politisch gelöst. Für die Zukunft steht fest: Wer …
… mit den Ländern und der Kommission ist greifbar. Das Kabinett wird bereits am 3. November beschließen", sagte Trittin in einem Interview mit der Zeitschrift "Focus".
Einige Discounter würden noch eine Lücke im jetzigen Gesetz ausnutzen und nur die Verpackungen zurücknehmen, die sie selbst verkauft haben. "Wenn die Länder meinem Vorschlag folgen, ist das künftig nicht mehr möglich. Verbraucher können dann Plastikflaschen überall dort zurückgeben, wo sie Plastikflaschen kaufen können", so Trittin. Die angedrohten Klagen des Handels gegen ein Aufhebung …
Würzburg – Auf dem fünften Würzburger Abfallforum http://www.abfallforum.de , organisiert vom Witzenhausen-Institut, forderte Professor Peter Michaelis vom Sachverständigenrat für Umweltfragen http://www.umweltrat.de eine Abkehr von staatlichen Quotenvorgaben für das Recycling von Verpackungen. „Über Verwertungsquoten versucht der Gesetzgeber, bestimmte Recyclingmengen zu erzwingen, die der Markt bei den gegebenen Preisen nicht freiwillig erzeugt“, betonte Michaelis in seinem Vortrag vor rund 250 Fachleuten aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und …