… benachbartes gesundes Gewebe bei der Bestrahlung eines Tumors. Im Gegensatz dazu können Protonen besser gebündelt und daher gezielter, bis in eine Tiefe von 35 cm eingesetzt werden. Die Protonentherapie wirkt also ähnlich wie eine normale Strahlentherapie, ist aber schonender und präziser. Gefährliche Nebenwirkungen wie verbranntes Gewebe oder neue, durch Strahlen erzeugte Krebszellen treten nicht auf.
Die Atomkernkanone, ein 100 Tonnen schwerer Beschleuniger bringt Wasserstoff-Atomkerne (Protonen) auf 0,6-fache Lichtgeschwindigkeit. Protonen sind …
… Krebspatienten im Hamburger Universitäts-Krankenhaus Eppendorf ist der damalige Chef-Radiologe endgültig vom Vorwurf der fahrlässigen Tötung einer Patientin vom BGH freigesprochen worden.
„Das Landgericht Hamburg hat den Angeklagten, den ehemaligen Leiter der Abteilung für Strahlentherapie der Radiologischen Klinik des Universitätskrankenhauses Hamburg-Eppendorf, vom Vorwurf der fahrlässigen Tötung einer früheren Patientin seiner Klinik freigesprochen.
Die Staatsanwaltschaft wirft dem Angeklagten vor, als Chefarzt durch Etablierung eines nicht dem Stand …
… Strahlentherapeuten und Urologen bestehende Ärzteteam hat im November 2006 die 1000. Seed-Implantation bei der Behandlung des lokal begrenzten Prostatakarzinoms durchgeführt und gehört damit zu den größten Implantationszentren Europas.
„Die Nachfrage nach dieser modernen Form der Strahlentherapie als schonende Alternative zur herkömmlichen Operation wächst zunehmend“, erklärt Spira. Gemeinsam mit seinen Kollegen, den Urologen Dr. Pedram Derakhshani und Dr. Stephan Neubauer behandelt der Strahlentherapeut nicht nur Patienten aus dem Bundesgebiet, sondern …
… auch Professor Dr. Peter Wust überzeugt. Der Radioonkologe von der Berliner Charité betont in dem ARD-Beitrag, dass Hyperthermie richtig eingesetzt den Krebspatienten helfen könne. Sie sei eine wirkungsverstärkende Therapie, die nennenswert die Ergebnisse einer Chemo- bzw. Strahlentherapie verbessern könne. Professor Dr. Peter M. Schlag von der Berliner Krebsgesellschaft e.V. kommt während der Sendung ebenfalls zu Wort: „Studien belegen große Erfolge bei Tumoren im Becken- und Bauchbreich, der Leistenregion, bei Gebärmutterhalskrebs sowie bei Weichgewebstumoren.“ …
Hamburg, 26. Oktober 2006. Die PET/CT – das derzeit modernste Verfahren in der Krebsdiagnostik – gewinnt auch für die Therapiesteuerung immer mehr an Bedeutung. So ermöglicht eine Planung der Strahlentherapie an den PET/CT-Daten eine genauere Eingrenzung des Bestrahlungsfeldes und erhöht damit entscheidend die Heilungschancen. Als einzige Einrichtung im Großraum Hamburg bietet das PET/CT-Zentrum Hamburg diese integrierte Bestrahlungsplanung an. Zahlreiche Krebspatienten konnten bereits davon profitieren.
„Mit der PET/CT können wir selbst kleinste …
… aus der Bahn“, so Diplom-Pädagoge Rainer Paust, Koordinator der psychosozialen Betreuung im Brustzentrum des Elisabeth-Krankenhauses. „Dabei das innere Gleichgewicht, Zuversicht und Lebensfreude nicht zu verlieren, benötigt eine Menge Kraft. Während der laufenden Chemo- und Strahlentherapie, aber besonders im Anschluss an die medizinischen Behandlungsschritte fallen viele Betroffene in ein tiefes Loch. Psychoonkologische Trainingsprogramme können den Teilnehmerinnen in dieser Zeit helfen, wieder zu sich selbst zu finden. Durch gezielte Maßnahmen …
… Krebsbekämpfung deutlich zu steigern. Und die Fakten sprechen für sich: Die Überlebensquote bei einzelnen Krebsarten kann mit der Hyperthermie von 38 auf 93 Prozent gesteigert werden.
Die Hyperthermie unterstützt sowohl die Chemo- als auch die Strahlentherapie wirkungsvoll ohne eigene Nebenwirkungen. Besonders für erkrankte Kinder kann die Hyperthermie so den Einsatz der mit Nebenwirkungen einhergehenden üblichen Behandlungsmethoden verringern. Beste Erfahrungen wurden dabei in der Uni-Klinik Düsseldorf gemacht. Als alleinige Behandlungsmethode, …
… steht das Prostatakarzinom mittlerweile an erster Stelle der Krebserkrankungen bei Männern, noch vor Lungen- und Darmkrebs. Bei vielen Patienten wird in Deutschland noch die radikale Prostataentfernung durchgeführt.
Dabei lassen sich mittlerweile mit modernen Formen der Strahlentherapie Heilungsraten bis zu 90 Prozent erzielen, und das ohne Entfernung des Organs. Auch die gefürchteten Nebenwirkungen wie Inkontinenz und Impotenz treten bei den modernen Verfahren deutlich seltener auf.
Die Brachytherapie zur Behandlung von Prostatakrebs
Patienten …
85% der Männer über 60 Jahre sind betroffen.
Die gutartige Prostatavergrößerung, auch benigne Postatahyperplasie oder kurz BPH, ist eine Erkrankung des Mannes im höheren Alter. Etwa 85% der Männer über 60 Jahre sind von einer Vergrößerung der Prostata, BPH, betroffen. Die Frage nach Notwendigkeit und Art der Behandlung hängt sowohl vom subjektiven Beschwerdebild des Patienten, als auch von den objektivierbaren Störungen der Blasenentleerung ab. Häufiges oder nächtliches Wasserlassen und ständiger Harndrang stellen nach aktuellen Untersuchunge…
München, 11. April 2006. Mit der Selektiven Internen Radiotherapie (SIRT) bekämpfen der Oberarzt Dr. Ralf-Thorsten Hoffmann und Dr. Tobias Franz Jakobs vom Institut für Klinische Radiologie der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) gezielt bösartige Lebertumoren. Das Ärzteteam unter Leitung von Prof. Dr. Maximilian Reiser führte die innovative Therapie vor zwei Jahren erstmals in Deutschland durch. Heute wurde bereits der fünfzigste Patient mit der SIRT behandelt.
Mit der SIRT können Ärzte Tumoren und Metastasen in der Leber direkt bestrahlen…
… vergisst je diesen Augenblick. Spätestens mit dem Therapieplan beginnen Patienten und Angehörige nach alternativen oder ergänzenden Behandlungsmethoden zu suchen. Als effektive Therapie setzt sich die Hyperthermie auch in Deutschland durch. Sie erhöht die Wirksamkeit der Chemo- oder Strahlentherapie.
Hyperthermie ist ein bewährtes Verfahren, das in den USA schon seit vielen Jahren begleitend zu Strahlen- oder Chemotherapie zum Standard im Kampf gegen den Krebs gehört. In Deutschland können sich Patienten in insgesamt zwölf Kliniken behandeln lassen. …
… nach Tumoroperationen: DDr. Ruzena Schwarz von der Ambulanz Süd der Wiener Gebietskrankenkasse betreut oft Patienten aus der HNO-Abteilung des Kaiser Franz Joseph Spital, die nach einer Operation eines Tumors in der Mundhöhle und umliegenden Gebieten eine Strahlentherapie benötigen. Zum Schutz der Zähne müssen diese Patienten während der Bestrahlungen Strahlenschutzschienen tragen. In dieser Zeit der intensiven Therapie treten Entzündungen und Schmerzen auf. „Das Spülen mit Kamille-Lösungen und der gezielte Einsatz des Kamillen-Mundsprays bringen …
… Stand
Barcelona, 13. Februar 2006. Knapp 100 interventionelle Radiologen, Radiotherapeu-ten, Onkologen und Nuklearmediziner aus Europa und den USA trafen sich am 11. und 12. Februar 2006 in Barcelona zum internationalen Symposium zur Selektiven Internen Radiotherapie (SIRT). Die neuartige Strahlentherapie wird zur Behandlung von primärem und sekundärem Leberkrebs eingesetzt. Im Rahmen des Symposiums stellten die SIRT-Experten aktuelle Studienergebnisse vor und tauschten sich über ihre Erfahrun-gen mit der Methode aus, mit deren Hilfe sie Tumoren und Metastasen …
… wurde der Frederic de Winter-Award für die „beste Therapiepräsentation“ dem Spanier Dr. José F. Boán verliehen. Dr. Boán und sein Team vom nuklearmedizinischen Institut der Universitätsklinik Na-varra nahmen den Preis für die Darstellung der Selektiven Internen Strahlentherapie (SIRT) auf der Jahrestagung der Europäischen Gesellschaft für Nuklearmedizin (EANM) in Istanbul entgegen. Die SIRT-Therapie wird zur Behandlung von primärem und sekundärem Leberkrebs eingesetzt. Mit dieser neuartigen Methode können Tumo-ren und Meta¬stasen in der Leber ganz …
… Das ist jedoch nicht immer nötig, Frauen sollten sich immer sehr gut im Freundeskreis, Selbsthilfegruppen und Verbänden informieren sowie eine zweite ärztliche Meinung einholen. In einem frühen Stadium besteht die konservative Krebstherapie aus systemischer Chemo-, Hormon- sowie Strahlentherapie und in den meisten Fällen aus einer brusterhaltenden OP. Hier wird nur der Tumor mit einem Rand gesunden Gewebes entfernt. Als schonende und brusterhaltende Therapie steht Patientinnen ebenfalls die regionale Chemotherapie zur Verfügung. Hier werden die Zellgifte …
… abklären. Die Kombination zweier Verfahren in einer Untersuchung ist nicht zuletzt deshalb von Vorteil, weil den Betroffenen eine weitere Untersuchung erspart bleibt. So besteht z.B. die Möglichkeit, die Daten der CT-Untersuchung zur detaillierten Planung einer Strahlentherapie des Patienten zu nutzen.
„Das gemeinsame Verfahren PET-CT von Nuklearmedizin und Radiologie ist ein gutes Beispiel für den Nutzen von Interdisziplinarität und Zusammenarbeit der behandelnden Ärzte“, freut sich Prof. Dr. Johannes Hierholzer, Chefarzt der Diagnostischen und …
… und Pulmonologie), Medizinische Klinik 2 (Schwerpunkt Gastroentero- und Onkologie), Chirurgische Klinik 1 (Viszeral- und Thorax-Chirurgie), Chirurgische Klinik 2 (Unfallchirurgie, Physikalische Therapie), Gynäkologie/ Geburtshilfe, Pädiatrie, Urologie, Anästhesiologie/ Intensivmedizin, Strahlentherapie, Radiologie und Pathologie. Hinzu kommen 40 Betten für Geriatrische Rehabilitation sowie Belegabteilungen für Augen- und HNO-Heilkunde.
coaddo PR-PROJEKTE
Seit mehreren Jahren begleitet Gerhard Schmidt als selbständiger PR-Fachmann speziell Kliniken …
… leisten die zertifizierten Brustzentren in Deutschland Vorbildliches, wie Dr. Friedrich Pannen am Beispiel des Brustzentrums Freiburg darstellte. In wöchentlichen onkologisch-senologischen Konferenzen erörtern Vertreter von neun Fachrichtungen von Gynäkologie über Strahlentherapie bis hin zur Psychoonkologie nicht nur aktuelle Diagnose und bisherige Therapie jeder einzelnen Patientin. Im so genannten Mammadokumentationssystem (MaDoS) werden darüber hinaus auch Lymphknoten/Grading, Resektionsgrenzen, Hormonrezeptorstatus sowie Therapieempfehlung festgehalten. …
… ng/ml) in den prognostisch ungünstigen Gleason-Scores von 3+4=7 bis 10 nur noch 44-28 Prozent der Tumoren tatsächlich in einem kurablen Stadium. Die Mehrzahl der dennoch mit kurativem Ziel behandelten Patienten würden den Nebenwirkungen von Operation und Strahlentherapie ausgesetzt, ohne davon zu profitieren. Demgegenüber sind im selben PSA-Bereich Tumoren, die ausschließlich wegen eines erhöhten PSA entdeckt wurden in den genannten problematischen Gleason-Scores 63-46 Prozent, also die Mehrheit in einem heilbaren Stadium.
Die Behauptung, im fortgeschrittenen …