Mit Urteil vom 27.06.2016 (Az. 8 U 2633/14) hat das OLG Nürnberg festgestellt, dass auch bei nach der VVG-Reform 2008 abgeschlossenen Verträgen der Versicherer entsprechend den von der Rechtsprechung entwickelten Grundsätzen zur Aufklärung bei Anlagegeschäften verpflichtet ist, den Kunden bereits im Rahmen der Vertragsverhandlungen über alle Umstände verständlich und vollständig zu informieren, die für seinen Anlageentschluss von besonderer Bedeutung sind, wenn sich der Abschluss einer kapitalbildenden Lebensversicherung bei wirtschaftlicher Betrachtung …
… dass sie viel Geld sparen können. Das größte Sparpotenzial bietet ein sogenannter "interner Tarifwechsel". Denn jeder Versicherte hat das Recht, jederzeit innerhalb seiner Versicherungsgesellschaft in einen günstigeren Tarif mit gleichen oder weniger Leistungen zu wechseln (§204 VVG).
Von einem Tarifwechsel profitieren ältere und langjährig Versicherte ganz besonders. Denn je älter und teurer ihre Tarife sind, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich in der Vielzahl der Tarife derselben Gesellschaft ein gleichwertiger oder besserer findet. …
… inklusive der elektronischen Unterschrift an. Den Geschäftspartnern steht damit – neben der Möglichkeit des Zurich Tarifrechners „WebLife“ – eine weitere Option Anträge elektronisch zu signieren zur Verfügung. Nach Eingabe aller relevanten Informationen werden die Antragsdokumente VVG-konform und rechtssicher digital unterschrieben und gleich per Knopfdruck an den Versicherer verschickt.
Die Unterschrift des Kunden erfolgt auf dem Smartphone bzw. Tablet des Vermittlers oder des Kunden. „Die elektronische Unterschrift rundet den digitalen Antragsprozess …
… Gang setzte, so das Prozessgericht.
Dem Versicherungsnehmer steht folglich ein „ewiges“ Rücktrittsrecht zu.
Die Belehrung über das Rücktrittsrecht ist der Sichtweise des Landgerichts Nürnberg-Fürth zufolge inhaltlich nicht zutreffend. Sie erfüllt nicht die Anforderungen an § 8 Abs. 5 VVG in der seit 8. Dezember 2004 geltenden Fassung. Nach dieser Norm betrug die Rücktrittsfrist seit 8. Dezember 2004 dreißig Tage nach Vertragsschluss. In der von der Beklagten verwendeten Belehrung heißt es aber, dass der Versicherungskunde innerhalb einer Frist …
… Krajewski von der Kanzlei Sommerberg LLP.
Warum ist eine fehlerhafte Belehrung bedeutsam für den Fall?
Wenn die Belehrung gegenüber dem Verbraucher falsch ist, dann setzt sie die vierzehntägige Rücktrittsfrist nicht in Gang. Gemäß § 8 Abs. 5 Satz 3 Versicherungsvertragsgesetz (VVG) in der alten Fassung beginnt die Frist von 14 Tagen erst dann zu laufen, wenn der Versicherer den Versicherungsnehmer ordnungsgemäß über sein Rücktrittsrecht belehrt. Wenn es an dieser ordnungsgemäßen Belehrung fehlt, so wie in dem vom Landgericht Aachen entschiedenen …
… Kunden nicht aufzuheben ist.
Änderungen für eine Lebensversicherungen
Das Recht eines Kunden bezieht sich auf den Widerruf einer Versicherung, die nach dem Policenmodell zwischen 1995 und 2007 abgeschlossen wurde. Nach dem Paragraf 5a VVG a.F. können Berufsunfähigkeits-, Lebens-, Renten- und Risikolebensversicherungen einer Rückabwicklung unterliegen, wenn ein Versicherungsnehmer von einem Versicherer nicht oder lediglich in unzureichender Weise über Widerspruchsmöglichkeiten aufgeklärt worden ist.
Unterschiede zu einem klassischen Vertrag
Versicherungsnehmer …
… Kunden nicht aufzuheben ist.
Änderungen für eine Lebensversicherungen
Das Recht eines Kunden bezieht sich auf den Widerruf einer Versicherung, die nach dem Policenmodell zwischen 1995 und 2007 abgeschlossen wurde. Nach dem Paragraf 5a VVG a.F. können Berufsunfähigkeits-, Lebens-, Renten- und Risikolebensversicherungen einer Rückabwicklung unterliegen, wenn ein Versicherungsnehmer von einem Versicherer nicht oder lediglich in unzureichender Weise über Widerspruchsmöglichkeiten aufgeklärt worden ist.
Unterschiede zu einem klassischen Vertrag
Versicherungsnehmer …
… So sind Regelungen, die sich über mehrere Stellen verteilen und die für den Verbraucher nur schwer in einem Zusammenhang zu bringen sind, intransparent.
Im vorliegenden Fall bemängelte der Senat konkret die Textstellen „Wir beteiligen Sie nach § 153 Versicherungsvertragsgesetz (VVG) an den Überschüssen …." und – speziell zur Verteilung u.a. von Überschüssen aus Kosteneinsparungen – „Auch von diesen Überschüssen erhalten die … Versicherungsnehmer mindestens den in der jeweils aktuellen Fassung der MindZV genannten Prozentsatz (derzeit … 50 Prozent …
… hat der Bundesgerichtshof heute in zwei weiteren Grundsatzurteilen (Az. IV ZR 384/14 und IV ZR 448/14) beseitigt.
Die Kläger hatten bei der beklagten Versicherungsgesellschaft in den Jahren 1999 bzw. 2003 fondsgebundene Renten- bzw. Lebensversicherungsverträge nach dem in § 5a VVG a.F. geregelten sogenannten Policenmodell abgeschlossen. Jahre später kündigten sie die Verträge und erklärten schließlich den Widerspruch nach § 5a VVG a.F. Der Versicherer zahlte auf die Kündigungen hin den jeweiligen Rückkaufswert an die Kläger aus. Diese verlangten …
… wenigen Klicks online erstellen und damit ihre Produktauswahl schnell und einfach bewältigen. Die untersuchten Kriterien werden übersichtlich und nachvollziehbar dargestellt. Rechtliche Anforderungen an die Beratung werden hierbei berücksichtigt. Die Auswertungen des Scorings stellt [ascore] Das Scoring seit 2009 zur Verfügung. Die Systematik des Scorings ist dahingehend konzipiert, Vermittlern mit ihrer Produktauswahl zu ermöglichen, den Anforderungen des Versicherungsvertragsgesetzes (VVG) nachzukommen. Mehr Informationen unter www.dasscoring.de.
… Geht das fragen sich viele. Es gibt doch einen Haken? Am Anfang ist eine Private Krankenversicherung immer günstig. Junge Leute kommen in einen Tarif, diese werden aber immer Älter und die Versicherung schließt den Tarif. Im Umkehrschluss wird dann genau dieser Tarif später immer teurer. Viele Kunden können dann später aus gesundheitlichen Gründen die Gesellschaft nicht mehr wechseln. Hier kann aber ein Tarifwechsel nach § 204 VVG helfen. Hierbei können Verbraucherzentralen oder Dienstleistungsunternehmen die sich darauf spezialisiert haben helfen.
… nicht versichert sind. Ebenso ist der Versicherungsschutz aus dem Besitz von Öltanks zu prüfen.
Eine vollständige Klärung der unterschiedlichen Deckungskonzepte finden Sie bei Versicherungsmaklern, die kraft Gesetzes die Interessen ihrer Kunden zu wahren und zu vertreten haben (§61f VVG). Viele von ihnen ermöglichen Ihnen den Zugang zu einem geprüften Vergleichsrechner, der ihnen einen umfangreichen Überblick zu den enthaltenen Bausteinen gibt.
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… ließ jedoch nicht locker und klagte bis vor den BGH. Mit Erfolg. Unter Hinweis auf das Grundsatzurteil vom 7. Mai 2014 sei die Klage noch nicht verjährt, entschied der zuständige IV. Zivilsenat des BGH.
Denn demnach gilt die Widerspruchsfrist nach § 5a VVG a.F. nicht, wenn der Verbraucher nicht ordnungsgemäß über sein Widerrufsrecht aufgeklärt wurde bzw. die nötigen Verbraucherinformationen zu spät erhalten hat. Bei Lebens- und Rentenversicherungen nach dem Policenmodell war das die gängige Praxis. So sei auch in dem konkreten Fall die Widerrufsfrist …
… des EuGH in Gang gesetzte Rechtsprechung zum Widerspruch bei Versicherungsverträgen im Wege des Policenmodells auch auf den Widerruf und Rücktritt bei Lebens- und Rentenversicherungsverträgen gemäß § 8 Abs. 4 und Abs. 5 VVG a.F. übertragen.
Somit können Versicherungskunden nun nicht nur bei Lebensversicherungsverträgen, die im Policenmodell (Überlassung der Versicherungsbedingungen und Verbraucherinformationen bei Annahme des Vertragsangebots durch die Versicherungsgesellschaft), sondern auch bei Lebens- und Rentenversicherungsverträgen, die im …
… ausgezahlt bekommen hatte, erklärte er sodann im August 2011 den Widerspruch. Der BGH hat auch in diesem Fall erneut ausgeführt, dass der Widerspruch rechtzeitig ist, wenn der Versicherungsnehmer nicht alle erforderlichen Unterlagen nach § 5a Abs. 2 Satz 1 VVG (a.F.) erhalten hat. Vor allem hat der 4. Zivilsenat aber auch noch einmal klargestellt, dass die grundsätzliche Möglichkeit des Widerspruchs nicht nur bei bestehenden, sondern insbesondere auch bei bereits gekündigten und vollständig abgewickelten Verträgen existiert.
Auch in der Entscheidung …
… wichtigen Lebensereignissen wie Heirat oder Geburt eines Kindes den Versicherungsschutz ohne erneute Gesundheitsprüfung erhöhen (Nachversicherungsgarantie). Außerdem verzichtet Zurich bei dem Produkt auf die Möglichkeit der Anwendung des § 163 Versicherungsvertragsgesetz (VVG), welches unter bestimmten Voraussetzungen Versicherer berechtigt die zum Vertragsbeginn vereinbarte Prämie neu festzusetzen.
Die Zurich Grundunfähigkeitsabsicherung verfügt zudem über leicht verständliche, eindeutige Leistungsdefinition. Die Leistung des Versicherers ist …
… gesetzlichen und vertraglichen Anforderungen der Berufsunfähigkeitsversicherung. Denn wer eine Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen hat und Leistungen daraus beansprucht, muss bestimmte Anforderungen an die Darlegung der Berufsunfähigkeit erfüllen.
Nach § 172 Versicherungsvertragsgesetz (VVG) ist berufsunfähig, wer seinen zuletzt ausgeübten Beruf, so wie er ohne gesundheitliche Beeinträchtigung ausgestaltet war, infolge Krankheit, Körperverletzung oder mehr als altersentsprechendem Kräfteverfall ganz oder teilweise voraussichtlich auf Dauer …
… Folgen und Risiken einer vorzeitigen Kündigung einer bestehenden Lebensversicherung auf, haftet er auf Schadensersatz. Dieses hat aktuell der Bundesgerichtshof mit Urteil vom 13.11.2014 – III ZR 544/13 – entschieden.
Nach § 61 Abs. 1 Versicherungsvertragsgesetz (VVG) hat der Versicherungsvermittler den Kunden nach seinen Wünschen und Bedürfnissen zu befragen und zu beraten und dies unter Berücksichtigung der Komplexität des angebotenen Versicherungsvertrages zu dokumentieren. Bei einer Kapitallebensversicherung handelt es sich regelmäßig um einen …
Die VVG Befestigungstechnik ist das Spezialhandelshaus in der HONSEL-Gruppe mit mehr als 80 Jahren Know-how in Entwicklung und Fertigung moderner Niet- und Befestigungstechnik.
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Ein …
… Insolvenz können selbst Urteile gegen die Berater nicht weiter vollstreckt werden.
Nunmehr hat der BGH in einem vor der Kanzlei CLLB Rechtsanwälte geführten Verfahren entschieden.
Der BGH führte in seiner Entscheidung dazu aus:
„Gem. § 110 VVG kann der geschädigte Dritte (Anleger) wegen des ihm gegen den Versicherungsnehmer (Anlageberater) zustehenden Anspruchs abgesonderte Befriedigung aus dem Freistellungsanspruch des Versicherungsnehmer (Anlageberater) verlangen, wenn über dessen Vermögen das Insolvenzverfahren eröffnet ist.“ (Klammerzusätze …
… Versicherungsnehmer bei Aushändigung des Versicherungsscheins ordnungsgemäß über das Widerspruchsrecht, den Fristbeginn und die Dauer belehrt worden ist. Ist dieses nicht der Fall, wird die Frist nicht in Gang gesetzt, so dass der Versicherungsnehmer das Widerspruchsrecht nach § 5 a VVG a.F. nach wie vor ausüben kann. Die Rechtsprechung formuliert dabei bestimmte Anforderungen an eine ordnungsgemäße Widerspruchsbelehrung, die durch einen Fachanwalt juristisch geprüft werden sollte.
Dem Widerspruch steht auch nicht die Regelung in § 5 a Abs. 2 Satz …
… der unlängst entschieden hat, dass Versicherungsnehmer, die über ihr Recht zum Widerruf von Renten- und Lebensversicherungsverträgen nicht ordnungsgemäß belehrt wurden, entgegen dem Wortlaut der entsprechenden Regelungen des seinerzeit gültigen Versicherungsvertragsgesetzes (VVG) dem Zustandekommen des Versicherungsvertrages auch heute noch widersprechen dürfen.
Für Versicherungsnehmer, die zwischen 1994 und Ende 2007 eine Renten- oder Lebensversicherung, eine fondsgebundene Renten- oder Lebensversicherung oder eine Renten- oder Lebensversicherung …
… auch nach Ablauf der Widerspruchsfrist rückabgewickelt werden können.
In dem vom BGH entschiedenen Fall begehrte der betroffene Versicherungsnehmer unter anderem Rückzahlung geleisteter Versicherungsbeiträge aus einer Rentenversicherung nachdem er den Widerspruch gemäß § 5a Abs. 1 Satz 1 VVG a. F. erklärt hatte.
Der Kunde hatte die betreffende Versicherung im Jahr 1998 abgeschlossen. Dabei war er nicht gemäß den gesetzlichen Anforderungen über das ihm zustehende Widerspruchsrecht aufgeklärt worden.
Der BGH vertritt die Auffassung, dass die in …
… unter Umständen auch nach Jahren die Möglichkeit gibt, sich von schlechtlaufenden Versicherungen zu trennen".
Voraussetzung des Anspruchs ist die unzureichende Aufklärung über das Widerspruchsrecht. Bislang scheiterten entsprechende Widerrufe aber an § 5a Abs. 2 Satz 4 VVG a.F.. Der BGH stellt jetzt aufgrund einer im Dezember ergangenen Entscheidung des EuGH klar, dass dies richtlinienkonform auszulegen sei. Der BGH stellte hierzu klar, dass "...für davon erfasste Lebens- und Rentenversicherungen sowie Zusatzversicherungen zur Lebensversicherung …
… zu vergleichsweise geringen Preisen an.“
Arbeitnehmer aus fast der gesamten EU können heute aufgrund der sogenannten Arbeitnehmerfreizügigkeit ohne besondere Formalitäten nach Deutschland zum Arbeiten kommen. Dafür benötigen sie gemäß §193 des Versicherungsvertragsgesetzes (abgekürzt: VVG) zwingend eine Krankenversicherung. Gemäß § 195 VVG kann dabei eine Auslandsreisekrankenversicherung bis zu fünf Jahren gelten, und später durch eine garantierte Anschlussversicherung erweitert werden, sofern der Erstvertrag dies vorsieht.
Ausländer aus Staaten …
… der Kunden haben die Gesundheitsfragen falsch beantwortet und 9,4 Prozent der Leistungsanträge wurden wegen Anfechtung und Rücktritt abgelehnt. Fast jeder 4. Kunde wird abgelehnt.
Mit Einführung des neuen Versicherungsvertragsgesetzes ist die vorvertragliche Anzeigepflichtverletzung im § 19 VVG geregelt: „Der Versicherungsnehmer hat bis zur Abgabe seiner Vertragserklärung die ihm bekannten Gefahrumstände, die für den Entschluss des Versicherers, den Vertrag mit dem vereinbarten Inhalt zu schließen, erheblich sind und nach denen der Versicherer in …
… KAV rechtlich bestätigt. Zuvor wurde in Ent-scheidungen vom November und Dezember 2013 auch die Rechtmäßigkeit separa-ter Vergütungsvereinbarungen festgestellt. Der Bundesgerichtshof wies in seinem jüngsten Urteil zu diesem Thema darauf hin, dass § 169 Abs. 5 S. 2 VVG auf Extra-vereinbarungen wie separate Vergütungsvereinbarungen nicht anwendbar ist. Da-bei hebt der BGH in seiner Urteilsverkündung explizit hervor, dass Kostenaus-gleichsvereinbarungen KAV weder einen Verstoß gegen § 169 Abs. 5 S. 2 VVG noch eine Umgehung desselben darstellen.
„Wir …
… Kostenausgleichsvereinbarungen über 48 Raten monatlich gezahlt werden und nicht kündbar sind. „Dieser Unkündbarkeit hat der BGH nun einen Riegel vorgeschoben“, so Cäsar-Preller.
Die Karlsruher Richter sahen in diesen Zusatzvereinbarungen zwar keinen Verstoß gegen das Versicherungsvertragsgesetz (VVG), erklärten allerdings den Kündigungsausschluss für unwirksam, da der Versicherungsnehmer dadurch unangemessen benachteiligt werde. Denn der könne dazu führen, dass die Versicherungsnehmer noch mehr für die Verwaltungskosten zahlen müssen als sie aus der gekündigten …
… Renten- (FRV) und Lebensversicherungen (FLV). Risikotarife wie beispielsweise die selbstständige Kostenvereinbarung zur Berufsunfähigkeitsversicherung sind davon ohnehin nicht betroffen. Der BGH stellte dabei in seiner Entscheidung klar, dass § 169 Abs. 5 S. 2 VVG auf separate Kostenausgleichsvereinbarungen nicht anwendbar ist. Ausdrücklich hob dabei der Bundesgerichtshof in seiner Urteilsverkündung hervor, dass Kostenausgleichsvereinbarungen weder einen Verstoß gegen § 169 Abs. 5 S. 2 VVG noch eine Umgehung desselben darstellen. Darüber hinaus …
… AG: Bundesgerichtshof bestätigt Kostenausgleichsvereinbarung KAV
Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe hat am 12.03.2014 das Modell der Kos-tenausgleichsvereinbarung KAV rechtlich bestätigt. Der BGH hat dabei in seinem Urteil klargestellt, dass § 169 Abs. 5 S. 2 VVG auf separate Kostenausgleichsver-einbarungen nicht anwendbar ist. Ausdrücklich hebt dabei der Bundesgerichtshof in seiner Urteilsverkündung hervor, dass Kostenausgleichsvereinbarungen weder einen Verstoß gegen § 169 Abs. 5 S. 2 VVG noch eine Umgehung desselben dar-stellen. Darüber …
… Informationen erst zusammen mit der Police zugeschickt, also zu einem Zeitpunkt, als der Vertrag schon längst unterschrieben war - und damit aus Sicht des EuGH zu spät. Wer sich vom Vertrag lösen wollte, konnte zwar innerhalb der Fristen des § 5a VVG a.F. zurücktreten, allerdings längstens 1 Jahr nach Zahlung der ersten Prämie.
Nach der Entscheidung des EuGH ist nun klar, dass das Rücktrittsrecht in den Fällen zeitlich unbefristet ausgeübt werden kann, in denen der Versicherungsnehmer nicht oder nicht ordnungsgemäß über sein Rücktrittsrecht belehrt …
… Lebensversicherer auf Zahlung der noch ausstehenden Abschluss- und Einrichtungskosten klagte. Die Versicherungsnehmerin brachte vor, dass sie die Kostenausgleichsvereinbarung wirksam widerrufen habe. Zudem sei diese auch nichtig, da die Vereinbarung gegen das Verbot des Stornoabzuges des Versicherungsvertragsgesetzes (VVG) verstoße.
Während der Kläger vor dem Landgericht noch Recht bekam, stellte sich das OLG Karlsruhe auf die Seite der Beklagten. In der Vereinbarung liege eine Umgehung der Vorschriften des VVG, weshalb sie nichtig sei, so das Gericht.
Hinzu …
… Rechtsschutzversicherungsverträge in der EU verbindlich. Damit steht fest, dass es nicht im Ermessen der jeweils betroffenen Rechtsschutzversicherung liegt zu entscheiden, ob externer Rechtsbeistand vonnöten ist oder nicht.
Die freie Anwaltswahl ist in Deutschland im Versicherungsvertragsgesetz (VVG) geregelt und verbietet es den Rechtsschutzversicherungen, die Wahl des Anwalts im Verwaltungs- und Gerichtsverfahren einzuschränken. Der Versicherungsnehmer ist danach dazu berechtigt, einen Rechtsanwalt zu wählen, dessen Vergütung im Rahmen der von der Versicherung zu …
… vom 25.07.2012, Az.: IV ZR 201/10) fokussiert, die gerade nicht zu einem Schadensersatzanspruch führt und finanziell oft wenig bis nichts bringt. Das gleiche gilt für die Erwartung bezüglich des aktuellen Urteils des EuGH vom 19.12.2013 zur Korrektur des alten § 5a VVG (Az.: C-209/12), hier bleib erst einmal die noch ausstehende Entscheidung des BGH abzuwarten. Daher ist es so wichtig, die Rechtsprechung in diesem Punkt hier voranzutreiben“, so Rechtsanwalt Hans Witt, der mit seinen Kolleginnen und Kollegen in den letzten Jahren bereits zahlreiche …
München, Januar 2014 – Privat Krankenversicherte, die schon über viele Jahre im gleichen Tarif versichert sind, zahlen oft zu viel Beitrag.
Jeder Kunde einer Privaten Krankenversicherung hat nach § 204 VVG die Möglichkeit den Tarif innerhalb seines Versicherungsunternehmens zu wechseln. Die Versicherer sind nicht verpflichtet ihre Kunden auf Alternativen hinzuweisen. Versicherungsvermittler und -verkäufer verzichten darauf ihre Kunden über diese Möglichkeit zu informieren, denn günstigere Beiträge führen zu niedrigeren Provisionen. Versicherungsberatern …
… und Hinweise
Diese Mindestanforderungen werden in den EIOPA-Leitlinien zur Beschwerdebearbeitung durch Versicherungsunternehmen (EIOPA-BoS-12/069) Umsetzung in die nationale Aufsicht durch BaFin Sammelverfügung vom 20.09.2013 in Verbindung mit dem Rundschreiben 3/2013 (VA 43-I 2512-2012/0007) und VVG § 7 Abs.2 (VVG-InfoV) dargestellt.
Weitere Informationen erhalten Sie hier.
„Was sich hinter den einzelnen Mindestanforderungen verbirgt und welche Auswirkungen das auf Ihre Prozesse hat, erläutern unsere Fachexperten gerne in einem individuellen …
… und nicht mehr zahlte, verklagte der Lebensversicherer sie auf Zahlung noch offener Abschluss- und Einrichtungskosten. Die Beklagte geht von einem wirksamen Widerruf der betreffenden Kostenausgleichsvereinbarung aus, welche sie im Übrigen wegen der Umgehung von Vorschriften des Versicherungsvertragsgesetzes (VVG) bezüglich des Verbots des Stornoabzugs bei Kündigung für den Versicherer für nichtig halte.
Das Landgericht (LG) hielt die Vereinbarung für wirksam und gab der Klage statt. Die Berufung hatte vor dem OLG Erfolg. Das OLG sah ebenfalls eine …
… guten Vergleich müssen die Unternehmensbewertungen, die Bonität des Versicherers, das Regulierungsverhalten im Schadenfall, die Tarifleistungen im Verhältnis zum zahlenden Beitrag ermittelt werden. Zusätzlich müssen Tarifeinstellungen wie Verzicht auf Kündigungs-Anpassungsrecht aus § 19 VVG, Verzicht auf § 163 VVG, Kundenfreundliche Definition der Lebensstellung, Verzicht auf Arztanordnungsklausel angegeben werden. Für den Verbraucher ist ein qualifizierter Vergleich somit kaum möglich. Dealversicherung® vergleicht daher selbständig vorher, damit der …
… Halbjahr (+9,5 %)
• Der Nettogewinn für das erste Halbjahr 2013 in Höhe von KRW 8.240 Millionen spiegelt das solide Bruttogewinnergebnis wider. Investitionen in die Expansion der Gruppe und in Maßnahmen zur Ergebnisverbesserung haben zu höheren Vertriebs-, Verwaltungs- und Gemeinkosten (VVG) geführt und erwartete Gewinnsteigerungen in Korea
Ulsan, Korea – 22. August 2013 – Songwon Industrial Group (www.songwon.com) gibt ihr Geschäftsergebnis für das 2. Quartal und das erste Halbjahr 2013 bekannt. Der detaillierte Bericht für das 2. Quartal 2013 gemäss …
Ihr Partner in Sachen Licht bietet VDE-geprüfte LED-Röhren mit vier Jahren Garantie für den Austausch Ihrer T8-Leuchtstoffröhren.
Mit CONPOWER LED-Röhren haben Sie bei Leuchten mit KVG/VVG die Möglichkeit, ohne Verkabelungsaufwand die Leuchtmittel auszutauschen. CONPOWER LED-Röhren bieten höchste Energieeffizienz und Langlebigkeit in gewohnter T8-Bauform. Vertrauen Sie auf eine besonders hochwertige Verarbeitung und Langlebigkeit.
Auch T8-Leuchten mit elektronischem Vorschaltgerät können mit CONPOWER LED-Röhren der Serie T82 umgerüstet werden.
Ob …
Obwohl allen privat Krankenversicherten nach § 204 VVG ein Recht auf Wechsel in einen anderen (günstigeren) Tarif beim gleichen Versicherer zusteht, behindern und verweigern viele Versicherungsunternehmen diesen Wechsel. Dadurch müssen etliche Versicherungsnehmer viel zu hohe Beiträge in der Privaten Krankenversicherung bezahlen.
Darüber hinaus verschweigen die Konzerne auch, welche Tarife bei gleichwertigem oder sogar besserem Versicherungsschutz niedrigere Prämien aufweisen.
Als Versicherungsnehmer sollte man sich hiervon nicht abschrecken …
… Besonders betroffen vom Wunsch nach einem Rückweg in die GKV sind häufig Rentner, die hohe Beiträge für die PKV leisten müssen, so dass deren Rente oftmals schon dadurch deutlich geschmälert wird. Auch betroffen sind immer wieder Kunden, denen die Versicherung nach §19 VVG ff. den Rücktritt aufgrund einer vorvertraglichen Anzeigepflichtverletzung erklärt hat. Denen bleibt häufig nur der Ausweg in einen Basistarif einer PKV, der in dem Moment weniger Ersparnisse und Leistungen bringt, vergleicht man ihn mit den Tarifen, die viele dazu bewegt haben, in …
Für den Abschluss der Golden BU Lösungen können Vermittler jetzt auch iPhone oder iPad nutzen: Mit der neuen Golden BU App unterstützt die Lebensversicherung von 1871 a. G. München (LV 1871) ihre Geschäftspartner von der Beratung bis zum VVG-konformen Antrag.
Mit der neuen Golden BU App haben Geschäftspartner Zugriff auf alle Unterlagen rund um die Golden BU Lösungen. Mit iPhone oder iPad lassen sich personalisierte Angebote rechnen und umfassende Pakete inklusive Antrag gemäß Versicherungsvertragsgesetz (VVG) erstellen. Das Ergebnis können Vermittler …
… Verfügung steht.
Das Erfolgsgeheimnis von VENTAKVM ist, dass die Software den gesamten Beratungsprozess von der Akquisition bis zum Vertragsabschluss über eine anwenderfreundliche Oberfläche begleitet. Zusätzlich sichert das Kundenverwaltungsprogramm den Vermittler ab, da sämtliche Vorgänge VVG-konform dokumentiert werden, was der Beweisbarkeit im Streitfall dient. Auf diese Weise können Vermittler ihr Haftungsrisiko mit VENTAKVM erheblich senken. Großer Wert wurde bei der Entwicklung des Programms auf die Schnittstellenfreundlichkeit gelegt. So …
… 82 Millionen Deutschen einen Nutzen haben. Sie haben mehr Rechtsschutz und der Weg zum Bundesgerichtshof steht wieder offen.
Am vergangenen Donnerstag beriet der Bundestag in 2. und 3. Lesung über eine Gesetzesänderung, die Horst G. initiiert hat: §192 VVG soll ergänzt werden um Absatz 8:
"(8) Der Versicherungsnehmer kann vor Beginn einer Heilbehandlung, deren Kosten voraussichtlich 2000 Euro überschreiten werden, in Textform vom Versicherer Auskunft über den Umfang des Versicherungsschutzes für die beabsichtigte Heilbehandlung verlangen. Ist die …
… neue Versicherungsrecht brachte 2008 etwas mehr Verbraucherschutz bei Lebensversicherungen ins Spiel. Die "Stillen Reserven" der Versicherer müssen seitdem bei Auszahlungen an Versicherter mit in die Berechnungen einfließen. Seit Anfang des Jahres definiert § 153 Abs. 3 VVG: „Der Versicherer hat die Bewertungsreserven jährlich neu zu ermitteln und nach einem verursachungsorientierten Verfahren rechnerisch zuzuordnen. Bei Beendigung des Vertrages wird der für diesen Zeitpunkt zu ermittelnde Betrag zur Hälfte zugeteilt und an den Versicherungsnehmer …
… Privatversicherte ihre Beiträge bis zu 40% reduzieren können:
Für viele langjährig Versicherte in der privaten Krankenversicherung stellt sich die Frage, was tun, wenn die hohen PKV Beiträge nicht mehr bezahlbar sind.
Im Paragraphen 204 Versicherungsvertragsgesetz (VVG) ist das Recht auf einen PKV Tarifwechsel innerhalb des Versicherers geregelt. Demnach ist die jeweilige private Krankenversicherung verpflichtet, Anträge auf einen Tarifwechsel in andere Tarife mit gleichartigem Versicherungsschutz anzunehmen.
Was Versicherte bei einem PKV Tarifwechsel …
… auch ältere und gesundheitlich vorbelastete privat versicherte Frauen mit hohem Leistungsaufkommen ohne erneute Gesundheitsprüfung in die PKV Unisextarife hätten wechseln können. Dieser so genannte PKV Tarifwechsel (http://www.privamed24.de), ist durch den §204 VVG (Versicherungsvertragsgesetz) allen Privatversicherten möglich.
Die Fachabteilungen der privaten Krankenversicherer wären wohl im Fall günstigerer Beiträge über Monate damit beschäftigt gewesen, ihren privat versicherten Kundinnen durch einen Tarifwechsel in die Unisextarife zu Beitragsreduzierungen …
… verhindern, da auch ältere und gesundheitlich vorbelastete privat versicherte Frauen mit hohem Leistungsaufkommen ohne erneute Gesundheitsprüfung in die PKV Unisextarife hätten wechseln können. Dieser so genannte PKV Tarifwechsel, ist durch den §204 VVG (Versicherungsvertragsgesetz) allen Privatversicherten möglich.
Die Fachabteilungen der privaten Krankenversicherer wären wohl im Fall günstigerer Beiträge über Monate damit beschäftigt gewesen, ihren privat versicherten Kundinnen durch einen Tarifwechsel in die Unisextarife zu Beitragsreduzierungen …