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PR-Artikel richtig schreiben & platzieren oder direkt kaufen: So gehen Sie vor

Was macht ein Unternehmen sichtbar, glaubwürdig und relevant? Ein gezielt verfasster PR-Artikel kann genau das leisten. Er informiert, erklärt, ordnet ein und bringt Ihre Botschaften direkt zu Ihrer Zielgruppe, ohne Umweg über journalistische Redaktionen. Ob auf Ihrer Website, in Fachportalen oder über PR-Plattformen – PR-Artikel bieten Ihnen die Möglichkeit, Ihre Themen selbst zu setzen, Ihre Expertise sichtbar zu machen und langfristig Vertrauen aufzubauen.

Definition vorab: Was genau ist ein PR-Artikel?

PR-Artikel schreiben
PR-Artikel schreiben
Was passiert, wenn ein Unternehmen etwas zu sagen hat? Eine Produktneuheit, ein gesellschaftliches Engagement oder ein neues Teammitglied mag intern für Begeisterung sorgen. Doch ohne passende Kommunikation nach außen bleibt das alles: intern. Genau hier kommt der PR-Artikel ins Spiel.

Ein PR-Artikel ist ein professionell aufbereiteter Text, der über ein Unternehmen, eine Marke oder ein Produkt informiert – aber anders als eine klassische Werbung nicht plakativ, sondern inhaltlich fundiert und glaubwürdig. Er wird nicht in erster Linie für Journalisten geschrieben, sondern direkt für die Öffentlichkeit: potenzielle Kunden, Geschäftspartner oder Brancheninteressierte. Dabei steht nicht die reine Nachricht im Mittelpunkt, sondern auch der Mehrwert für die Leser.

 

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PR-Artikel oder Pressemitteilung – was ist der Unterschied?

„Ist das nicht alles irgendwie dasselbe?“ Diese Frage taucht regelmäßig auf, wenn Unternehmen ihre ersten Schritte in der PR machen. Und tatsächlich: Auf den ersten Blick ähneln sich PR-Artikel und Pressemitteilung. Beide informieren über ein Unternehmen, beide erscheinen in der Öffentlichkeit. Doch bei genauerem Hinsehen wird klar: Die Formate verfolgen unterschiedliche Ziele – und funktionieren nach eigenen Regeln.

Pressemitteilungen – kurz, sachlich, für die Presse gedacht

Eine klassische Pressemitteilung ist wie ein Nachrichtenschnipsel: kompakt, nüchtern und strukturiert nach journalistischen Kriterien. Zielgruppe sind Redakteure – nicht die "Endleser". Der Text folgt der sogenannten „umgekehrten Pyramide“: das Wichtigste zuerst, danach ergänzende Informationen, ganz unten Zusatzinfos oder Hintergrund.

Wichtig dabei: Pressemitteilungen sind nicht emotional oder ausschweifend, sondern liefern das, was Journalisten brauchen – faktenbasiert, zitierfähig, ohne unnötige Ausschmückungen.

PR-Artikel – erzählend, erklärend, mit Perspektive

Ganz anders der PR-Artikel: Er ist nicht auf schnelle Verbreitung an Redaktionen ausgerichtet, sondern auf nachhaltige Kommunikation. Er wird in der Regel selbst veröffentlicht – etwa auf Ihrer Website, in einem Fachportal oder über einen PR-Dienstleister. Seine Stärke liegt darin, Themen aufzubereiten, nicht bloß zu melden.

Ein PR-Artikel darf länger sein, darf Hintergründe beleuchten, darf Storytelling nutzen. Er spricht direkt die Zielgruppe an: Leser, die sich für Ihre Branche interessieren, nach Lösungen suchen oder sich fachlich informieren wollen.

Der PR-Artikel ist freier in Form und Stil. Er kann 

  • ein Fachbeitrag, 
  • ein Anwenderbericht, 
  • ein Hintergrundtext 
  • oder sogar ein Erfahrungsbericht 

sein. Sein Ziel ist es, Vertrauen aufzubauen, Kompetenz zu zeigen und Themen zu besetzen, für die Ihr Unternehmen stehen möchte.

Stellen Sie sich einen PR-Artikel wie einen gut geschriebenen Fachzeitschriftenbeitrag vor – nur mit dem Unterschied, dass Sie ihn selbst (oder mit externer Unterstützung) verfassen und steuern. Er ist nicht werblich, sondern informierend, beratend oder erklärend. Und genau das macht ihn so wirksam.

Vielleicht fragen Sie sich jetzt: Wann ist welches Format sinnvoll – und kann man beides kombinieren?

Die Antwort: Ja, und das ist oft sogar ratsam. Pressemitteilungen eignen sich hervorragend für konkrete, aktuelle Anlässe, die schnell kommuniziert werden sollen. PR-Artikel hingegen entfalten ihre Stärke bei dauerhaften Themen, Positionierungen oder komplexen Zusammenhängen, die mehr Raum brauchen.

Wenn Sie strategisch arbeiten, nutzen Sie beide Formate gezielt und abgestimmt: Die Pressemitteilung bringt Ihre News in die Medien – der PR-Artikel vertieft das Thema dort, wo Sie selbst die Deutungshoheit behalten.

Häufig gefragt: Kann man PR-Artikel kaufen?

Ja, PR-Artikel kann man kaufen – sowohl im Sinne von Textleistungen bei PR-Agenturen, als Veröffentlichung und Verbreitung über Presseverteiler oder als bezahlte Advertorials in Zeitschrifen, Magazinen oder Online-Medien. Professionell erstellte Artikel lohnen sich vor allem dann, wenn Ihnen intern Zeit, Expertise oder redaktionelles Know-how fehlen.

Warum sind PR-Artikel für Unternehmen relevant?

Vielleicht gehören Sie zu den Unternehmern, die sich fragen: Liest das überhaupt jemand? Die Antwort lautet: Ja – wenn Sie es richtig machen. Ein gut geschriebener PR-Artikel kann auf Ihrer Website für Sichtbarkeit sorgen, in Fachportalen Vertrauen schaffen und bei Google für Reichweite sorgen.

In Zeiten, in denen klassische Werbung zunehmend an Glaubwürdigkeit verliert, wächst das Interesse an authentischen, fachlich fundierten Informationen. Leser suchen keine Markenversprechen, sondern Lösungen, Orientierung und Expertise. Ein PR-Artikel ist Ihr direkter Zugang zu diesen Lesern – ohne Filter, ohne Gatekeeper.

Und nicht zuletzt: PR-Artikel wirken langfristig. Während Anzeigen nach wenigen Tagen verpuffen, bleiben gut platzierte Artikel über Monate oder Jahre auffindbar – online. Sie stärken Ihr Unternehmensprofil nicht nur einmalig, sondern nachhaltig.

Ziele und Vorteile für Ihre PR

Zielgruppe und Format beachten
Zielgruppe und Format beachten
Was genau soll ein PR-Artikel eigentlich bewirken? Wozu investieren Unternehmen Zeit und Budget in einen Text, der keine offensichtliche Werbung ist? 

Die Antwort ist ebenso einfach wie strategisch: Weil guter Content Vertrauen schafft – und Vertrauen die Basis jeder Geschäftsbeziehung ist.

Sichtbarkeit, aber mit Substanz

Es reicht nicht mehr, einfach nur sichtbar zu sein. Entscheidend ist, wie Sie wahrgenommen werden. Ein PR-Artikel vermittelt nicht nur Fakten, sondern Haltung. Er gibt Einblick in Ihre Denkweise, Ihre Expertise, Ihre Unternehmenskultur. Und er macht das auf eine Weise, die für den Leser nicht wie PR wirkt – sondern wie ein nützlicher Beitrag.

Wer etwa einen Artikel über „nachhaltige Verpackungslösungen im Onlinehandel“ veröffentlicht, zeigt mehr als nur ein Produktportfolio: Er zeigt, dass das Unternehmen Themenführerschaft übernehmen kann – und Verantwortung.

Relevanz statt Reichweite

Reine Werbung zielen oft auf schnelle Reichweite ab. Doch was nützt großer Empfängerkreis, wenn die falschen Menschen angesprochen werden? 

Ein gut positionierter PR-Artikel hingegen spricht genau die Zielgruppe an, die sich ernsthaft für Ihre Branche, Ihr Thema oder Ihre Lösung interessiert. Das bedeutet:

  • höhere Qualität der Kontakte,

  • bessere Resonanz auf weiterführende Inhalte,

  • und mehr Vertrauen in Ihre Marke.

Gerade im B2B-Bereich, wo Entscheidungen selten spontan getroffen werden, ist das ein zentraler Vorteil. Der PR-Artikel wird so zum strategischen Baustein Ihrer Content-PR – planbar, wiederverwendbar und wirksam über viele Kanäle hinweg.

Fachliche Autorität aufbauen

Warum folgen Sie bestimmten Experten auf LinkedIn oder greifen zu einem bestimmten Fachmagazin? 

Wahrscheinlich, weil Sie dort kompetente Einschätzungen und verlässliches Wissen erwarten. Genau diesen Effekt erzielen Sie auch mit PR-Artikeln – wenn sie gut gemacht sind.

Ein anschauliches Beispiel:
Ein mittelständischer IT-Dienstleister verfasst einen Beitrag mit dem Titel „Wie KMU ihre IT-Sicherheit in 5 Schritten verbessern können“. Statt auf Eigenwerbung zu setzen, erklärt der Text praxisnah, worauf Unternehmen achten sollten – und schafft dadurch Vertrauen in die Kompetenz des Anbieters, ohne ein einziges Produkt zu erwähnen.

Langfristiger Nutzen

Ein häufig unterschätzter Vorteil: PR-Artikel sind auch für Ihre Suchmaschinenoptimierung wichtig. Wenn Sie Themen aufgreifen, nach denen Ihre Zielgruppe sucht, und diese mit klarem Aufbau, präziser Sprache und gut gewählten Keywords aufbereiten, werden Ihre Inhalte von Google und anderen Suchmaschinen gefunden – und von echten Menschen gelesen.

Gerade Artikel mit Evergreen-Charakter, also mit dauerhaft gültigen Informationen, können über Monate oder Jahre hinweg Besucher auf Ihre Website bringen. Sie sind damit nicht nur PR, sondern auch ein effektives Instrument der Inbound-Kommunikation.

Aufbau des Artikels

Wie entsteht ein PR-Artikel, der nicht nur gut klingt, sondern auch gelesen wird und Wirkung zeigt? 

Der Leser bleibt nur dann dran, wenn die Struktur stimmt, der Inhalt klar gegliedert ist – und wenn Sie ihm vom ersten Satz an das Gefühl geben: Das ist für mich relevant.

Ein gelungener PR-Artikel folgt keinem starren Schema, aber er orientiert sich an bestimmten Prinzipien. Diese helfen, die Aufmerksamkeit zu halten, Informationen verständlich zu vermitteln – und das Vertrauen in Ihre Marke zu stärken.

Der Einstieg: Aufmerksamkeit und Relevanz

Stellen Sie sich vor, Sie blättern durch ein Fachportal oder scrollen durch LinkedIn. Was bringt Sie dazu, auf einen Artikel zu klicken – und ihn tatsächlich zu lesen? 

Richtig: Eine starke Überschrift und ein Einstieg, der neugierig macht.

Statt mit allgemeinen Aussagen zu beginnen, holen Sie den Leser am besten mit einer konkreten Beobachtung, einer provokanten Frage oder einem überraschenden Fakt ab. 

So zum Beispiel:

„Mehr als 60 % aller mittelständischen Unternehmen wissen nicht, wie anfällig ihre Lieferkette wirklich ist. Gehört Ihres auch dazu?“

Ein solcher Einstieg erzeugt sofort Interesse – und zeigt: Dieser Text wird nicht langweilig.

Der Hauptteil: Substanz statt Schlagworte

Im Mittelteil entwickeln Sie Ihre Argumentation. Was ist die Kernbotschaft Ihres Artikels? Welches Problem wird behandelt, welche Lösung beschrieben, welches Wissen vermittelt?

Hier ist es entscheidend, nicht werblich zu schreiben, sondern informativ. Leser spüren sofort, wenn ein Text nur dazu dient, Produkte zu preisen. Ein PR-Artikel soll kein Verkaufsgespräch sein – sondern ein inhaltlicher Beitrag, der den Leser weiterbringt.

Greifen Sie deshalb auf Beispiele zurück, erläutern Sie Fachbegriffe, veranschaulichen Sie Prozesse. Wenn Sie auf Studien, Zahlen oder Zitate zurückgreifen, wirkt Ihr Artikel fundierter – und glaubwürdiger.

Ein Beispiel für gelungene inhaltliche Tiefe:

„Ein Onlinehändler konnte durch die Umstellung auf modulare Lagerlogistik die Retourenquote um 18 % senken. Der Schlüssel: flexible Packprozesse und Echtzeitdaten. (...)“

Solche Sätze vermitteln konkreten Nutzen – und zeigen Kompetenz, ohne marktschreierisch zu wirken.

Der Abschluss: Den nächsten Schritt ermöglichen

Ein PR-Artikel endet nicht einfach – er führt weiter. Das bedeutet nicht, dass Sie zum Kauf aufrufen sollen. Aber Sie können den Leser gezielt ermutigen, sich weiter mit Ihrem Thema oder Ihrem Unternehmen zu beschäftigen.

Ein Call-to-Action am Ende könnte lauten:

„Sie möchten herausfinden, wie Sie die Sicherheit Ihrer Lieferkette verbessern können? In unserem Whitepaper erfahren Sie, welche Maßnahmen wirklich wirken.“

Oder auch:

„Weitere Praxisbeispiele und Checklisten finden Sie auf unserem Themenportal unter ...“

So schaffen Sie einen sanften Übergang von Information zu Interaktion – und machen aus Lesern potenzielle Kontakte.

5 Tipps zum Schreiben eines guten PR-Artikels

Tipps für Schreiben
Tipps für Schreiben
Guter Content schreibt sich nicht von selbst – das wissen Sie vermutlich längst. Doch was macht aus einer einfachen Idee einen überzeugenden PR-Artikel? Und wie gelingt es, die eigene Botschaft so zu formulieren, dass sie nicht wie Werbung klingt, sondern wie ein echter Mehrwert für den Leser? Die folgenden Tipps helfen Ihnen, genau das zu erreichen.

1. Denken Sie zuerst an den Leser – nicht an Ihr Unternehmen

Die wichtigste Frage beim Schreiben lautet nicht: Was will ich sagen? Sondern: Was will mein Leser wissen? Wer PR-Artikel plant, sollte sich deshalb weniger auf interne Botschaften konzentrieren, sondern darauf, was die Zielgruppe interessiert, bewegt, herausfordert.

Stellen Sie sich vor, Sie betreiben ein Softwareunternehmen. Dann wäre ein PR-Artikel mit dem Titel „Warum unsere neue Version X schneller ist als Version Y“ für Außenstehende kaum interessant. Ein besserer Ansatz wäre:

„5 digitale Stolperfallen, die KMU bei der Softwareeinführung vermeiden sollten“

Hier vermitteln Sie Kompetenz – ohne sich selbst in den Vordergrund zu rücken.

2. Schreiben Sie klar, konkret und anschaulich

Fachjargon, Schachtelsätze, Passivkonstruktionen – all das macht Texte nicht klüger, sondern schwerer verständlich. Auch komplexe Themen lassen sich einfach und präzise formulieren, wenn man weiß, worauf es ankommt.

Ein praktischer Test: Wenn Sie einen Satz nicht laut vorlesen würden, weil er zu hölzern klingt, sollten Sie ihn überarbeiten.

Nutzen Sie konkrete Beispiele, bildhafte Sprache und aktive Formulierungen. Statt:

„Die Prozessoptimierung erfolgt in mehreren strukturierten Phasen.“

besser:

„Wir analysieren zuerst die Engpässe – und beheben dann Schritt für Schritt, was Zeit und Geld kostet.“

So entsteht Nähe – und Vertrauen.

3. Strukturieren Sie Ihren Artikel wie ein gutes Gespräch

Ein guter PR-Artikel ist kein reiner Fachaufsatz. Er ist eher ein Dialog mit dem Leser – auch wenn dieser nur still mitliest. Geben Sie Ihrem Text deshalb eine klare, logische Struktur:

  • Ein Einstieg, der Interesse weckt

  • Ein Hauptteil, der Informationen nachvollziehbar aufbereitet

  • Ein Abschluss, der zum Weiterdenken oder Handeln einlädt

Vermeiden Sie es, einfach Informationen aneinanderzureihen. Jeder Abschnitt sollte auf den vorherigen aufbauen und den Leser mitnehmen.

4. Seien Sie sparsam mit Superlativen – und großzügig mit Substanz

Sätze wie „Als führender Anbieter innovativer Lösungen…“ begegnen einem in PR-Texten häufig – doch sie sagen nichts aus. Leser erkennen solche Floskeln sofort – und schalten ab. Setzen Sie lieber auf Belege statt Behauptungen

Wenn Sie schreiben: „Unsere Software reduziert den manuellen Aufwand in der Buchhaltung um 30 %“, dann wirkt das deutlich glaubwürdiger als „maximale Effizienz für Ihr Business“.

5. Lassen Sie den Text reifen

Gute PR-Texte entstehen selten in einem Zug. Schreiben Sie eine Rohfassung, lassen Sie sie einen Tag liegen – und lesen Sie dann mit frischem Blick. Achten Sie darauf, ob der Text flüssig zu lesen ist, ob die Kernaussage klar wird – und ob Sie selbst den Artikel zu Ende lesen würden.

Manchmal hilft es auch, den Text einem Kollegen vorzulegen, der nicht direkt im Projekt steckt. Wenn dieser nach dem Lesen weiß, worum es geht – und Interesse hat, mehr zu erfahren –, sind Sie auf einem guten Weg.

Häufig gefragt: Wie lang sollte ein PR-Artikel sein?

Ein PR-Artikel sollte in der Regel 600 bis 1.200 Wörter lang sein – je nach Ziel und Medium. Für PR-Portale reichen oft 300–800 Wörter, auf der eigenen Website oder in Fachportalen darf es gern mehr sein. Entscheidend ist nicht die Länge, sondern Struktur, Lesbarkeit und inhaltlicher Mehrwert.

PR-Artikel richtig platzieren – wo und wie?

Ihr Artikel online
Ihr Artikel online
Ein gut geschriebener PR-Artikel ist wertlos, wenn ihn niemand liest. Doch wo kann man PR-Artikel platzieren? Wie stellen Sie sicher, dass er die richtigen Menschen erreicht – zur richtigen Zeit und im passenden Format?

Die Veröffentlichung eines PR-Artikels ist kein Zufall, sondern Strategie. Je nach Zielgruppe, Thema und Ressourcen stehen Ihnen verschiedene Kanäle zur Verfügung. Manche sind kostenlos, andere kostenpflichtig. Entscheidend ist nicht die Masse, sondern die Passung.

Eigene Website: Ihre Basis – Ihr Spielfeld

Beginnen wir mit dem Offensichtlichen: Ihre Website ist der naheliegendste Ort für PR-Inhalte. Warum? Weil Sie dort volle Kontrolle über Inhalt, Gestaltung und Kontext haben. Ein PR-Artikel im Blog-Bereich Ihrer Website stärkt nicht nur Ihre inhaltliche Positionierung, sondern wirkt sich auch positiv auf Ihre Sichtbarkeit bei Google aus – vorausgesetzt, der Text ist suchmaschinenoptimiert.

PR-Portale: Sichtbarkeit für den Mittelstand

Es gibt Online-PR-Portale und Presseportale, auf denen Sie PR-Artikel veröffentlichen können – etwa openPR. Diese Plattformen richten sich häufig an kleine und mittelständische Unternehmen, die ohne große Agentur arbeiten.

Was spricht dafür?

  • Sie erreichen ein breites Publikum ohne Medienfilter.

  • Die Artikel werden oft von Google gut indexiert.

  • Manche Portale bieten kostenlose Basisveröffentlichungen, andere verlangen eine geringe Gebühr.

 

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Fachportale und Branchenmedien: Qualität vor Reichweite

Wenn Sie mit Ihrem Thema in die richtige Zielgruppe vordringen wollen, ist ein Fachportal oft der beste Ort. Ob Bauwirtschaft, IT, Gesundheitswesen oder Maschinenbau – fast jede Branche hat ihre eigenen Onlineplattformen oder digitalen Magazine.

Hier ist der Zugang oft anspruchsvoller: Redaktionen prüfen genau, ob ein Artikel tatsächlich fachlich relevant ist. Doch wenn Ihr Beitrag aufgenommen wird, erzielen Sie nicht nur Reichweite, sondern auch Reputation. Der Text wirkt wie ein unabhängiger Beitrag – was seine Glaubwürdigkeit enorm erhöht.

openPR-Tipp: Passen Sie Sprache, Tiefe und Perspektive an das jeweilige Medium an. Ein Artikel, der auf Ihrem Blog gut funktioniert, muss für ein Fachportal oft überarbeitet werden.

Social Media: Teasern statt Textwüste

Ein vollständiger PR-Artikel hat auf Social Media selten Platz – aber er lässt sich ausgezeichnet anreißen. Überlegen Sie: Welche zentrale Aussage oder Beobachtung lässt sich in ein bis zwei Sätzen packen? Was könnte einen Klick auf den vollständigen Beitrag auslösen?

Beispiel:

„Unternehmen sprechen viel über Nachhaltigkeit – aber wie sieht das in der Lieferkette konkret aus? Unser aktueller Artikel zeigt, wie KMU praktikabel starten können.“

Fügen Sie den Link zum Artikel hinzu – idealerweise mit einem ansprechenden Bild und Hashtags – und Sie erhöhen Ihre Chancen auf Sichtbarkeit enorm.

Paid Placement & Advertorials: Für gezielte Platzierung

Manchmal soll ein PR-Artikel gezielt platziert werden, etwa in einer reichweitenstarken Onlinezeitung oder auf einem Fachportal mit hohen Zugriffszahlen. In solchen Fällen bieten viele Plattformen bezahlte Veröffentlichungen an – oft unter dem Begriff Advertorial oder gesponserter Beitrag.

Der Vorteil: Sie bestimmen den Inhalt, das Timing und die Platzierung. 

Der Nachteil: Solche Veröffentlichungen sind kennzeichnungspflichtig – meist durch Begriffe wie „Anzeige“ oder „PR-Beitrag“. Das mindert in manchen Fällen die Glaubwürdigkeit, kann aber dennoch sinnvoll sein, wenn das Umfeld seriös ist.

 

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Hier finden Sie eine große Auswahl an Medien für Ihr Advertorial!

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Übersicht der Kanäle für Veröffentlichung

Kanal Vorteile Praxis-Tipp
Eigene Website / Blog

- Volle Kontrolle über Inhalt und Gestaltung 

- Stärkt SEO und Markenprofil

Artikel mit internen Seiten (z. B. Leistungen, Kontakt) verlinken, um Besucher länger auf der Seite zu halten.
PR-Portale (z. B. openPR)

- Schnelle Veröffentlichung möglich 

- Gute Sichtbarkeit in Google

Achten Sie auf einzigartige Inhalte: Formulieren Sie Artikel, die Sie auf Ihrer eigenen Website verwenden um, um Duplicate Content zu vermeiden.
Fachportale / Branchenmedien

- Hohe Glaubwürdigkeit 

- Direkter Zugang zur Zielgruppe

Themen zielgruppengenau formulieren und redaktionelle Anforderungen beachten.
Online-Magazine / Newsportale (Advertorials)

- Große Reichweite möglich 

- Gesteuerte Platzierung und Timing

Vor Veröffentlichung prüfen, wie die Kennzeichnung („Anzeige“) erfolgt – sie muss transparent sein.
LinkedIn / Social Media

- Direkte Zielgruppenansprache 

- Content kann geteilt und kommentiert werden

PR-Artikel nicht komplett posten, sondern als Teaser mit Link und Mehrwert-Frage anteasern.
E-Mail-Newsletter

- Zielgerichtete Verbreitung an eigene Kontakte 

- Hohe Aufmerksamkeit bei Bestandskunden

Artikel als „Exklusiv-Inhalt“ inszenieren, z. B. mit Bonus-Tipp oder Download-Link.
Themenplattformen (z. B. Medium, XING Klartext)

- Langfristige Sichtbarkeit 

- Gut für Thought Leadership

Artikel regelmäßig aktualisieren oder mit verwandten Beiträgen vernetzen, um Relevanz zu steigern.

 

openPR-Tipp: PR-Artikel sind in erster Linie für die direkte Veröffentlichung auf unternehmenseigenen Kanälen und über andere Online-Plattformen gedacht – nicht für die redaktionelle Übernahme durch klassische Medien. Dennoch kann ein gut gemachter PR-Artikel indirekt den Weg in die Medien finden – etwa, wenn er ein aktuelles Thema aufgreift, gut recherchiert ist oder durch ungewöhnliche Perspektiven auffällt. In manchen Fällen zitieren Fachmedien oder Blogger aus solchen Artikeln, verlinken darauf oder greifen das Thema redaktionell auf. Voraussetzung dafür: Der Text bietet inhaltliche Substanz, ist klar strukturiert und liefert Mehrwert ohne Eigenlob. Wer gezielt mediale Aufmerksamkeit erzielen möchte, sollte den PR-Artikel ergänzend mit einer klassischen Pressemitteilung kombinieren oder gezielt Redaktionen auf das Thema aufmerksam machen.

PR Artikel und SEO – das sollten Sie auch beachten

Wichtig: PR & SEO
Wichtig: PR & SEO
Was bringt Ihnen der beste Text, wenn er nicht gefunden wird? Ein Online-Artikel entfaltet seine volle Wirkung erst dann, wenn er auch bei Google sichtbar ist – dort, wo Ihre Zielgruppe aktiv nach Informationen sucht.

Doch keine Sorge: Sie müssen kein SEO-Profi sein, um Ihre PR-Artikel suchmaschinenfreundlich aufzubereiten. Es genügt oft, einige zentrale Grundregeln zu beachten.

Schreiben Sie für Menschen – mit Google & Co. im Hinterkopf

Suchmaschinenoptimierung beginnt mit einer simplen Erkenntnis: Suchmaschinen wie Google belohnen Inhalte, die nützlich, relevant und gut strukturiert sind. Wenn Sie einen PR-Artikel schreiben, der echten Informationswert bietet und dabei verständlich formuliert ist, haben Sie bereits den wichtigsten Teil erledigt.

Erst dann kommt der technische Feinschliff. Dabei gilt: Optimieren Sie, ohne Leserfreundlichkeit zu opfern. Keywords, Meta-Tags und Zwischenüberschriften sind wichtig – aber kein Ersatz für Substanz.

Keyword-Recherche: Wonach suchen Ihre Leser?

Bevor Sie den ersten Satz schreiben, sollten Sie wissen, welches Suchinteresse hinter Ihrem Thema steckt. Nutzen Sie Tools wie Google Suggest, Ubersuggest oder den Keyword Planner von Google Ads, um herauszufinden:

  • Welche Begriffe verwenden Ihre potenziellen Leser?

  • Gibt es Fragen, die häufig gestellt werden?

  • Wie hoch ist das Suchvolumen?

Beispiel: Wenn Ihr Thema „digitale Buchhaltung für kleine Unternehmen“ lautet, könnten relevante Keywords sein: digitale Buchhaltung, Buchhaltungssoftware KMU, Buchhaltung automatisieren

Diese Begriffe sollten Sie natürlich in Ihren Text einbauen – vor allem in:

  • den Titel (H1)

  • die ersten 100 Wörter

  • Zwischenüberschriften (H2/H3)

  • den Meta-Titel und die Meta-Description

  • den ALT-Text von Bildern

Aber Achtung: Keyword-Stuffing schadet. Wiederholen Sie zentrale Begriffe sparsam und sinnvoll – das reicht völlig aus.

Struktur ist SEO – auch ohne Technik

Alle Suchmaschinen liebt Ordnung. Deshalb ist die Struktur Ihres Textes ein Rankingfaktor. Verwenden Sie:

  • Absätze mit klaren Themen

  • Zwischenüberschriften, die nicht nur optisch gliedern, sondern auch Suchbegriffe enthalten

  • Listen, Zitate und Hervorhebungen, wenn sinnvoll – das erhöht die Lesbarkeit

  • Verlinkungen zu weiterführenden Inhalten (interne wie externe)

Ein gut strukturierter Artikel signalisiert Google & Co.: Hier findet der Leser, was er sucht.

Meta-Titel & Beschreibung – kleine Zeilen, große Wirkung

Der Meta-Titel ist der anklickbare Link in den Google-Suchergebnissen. Die Meta-Description erscheint direkt darunter. Beide bestimmen maßgeblich, ob jemand auf Ihr Suchergebnis klickt – oder weiterscrollt.

Beispiel für diesen Artikel:

Meta-Titel:
Was ist ein PR-Artikel? Definition, Beispiele und Tipps für Unternehmen

Meta-Description:
Erfahren Sie, wie Sie einen PR-Artikel schreiben, veröffentlichen und für Google optimieren – praxisnah erklärt für kleine und mittlere Unternehmen.

openPR-Tipp: Halten Sie den Meta-Titel unter 60 Zeichen, die Description unter 140 Zeichen – sonst wird sie abgeschnitten.

Ladezeit, Mobilfreundlichkeit, Bilder – die oft vergessenen Faktoren

Auch technische Aspekte spielen eine Rolle – besonders, wenn Sie den PR-Artikel auf Ihrer eigenen Website veröffentlichen. Achten Sie darauf:

  • Dass die Seite mobilfreundlich ist (responsive Design)

  • Dass Bilder komprimiert und benannt sind (inkl. ALT-Text)

  • Dass die Seite schnell lädt (Google PageSpeed prüfen)

Diese Punkte betreffen eher den Webauftritt als den Text selbst – aber sie entscheiden mit darüber, ob Ihr PR-Artikel bei Google & Co. gut abschneidet.

KI-gestützte Suche

Mit dem Aufstieg von KI-gestützten Suchsystemen wie ChatGPT, Google SGE oder Microsoft Copilot verändert sich auch die Relevanz von PR-Artikeln. Künftig reicht es nicht mehr, allein für klassische Suchmaschinen zu schreiben – Inhalte müssen so formuliert sein, dass künstliche Intelligenzen sie verstehen, einordnen und zitierfähig verarbeiten können

Das bedeutet: strukturierte Informationen, präzise Formulierungen und thematische Klarheit gewinnen weiter an Bedeutung. PR-Artikel, die nicht nur Keywords bedienen, sondern echte Fragen beantworten, werden in der KI-Suche bevorzugt aufgegriffen – und so zum indirekten Touchpoint zwischen Unternehmen und Zielgruppe, auch ohne dass die Leser explizit nach dem Absender suchen. 

Wer heute PR-Inhalte erstellt, sollte sie also nicht nur als Text für Menschen verstehen, sondern auch als Datenquelle für intelligente Systeme.

Kurz zusammengefasst

Woran erinnern sich Menschen, wenn sie Ihr Unternehmen zum ersten Mal wahrnehmen? An ein Werbebanner? Eine Anzeige? Oder an einen fundierten, verständlich geschriebenen Artikel, der ein Problem aufgreift, das sie wirklich beschäftigt?

PR-Artikel sind mehr als Texte. Sie sind ein strategisches Werkzeug, um Vertrauen aufzubauen, Fachwissen zu zeigen und langfristige Sichtbarkeit zu erzeugen – ohne laut zu werden.

Warum sind PR-Artikel heute wichtiger denn je?

Weil Menschen Werbung hinterfragen, aber gute Inhalte lesen.
Weil Journalisten wählerischer geworden sind, aber eigene Kanäle zur Verfügung stehen.
Weil Kunden Lösungen wollen, keine Versprechen.

Ein gut geschriebener PR-Artikel bringt Ihr Unternehmen ins Gespräch, ohne sich aufzudrängen. Er erzeugt Reichweite – nicht durch Werbebudget, sondern durch Relevanz und Glaubwürdigkeit.

Wann ist ein PR-Artikel besonders sinnvoll?

  • Wenn Sie ein neues Thema setzen oder Ihre Expertise zeigen möchten

  • Wenn Sie Inhalte mit Mehrwert schaffen möchten, die dauerhaft sichtbar bleiben

  • Wenn Sie SEO und Content-Marketing strategisch miteinander verbinden wollen

Ihr nächster Schritt?

Sie haben nun einen fundierten Überblick über Aufbau, Nutzen und Veröffentlichung von PR-Artikeln. Vielleicht haben Sie sogar schon eine konkrete Idee für ein Thema? Dann ist jetzt der richtige Zeitpunkt, den nächsten Schritt zu gehen.

Ob Sie den Text selbst schreiben oder schreiben lassen – entscheidend ist, dass Sie beginnen. Denn Sichtbarkeit entsteht nicht durch Warten, sondern durch Inhalte, die gelesen werden wollen.

Checkliste

Vorbereitung

☐ Ziel des Artikels klar definiert (z. B. Sichtbarkeit, Expertise zeigen, SEO)
☐ Zielgruppe genau bestimmt (Branche, Interessen, Informationsstand)
☐ Thema gewählt, das für die Zielgruppe relevant ist
Keyword-Recherche durchgeführt (Suchbegriffe, Fragen, Trends)

Inhaltliche Gestaltung

☐ Prägnante Überschrift mit klarem Nutzen oder Aufhänger
☐ Einstieg mit Relevanz (z. B. Frage, Beobachtung, Fakt)
☐ Hauptteil mit verständlicher Struktur und nachvollziehbarer Argumentation
☐ Keine Eigenwerbung, sondern Mehrwert für den Leser
☐ Konkrete Beispiele, Zahlen oder Zitate eingebaut
☐ Abschluss mit klarem Call-to-Action oder Verweis auf weiterführende Inhalte

Stil & Verständlichkeit

☐ Aktive, klare Sprache (keine Fachchinesisch, keine Floskeln)
☐ Kurze Absätze und sinnvolle Zwischenüberschriften
☐ Fachliche Begriffe verständlich erklärt (falls nötig)
☐ Leserführung erkennbar: roter Faden, logischer Aufbau

SEO & Formatierung

☐ Haupt-Keyword in Überschrift, Einleitung und Zwischenüberschriften verwendet
☐ Meta-Titel und Meta-Description formuliert
☐ Interne Verlinkung zu relevanten Seiten gesetzt (z. B. Leistungen, Blog, Kontakt)
☐ Bilder mit Alt-Tags eingebunden (sofern verwendet)

Veröffentlichung vorbereiten

☐ Veröffentlichungsort bestimmt (Website, PR-Portal, Fachmedium etc.)
☐ Text auf Medium und Zielgruppe abgestimmt
☐ Veröffentlichungstermin geplant oder automatisiert
☐ Optional: Teaser für Social Media erstellt

 

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