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Bürokratieabbau in der Pflege

19.05.201511:21 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Bürokratieabbau in der Pflege
Axel Spieker, Pflegedienstleiter des Niels-Stensen-Pflegezentrums in Ankum
Axel Spieker, Pflegedienstleiter des Niels-Stensen-Pflegezentrums in Ankum

(openPR) Weniger ist viel mehr

Das Bundesministerium für Gesundheit räumt dem Bürokratieabbau in der Pflege eine hohe Priorität ein. Vor allem der Dokumentationsaufwand für Pflegekräfte und pflegende Angehörigen soll drastisch reduziert werden. Bei den Beteiligten, wie den Entwicklern und Anwendern von Dokumentationssystemen, herrscht ein breiter Konsens über den Optimierungsprozess.



Einigkeit besteht auch darüber, dass zur Neujustierung der Pflegedokumentation einem Strukturmodell zentrale Bedeutung zukommt. Kernelement des Modells ist die Strukturierte Informationssammlung (SIS). Vom Pflegebevollmächtigten der Bundesregierung, Staatssekretär Karl-Josef Laumann (CDU), wurde zu Beginn des Jahres 2015 die bundesweite Einführung initiiert.

Entwickler und Anwender von Pflegedokumentationssystemen sind Protagonisten des Einführungsprozesses. Nur durch ihre aktiveTeilnahme wird es gelingen, die politischen Vorstellungen, technischen Möglichkeiten und Bedürfnisse der Bewohner und Klienten zu berücksichtigen. Die Anwender werden derzeit von den Verbänden der Einrichtungsträger als Multiplikatoren geschult und begleiten im Anschluss die Einrichtungen ihrer Landesverbände bei der Umsetzung.

Axel Spieker, Pflegedienstleiter des Niels-Stensen-Pflegezentrums in Ankum und Anwender einer EDV-gestützten Pflegedokumentation der Firma DM EDV, ist einer der Multiplikatoren. Er ist überzeugt, „dass Pflegende durch die Verbesserungen zukünftig deutlich mehr Zeit für die Versorgung der Bewohner und Klienten haben, etwa für Grundpflege, Mobilisation und den Beratungs- und Gesprächsbedarf.“

Dafür müssen seiner Meinung nach „unsinnige“ Routinetätigkeiten in der Dokumentation reduziert werden. Im Sinne der Entbürokratisierung mache es eher Sinn, die Abweichungen von der Planung zu dokumentieren. Zentral ist für Axel Spieker, dass die Pflege so viel mehr als bisher den Wünschen, Vorstellungen und der Selbstbestimmung des Pflegebedürftigen entsprechen wird.

In Zukunft werden die Klienten nach ihren Möglichkeiten bestimmen, welche Leistungen sie in Anspruch nehmen. Die Pflegefachkraft fungiert dabei eher als Fachberater, der die Wünsche in Dienstleistungen übersetzt und strukturiert. Von den Anbietern von Dokumentationssystemen wie DM EDV erwartet Axel Spieker, dass sie technische Lösungen für den Prozess bieten: schnelle, mobile und kompatible Systeme, die Krankenhäusern, Arztpraxen und Kostenträgern die erforderlichen Informationen liefern. Wichtig sind ihm auch nachhaltige Datenschutzlösungen und Archivierungsformen.

„In Zukunft wird die Optimierung stetig fortgesetzt werden“, unterstreicht Axel Spieker. Pflegeplanung und -dokumentation sollten denn auch als kontinuierlicher Prozess verstanden werden – entsprechend der Bedürfnisse der Beteiligten. Das Ziel ist es, in zwei Jahren ein Viertel aller Einrichtungen auf das neue Dokumentationsprinzip umzustellen. Dies ist zwar dem Bundestagswahlkampf 2017 geschuldet, diese Vorgabe hält Axel Spieker allerdings für realistisch.

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