Mit einer "leichten Konsolidierung" rechnen rund zwei Drittel der Befragten. Im Gegensatz zum Mediatrend des letzten Jahres halten diesmal hingegen einige Teilnehmer auch ein stärkeres Wachstum für wahrscheinlich. Der Mittelwert der Schätzungen betrage 2,3 Prozent. Die positivsten Erwartungen haben die Fachleute an Fernsehen, Internet und Mehrwertdienste. "Ich rechne mit einer Verschiebung der Media-Etats hin zu eigenen TV-Produktionen, die teils im herkömmlichen Fernsehen, zu einem stark wachsenden Teil auch als IP-TV-Sender vorwiegend im Medium Internet laufen werden. Diese Technologie erreicht derzeit mit guter Bildqualität rund 5,5 Millionen Besitzer von DSL-Anschlüssen", so die Einschätzung von Heiner Sieger, Medienexperte aus München. Sie erlaube es, gezielt Programme für spezielle Zielgruppen zu entwickeln, zu senden und zu vermarkten. "Beispiele sind Spartensender wie 'dogs-stories.com', 'Travelguide-TV.com', 'Musical-TV.com' oder Markensender wie 'Seat-TV'", führt Sieger aus.