Pflegende Angehörige brauchen mehr Unterstützung - allein 2015 steigt die Zahl der Pflegebedürftigen laut dem gerade veröffentlichten Pflegereport 2015 der Barmer GEK überproportional zu den eigentlich geschätzten Expertenzahlen. Diese Unterstützung bietet das Berliner Start-Up CommitMed, das mit der PflegeBox Deutschlands führenden Komplettservice für den monatlichen Versand von Pflegehilfsmitteln an private Haushalte betreibt.
Zukünftig werden die PflegeBox und die Pflegekiste gemeinsam diesen Weg beschreiten.
Wie auch die PflegeBox, ermöglicht …
Die Akademisierung schreitet voran und hält langsam Einzug in den klinischen Pflegealltag. Unter dem Titel „Die Zukunft der Gesundheitsversorgung - der Beitrag akademisierter Pflegender“ fand gestern die Fachtagung der Deutschen Gesellschaft für Pflegewissenschaft und der Dekanekonferenz Pflegewissenschaft statt, die Vertreter/innen der Gesundheitspolitik, der Hochschulen sowie von Trägern und Einrichtungen der Versorgungspraxis zusammenführte.
Elke Ferner, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und …
… Leben (um jeden Preis) mehr Tage hinzufügen.
Kern erläuterte die unterschiedlichen Formen der Versorgung. Die Hospizdienste etwa würden vorwiegend von Ehrenamtlichen getragen. Bei der ‚Spezialisierten ambulanten Palliativ Versorgung‘ (SAPV) kümmerten sich Teams von Ärzten, Pflegenden und Mitarbeitern der psychosozialen Berufsgruppen um die Patienten. In Hospizen würden Schwerstkranke rund um die Uhr bis zum Lebensende begleitet. Immer mehr Krankenhäuser verfügten über Palliativstationen, die stationär aufgenommene Patienten in Krisensituationen so …
… leisten möchten. Ein politisches Statement zur perspektivischen Pflegeversorgung wird Elke Ferner, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium fur Familie, Senioren, Frauen und Jugend, geben.
Die Fachtagung „Die Zukunft der Gesundheitsversorgung - der Beitrag akademisierter Pflegender“ findet am 5. November in der Robert Bosch Stiftung, Repräsentanz Berlin, statt. Es werden die aktuellen Fragen zur Akademisierung in der Pflege aufgegriffen und Vergleiche zu internationalen Erfahrungen und Standards gezogen. Kernthemen der Fachtagung …
… in den kommenden 15 Jahren versorgt werden müssen, steigt rapide an. Gleichzeitig verdichten sich die Aufgaben. Durch die Verkürzung der Verweildauer in den Krankenhäusern sind mehr pflegebedürftige Menschen in kürzerer Zeit zu versorgen. Die Arbeitsbelastung der Pflegenden ist enorm angestiegen. „Die Zahl der Pflegenden insgesamt muss sich deutlich erhöhen, um eine qualitativ hochwertige, menschenwürdige Pflege in Zukunft sicherzustellen“, so Dr. Biederbeck. Der DBfK fordert seit langem die Einführung verbindlicher Personalschlüssel, die sich am …
… Symptome wie Husten und Fieber daher immer ernst genommen werden. Ärztlicher Rat sollte frühzeitig eingeholt werden, damit Krankheiten erkannt, behandelt und Komplikationen - etwa eine Lungenentzündung - vermieden werden können. Aber nicht nur der Arzt, auch Pflegende können wirksam unterstützen, Beschwerden lindern und den Krankheitsverlauf verbessern: Zum Beispiel mit Naturheilmitteln – allerdings ist der richtige Einsatz ausschlaggebend.
Um pflegenden Angehörigen hierzu qualitätsgesicherte Informationen an die Hand zu geben, hat das ZQP gemeinsam …
… eine optimale Versorgung der Angehörigen mit verschriebener Medikation gewährleistet ist. „Die PAV ist deshalb für uns mittlerweile zu einem Qualitätssiegel geworden“, so der Sprecher. Durch die zusammen mit den betreuenden Apotheken erstellten Medikationspläne für die zu Pflegenden ergebe sich zudem noch ein weiterer Vorteil aus Sicht des LAFIM. Die Arzneimittelgabe sei jederzeit für die Patienten, für die Pflegekräfte, aber auch für die Angehörigen transparent. Folgebehandlungen aufgrund von Fehlmedikation oder mangelnder Therapietreue seien weiter …
Schon 2009 im österreichischen Pflegebericht festgestellt, bestätigt die Sachverständigenkommission der deutschen Bundesregierung in ihrem Bericht vom Frühjahr diesen Jahres, dass pflegende Angehörige schnell selbst erkranken können. Durch die körperliche und seelische Belastung entstehen bei dieser Personengruppe, ein Großteil Frauen, Beschwerden, die auf die Pflegetätigkeit zurückzuführen sind.
Das liegt zum einen daran, dass auch die Pflegenden immer älter werden. Sie sind aufgrund ihres eigenen Alters körperlich nicht mehr so belastbar und gesund …
München, 25. September 2015 – Das Gesundheitsministerium in Bayern bewirbt derzeit in allen Einrichtungen des Gesundheitswesens sein eigenes Modell zur Interessensvertretung der Pflegenden unter dem Motto „Gemeinsam.Direkt.Stark“. Der DBfK und alle Mitgliedsverbände der Bayerischen Arbeitsgemeinschaft zur Förderung der Pflegeberufe (Bay. Arge) als Vertreter der professionellen Pflege distanzieren sich ausdrücklich von diesem Modell, das auch unter der Bezeichnung bayerischer Weg oder Pflegering bekannt ist. Die Pflegenden in Bayern haben sich für …
… Zeitersparnis ein wesentliches Thema, um möglichst zügig und effizient mit der Patientin oder dem Patienten arbeiten zu können. Neben der Pflege ist für alle Menschen wichtig, dass sie auch Aufmerksamkeit und menschliche Wärme erhalten. Eine weitere Aufgabe für die Pflegenden. Bei der Entwicklung von Dokumentations-Systemen hat DictaTeam ein besonderes Augenmerk auf die einfache Bedienbarkeit der Gesamtlösung gelegt. So wenige Aktionen wie eben nötig am Smartphone oder Tablet-PC, so viele Aktionen wie möglich von Computern übernehmen lassen. Und so …
… beliebte Melodien spielen möchten.
Stücke wie „Ode an die Freude“, „Amazing Grace“, „Bruder Jakob“ und Weihnachtslieder sind nach einer speziellen Methode gestaltet, die Autorin Sabine Charlotte Langen für erwachsene Laien entwickelt hat.
Das Aktivierungs-Set unterstützt Betreuer, Pflegende und Angehörige dabei, selber mit Demenzkranken zu musizieren. Die im Buch enthaltenen wiederablösbaren Farbsticker werden auf ein Klavier oder Keyboard geklebt. Melodie- und Begleitakkorde der Stücke sind mit bunten graphischen Pfeilen umgesetzt. Grosse Schriften …
… benötigen und Verzögerungen anhand der insoweit vorliegenden Erkenntnisse keine Lösung sein können. Man darf mutmaßen, dass die Handlungsgebote grundsätzlich erkannt worden sind, aber kein politischer Wille besteht, schnellstmöglich im Interesse der pflegebedürftigen Menschen und der professionell Pflegenden zu handeln.
Wenn erklärt werden sollte, mehr Pflegekräfte seien zur Zeit nicht finanzierbar, ergibt sich: Das PSG I und das geplante PSG II sieht vielfältige Leistungsausweitungen vor, zum Teil mehr als kompliziert gestaltet und auch nicht immer …
… die interdisziplinär erfolgen muss, als auch in der Nachsorge, die gerade bei älteren Menschen immer wichtiger wird“, erläutert Prof. Nagel die Hintergründe der Klinikneugründung.
Gemeinsam mit einem Team aus neun Ärztinnen und Ärzten sowie 32 Pflegenden wird Prof. Oliver Witzke, Direktor der Klinik für Infektiologie, in über 30 Betten Patienten mit den verschiedensten Infektionskrankheiten behandeln: „Dazu gehören unter anderem HIV, Infektionen bei transplantierten Patienten sowie bei schweren internistischen Begleiterkrankungen und im Isolationsbereich …
Pflegende Angehörige sollen mit dem Zweiten Pflegestärkungsgesetz (PSG II) besser gestellt werden. Diese und andere Verbesserungen (auch von Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk gefordert), z.B. für Menschen mit Demenz, sind sehr zu begrüßen; ein Perspektivewechsel deutet sich an! - Zum PSG II ist aber dennoch zu sagen: Dieses weitere Reformgesetz wird den vielfach beklagten Pflegenotstand in den Heimen nicht auflösen. Mehr Pflegekräfte sind mit diesem Gesetz weiterhin nicht in Sicht. - Der Entwurf des PSG II ist mit verschiedenen Stellungnahmen im Forum …
… werden von ihren Angehörigen versorgt. Dennoch steht die Angehörigenintegration in das Gesundheitssystem noch am Anfang seiner notwendige Entwicklung. Ärzte, Apotheker, Krankenkassen und andere Beteiligte sollten das Engagement und die eigene Gesundheit der ehrenamtlich Pflegenden stärker in den Blick nehmen, fordern Prof. Dr. Wolfgang George und Coautoren in ihrem Reader "Evidenzbasierte Angehörigenintegration". Die Expertengruppe stellt konkrete Konzepte für ein "Behandlungsbündnis" vor.
Bernd Krause, Internist und Hausarzt, charakterisiert den …
… von ihrer Ausbildungszeit bei IMPROVE.
Pflegepersonal überlastet
Geschultes Pflegepersonal ist oft an den Grenzen der Belastbarkeit angekommen. Neben den Tätigkei-ten bleibt kaum Zeit für eine Unterhaltung. Die Zeit-Vorgaben sind knapp, die Ressourcen begrenzt, die Anzahl der zu Pflegenden steigt.
Betreuungskräfte bieten Entlastung
Hier greift das Konzept der Betreuung. Ausgebildete Betreuer können sich Zeit nehmen, mit Menschen sprechen, spielen oder sie auch einfach einmal in den Arm nehmen. So entsteht menschliche Wärme, ein Gefühl der Geborgenheit. …
… und heilsamen Trost bieten.
Basis des Buches ist die anthroposophische Pflege. Ziel ist die Erweiterung und Wertschätzung der Kenntnisse der Äußeren Anwendungen für Krebs- oder palliativ erkrankte Menschen. Dabei steht die Menschenwürde immer im Zentrum der Pflege.
Ein Fachbuch für Pflegende und Betreuer.
Über die Autorin
Toke Bezuijen, geboren 1955, Pflegefachfrau seit 1978, wurde in der Ita Wegman Klinik (heute Klinik Arlesheim AG) ausgebildet in der anthroposophischen Pflege . Danach bildete sie sich in der Hydrotherapie und den Einreibungen …
… Notwendigkeiten pflegebezogener Patientenedukation und Angehörigenedukation auch nicht von außen wahrgenommen. Exklusiv bleibt der Pflege die Begleitung und Edukation von Anfang an, nämlich noch in akuten Phasen der Hilfsbedürftigkeit, und es wäre gut, wenn Pflegende diesen wichtigen Bereich ausdrücklicher besetzen und Patientenedukation sowie Angehörigenedukation zum normalen Bestandteil des Pflegeprozesses machen würden.
Häufig finden Gespräche mit Patienten und Angehörigen unter Zeitdruck und nebenbei statt - bei vielen Pflegenden verursacht …
… trinken:
-Schützen Sie sich vor der Sonne: bleiben Sie im Schatten, ziehen Sie eine Kappe an (eine große Auswahl für Jung und Alt finden Sie hier: http://www.capuniverse.de/Kappen) und baden Sie in Sonnencreme (meine Empfehlung: Nivea Sun Pflegendes Sonnenspray)
-Überanstrengen Sie sich nicht körperlich während der heißesten Tageszeit (sprich: mittags und nachmittags).
-Trinken Sie regelmäßig. Wasser! Alkohol, zuckerhaltige Getränke sowie Kaffee verschlimmern nur die Deshydratation. (mein Tipp: kaufen Sie sich eine große Trinkflasche, zum Beispiel …
… Fall: die Betreuung eines pflegebedürftigen Familienmitglied oder nahestehenden Freundes. Bei aller Liebe geraten Angehörige hier aber oft an ihre körperlichen und seelischen Grenzen. Erschöpfungssyndrome und psychosomatische Beschwerden sind nicht selten. Im schlimmsten Fall wird der Pflegende selbst ernsthaft krank und kann seine Aufgabe nicht mehr ausfüllen – eine dramatische Situation für alle Beteiligten.
Das Problem: pflegende Angehörige sind in der Regel an weniger Selbstschutz und Abgrenzung gewöhnt als professionelle Pflegekräfte. Ohne die …
… Pflegekassen, Heimaufsichten und der MDK darüber einig sind, dass die Pflegedokumentation einen zu großen zeitlichen Aspekt im Pflegealltag einnimmt. Pflegezeit musste aufgrund umfangreicher Dokumentationen reduziert werden, was einerseits schlecht für den Pflegebedürftigen ist und andererseits den Pflegenden im Bereich der Langzeitpflege frustriert und die Attraktivität des Berufes mindert. So wurde Ende 2014 die IGES Institut GmbH aus Berlin sowie die Expertin Elisabeth Beikirch mit der Einrichtung eines Projektbüros zur flächendeckenden Umsetzung des …
… zunehmend mit freiberuflichen Pflege- und Pflegefachkräften ausgeglichen. Die Anzahl der Anfragen an diese zur Überbrückung von personellen Engpässen nimmt bei anbosa als Vermittlungsagentur für freiberufliche Pflege- und Pflegefachkräfte kontinuierlich zu. anbosa, als Vermittlungsagentur für freiberufliche Pflege- und Pflegefachkräfte bietet den Gesundheitseinrichtungen die Möglichkeit, qualifizierte Pflegende flexibel und entsprechend den Anforderungen einzusetzen und Pflege- und Pflegefachkräften sich neu auf dem Gesundheitsmarkt zu orientieren.
… an ihr Kind, um dieses bestmöglich auf das vorzubereiten, was im Verlauf der Demenz-Erkrankung passieren kann. Erst einmal überraschend: Hier erklärt ein Mensch mit Demenz selbst, was ihn und seine Angehörigen erwarten könnte. Die Ich-Erzählerin gibt Beispiele, wie der Pflegende mit der Situation umgehen sollte, damit das Zusammenleben möglichst harmonisch verläuft. Trotz der Erzählperspektive handelt es sich um ein Sachbuch, was dieses Buch außergewöhnlich macht.
Demenz – für viele Menschen eine Diagnose, die Angst macht, jedoch kann das Leben …
Weniger ist viel mehr
Das Bundesministerium für Gesundheit räumt dem Bürokratieabbau in der Pflege eine hohe Priorität ein. Vor allem der Dokumentationsaufwand für Pflegekräfte und pflegende Angehörigen soll drastisch reduziert werden. Bei den Beteiligten, wie den Entwicklern und Anwendern von Dokumentationssystemen, herrscht ein breiter Konsens über den Optimierungsprozess.
Einigkeit besteht auch darüber, dass zur Neujustierung der Pflegedokumentation einem Strukturmodell zentrale Bedeutung zukommt. Kernelement des Modells ist die Strukturierte …
… bewerten hingegen lediglich 12% als gut oder sehr gut, dem gegenüber stehen 50% der Befragten, die diese als mangelhaft beschreiben. 88% haben sich nachträglich für die Betreuung von Sterbenden weitergebildet. Sowohl innerhalb der eigenen Berufsgruppe (90%) als auch zwischen den Pflegenden und Ärzten (90%) besteht ein gutes bzw. sehr gutes Miteinander. 82% geben an, dass sich nach dem Tod eines Patienten grundsätzlich im Team darüber ausgetauscht würde.
Von den Befragten berichten 92% gelungene Schmerztherapien und es sind sogar 96%, die angeben, …
… und Praxis optimal kombiniert
Universitätsklinikum Essen richtet die ersten fünf Ausbildungsplätze für Studierende der hsg ein – Ausbau auf 15 Plätze geplant
Die demografische Entwicklung und der medizinische Fortschritt verändern die Anforderungen an die Pflegenden in Deutschland. Laut Wissenschaftsrat soll das Fachpersonal in den Gesundheitsberufen, das in komplexeren Aufgabenbereichen tätig ist, an Hochschulen ausgebildet werden. Er empfiehlt, künftig 10 bis 20 Prozent eines Ausbildungsjahrgangs in primärqualifizierenden patientenorientierten …
… Marliese Biederbeck, Geschäftsführerin des Deutschen Berufsverbands für Pflegeberufe, DBfK Südost, Bayern-Mitteldeutschland e.V. im gemeinsamen Gespräch im Rahmen der Altenpflegemesse in Nürnberg. Der DBfK machte noch einmal deutlich, dass nur mit einer starken Interessenvertretung der Pflegenden in Form einer Pflegekammer die Probleme und Herausforderungen in der Pflege zu bewältigen seien. Die Pflegeberufsverbände in Bayern und auch der Caritas-Landesverband Bayern lehnen den Kompromissvorschlag von Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml ab, …
… Ratzeburg und betonte die Bedeutung von richtungsweisenden Rehabilitationskonzepten für die Entwicklung bundesweiter gesundheitspolitischer Vorhaben.
Die Referentenrunde eröffnete die Hamburger Soziologin Dr. Hanneli Döhner mit einer Präsentation von Studien der vergangenen Jahre zu pflegenden Angehörigen. Die anschließende Diskussion ergab folgendes Bild: Verwandte oder Partner, die sich tagtäglich um ein Familienmitglied mit Demenz kümmern, sehen sich erfahrungsgemäß selbst kaum als pflegende Angehörige. Bis zur Diagnosestellung Demenz kompensieren …
… Initiative mit rund 1 Mio. Euro
Laut Studien des AOK-Bundesverbandes verstehen 25 Prozent aller Deutschen ihre behandelnde Ärztin oder ihren behandelnden Arzt nicht. Besonders schwierig wird es, wenn Ärztin und Arzt, Patientin und Patient sowie Pflegende aus unterschiedlichen Ländern kommen und verschiedene Sprachen, Kulturen und Religionen aufeinander treffen. Grundlegende Sprachkenntnisse, Verständnis für die jeweiligen kulturellen Hintergründe und Empathie sind daher entscheidende Faktoren für gute zwischenmenschliche Kommunikation und eine optimale …
… sind“, zeigt sich auch Oberarzt Dr. Werner Kargl zufrieden. Auch der Leiter der Intensivpflege Peter Reiser ist begeistert: „Unsere Pflegekräfte haben nun endlich mehr Zeit für die Pflege der Intensivpatienten, weil das PDMS viele Dokumentationsarbeiten abnimmt und alle Pflegenden bereits nach kurzer Zeit mit der intuitiven Software umgehen konnten.“ „Die Dokumentation wird sehr viel einfacher. Und wir Ärzte haben schneller einen Überblick über einzelne Details, weil die Informationen einfach aufbereitet sind“, sagt Oberarzt Dr. Dieter Winner. In …
Pflegende werden älter, Patienten werden älter, auch Verhaltensweisen und Strukturen in Akutstationen der Kliniken sind oft antik. Die damit wachsenden Probleme lassen sich nicht durch einen Geldregen, sondern durch Innovation entschärfen. Der wachsende Veränderungsbedarf trifft allerdings auf fast flächendeckende Widerstände. Wie lassen sie sich überwinden? Konstruktive Hinweise dazu geben Michael Kastner, Michael Falkenstein, Barbara Hinding und Kollegen in ihrem aktuellen Reader "Leistung, Gesundheit und Innovativität im demografischen Wandel".
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Intensiv- und Notfallbehandlung: Mehrere hundert Pflegende und Ärzte sind bei ihrer Arbeit mit Ebola-Patienten erkrankt. Die WHO zählte allein bis August 2014 mehr als 240 Infizierte und 120 Todesopfer bei Angehörigen der Gesundheitsversorgung. Häufig fehlt eine persönliche Schutzausrüstung oder der Umgang mit ihr ist unsachgemäß. Die Fachzeitschrift Intensiv- und Notfallbehandlung stellt die aktuelle persönliche Schutzausrüstung vor und beschreibt - detailliert bebildert - deren sachgerechte Nutzung.
Laut Robert Koch institut bietet die Ausrüstung …
Seit Herbst 2013 unterstützt und begleitet die deutschlandweit erste internetbasierte Beratung „Demenz anders sehen“ pflegende Angehörige von demenzerkrankten Menschen. Entwickelt wurde das Programm von der Hochschule Magdeburg-Stendal und der Delphi-Gesellschaft.
Die Zahl der Demenzerkrankten steigt stetig an. Dabei betrifft die Demenz nicht nur die Erkrankten selbst, sondern auch die nahestehenden Angehörigen, die im Pflegealltag mit den typischen Krankheitserscheinungen konfrontiert sind. Da die aller meisten pflegenden Angehörigen über keine …
Wie können Intensivmediziner und -pflegende für Schwerstkranke und deren Angehörige für eine würdevolle Umgebung und angemessene Therapiekonzepte sorgen? Medizinethische Fragen wie diese beschäftigen die Teilnehmer des 25. Symposiums für Intensivmedizin + Intensivpflege, das von Mittwoch, 18. bis Freitag, 20. Februar in der Messe Bremen und im Congress Centrum Bremen stattfindet. Die größte deutsche verbandsunabhängige Kongressmesse für Intensivmedizin und -pflege richtet sich an Mediziner, Pflegepersonal und Verwaltungsmitarbeiter in Deutschland, …
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Auch organisatorisch hat sich in der Zwischenzeit einiges getan. Im neuen Bettentrakt wird es eine logische Zuordnung von Fachbereichen zu den Stationen geben. Hierzu finden momentan die Abstimmungen in den Leitungsgremien statt.
Zudem haben Stationsleitungen und Pflegende gemeinsam mit der Betriebsleitung eine Prozessprüfung der neuen Struktur durchgeführt. Hierzu wurden die Laufwege, Wartezonen, etc. überprüft. Diese Maßnahmen sollen dazu beitragen, dass alle Berufsgruppen zukünftig so optimal wie möglich in den neuen Räumlichkeiten arbeiten …
… mult. Eckhard Nagel, Ärztlicher Direktor des UK Essen, die Spende. Kinder der Klinik stellten auf einem „Markt der Möglichkeiten“ die verschiedenen Projekte näher vor, für die die Spendengelder verwendet werden sollen.
„In unserer Kinderklinik behandeln unsere Ärzte und Pflegenden jedes Jahr rund 30.000 kranke und schwerstkranke Kinder und Jugendliche zwischen 0 und 18 Jahren. Zwar werden diese medizinisch notwendigen Leistungen durch die Krankenkassen vergütet, doch Projekte, die über die Grundversorgung hinausgehen und für die kleinen Patienten …
… bleiben. Es wurden im Wesentlichen die Vereinbarungen der GroKo (2013) umgesetzt. Rein formal ist damit der Koalitionsdisziplin Rechnung getragen worden, ohne damit inhaltlich den hohen Erwartungen der BürgerInnen, den schwerst pflegebedürftigen Menschen und den Pflegenden wirklich gerecht zu werden.
Das 1. Pflegestärkungsgesetz präsentiert sich als ein Reförmchen (ähnlich den Änderungsgesetzen der letzten Jahre (Pflege - Weiterentwicklungsgesetz 2008, Pflege - Neuausrichtungsgesetz 2012). Auch wenn einzelne Regelungen des am 01.01.2015 wirksam …
… der 37. Schwangerschaftswoche zur Welt kommen. Die Versorgung dieser Kinder ist eine echte Herausforderung – schließlich können die meisten von ihnen zunächst weder selbstständig atmen noch Nahrung zu sich nehmen. Modernste Intensivmedizin sichert zwar ihr Überleben, doch Mediziner, Pflegende und Wissenschaftler wissen auch, dass neben einer sofortigen medizinischen Versorgung elterliche Nähe und Fürsorge bei zu früh geborenen Kindern sehr wichtig sind. Die Eltern sind mit der Situation vor und nach der Geburt oftmals überfordert und benötigen eine …
… spezielle Anwendung mit Fachwissen zu den Themen Demenz und Schmerz bereit.
Zusammen mit der Universität Bremen entwickelt der Bremer IT-Dienstleister und Pflegespezialist im Rahmen eines Projektes die gleichnamige Wissensdatenbank PFLEGE.kompakt. „Damit möchten wir den Pflegenden eine Wissensgrundlage in verständlicher Form an die Hand geben, auf der sie fundiert und evidenzbasiert ihre Entscheidungen treffen können“, erläutert atacama-Geschäftsführer Dr. Jürgen Deitmers das Ziel des Vorhabens.
Dabei ersetzt die App zeitaufwändige und komplizierte …
… psychosomatische Rehabilitation nach diesem außergewöhnlichen Konzept beantragt der Hausarzt, wenn ein Patient durch die Pflege eines Angehörigen mit Demenz unter Überlastungssymptomen oder Anpassungsstörungen leidet. Laut Kassenärztlicher Bundesvereinigung (KBV) sprechen aber nur 50 Prozent der Pflegenden über ihre Belastungen mit ihrem Hausarzt, sie gelten als eine schwer zugängliche Patientengruppe mit hohem Beratungsaufwand. Ein Expertenteam aus Ärzten und Therapeuten hat nun für Hausärzte und ihre Patienten ein Infopaket entwickelt, das aus …
… sein Leben mit oder nach Krebs bekommen – auch dann, wenn seine Lebenszeit vielleicht begrenzt ist. Für eine adäquate psychoonkologische Betreuung ist die enge Zusammenarbeit eines Teams von Fachkräften notwendig: Ärzte, Psychologen, Pflegende, Sozialarbeiter, Seelsorger und Physiotherapeuten und gegebenenfalls auch die Einbindung der Krebs-Selbsthilfe. Selbsthilfegruppen ergänzen die Leistungen des professionellen Versorgungssystems und sind unverzichtbar für die psychosoziale Begleitung von Patienten.
Projektnr.: 107465
Bonn, 13. Oktober 2014
Abdruck …
… begünstigen.
Hamamelis lindert Juckreiz und Entzündungen
Remifemin® FeuchtCreme mit Hamamelis-Wasser lindert die Entzündung, reduziert den Juckreiz und fördert den Heilungsprozess bei leichten Verletzungen. Dank des hohen Wassergehalts wird der Vaginalbereich nachhaltig mit Feuchtigkeit versorgt. Pflegende Lipide halten die Haut zudem angenehm geschmeidig, Reizungen gehen zurück und die Haut kann sich erholen. Milchsäure unterstützt zusätzlich den Erhalt des natürlichen pH-Werts der Scheide. Die regelmäßige Anwendung beugt Entzündungen im Intimbereich …
… Alzheimergesellschaft rund 44 Millionen Menschen von Demenzerkrankungen betroffen, allein in Deutschland leiden 1,47 Millionen Menschen an Demenz. Der Welt- Alzheimertag am 21. September weist darauf hin, dass die Erkrankung eine immense Herausforderung für das Gesundheitssystem darstellt. Besonders Pflegende und Angehörige von dementiell erkrankten Menschen benötigen Anleitung im Umgang mit den Erkrankten. "Warum tun sie das nur? - Umgang mit herausforderndem Verhalten von Menschen mit Demenz“ lautet ein Titel der zahlreichen Bildungsangebote, welche die ZAB …
Pflegende Angehörige wissen oftmals nicht, dass die Pflegeversicherung zusätzliche Finanzierungsmöglichkeiten für den Besuch von Tagespflegeeinrichtungen bereithält.
Mit den beiden Altentagespflegestätten bietet die AABK in Düsseldorf Erkrankten mit somatischen Pflegeproblemen und demenziell Erkrankten unterschiedlichster Genese und Schweregrade ein pflegerisches Hilfesystem. Besucher/innen werden hier an bis zu 365 Tagen im Jahr betreut. Die Tagesstätten leisten eine aktivierende und den Tag strukturierende Hilfestellung. Neben verschiedensten …
Die Hochschule Magdeburg-Stendal und die Delphi-Gesellschaft bieten kostenlos die europaweit erste Videochat-basierte Schulung und Beratung für pflegende Angehörige von demenzerkrankten Menschen im Internet an.
Das Internet ist in der heutigen Zeit nicht mehr wegzudenken. Es liegt nahe, dieses Medium auch zur Vermittlung gesundheitsbezogener Informationen zu nutzen, so auch für die Gruppe der pflegenden Angehörigen. Demenz ist ein Thema, das durch den bevorstehenden Welt-Alzheimertag am 21. September stärker in den Blickpunkt der Aufmerksamkeit …
Etwa 90 Prozent der Pflegenden sind stolz auf ihren Beruf. Doch die Mehrheit vermisst die entsprechende Wertschätzung in und außerhalb der Klinik. "Insbesondere in den Beziehungen zur Pflegedienstleitung und zu den Ärzten herrscht das Gefühl, nicht ernst genommen zu werden." Derartige Defizite belasten die Motivation und letztlich auch die eigene Gesundheit der Pflegenden. Zu diesen Ergebnissen kommt eine qualitative Studie von Dr. Barbara Hinding und KollegInnen (Universität Heidelberg/Mannheim).
"Zwischen der Erfahrung von Wertschätzung auf der …
… politischen Themas „Bürokratieabbau in der Pflege“. An der zweitägigen Veranstaltung im niedersächsischen Garrel nahmen Anfang Juli 40 Führungskräfte aus verschiedenen Einrichtungen teil – allesamt Anwender der Pflege-Software von DM EDV.
Die Anforderungen aus dem anspruchsvollen Alltag der Pflegenden standen daher Pate bei der Entwicklung der neuen Software, mit der die Pflegekräfte exakt bei ihrem Bedarf abgeholt werden: Das Instrument spart Zeit, vereinfacht Arbeit, präzisiert Abläufe und schafft Transparenz. Daten werden zentral abgelegt und …
Intensivtherapie: "Wenn 'kritisch Pflegende' ihr Handeln als 'Suche nach einer Antwort' auf das Hilfsbegehren des Patienten beschreiben, drückt sich darin Fürsorge aus. Die Pflegenden generieren situativ-leibvermittelte Wissenskorrelate, nutzen ihren 'natürlichen' Zugang zum Anderen und setzen sich (selbst-)kritisch mit der Komplexität der Versorgungsverhältnisse auseinander," reflektiert der Intensivpfleger Dr. Stefan Maul seinen Beruf. In seiner Dissertation "Konstitutionen intensivpflegerischen Handelns" analysiert er "Prozesse der Erkenntnis …
… Umdenken
„Aufgrund der Ökonomisierung unseres Gesundheitssystems werden Patienten häufig nur noch als anonyme Kostenfaktoren betrachtet, die nach wirtschaftlichen Effizienzmaßstäben zu behandeln sind. Das schadet den Patienten. Es frustriert aber auch zunehmend die Ärzte, Therapeuten und Pflegende, von denen viele bereits auf dem Absprung sind“, sagt Beate Bitter-Postelt, Vorstandsmitglied des Freundeskreises. „Es ist höchste Zeit, ein Umdenken einzuleiten und eine stationäre medizinische Versorgung nach Vorbild der Station für Integrative Medizin …