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Protonentherapie, die Behandlung der Zukunft

11.01.200713:55 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Protonentherapie, die Behandlung der Zukunft
unterschiedliche Strahlungsarten
unterschiedliche Strahlungsarten

(openPR) Mehr als 1 Milliarde € Investitionsvolumen für die Hoffnung der Krebskranken

Der Vorstand der Aesculap-IT-Foundation fördert u. a. die Entwicklung und Ansiedlung von Krebstherapiezentren und hier insbesondere die Protonentherapie.


Die Einbringung radioaktiver Isotope in den Körper um Tumore zu zerstören, gehört seit langem zur Standardbehandlung in der Krebstherapie. Die heute überwiegend eingesetzten Röntgenstrahlen lassen sich allerdings nur schlecht dosieren und beschädigen auch benachbartes gesundes Gewebe bei der Bestrahlung eines Tumors. Im Gegensatz dazu können Protonen besser gebündelt und daher gezielter, bis in eine Tiefe von 35 cm eingesetzt werden. Die Protonentherapie wirkt also ähnlich wie eine normale Strahlentherapie, ist aber schonender und präziser. Gefährliche Nebenwirkungen wie verbranntes Gewebe oder neue, durch Strahlen erzeugte Krebszellen treten nicht auf.

Die Atomkernkanone, ein 100 Tonnen schwerer Beschleuniger bringt Wasserstoff-Atomkerne (Protonen) auf 0,6-fache Lichtgeschwindigkeit. Protonen sind positiv geladene Elementarteilchen, die zusammen mit Neutronen den Atomkern bilden. Die Protonen werden mit bis zu 650 Millionen km pro Stunde in den Körper des Patienten gejagt, schlagen dort millimetergenau in den Tumor ein und zerstören die tödlichen Zellen. Die schmerzfreie Behandlung dauert nur ein bis zwei Minuten und muss, je nach Art der Krebsbehandlung an bis zu 35 Tagen wiederholt werden. Dabei kann die Bestrahlung so genau dosiert werden, dass die maximale zerstörerische Kraft in der Geschwulst entfaltet wird. Die herkömmlichen Röntgenstrahlen geben dagegen die meiste Energie knapp unter der Haut ab, statt in den Tumor.

Die Protonentherapie bösartiger Tumore kann daher zu einer Verbesserung der Therapieergebnisse in der Radioonkologie beitragen. Für einige Tumorarten wurde das bereits belegt, z.B. stellt die Protonenbehandlung von Chordomen und Chondrosarkomen der Schädelbasis oder von Aderhaut- und Irismelanomen bereits eine anerkannte Therapieform dar, wobei hier allerdings nur sehr schwach dosierte Protonenstrahlen verwendet werden.

Allein in Deutschland gibt es jährlich über 430.000 neue Krebspatienten, für viele von ihnen könnte die Protonentherapie die letzte Hilfe bedeuten, wenn die herkömmlichen Methoden im Kampf gegen den Krebs versagen. Vor allem bei Krebsgeschwüren, die schwer zugänglich sind, oder bei Kindern wäre die Behandlung mit den präzise dosierbaren Protonenstrahlen angebracht, um nur den Tumor zu zerstören und nicht das gesunde, umgebende Gewebe. Weltweit ist diese Technik schon seit längerem etabliert, hier wurden bereits viele tausend Patienten erfolgreich therapiert.

Die schmerzfreie Behandlung ist ambulant und dauert nur ein bis zwei Minuten und muss, je nach Art der Krebsbehandlung, an bis zu 35 Tagen wiederholt werden. Dabei kann die Bestrahlung so genau dosiert werden, dass die maximale zerstörerische Kraft in der Geschwulst entfaltet wird.

Eingedenk dieser Sachlage hat die Aesculap-IT-Foundation beschlossen, ihr Engagement im Bereich der Protonentherapie-Zentren in Deutschland zu intensivieren und neben den bereits weit entwickelten Projekten mit den Universitätsklinika in Dresden und Homburg/Saar weitere Projekte kurzfristig zu positionieren. Das gesamte Investitionsvolumen wird in einer Größenordnung von ca. 1 Milliarde € veranschlagt.

Wir von der Stiftung sind der Meinung, dass die Implementierung dieser innovativen Technik der Krebstherapie mit Protonenstrahlen deutlich beschleunigt werden muss. Daher arbeiten wir mit privaten Investoren und namhaften universitären Einrichtungen und kompetenten Betreibern zusammen.

Ein Protonentherapie-Zentrum kann je nach Ausbaustufe pro Jahr ca. 2.500 bis ca. 3.500 Patienten behandeln, der Bau einer solchen Anlage dauert ca. 3 Jahre und hat ein Investitionsvolumen von ca. 150 Mio €.

www.aesculap-it-foundation.de

Aesculap-IT-Foundation
Franz-Lenz-Straße 3
49084 Osnabrück
Tel.: 0541/600 188 – 400
Fax: 0541/600 188 – 500
Pressekontakt: Gisela Knies

Auf dem Weg vom Gesundheitswesen zur Gesundheitswirtschaft

Die Aesculap-IT-Foundation steht für Denkansätze und Visionen für ein Gesundheitswesen von morgen. Dabei nutzt diese gemeinnützige Stiftung ihr Kommunikationsnetzwerk für Veränderungen in einer großen Dienstleistungsindustrie:

Gesundheitswesen – eine Branche im Umbruch
Neue Abrechnung, neue gesetzliche Rahmenbedingungen, neue Geschäftsmodelle, neue Kommunikationswege, neue Entscheidungswege, neue Geschäftsprozesse, neue Technologien, neue Unternehmen, neue Ziele, neue Infrastrukturmaßnahme: elektronische Gesundheitskarte
Gemeinsam Lösungen finden
Lernen für die Zukunft

Ziel: Entwicklung neuer innovativer und branchenübergreifender Geschäftsfelder und Knowledge-sharing über alle Sektoren.


Leistungen der Stiftung:

Entwicklung zukunftsweisender, visionärer Themen und Denkansätze bis zur Marktgestaltung, sowie:
Gemeinsame Foren und Think Tanks
Unterstützung in Vertrieb und Marketing
Organisationsberatung und Coaching
Prozessberatung, BPO und Risiko Assessment
Anforderungsmanagement
Begleitung und Durchführung von Gutachten, Studien, Ausschreibungen und Bieterauswahl
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