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Dosenpfand: Schweizer Technologieunternehmen ADAXYS stellt neues Rücknahmesystem vor

30.08.200512:13 UhrEnergie & Umwelt

(openPR) Düsseldorf/Mendrisio (Schweiz) – Ab dem 1. Mai 2006 gilt die neue Dosenpfand-Regelung. Die Novelle der Verpackungsverordnung beendet die so genannten Insel-Lösungen bei der Organisation des Dosenpfandes. Das heißt für Handel und Verbraucher: Leere Einwegflaschen und Dosen können überall dort zurück gegeben werden, wo Einweg verkauft wird. Es wird dann nur noch nach dem Material, also Plastik, Glas oder Metall, unterschieden. Bei einer Informationsveranstaltung der DPG Deutsche Pfandsystem GmbH vor einigen Wochen war die Bundesdruckerei als Generalunternehmer für die Sicherheitstechnik benannt worden, um Betrug bei der Rückgabe des Leergutes auszuschließen. In Handel und Industrie ist aber noch nicht klar, ob dieses Verfahren für die Rücknahmelogistik tauglich ist. In Anlehnung an Giovanni Trapattoni konnte der Kunde bis heute nicht sagen: „Flasche leer, ich habe fertig“. Leere Pfandflaschen und Dosen kann man immer noch nicht in jedem beliebigen Geschäft oder Automaten zurückgeben, um anschließend die 25 Cent Pfand zu kassieren.



In Düsseldorf präsentierte die Schweizer Firma Adaxys http://www.adaxys.ch eine Alternative. „Wir haben in der Schweiz ein Identifikations-Etikett entwickelt, das höchste Sicherheit bei der Erkennung und Entwertung des Pfandes garantiert. Es besteht aus einem elektromagnetischen Faden und einem zusätzlichen ERN-Strichcode. Das Rücknahmesystem ADAX-ID ist mit einem kombinierten, sehr sicheren Erkennungs- und Entwertungsmodul ausgestattet. Nach nur sechs Monaten Entwicklungszeit ist unsere Technik bereits marktfähig. Etikettierversuche mit dem Label- und Technikhersteller Pago haben Durchlaufgeschwindigkeiten von 80.000 pro Stunde erreicht. Wir sind bei unseren Testversuchen mit einem Leergutautomaten von Wincor Nixdorf bei einer Fehlerquote von Null angekommen. Unser System arbeitet absolut zuverlässig. Zudem ist es einfach in der Bedienung und sehr sicher“, erläuterte Adaxys-Geschäftsführer Max Mumenthaler. Beim Einwurf der leeren Verpackung in das Rücknahmesystem würden sofort drei Verfahrensschritte ablaufen: Das Leergut werde erkannt, optisch eingelesen und entwertet.

„Das gesamte System ist sehr preisgünstig und eignet sich selbst für kleinere Verkaufsstellen. ADAX-ID erkennt selbst deformierte und verschmutzte Verpackungen, funktioniert in Außenautomaten bei jedem Wetter und entwertet irreversibel, ohne dass die Verpackung an Ort und Stelle zerstört werden muss“, so Mumenthaler. Der Vorteil liege nicht zuletzt darin, dass das Pfand-Rücknahmesystem ADAX-ID mit jedem Automaten kompatibel sei. ADAXYS stehe nach Aussagen von Mumenthaler bei der Dosenpfand-Frage für Neutralität, Transparenz und Berechenbarkeit. „Mit unserer Lösung wird es kein zweites Maut-Desaster geben. Wir benennen die Kosten, können alle Automatentypen beliefern und garantieren – wenn es zu einer raschen Entscheidung kommt – die flächendeckende Einführung unseres Systems in dem von der Politik benannten Zeitraum“, betont Mumenthaler.

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