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Eine neue Generation übernimmt das Ruder in der St. Lukas-Klinik

06.03.201519:34 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Eine neue Generation übernimmt das Ruder in der St. Lukas-Klinik
Die scheidenden Geschäftsführer
Die scheidenden Geschäftsführer "umrahmen" die neue Geschäftsführung

(openPR) MECKENBEUREN-LIEBENAU – Generationenwechsel in der Leitung der St. Lukas-Klinik: Die beiden langjährigen Geschäftsführer Dr. Edgar Kessler und Wolfgang Oppolzer haben sich am 3. März in den Ruhestand verabschiedet. Ihre Nachfolger sind in der Klinik keine Unbekannten: Irmgard Möhrle-Schmäh und Sebastian Schlaich sind seit vielen Jahren als Verwaltungsleitung beziehungsweise Chefarzt der Kinder- und Jugendpsychiatrie in verantwortlichen Positionen.




Ein fantastisches Team

"Wir verabschieden heute nicht zwei einzelne Personen, wir verabschieden ein Team", so Dr. Markus Nachbaur, Vorstand der Stiftung Liebenau. Die beiden scheidenden Geschäftsführer hätten sich nicht nur fachlich, sondern auch als Persönlichkeiten ideal ergänzt: Wolfgang Oppolzer, verantwortlich für den kaufmännischen Part, hätte immer wieder neue Projekte und Ideen zur Klinikentwicklung eingebracht. Dr. Edgar Kessler als der fachlich Verantwortliche habe diese Ideen abgewogen und auf ihre Umsetzbarkeit geprüft. "In dieser Kombination haben Sie die St. Lukas-Klinik gemeinsam vorangebracht – immer im Interesse der Menschen, für die Sie sich einsetzten!"

Langjähriges Wirken in der St. Lukas-Klinik

Wolfgang Oppolzer kam 1988 als Leiter des Krankenpflegedienstes in die Stiftung Liebenau und übernahm 2002 die Geschäftsführung der St. Lukas-Klinik, 2006 auch die der neu gegründeten Liebenau Kliniken. In den Jahren 2009 bis 2012 war er zusätzlich Geschäftsführer der St. Gallus-Hilfe und der Liebenau – Dienste für Menschen mit Behinderung, zusammen mit Jörg Munk. Dr. Edgar Kessler kam 1992 in die Stiftung Liebenau. Seine Stationen: Leitender Arzt, Chefarzt der Kinder- und Jugendpsychiatrie, Geschäftsführer der St. Lukas-Klinik und der Liebenau Kliniken ab 2007.

Entscheidende Weichen für die Fachlichkeit

In den vergangenen 25 Jahren wurden einige entscheidende Weichen für die Klinik gestellt: Gründung des sozialtherapeutischen Heims mit einigen neuartigen Wohngruppen, Aufbau einer psychiatrischen Institutsambulanz und einer innovativen Eltern-Kind-Station. Auch der erste Standort in Stuttgart – das Haus St. Damiano – sei in erster Linie Oppolzers und Kesslers Beharrlichkeit und Überzeugungskraft zu verdanken. "Heute gilt die St. Lukas-Klinik als Ausnahmeerscheinung in der deutschen Krankenhauslandschaft mit überregionalem Ruf. Hier können Menschen behandelt werden, die sonst keine adäquate Hilfestellung finden", fasste Dr. Nachbaur zusammen.

Getragen vom kollegialen Miteinander

In ihren eigenen Abschiedsworten hoben Dr. Kessler und Oppolzer die Bedeutung der Mitarbeiter hervor. "Was in der Klinik bewegt wurde, haben 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter getan", so Dr. Kessler. Er habe höchsten Respekt vor deren täglichem Bemühen um Menschen, "die sonst keiner haben will." Auch Oppolzer dankte für Loyalität und Kollegialität, von der er sich "immer getragen gefühlt" habe. Bestätigt wurde das gute Miteinander von den Mitarbeitern selbst, die in künstlerisch-kreativen Beiträgen die "Ära Kessler-Oppolzer" Revue passieren ließen.

Unruhige Ruheständler

Auch im Ruhestand bleiben die beiden der Stiftung Liebenau erhalten. Sie sind als Geschäftsführer der Liebenau Kliniken weiterhin für die Stuttgarter Einrichtungen verantwortlich: das Haus St. Damiano und die kinder- und jugendpsychiatrische Tagesklinik Bernsteinstraße, eine gemeinsame Einrichtung mit den Mariaberger Fachkliniken.

Nachfolge sichert Kontinuität

Für Kontinuität und Nachhaltigkeit in der St. Lukas-Klinik stehen die beiden neuen Geschäftsführer, die Diplomverwaltungswirtin Irmgard Möhrle-Schmäh und der Kinder- und Jugendpsychiater Sebastian Schlaich. Irmgard Möhrle-Schmäh ist seit 2007 Verwaltungsleiterin und habe, so Dr. Nachbaur, ihr "herausragendes kaufmännisches Geschick in den Verhandlungen mit den Kostenträgern eindrücklich unter Beweis gestellt." Sebastian Schlaich sei "das Interesse am sozialen Beruf in die Wiege gelegt" worden. Aufgewachsen inmitten der Diakonie Stetten, hat sein Berufsweg über die Ausbildung zum Heilerziehungspfleger in der Stiftung Liebenau begonnen und nach Medizinstudium und Facharztausbildung 1998 in die St. Lukas-Klinik geführt: zunächst als Facharzt und seit 2013 als Chefarzt der Kinder- und Jugendpsychiatrie.

Dr. Nachbaur dankte beiden für die Bereitschaft, die hohe Verantwortung für die Entwicklung der St. Lukas-Klinik zu übernehmen. "Sie finden im Gesundheitswesen eine Landschaft vor, in der viel in Bewegung ist: finanziell, rechtlich, fachlich", so der Vorstand. Die medizinische Versorgung für Menschen mit Behinderung auch in den nächsten Jahren zu sichern, sei eine Herausforderung, bei deren Bewältigung sich die beiden der vollen Unterstützung der Stiftung gewiss sein dürften.

Weitere Infos zur St. Lukas-Klinik der Stiftung Liebenau finden Sie unter www.st.lukas-klinik.de

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