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Duales System Deutschland (DSD) widerspricht Verkaufsgerüchten

13.12.200619:21 UhrEnergie & Umwelt
Bild: Duales System Deutschland (DSD) widerspricht Verkaufsgerüchten
Steht nicht zum Verkauf
Steht nicht zum Verkauf

(openPR) Unmissverständlich widersprochen hat der Kölner Müllkonzern DSD gegenüber dem Branchenmagazin EUROPATICKER Umweltruf (http://www.europaticker.de), dass das Unternehmen zum Verkauf stehe. DSD ist der Lizenzgeber des Grünen Punktes. Die Gerüchte, die alles andere als neu sind, sollen erneut am Rande des Würzburger Verpackungsforum gehandelt worden sein. Ein Internetmagazin hatte unter Berufung auf nicht namentlich genannte Brancheninsider über Abfindungssummen für die beiden Geschäftsführer spekuliert.



Beim Würzburger Verpackungsforum sollen sich Gerüchte der Abfallbranche verdichteten, dass das Kölner Grüne Punkt-Müllunternehmen DSD kurz vor dem Verkauf an den französischen Entsorgungskonzern Véolia Environnement steht, berichtet heute das von dem ehemaligen Pressesprecher des DSD herausgegebene Magazin NeueNachricht. Das Magazin will erfahren haben, dass der Deal in den nächsten Tagen oder Wochen über die Bühne gehen könnte. Bei seinen Informationen beruft sich das Magazin auf einem nicht namentlich genannten Vertreter der Entsorgungswirtschaft.
Dem widerspricht der Kölner Müllkonzern gegenüber dem Branchenmagazin EUROPATICKER Umweltruf vehement. „Es handelt sich, wie so oft, um völlig aus der Luft gegriffene Gerüchte“, sagt Norbert Völl, der Sprecher des Konzerns. „Wenn Herr Zühlsdorff zitiert wird, dann sollte das auch korrekt geschehen. Herr Zühlsdorff hat unmissverständlich deutlich gemacht, dass DSD aktuell nicht zum Verkauf steht“, so der Kommentar aus der Konzernzentrale.

Der ungenannte Brancheninsider würde nicht damit rechnen berichtete das Magazin, dass der amerikanische Investor KKR als derzeitiger Eigentümer des DSD die Novelle der Verpackungsverordnung abwarten wolle. Die vom Umweltministerium geplante Änderung der Rechtsverordnung soll die Erosion bei der Finanzierung dualer Systeme im kommenden Jahr bremsen und die Schlupflöcher bei der Gebührenerhebung für die Entsorgung von Altverpackungen schließen.

„KKR kann den Vertrag mit einer Klausel versehen, um bei einer erfolgreichen Gesetzesänderung einen Nachschlag zu bekommen“. Die Spekulationen für einen KKR-Ausstieg hätten durch Äußerungen des DSD-Beiratsmitgliedes Peter Zühlsdorff neuen Auftrieb bekommen. „KKR wird sicher ein ordentliches Geschäft machen", soll der frühere DSD-Chef Zühlsdorff gesagt haben . Das Magazin bezieht sich dabei auf einen Bericht der FAZ.

Nach Auffassung von Abfallexperten werde der Einstieg von Véolia Environnement zu einer radikalen Umwälzung des Entsorgungsmarktes führen, mutmaßt das Magazin. „Die deutschen Entsorgungsunternehmen wie Remondis oder Alba können sich schon mal warm anziehen. Die Franzosen werden den Markt für die Verpackungsentsorgung kräftig aufmischen. Die Stimmung in Handel, Industrie und Entsorgungswirtschaft dürfte einen neuen Tiefpunkt erreichen“.

Beim Würzburger Verpackungsforum würde eifrig gerechnet, wie sich der Verkauf für die Führungsspitze des DSD auszahlt, will das Magazin beobachtet haben. Gesellschafter des DSD ist nach eigenen Angaben mit 96 Prozent die Blacksmith Holding s.á.r.l. mit Sitz in Luxemburg, ein Unternehmen der KKR-Gruppe, sowie mit 4 Prozent das Management des DSD. Bei einem Verkaufspreis von 200 Millionen Euro bekämen die DSD-Topmanager eine Prämie von insgesamt acht Millionen Euro. Den Löwenanteil sollen angeblich die beiden DSD-Geschäftsführer Stefan Schreiter und Robert Maurer kassieren, so das Magazin des ehemaligen Pressesprechers beim DSD.

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