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DSD-Lobbynetzwerk täuscht gezielt Politik und Öffentlichkeit über Wettbewerbssituation bei Verpackungsentsorgung

10.05.200611:37 UhrEnergie & Umwelt

(openPR) Berlin/Pegnitz - Nach anderen DSD-nahen Institutionen bildet jetzt wieder die „Arbeitsgemeinschaft Verpackung und Umwelt“ (AGVU) die Speerspitze einer Kampagne, mit der substanzieller Wettbewerb bei der Verpackungsentsorgung unterdrückt werden soll, um die marktbeherrschende Position der DSD GmbH abzusichern. DSD hat offenbar bis heute nicht verwunden, dass Politik, EU- Kommission und Kartellbehörden die einstige Monopolstellung des Abfallriesen geschleift und Wettbewerb zum Nutzen von Verbrauchern, Handel und Industrie zugelassen haben. Dabei schreckt die AGVU nicht einmal davor zurück, Politik und Öffentlichkeit mit falschen Angaben über die Wettbewerbssituation zu täuschen.



Laut AGVU hätten Selbstentsorger bei den Leichtverpackungen „im Jahr 2005 einen Anteil von insgesamt 12 Prozent“ gehabt. Die DSD-Lobbyisten berufen sich dabei auf Schätzungen der Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung (GVM). Die GVM teilt jedoch klipp und klar mit, „dass für Selbstentsorger und Selbstentsorgergemeinschaften ein Marktanteil von 5 % für das Bezugsjahr 2005 realistisch ist“ (siehe Anlage). Auf eine ähnliche Größenordnung kommt ein Gutachten der Beratungsfirma AT Kearney. Erneut zeichnen die DSD-Lobbyisten das Angstgespenst vom baldigen Ende der haushaltsnahen Wertstoffsammlung an die Wand. Klares Ziel der Operation: Die Politik soll dafür sorgen, dass Selbstentsorger, die durch ihre erfolgreiche Tätigkeit den Marktführer DSD zu Preissenkungen in Milliardenhöhe gezwungen haben, als ernst zu nehmende Wettbewerber vom Markt verschwinden.

Im Stile übelster Volksverdummung verleumdet die AGVU Selbstentsorger als „Recyclingpreller“. Die AGVU verschweigt ganz bewusst, dass Selbstentsorger exakt die gleichen Verwertungsquoten erfüllen wie duale Systeme. So erfasst BellandVision große Mengen gebrauchter Verkaufsverpackungen bei Großverbrauchern, denen DSD jahrelang die unentgeltliche Entsorgung verweigerte. Der BellandSelbstentsorgergemeinschaft wird die Pflichtenerfüllung von den zuständigen Umweltbehörden seit Jahren stets anstandslos und ohne Ausnahme bestätigt.

Wir fragen deshalb: Warum kümmert sich die AGVU nicht lieber um den erschreckenden Anteil tatsächlicher Pflichtenverweigerer? Die GVM beziffert die Trittbrettfahrerei mengenmäßig auf rund 25 Prozent. Erklärt sich das befremdliche Verhalten der AGVU etwa mit der Furcht, bei der marktbeherrschenden DSD GmbH könnten Unregelmäßigkeiten aufgedeckt werden? Medienberichten zufolge soll DSD mit einer unzulässigen Rabattpraxis einschließlich eines Lizenzentgeltsplittings gegen Wettbewerbsrecht und die Verpackungsverordnung selbst verstoßen. Dagegen wäre tatsächlich dringend ein entschlossenes Einschreiten angesagt.

Ansprechpartner: Jost Vielhaber, BellandVision GmbH Büro Berlin, Tel. 030 / 28045797, Email: E-Mail

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