(openPR) LIEBENAU - In der Leitung der St. Lukas-Klinik hat es einen Wechsel gegeben. Dr. Edgar Kessler, Chefarzt der Kinder- und Jugendpsychiatrie, übergab nach 21 Jahren die Chefarztfunktion an Sebastian Schlaich, der bereits seit 2002 als Oberarzt in der Klinik tätig war. Dr. Kessler bleibt Geschäftsführer der St. Lukas-Klinik, der Liebenau-Kliniken und der Gesellschaft für Entwicklungspsychiatrie und Integration.
Langjähriger Einsatz für die St. Lukas-Klinik
Dr. Kessler ist Kinderarzt, Arzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapeut. Er kam 1992 als Chefarzt der Abteilung für Kinder- und Jugendpsychiatrie nach Liebenau, die damals zwei Stationen für Kinder und Jugendliche mit geistigen und mehrfachen Behinderungen umfasste. Unter Kesslers Leitung wurde zusätzlich eine Eltern-Kind-Station eingerichtet, eine von wenigen vergleichbaren Einrichtungen in Deutschland mit familientherapeutischem Behandlungsschwerpunkt. Außerdem war er beteiligt am Aufbau des Sozialtherapeutischen Heimes der St. Lukas-Klinik und an der kinder- und jugendpsychiatrischen Tagesklinik Bernsteinstraße in Stuttgart, eine Kooperation mit den Mariaberger Fachkliniken. Alle diese Einrichtungen sind wegen ihrer besonderen Fachlichkeit regional und überregional stark nachgefragt.
Sebastian Schlaich begann seine berufliche Laufbahn als Heilerziehungspfleger und kam bereits 1980 erstmals als Vorpraktikant nach Liebenau, ab 1995 dann als Stationsarzt in der St. Lukas-Klinik. Nach einer Facharztweiterbildung zum Arzt für Kinder –und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie übernahm er 2002 die Oberarztfunktion in der Liebenauer Kinder- und Jugendpsychiatrie. Besondere Schwerpunkte setzt Schlaich neben seiner kinderärztlichen Kompetenz auf die Behandlung von jungen Patienten mit Autismus-Spektrum-Störungen. Wichtig ist ihm außerdem die Unterstützung und Begleitung von Mitarbeitern und Eltern im Umgang mit den psychisch erkrankten Kindern und Jugendlichen.
Im Namen der Stiftung Liebenau dankte Vorstand Dr. Markus Nachbaur Dr. Kessler für seinen jahrzehntelangen hohen Einsatz. Mit seiner persönlichen Haltung, einer hohen Fachlichkeit verbunden mit menschlichem Umgang und Fairness, habe er als Chefarzt in der St. Lukas-Klinik Zeichen gesetzt. Sein Interesse an einer Weiterentwicklung im Gesamten habe ihn stets auch über den Tellerrand hinaus schauen und neue Wege eröffnen lassen. Dem Nachfolger Schlaich wünschte er gutes Gelingen und einen erfolgreichen Start in der neuen Funktion als Chefarzt.
Weitere Infos zur St. Lukas-Klinik der Stiftung Liebenau finden Sie unter www.st.lukas-klinik.de.
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