… so lautete der Titel der Veranstaltung. Aber lassen sich Einrichtungen wie die St. Lukas-Klinik mit dem Anspruch der Inklusion überhaupt vereinbaren? Geschäftsführer und Chefarzt Sebastian Schlaich stellte in seiner Begrüßungsrede klar: Manchmal seien Behinderungen einfach so komplex, dass nur Spezialeinrichtungen bei der anspruchsvollen Betreuung und Therapie der betroffenen Personen in Frage kämen. "Wir sehen uns absolut nicht als Inklusionsverhinderer", wie Schlaich gleichzeitig betonte.
Besonderes Angebot: Eltern-Kind-Station
Das zeige insbesondere …
LIEBENAU - Das beabsichtigte Bundesteilhabegesetz für Menschen mit Behinderungen stand im Zentrum des Besuchs von Ministerialdirigent Dr. Rolf Schmachtenberg aus dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales bei der Stiftung Liebenau. Sorge bereitet der Stiftung Liebenau vor allem, ob das neue Gesetz auch die Menschen angemessen berücksichtigt, die auf komplexe Hilfen angewiesen sind.
Eingliederungshilfe wird reformiert
Das Bundesteilhabegesetz soll in Deutschland die Vereinbarungen und Forderungen rechtlich verbindlich gestalten, die vor Jahren …
… umgeht", dankte Reinhard Nedela aus Markdorf. Außerdem lobten die Teilnehmer die interessanten Methoden, die Gruppenarbeit, das gute Miteinander und die motivierende Art der Kursleiterinnen.
Info:
Die Abteilung "fortbilden & entwickeln" der Stiftung Liebenau ermöglicht Führungskräften, Mitarbeitern, bürgerschaftlich Engagierten und Menschen mit Behinderung sich in ihren persönlichen, sozialen, fachlichen und methodischen Kompetenzen durch Fortbildungen und Weiterbildungen weiterzuentwickeln.
Weitere Infos unter www.fortbilden-entwickeln.de.
… Bodnegg-Rosenharz lädt Firmen zum gemeinsamen Malen ein. Die Hypovereinsbank Niederlassung Württemberg-Ost sah die Idee als Chance: Vier Auszubildende aus Ulm, Friedrichshafen und Konstanz haben sich auf den kreativen Malprozess eingelassen und erlebten unter Künstlern mit Behinderung einen außergewöhnlichen Arbeitstag. Die Azubis waren sich einig: "Wir haben viel gelernt."
Für einen Tag ist alles anders
So genau wissen die Auszubildenden Adana Begimamovic (Filiale Konstanz), Katharina Buck (Filiale Ulm), Annabella Puleo (Filiale Friedrichshafen) und …
Sehnde-Köthenwald, 17. März 2015
Wie im Koalitionsvertrag vereinbart, soll in dieser Legislaturperiode mit dem Bundesteilhabegesetz die Eingliederungshilfe reformiert und die Lebenssituation von Menschen mit Behinderungen weiter verbessert werden. Im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales hat die Arbeitsgruppe Bundesteilhabegesetz bisher in acht Sitzungen mögliche Reformen und Ziele eines Bundesteilhabegesetzes diskutiert. Mitte April steht die abschließende Sitzung zu den Übergangsregelungen, dem Inkrafttreten und dem Abschluss an.
„Mit …
… Großbritannien.
Bei dieser Form der Befruchtung sollen mitochondriale Krankheiten vermieden werden. Zu solchen Erkrankung kann es kommen, wenn die Mitochondrien, die sogenannten Kraftwerke der Zelle die eine eigene Erbsubstanz besitzen, geschädigt sind. Die Folgen sind schwerste Behinderungen.
Um zu verhindern, dass Kinder defekte Mitochondrien ihrer Mütter erben und damit auch erkranken, ersetzen die englischen Reproduktionsmediziner das Eiplasma inklusive der darin enthaltenden Mitochondrien. Dazu wird aus der mütterlichen Eizelle der Kern samt der …
… Gustav-Werner-Schule, dazu gibt es allerhand Leckeres aus Backstube, Metzgerei und Küche des RAZ.
Auch St. Gallus-Hilfe und "Lebensräume" stellen Angebote vor
Unter dem Dach der Schillerstraße 15 beheimatet ist auch die St. Gallus-Hilfe, die über ihre Ambulanten Dienste für Menschen mit Behinderungen informiert, während die Liebenau – Leben im Alter, ebenso eine Gesellschaft der Stiftung Liebenau, das Konzept der "Lebensräume für Jung und Alt" vorstellt. Außerdem lohnt sich bei der Gelegenheit auch ein Abstecher zur Ausstellung "Kreativ x inklusiv" – …
an an, der in Kürze neu aufgelegt werde. Hierfür sei die Linienfindung äußerst wichtig. Ebenso wichtig sei es, dass eine Einigung erzielt werde und man sich auf eine Trasse festlege.
Vorstand Dr. Berthold Broll nutzte zudem das Gespräch mit MdB Lothar Riebsamen, um aktuelle Gesetzesvorhaben im Bereich der Sozialpolitik anzusprechen. Dabei standen die aktuelle Pflegereform und die Weiterentwicklung der Pflegeausbildung sowie das angekündigte Bundesteilhabegesetz für die Hilfen für Menschen mit Behinderung im Fokus.
… Fazit: Inklusion muss bei den Kleinsten beginnen, um den Weg zu einer inklusiven Gesellschaft zu ebnen.
Man findet einen Weg
Christian Urff, Lehrer der Don-Bosco-Schule in der Integrationsklasse an der Manzenbergschule in Tettnang, unterrichtet täglich Kinder mit und ohne Behinderung in einer Klasse. Seine Erfahrung aus dem gemeinsamen Unterricht in der Integrationsklasse zeigt: "Wenn wir Inklusion wollen, findet man auch einen Weg!". Für ihn sind die persönliche Einstellung, die Zusammenarbeit im Team, das Schaffen passender Rahmenbedingungen …
… Liebenau und übernahm 2002 die Geschäftsführung der St. Lukas-Klinik, 2006 auch die der neu gegründeten Liebenau Kliniken. In den Jahren 2009 bis 2012 war er zusätzlich Geschäftsführer der St. Gallus-Hilfe und der Liebenau – Dienste für Menschen mit Behinderung, zusammen mit Jörg Munk. Dr. Edgar Kessler kam 1992 in die Stiftung Liebenau. Seine Stationen: Leitender Arzt, Chefarzt der Kinder- und Jugendpsychiatrie, Geschäftsführer der St. Lukas-Klinik und der Liebenau Kliniken ab 2007.
Entscheidende Weichen für die Fachlichkeit
In den vergangenen …
… Pflegebedürftigkeit kann in allen Lebensabschnitten auftreten wie zum Beispiel durch einen Unfall oder eine schwere Krankheit.
Die Definition des Gesetzes nach dem 11. Buch SGB zur sozialen Pflegeversicherung besagt:
Personen mit körperlicher, geistiger oder seelischer Krankheit oder einer Behinderung sind dann betroffen, wenn sie zusätzlich aus diesen Gründen in den Bereichen der Körperpflege, der Ernährung, der Mobilität und der hauswirtschaftlichen Versorgung auf Dauer oder zumindest für sechs Monate in erheblichem oder höherem Maß eine Hilfe …
Der Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie (BVL) veranstaltet gemeinsam mit der KIS (Kontakt- und Informationsstelle für Studierende mit Behinderung und chronischer Erkrankung) der Universität Würzburg am 25. April 2015 in Würzburg eine Fachtagung zum Thema Ausbildung und Studium mit Legasthenie oder Dyskalkulie.
Menschen mit einer Legasthenie (Lese-Rechtschreibstörung) oder einer Dyskalkulie (Rechenstörung) haben teilweise auch noch im Erwachsenenalter mit ihrer Beeinträchtigung zu kämpfen. Vielen Ausbildungsbetrieben oder Hochschulen ist das …
… können sich die Teilnehmer interaktiv mittels Moderatoren beteiligen. In einem Welt-Café tauschen sich Fachleute mit und ohne geistige Beeinträchtigung zwischen den Vorträgen aus – und sind damit nicht nur Konsumenten, sondern auch tatsächlich Gesprächs-Teilnehmer. „Menschen mit Behinderungen können auf diese Weise anderen Teilnehmern ihre eigenen Erfahrungen vermitteln und sich mit anderen austauschen. Sie sind nicht nur Objekt der Veranstaltung, sondern können sich selbst in ihrer Fachlichkeit zeigen“, erläutert der Mitorganisator Nikolai Wehnelt. …
… Patienten nach der Intervention ihren Alltag ohne fremde Hilfe bewältigen – im Vergleich zu nur 19,1% aus der Kontrollgruppe, die nach der Standardtherapie behandelt wurden.
Wird ein schwerer Schlaganfall nur unzureichend behandelt, können lebenslange Lähmungen, Sprachstörungen und Behinderungen die Folge sein. Eine Medika-mentengabe allein ist in diesen Fällen oftmals nicht ausreichend. „Wenn bei ei-nem schweren Schlaganfall der Thrombus mittels einem feinen Korkenzieher, den wir in der Fachsprache „Stentriever“ nennen, entfernt wird, kann nach …
… Andreas, an dem die Stiftung Liebenau beteiligt ist.
Einblick in duale Berufsausbildung
Im Zentrum des Besuchs standen die Ausbildungen zum Heilerziehungspfleger und zum Altenpfleger. Im Altenpflegeheim in Brochenzell und in einer Wohngruppe für Menschen mit Behinderung informierten sich die Vertreterinnen und Vertreter des Ministeriums für Arbeit und Soziales und der für neue Berufe zuständigen bulgarischen Behörde über die Anforderungen des jeweiligen Berufes.
Qualität der sozialen Berufe erhöhen
Anliegen des Bulgarisch-Deutschen Sozialwerks …
LIEBENAU - Ein brisantes Thema: sexueller Missbrauch. Noch brisanter: sexueller Missbrauch in stationären Einrichtungen. Auch hier besteht die Gefahr von Übergriffen, wenn Menschen mit Behinderungen als abhängig und schutzlos angesehen werden. Deshalb muss ihnen jeglicher denkbare Schutz gelten, um ihnen ein Leben in Würde, Sicherheit und Unversehrtheit zu ermöglichen. Bei der St. Gallus-Hilfe widmen sich Fachkräfte schon länger diesem Thema. Aus ihrer Arbeit sind Leitlinien zum Umgang mit sexuellem Missbrauch entstanden und veröffentlicht worden: …
RAVENSBURG/LIEBENAU – "Teilgabe" statt nur Teilhabe: Menschen mit Behinderung aus der Stiftung Liebenau engagieren sich bei der diesjährigen Vesperkirche in Ravensburg. An mehreren Tagen sind die Teilnehmer des Förder- und Betreuungsbereiches (FuB) der Liebenauer Arbeitswelten als ehrenamtliche Servicekräfte bei diesem Spendenprojekt im Einsatz.
Miteinander ganz unterschiedlicher Menschen
Es gibt derzeit wohl keinen Ort in Ravensburg, der das Miteinander ganz unterschiedlicher Menschen mehr symbolisiert als die noch bis zum 8. Februar stattfindende …
… ihre Arme. Erst tot erregt das Mädchen die Aufmerksamkeit der Passanten. Sie laufen zusammen, begaffen es. Aufkommende Schuldgefühle werden verdrängt: "Warum verbringt sie auch solch‘ eine kalte Nacht auf der Straße?"
Starker Ausdruck
Die Zuschauer sind berührt. "Menschen mit Behinderung können sich sehr gut in die Thematik einfühlen. Ausgrenzung und soziale Not sind manchen leider vertraut", sagt Holger Niegel. Wiederholt ist es dem Leiter der Theatergruppe von Menschen mit Behinderung gelungen, den Lebenserfahrungen der Schauspieler einen Ausdruck …
MECKENBEUREN-LIEBENAU – Menschen mit Behinderung gehörten zu den ersten Opfern des nationalsozialistischen Terrors. Beim Gottesdienst der Stiftung Liebenau zum Tag des Gedenkens am 27. Januar standen die Namen der 501 Männer, Frauen und Kinder in der Liebenauer Kirche im Mittelpunkt. Zusammen mit der Orgelimprovisation von Georg Enderwitz entstand ein eindrückliches Sinnbild gegen das Vergessen.
Jeder Name gehörte einem Menschen
Ein Name nach dem anderen ist beim Betreten der Liebenauer Kirche zu hören. Endlos scheint ihre Zahl zu sein. Zwischen …
… Irland, Island, Italien und die Niederlande liegen solche Erhebungen seit Jahren vor. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat diese Zahlen ausgewertet und kommt zu dem Ergebnis, dass in den genannten Ländern von 1990 bis 2002 die Häufigkeit von Sehbehinderung/Blindheit um rund 80 Prozent gestiegen ist. Eine ähnliche Tendenz muss wegen der Entwicklung zur "Alternden Gesellschaft" verbunden mit einer steigenden Lebenserwartung auch für Deutschland angenommen werden. Nach Rückschlüssen aus den WHO-Resultaten geht Prof. Bernd Bertram (Vorsitzender …
… Fördergemeinschaft hat das Tool entwickelt, gefördert vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS). Interessierte können es auf www.praxis-tool-barrierefreiheit.de kostenfrei verwenden.
Laut aktuellem Teilhabebericht der Bundesregierung leben in Deutschland 9,6 Millionen Menschen mit einer anerkannten Behinderung. Dennoch verfügt einer Erhebung der Stiftung Gesundheit zufolge nur rund ein Drittel der Arztpraxen über mindestens einzelne Vorkehrungen der Barrierefreiheit, wie etwa eine Rampe im Eingangsbereich. "Wir möchten mehr Menschen mit Behinderungen …
… dass er reagieren muss. Im Notfall informieren oder alarmieren diese Hilfsmittel auch den Arzt bzw. Angehörige – eine Frage der Voreinstellung, die der Patient selbst wählen kann. Panik- und Angstattacken, weil z. B. ein älterer Mensch oder ein Mensch mit Behinderung alleine lebt und sich eventuell aus einer brenzlichen Situation nicht befreien kann, werden mithilfe dieser Technologien auf ein Minimum reduziert. Hier sorgt die in einem Telematik-System integrierte Software, die ggf. auch mit einer entsprechenden Sensorik ausgestattet ist, immer für …
… der Vertreter des bisherigen Trägers Pädagogisches Bildungswerk e.V., Geschäftsführer Ulrich Spielmann, den entsprechenden Übernahmevertrag für die Rhein-Main-Bildung gGmbH.
Verlässlicher Partner
Die Rhein-Main-Bildung bietet ambulante Hilfen zur Erziehung, ambulante Dienste für Menschen mit Behinderung sowie Hilfen für Menschen mit Abhängigkeitserkrankungen im Raum Frankfurt/Main und ist Träger einer Grund-, Haupt- und Realschule in Offenbach. Aufgrund interner Neuausrichtungen hatten die bisherigen Verantwortlichen einen verlässlichen Partner …
… ihren Stilrichtungen. Jeder hat seine eigene Handschrift, wie die Integrationsband "Na und!". Die beschwingten Rhythmen der Musiker der Diakonie Pfingstweid machen die Vernissage gleichermaßen zu einem Klangerlebnis. Lob und Anerkennung beflügeln. "Es ist gut, dass Menschen mit Behinderung über ihre Kunst in der Gesellschaft ankommen." "Es war niemals wichtiger als heute." "Sie gehören dazu", so die Besucher. "In der Linse wird Inklusion gelebt", sagt Jörg Munk.
Farben klingen – Engel schwingen
Die Ausstellung der Kreativwerkstatt Rosenharz ist …
… passend zum Einsatzbereich den perfekten Stuhl für sich wählen. Die Werksitz GmbH hat ergonomische Sitzlösungen für Werkstätten, Industrie sowie Produktion, Labore und Reinräume, Nassräume und Kindergärten sowie ideal zugeschnitten auf Menschen mit Behinderung. Neben einem Standardprogramm sind auch Sonderlösungen für den individuellen Bedarf umsetzbar. Interessenten können sich individuelle Arbeitsstühle ganz bequem über den Onlinekonfigurator auf der Unternehmenswebsite zusammenstellen.
Sichere Produkte in hoher Qualität
Mit den ergonomischen …
WEINGARTEN – Bilder, deren Farben und Formen explodieren: Die expressive Mal-Lust von fünf Menschen mit einer geistigen, psychischen oder körperlichen Behinderung löst beim Betrachter eine neugierige Schaulust aus.
Informationen, die Worte nicht sagen können
Die Motive entstanden aus dem Spiel mit Abstraktion und Gegenständlichkeit. Viele Bilder erzählen eine Geschichte über Erlebtes, Empfundenes, Geschehenes und Gedachtes. Das Malen und Gestalten ist eine Ausdrucksmöglichkeit, Erinnerung auszulösen, zu vermitteln und zu bewahren. Die Werke vermitteln …
… finden, die zu ihm passt."
Jeder darf da sein
Die Verbundenheit zur Werkstatt ist spürbar. Sie sind eine große Gemeinschaft. Die Beschäftigten haben über das Jahr viel erreicht und darauf sind sie stolz. Begeistert singen sie die Lieder mit, andere hören zu. Nicht die Behinderung bestimmt den Grad der Freude. Jeder darf da sein, niemand wird ausgeschlossen. Es wird dunkel. Nur ein Lichtstrahl huscht über die Bühne. Ein Mädchen erscheint, barfuß, in Sackleinen gehüllt. Der Vater schimpft, schickt es zum Betteln. Intensiv bangen die Zuschauer mit …
… Scheck überreichte Martin Bloching, Geschäftsführer der Firma Locher Malerbetrieb an Heilpädagogin Sybille Wölfle und Christoph Gräf, Koordinator des Liebenauer Netzwerks Familie.
Eigene Stärken und Selbstbewusstsein aufbauen
Die Geschwisterzeit ist ein Angebot für die Geschwister von Kindern mit Behinderung oder chronischer Erkrankung. Ihr Alltag ist anders als bei anderen Kindern. Sie entwickeln schon früh ein hohes Maß an Rücksichtnahme, übernehmen viel Verantwortung und Fürsorge. Gleichzeitig fühlen sie sich dabei aber oft überfordert und zerrissen. …
MECKENBEUREN-HEGENBERG – Das Weihnachtskonzert in Hegenberg ist eine schöne Tradition: Zum sechsten Mal spielte der musikalische Nachwuchs des Vororchesters der Musikschule Meckenbeuren unter der Leitung von Jörg Scheide im Foyer neben der Kapelle. Zahlreiche Menschen mit Behinderung hatten ihre Freude an den altbekannten Weihnachtsliedern. Sie sangen mit, jauchzten vor Freude und klatschten in die Hände.
Singen, klatschen und dirigieren
"Danke, dass ihr für uns wieder Weihnachtslieder spielt, die wir seit unserer Kindheit kennen", begrüßte Heilpädagogin …
LIEBENAU/BERLIN – Auf Einladung von Verena Bentele, der Beauftragten der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung, reisten Anfang Dezember 43 Personen der St. Gallus-Hilfe (Stiftung Liebenau) und der Zieglerschen nach Berlin. Am Tag der Menschen mit Behinderung trafen sie Verena Bentele zu einem kurzen Austausch im Reichstagsgebäude. Für die Besucher hatte Berlin außer Politik noch jede Menge mehr zu bieten.
Zeit für die Gäste aus dem Süden
Verena Bentele hat bei einem Besuch der Stiftung Liebenau kurz nach ihrer Berufung zur …
… vorzustellen. Im Februar ist das Unternehmen gleich auf zwei Messen vertreten und zwar vom 10.-12.02.15 auf der Logistikmesse "Logimat" in Stuttgart sowie vom 24.-27.02.15 auf der "Intec", der Internationalen Fachmesse für Werkzeugmaschinen, Fertigungs- und Automatisierungstechnik. Weiter geht es vom 12.-15.03.15 auf der Werkstätten:Messe in Nürnberg, die zeigt, wie wichtig Werkstätten für Menschen mit Behinderung sind. Im Juni ist das Unternehmen auf der Achema vertreten; die internationale Leitmesse der Prozessindustrie findet vom 15.06.-19.06.15 statt.
Gewalt in der Arbeit mit Menschen mit Behinderung: Dieses Thema spielt eine wichtige Rolle für Einrichtungsträger der Hilfe für Menschen mit Behinderung. Die Stiftung Liebenau hat der Aufbereitung von Gewalterfahrungen und ihren Konsequenzen ein zweitägiges Fachsymposium gewidmet. Ausgangspunkt der Diskussion war ein Forschungsvorhaben im Auftrag der Stiftung zur Analyse von Gründen, Anlässen und Bedingungen erzieherischer Gewalt in der Zeit von 1945 bis 1975.
Zeitzeugen wurden interviewt
Anhand von Zeitzeugenberichten und auf der Grundlage von …
… bleiben. "Die Qualität muss hoch bleiben. Der Aufwand steigt in der Regel, wenn die Zahl der Bewohner kleiner wird", so sein Hinweis.
Ziel ist möglichst selbstbestimmtes Leben
"Sie haben sehr früh erkannt, dass der Kreis eine dezentrale Versorgung der Menschen mit Behinderung anstrebt", dankte Diana E. Raedler der St. Gallus-Hilfe. Ziel sei immer ein möglichst selbstbestimmtes Leben unter Wahrung der persönlichen Würde. In diesem Sinne habe die St. Gallus-Hilfe wieder einmal ein hervorragendes Konzept vorgelegt und realisiert. "Die Schritte zur …
… der Erhöhung der persönlichen Lebensqualität
• Beratung in ernährungsspezifischen Fragestellungen bei bestimmten Erkrankungen
Beratung und Unterstützung von Arbeitgebern
• Beratung bei Erkrankung/Behinderung zum Schutz und Erhalt des Arbeitsplatzes für Arbeitgeber und Arbeitnehmer
Daraus abgeleitete Praxis:
- Mobile Beratung, Hausbesuche, Krankenhausbesuche, Begleitung zu Ärzten, Institutionen
- Beratung in den Praxen vor Ort, Dialysezentren, Rehabilitationszentren, Sanitätshäuser
- Langfristige Fallbegleitung
- Unterstützung …
… wie Lüdtke weiter ausführte. Man bereite junge Menschen mit Unterstützungsbedarf als Teil des Inklusionssystems bereits seit 30 Jahren erfolgreich auf das Leben und die Teilhabe in der Gesellschaft vor. Ziel sei es, jungen Menschen mit (Lern-)Behinderung sowie sozial auffälligen Jugendlichen den Übergang in einen Vollberuf zu ermöglichen.
Berufsbildungswerke leisten Beitrag zur Abmilderung des Fachkräftemangels
Gegenwärtig biete das BBW für rund 900 dieser jungen Menschen eine realitätsnahe Ausbildung. Mit rund 200 Betrieben und Unternehmen in …
Nach Einschätzung der Experten der GOLD Initiative im Jahre 2014 ist die COPD eine häufige, vermeidbare und behandelbare Erkrankung und charakterisiert durch eine Einengung (Obstruktion) der Atemwege mit Behinderung des Atemstroms. Verstärkt kommt es zu Entzündungsprozessen in den Atemwegen und im Lungengewebe zumeist als Reaktion auf die Einatmung schädlicher Partikel und Gase. Akute Verschlimmerungen sogenannte Exazerbationen und Begleiterkrankungen (Komorbiditäten) tragen maßgeblich zur Schwere der COPD bei.
Der Begriff COPD (chronic obstructive …
… Bruxismus Kettenreaktionen aus, die zu Beschwerden an ganz anderen Körperteilen führen.
Bei diesen Anzeichen kann Bruxismus vorliegen:
• Schmerzen im Kiefergelenk
• Ohrendrücken, Ohrensausen oder Tinnitus
• Schmerzen an Kopf, Hals, Nacken, an der Halswirbelsäule, am Rücken oder an der Schulter
• Probleme beim Kauen und Sprechen
•Behinderungen beim Öffnen und Schließen des Mundes
• Schwellungen der Kaumuskulatur in Kombination mit Schmerzen oder Druckgefühl
• Rötung und Schwellung der Kiefergelenke
Weitere Informationen unter http://www.dr-hueskens.de
… Cholesterin ist heutzutage allgemein bekannt als einer der bedeutendsten “Risikofaktoren” für das Herz-Kreislauf-System: Die Bildung von Ablagerungen in den Arterien, die dieses bewirkt, kann in der Tat mit der Zeit deren Elastizität einschränken und zu einer Behinderung des Kreislaufs werden, mit manchmal auch sehr schwerwiegenden Folgen.
Die Urlaubszeit und allgemein der Sommer können einen “gesünderen” Lebensstil fördern, charakterisiert durch mehr Bewegung, das Verbringen von mehr Zeit im Freien, frische und leichtere Nahrungsmittel.
Um das …
… "Musik ist das, was ich am besten kann."
Vertonte Gefühle
"Vielleicht wird aus unserem Geschwisterkinderlied eine eigene CD?", hoffen die Kinder. Peter Pux verspricht: "Wir sehen uns wieder." Die Geschwisterkinder haben eine Schwester oder einen Bruder mit Behinderung oder schwerer Erkrankung. In der "Geschwisterzeit" kommen sie mit anderen Kindern in Kontakt. Organisiert wird das Programm von Heilpädagogin Sybille Wölfle (Stiftung Liebenau) und Heilerziehungspfleger Jörn Klopfer, Natur- und Wildnispädagoge der St. Jakobus Behindertenhilfe. Begleitet …
… erhalten."
Aufbau der Werkstätten
Viele nehmen das Treffen zum Anlass, auf fachliche Meilensteine zurückzublicken. Auch Monsignore Dr. Norbert Huber, der bis 1996 28 Jahre als Vorstand der Stiftung Liebenau gewirkt hat, erinnert sich: "Es waren entscheidende Jahre für die Menschen mit Behinderung, vor allem was die Teilhabe an der Arbeit angeht". Diese sei nicht selbstverständlich gewesen. Erst als man Firmen überzeugen konnte, den Werkstätten Aufträge anzubieten, änderte sich das. Huber erinnert sich auch an die anfängliche Skepsis von Firmen. Schließlich …
… Tochtergesellschaften engagiert sich die Stiftung Liebenau seit vielen Jahrzehnten in der beruflichen Bildung, um auch benachteiligten jungen Menschen einen Zugang zum Arbeitsmarkt zu ermöglichen – sei es durch den Berufsbildungsbereich der St. Gallus-Hilfe für Menschen mit geistiger Behinderung oder im BBW. Dort absolvieren gut 900 Jugendliche und Erwachsene mit besonderem Förderbedarf, mit psychischen oder sozialen Problemen eine Berufsvorbereitung oder Ausbildung in einem von mehr als 50 anerkannten Berufen. Mit großem Erfolg, wie die jährlichen …
… Schuh ausgestatteten, Fuß; 2. maximale Sitzdynamik, zur Vermeidung von Problemen im Bereich der Wirbelsäule und der Rumpfmuskulatur. Der Kunde arbeitet ganztägig an einem Bildschirmarbeitsplatz und sollte einen Bürodrehstuhl bekommen, der – trotz oder gerade wegen der Behinderungen – auch ein hohes Maß an ergonomischen Grundbedingungen erfüllt. Wie zum Beispiel verbesserte Sitzdynamik, individuelle Einstellmöglichkeiten – auch im Bereich des Beckens und der Lordose. Anpassung an den vorhandenen Büroarbeitsplatz eines Mitarbeiters, mit deutlich über …
… Rosenharz verlauten. Die Fertigstellung des Rohbaus für den neuen Förder- und Betreuungsbereich (FuB) der St. Gallus-Hilfe war für die Handwerker ein guter Grund zu feiern. Ab Herbst 2015 werden in dem neuen Gebäude 54 Menschen mit Behinderung gezielt begleitet und gefördert. Das Gebäude entsteht im Zuge der Modernisierung und Dezentralisierung der Stammeinrichtung Rosenharz, die mit dem Landkreis Ravensburg abgestimmt und vereinbart ist.
Wohlbefinden gewährleisten
Menschen mit Behinderung wird in dem Gebäude künftig eine gemeinsame Tagesstruktur …
Beim ambulanten Bewo-Anbieter „Bleib im Leben“ gehören Techniken zur Entspannung zum festen Betreuungsangebot
Menschen mit Behinderung zu unterstützen und zu begleiten, damit sie selbstbestimmt in ihrer eigenen Wohnung leben können, ist Aufgabe und Ziel von ambulanten Bewo-Anbietern. Der in Köln und im Rhein-Erft-Kreis tätige Dienst „Bleib im Leben“ unter Leitung von Iris Mendler setzt dabei zunehmend auf Entspannungstechniken. Die ausgebildete Heilpädagogin ist zugleich auch Trainerin für Autogenes Training und Progressive Muskelrelaxation nach …
… für die Seele
"Der Chor" aus Ravensburg schätzt das Miteinander: "Singen ist Nahrung für die Seele." Sie kommen gerne nach Liebenau: "Wir sind eine schöne Gemeinschaft", sagt eine Sängerin. Das "Chörle" ist ein Freizeitangebot in Ravensburg und lädt über die offenen Hilfen Menschen mit Behinderung zum Singen ein. Mit Trommeln und Rasseln entführen sie ihr Publikum mit einem Lied von Reinhard Mey über die Wolken. Weit weg davon sind die Zuhörer noch nicht, als der Haslacher Chor "Masithi" von St. Konrad "Der Himmel geht über allen auf" anstimmt.
Jodeln …
Menschen mit Behinderung eine noch individuellere Begleitung und Unterstützung zu ermöglichen – das ist die Aufgabe der Case Manager im Josefsheim Bigge. Die ersten vier von ihnen haben jetzt ihre Weiterbildung erfolgreich abgeschlossen. Friederike Schulte, Nicole Bunse, Ruth Budeus und Carolin Kelle wurden nach den Standards der Deutschen Gesellschaft für Care und Case Management (DGCC) als Case Managerinnen zertifiziert.
Die Weiterbildung dauerte insgesamt ein Jahr und umfasste mehr als 200 Unterrichtseinheiten. Themenschwerpunkte waren dabei …
… mitteilen. Dies kann etwa durch eine Erklärung im Rahmen eines Wahlleistungsvertrages oder bei der Einwilligung zur Operation geschehen.
Das OLG Hamm hat mit Urteil vom 02.09.2014 (Aktenzeichen 26 U 30/13) einen Fall entschieden, in dem ein Patient unter einer andauernden Behinderung der Nasenatmung und häufigen Entzündungen der Nasennebenhöhlen litt. Es sollte eine Operation an der Nase erfolgen. In dem Krankenhaus vereinbarte der Patient für die geplante Operation eine Chefarztbehandlung. Er wurde dann jedoch von einem anderen Arzt als Vertreter des …
… mit Ursula Cantieni eingeladen. Zahlreiche Wanderfreunde aus nah und fern begleiteten die Botschafterin für soziale Aufgaben der Stiftung Liebenau auf grünen Wegen durch das Bodensee-Hinterland. Der Erlös aus der Wanderung kommt dem therapeutischen Reiten für Menschen mit Behinderung zugute.
"Es ist schön, dabei zu sein."
Das Treffen auf dem vor dem Liebenauer Schloss ist für viele Wanderfreunde ein Wiedersehen. Sie schätzen die Begegnung, die Gespräche unterwegs, das vertraute Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung. Ursula Cantieni …
… erhältlich. Die 52-seitige Broschüre informiert unter anderem über die Schwangerschaftskonfliktberatung und die medizinischen Beratung bei der pro familia Berlin ebenso wie über soziale und sexualpädagogische Angebote, Schulklassenarbeit, Männerberatung und die Beratung von Menschen mit Behinderung. In weiteren Kapiteln finden sich Berichte über die Rechtsberatung, die Jugendsprechstunde JUWEL und das pro youth-Projekt, das sich für sexuelle Rechte engagiert.
Wichtig zu wissen: alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei pro familia Berlin stehen …