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Würzburger Verpackungsforum: KKR bereitet Verkauf des Grünen Punkt-Konzerns an Remondis vor – Mittelstand fürchtet neuen Marktdominator

07.12.200512:38 UhrEnergie & Umwelt

(openPR) Würzburg, www.ne-na.de - Der größte deutsche Entsorgungskonzern Remondis, besser bekannt unter dem früheren Firmennamen Rethmann, soll kurz vor dem Erwerb des Grünen Punkt-Konzerns stehen. Diese Nachricht verkündeten mehrere Abfallexperten beim Würzburger Verpackungsforum (6. Dezember). "Norbert Rethmann will mit seinem Konzern Remondis in der Abfallwirtschaft der neue Marktdominator werden. Mittelständische Entsorger will er zum Müllkutscher degradieren und nur die großen Konzerne sollen das lukrative Geschäft als Anlagenbetreiber machen. Mit dem Ausstieg aus Interseroh ist Remondis zur Zeit nicht als Duales System bei der Verpackungsentsorgung unterwegs. Rethmann sieht sich allerdings auf Augenhöhe mit KKR und DSD. Da entstehen Begehrlichkeiten", sagte Hans-Günter Fischer, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Sekundärrohstoffe und Entsorgung (bvse), in Würzburg. Ein anderer Experte verdichtete die Spekulationen: "KKR hat seine pekuniären Ziele beim beim DSD erreicht und steht kurz vor dem Abschluss der Verkaufsverhandlungen mit Remondis. Mit der Umwandlung des DSD in eine GmbH quetscht KKR die finanziellen Reserven des Grünen Punktes endgültig wie eine Zitrone aus. Mit dem Weggang des DSD-Generalbevollmächtigten Christian Jeschonek, der als Entsorgungsprofi eigentlich das operative Geschäft voranbringen sollte, verabschiedet sich der Finanzinvestor aus der mittelfristigen Planung. Und der neue DSD-Vorstand Stefan Schreiter ist mit seiner Controllingkompetenz ein klassischer KKR-Abwickler, der von der Entsorgungswirtschaft überhaupt nichts versteht, aber den Verkauf des DSD mit aller Kraft stemmen wird", so der Brancheninsider gegenüber dem Onlinedienst NeueNachricht http://www.ne-na.de. Vor einigen Wochen dementierte KKR entsprechende Gerüchte. "Es gibt und hat keine Gespräche mit Remondis über strategische Partnerschaften oder ähnliches gegeben", sagte ein KKR-Sprecher gegenüber der FAZ. "Im Umfeld von DSD und KKR war man ziemlich sauer über die Indiskretion, die zu diesem Medienbericht führte. Das ändert allerdings nichts am Wahrheitsgehalt", betonte ein DSD-Kenner.



Die kartellrechtlichen Probleme könnte Remondis ähnlich lösen wie beim Kauf von RWE-Umwelt. "Die werden halt kräftig die Geschäftsfelder abspecken und Marktanteile an Konkurrenten abgeben", spekulierte Fischer. Zudem versuchten interessierte Kreise des DSD derzeitig, die Umsätze und den Entsorgungsanteil des Grünen Punkt-Müllsammlers runter zu rechnen. Warum komme gerade jetzt eine Statistik an die Öffentlichkeit, die den hohen Anteil von Herstellern, Abfüllern und Händlern belege, die sich entweder überhaupt nicht an der haushaltsnahen Sammlung beteiligen oder ihre Verpackungen bei sogenannten Selbstentsorger-Systemen anmelden. Dieses Zahlenwerk hätte man schon viel früher vorlegen können. So seien zur Zeit rund 1,25 Millionen Tonnen der Leichtverpackungen (Metall-, Verbund- und Kunststoffverpackungen) bei Dualen Systemen angemeldet. 580.000 Tonnen rechne man den "Schwarzfahrern" zu und 290.000 Tonnen den Selbstentsorgern. Nach dieser Aufstellung werde auch der Verkauf des DSD an Remondis argumentativ vorbereitet. Dann relativiere sich formal die Marktbeherrschung des Grünen Punktes bei der Verpackungsentsorgung.

Weitere Berichte zum Thema:

http://www.ne-na.de/A556D3/NENA/NENA_NEU.nsf/04e0516138ca56f2c12569d2005ad117/1cd6c46c15a076bfc125709a004c50b5!OpenDocument&Highlight=2,Remondis


http://www.neuenachricht.de/A556D3/nena/nena_neu.nsf/0/530555795286D93AC12570CA00420C1C?OpenDocument

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