(openPR) MECKENBEUREN-LIEBENAU – 27 Jahre war Dr. Rupert Steuer in der St. Lukas-Klinik der Stiftung Liebenau tätig. In einer Feierstunde würdigten Kollegen, Mitarbeiter und Patienten sowie die Geschäftsführung sein langjähriges Wirken. Aus gesundheitlichen Gründen scheidet der Arzt für Allgemeinmedizin aus dem Arbeitsleben in der St. Lukas-Klinik aus.
„Er war ein Mann, zu dem wir immer Vertrauen hatten. Jeder wusste, bei ihm sind die uns anvertrauten Menschen ärztlich bestens versorgt“, sagte Sebastian Schlaich, Geschäftsführer und Chefarzt der Kinder- und Jugendpsychiatrie in der St. Lukas-Klinik. Rückblickend auf ein 27-jähriges Wirken und Arbeiten im Unternehmen dankte er Dr. Rupert Steuer für seine verantwortungsvolle, zuverlässige und hilfsbereite Begleitung der Bewohner und Mitarbeiter.
Viele Aufgaben übernommen
1989 hatte Dr. Steuer in der Stiftung Liebenau angefangen. Damals war die St. Lukas-Klinik mit Ambulanz und Stationen der Kinder- und Jugendpsychiatrie noch in Hegenberg beheimatet, bevor Anfang der 1990er Jahre der Umzug nach Liebenau erfolgte. Dort war der junge Allgemeinarzt Dr. Steuer Mitglied des fachärztlichen Teams. „Das Spektrum der Arbeit erweiterte sich“, berichtete Sebastian Schlaich. Kollegen kamen hinzu, und Dr. Steuer wurde zusätzlich mit der Betriebsmedizin für weitere Tochtergesellschaften der Stiftung Liebenau betraut. Bis zum Jahr 2007 war er für die St. Gallus-Hilfe auch noch in Leutkirch und Bad Wurzach tätig.
Unterwegs für die Menschen
Im Team mit Arzthelferin Susanne Brandmeier betreute Dr. Steuer seit 2007 die Ambulanz am Standort der St. Gallus-Hilfe in Rosenharz und kümmerte sich um Arbeitsmedizin und -sicherheit in den Tochtergesellschaften der Stiftung. Zudem leistete Dr. Steuer über sein ganzes Berufsleben hinweg Bereitschaftsdienste für die Klinik und auch für die Heimbereiche von Klinik sowie St. Gallus Hilfe (Stiftung Liebenau). Darüber hinaus engagierte sich der Mediziner im Vorstand der Süddeutschen Arbeitsgemeinschaft Ärztliche Dienste für Menschen mit geistiger Behinderung e. V. (SAG) und auch in der Bundesarbeitsgemeinschaft.
Herzliche Verabschiedung
„Danke für die guten Jahre“, würdigte Geschäftsführerin Irmgard Möhrle-Schmäh das vielfältige Wirken Dr. Steuers und überreichte ihm einen Geschenkkorb mit Präsenten aus dem Liebenauer Landleben. Unter der Leitung von Musiktherapeutin Michaela Fischer verabschiedeten sich Patienten und Bewohner aus dem sozialtherapeutischen Heim mit einem irischen Segensgruß: „Dein Herz sei voller Zuversicht, und dass nach jedem Gewitter ein Regenbogen am Himmel steht.“ Dabei untermalten sie ihre Lesung mit Klangschalen, Pfeifen und Trommeln. Dr. Rupert Steuer dankte seinen langjährigen Wegbegleitern in der St. Lukas-Klinik für die freundschaftliche Zusammenarbeit: „Wir haben uns immer aufeinander verlassen können.“
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Weitere Infos zur St. Lukas-Klinik der Stiftung Liebenau finden Sie unter www.st.lukas-klinik.de
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