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Die Verpackungsentsorgung braucht klare Regeln

12.05.200614:14 UhrEnergie & Umwelt
Bild: Die Verpackungsentsorgung braucht klare Regeln
Fachzeitschrift f. Rohstoffhandel, Kreislaufwirtschaft u. Recyclingtechnik
Fachzeitschrift f. Rohstoffhandel, Kreislaufwirtschaft u. Recyclingtechnik

(openPR) Die Einigung über eine neue Clearingstelle gilt als erster wichtiger Schritt auf dem Weg zu fairem Wettbewerb unter den dualen Systemen.

Gauting bei München, 11.05.2006 - Die Umsetzung der Verpackungsverordnung hat sich in Deutschland zu einem Problem entwickelt: Nicht alle in Umlauf befindlichen Verpackungen sind bei einem dualen System oder einer Selbstentsorgerlösung angemeldet und lizenziert – etliche Firmen aus Industrie und Handel kommen ihrer Produktverantwortung nicht nach und lassen andere Marktteilnehmer für die Rücknahme und Verwertung der gebrauchten Verpackungen zahlen, die sie in Verkehr gebracht haben. Darüber hinaus existiert eine klare Zuordnung, welche Verpackungsmengen von dualen Systemen und Selbstentsorgergemeinschaften entsorgt werden, ebenso wenig wie ein entsprechender Verrechnungsmodus. Eine neue Clearingstelle für duale Systeme soll mehr Transparenz in den Markt bringen. Viele erhoffen sich von einer solchen Kontrollinstanz auch das Entlarven von „Recyclingprellern“.

Anfang April einigten sich drei duale Systeme (Duales System Deutschland, Landbell und Interseroh) sowie das Bundeskartellamt über strittige Fragen zur Clearingstelle. Was sie leisten kann und wo ihre Grenzen liegen, erläuterte Klaus Holger Kreß, Vorstandsmitglied der Landbell AG (Mainz), in einem Interview. Danach soll und kann die Stelle keine Kontrollfunktion ausüben. „Ihre Aufgabe ist es lediglich, aus den testierten Lizenzmengen der jeweiligen dualen Systeme die entsprechenden Marktanteile zu errechnen“, so Kreß gegenüber der Fachzeitschrift SEKUNDÄR-ROHSTOFFE. „Die Clearingstelle ist in der heutigen Form nicht in der Lage, die von vielen gewünschte Überprüfung gemeldeter Lizenzmengen und die Aufdeckung von nicht gemeldeten Verpackungstonnagen zu erreichen.“ Dafür seien schon länger geforderte weitere Qualitätskriterien und Mechanismen nötig.

Den vollständigen Interview-Text, veröffentlicht in der Mai-Ausgabe der SEKUNDÄR-ROHSTOFFE, senden wir Ihnen gerne zu. Er kann aber auch unter www.sekundaer-rohstoffe.com (Leserservice) herunter geladen werden.


Pressekontakt:
SEKUNDÄR-ROHSTOFFE
Peter Polz Verlag, Brigitte Weber
Postfach 24, D-82118 Gauting
Telefon: 089/8507727
Fax: 089/8508549
Mail: E-Mail
Internet: www.sekundaer-rohstoffe.com

Weitere Informationen:
Mediaservice4you Ltd., Oliver Kürth
Bergstr. 16, D-82239 Biburg
Telefon: 089/530020
Fax: 089/530021
eMail: E-Mail
Internet: www.mediaservice4you.com

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