Dass eine gesunde Ernährung unser allgemeines Wohlbefinden steigert, ist altbekannt. Jetzt haben Forscher der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) herausgefunden, dass eine ballaststoffreiche Kost den Krankheitsverlauf von chronisch-entzündlichen Gelenkerkrankungen positiv beeinflussen und zu einer Stärkung der Knochen führen kann. Ihre Ergebnisse haben die Wissenschaftler im renommierten Fachmagazin Nature Communications (DOI: 10.1038/s41467-017-02490-4) veröffentlicht.
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Schlüssel für die Wirkung unserer Ernährung auf die …
Presseeinladung zur Abschlussveranstaltung der Länderinitiative Türkei am 15. und 16. Januar in Bonn
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Wie können Forscher in politisch schwierigen Zeiten zum Austausch zwischen Staaten beitragen? Welche Perspektive haben deutsch-türkische Wissenschaftskooperationen und was kann man aus den Erfahrungen der vergangenen Jahre lernen? Darüber diskutieren deutsche und türkische Vertreter aus Wissenschaft und Gesellschaft bei der Abschlussveranstaltung der Länderinitiative Türkei.
Die Initiative wurde 2013 von der Humboldt-Stiftung und der Joachim …
… Viele von ihnen waren schon vor Beginn der Frankfurter Arbeiten durch Raubgrabungen ans Licht gekommen, begehrte Objekte auf dem internationalen Kunstmarkt. „Die aus gebranntem Ton hergestellten Plastiken verkörpern die älteste großformatige Figuralkunst im subsaharischen Afrika“, erklärt der Forscher.
Wozu dienten diese Terrakotten, die teils Menschen, teils Tiere darstellen? Zu welchem Zweck wurden sie vor 2500 Jahren hergestellt? Das war eine der zentralen Fragen in den vergangenen neun Jahren. Die Forscher vermuteten, dass die Figuren eine Rolle …
… Neujahrsempfang des Oberbürgermeisters
Viele der hannoverschen Forschungseinrichtungen sind durch die "Initiative Wissenschaft Hannover" miteinander verbunden. Über die Arbeit der Wissenschaftler(innen) sowie das Spektrum ihrer Forschung informiert das Video-Portal wissen.hannover.de. Vier renommierte Forscher(innen), die in der Landeshauptstadt ihrer wissenschaftlichen Arbeit nachgehen, kann das interessierte Publikum live erleben, wenn das Tagungszentrum Schloss Herrenhausen seine Pforten öffnet für ein Herrenhausen Extra anlässlich des Neujahrsempfangs …
… Enzym-Defekt führt, untersuchte das Team von Dierks das Patienten-Gen in einer Zellkultur. Die Zellkultur stellte das Enzym (Arylsulfatase G) her. Das Ergebnis: „Das Enzym war tatsächlich stark beschädigt. Es kann das Heparansulfat nicht aufspalten“, sagt Dierks.
Eine Überraschung erlebten die Forscher, als sie sich im April 2017 erstmals mit den israelischen Patienten befassten. „Die Symptome zeigten sich bei ihnen erst im Alter von 40 Jahren. Anhand unserer Untersuchungen mit den Mäusen hatten wir angenommen, dass sie viel früher – vielleicht …
… darauffolgenden Jahr nahmen sie Monitoring-Arbeiten in der Nordeifel auf.
Zusammen mit der Universität Gent fanden sie heraus, dass Bsal seit mindestens 2004 in diesem Gebiet verbreitet ist und damit der Ursprungsherd in Deutschland und nicht in den Niederlanden liegen könnte.
Die Forscher der Universität Trier schätzen die Bedrohungslage als sehr ernst ein, weil es bisher kein bekanntes Mittel gibt, die Seuche im Freiland einzudämmen. „Wir können zwar Einzelindividuen im Labor behandeln, aber Bsal verbreitet sich im Freiland nicht nur über freischwimmende …
… Körper von Weltraumfahrern in der Schwerelosigkeit regelrecht heiß läuft. Selbst im Ruhezustand liegt die Temperatur bei rund einem Grad über dem Normalwert von 37 Grad. Die Ergebnisse der Studie sind jetzt in der Fachzeitschrift Scientific Reports* veröffentlicht.
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Die Forscher hatten wahrgenommen, dass die Weltraumfahrer unter einer Art andauerndem Fieber litten. Betätigten sich die Weltraumpiloten sportlich, stieg ihre Temperatur sogar häufig auf mehr als 40 Grad. Das Team um Prof. Dr. Hanns-Christian Gunga, Stellvertretender Direktor des …
… erklärt Dr. Christian Rödel, der das Projekt gemeinsam mit seinem Jenaer Kollegen Dr. Slawomir Skruszewicz koordiniert. „Damit gelingt es uns beispielsweise, Halbleiter zu durchleuchten, Materialübergänge genauer zu untersuchen und Nanostrukturen aufzulösen.“ Bisher seien die Forscher dabei allerdings auf Siliziumchips beschränkt. Um die Methode auch für andere Materialien nutzbar zu machen, benötigen die Wissenschaftler noch kurzwelligeres Licht, das näher am Röntgenbereich liegt. „Strahlungsquellen, die das ermöglichen, wollen wir mit den polnischen …
28 aktuelle molekularbiologische Techniken zeigen Forschern, wie sie unbekannte Gene und Mechanismen aufklären können
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Michael Kaufmann, Claudia Klinger und Andreas Savelsbergh von der Universität Witten/Herdecke haben das Buch „Functional Genomics“ in der dritten Edition herausgegeben. Darin beschreiben Forschergruppen aus der ganzen Welt 28 hochaktuelle molekularbiologische, proteinchemische sowie bioinformatische Vorgehensweisen aus dem noch jungen Forschungsgebiet der Funktionellen Genomik. Die Autoren ermöglichen somit biochemisch orientierten …
… oder Fische zwingt, sich andere Lebensräume zu suchen. Auch Korallenriffe, eine wichtige Tourismusattraktion in vielen Ländern, könnten ohne genügend Sauerstoff absterben.
Um die weitere Ausweitung der Sauerstoffarmut zu begrenzen und ihre Folgen zu mindern, schlagen die beteiligten Forscherinnen und Forscher drei Maßnahmen vor. „Ganz wichtig ist natürlich, die Ursachen zu bekämpfen, also die Nährstoffbelastung und den Klimawandel“, hebt Professor Oschlies hervor. Gleichzeitig könnte ein Schutz gefährdeter Regionen oder Arten den Druck auf die Ökosysteme …
… sich in psychiatrischer (jedoch nicht suchtbezogener) Behandlung. Ein Drittel der 366 Kinder wird das neue „Trampolin-Mind“-Programm durchlaufen und ein weiteres Drittel das ursprüngliche Trampolin-Programm. Eine dritte Gruppe erhält das reguläre Therapieangebot ihrer Behandlung. So können die Forscherinnen und Forscher des DISuP die drei Gruppen vergleichen und überprüfen, ob und wie sehr das erweiterte Konzept wirkt. „Wir wollen herausfinden, ob die Kinder z.B. besser mit Stresssituationen umgehen können, ob sie weniger aggressiv auftreten oder …
… über das MDC, seine strategische Ausrichtung, seine Geschichte oder seinen Umgang mit ethisch relevanten Themen informieren will, wird unter dem Abschnitt „Das MDC“ fündig. Hier wird auch deutlich, wie wichtig Vernetzung innerhalb Berlins, der Helmholtz-Gemeinschaft und der Welt für die Forscher am MDC ist.
„Uns ist wichtig, dass alles auf Anhieb auffindbar ist. Deshalb gibt es innerhalb der Website nur eine flache Hierarchie mit maximal drei Unterebenen“, sagt Dr. Annette Tuffs, die die Kommunikationsabteilung des MDC leitet. Das Webdesign für …
… ESA-Astronauten Matthias Maurer, der hier an der Saar-Uni Materialwissenschaft studiert hat, kannte ich schon von seinem Besuch an meiner Heimatuniversität in Argentinien. Er hat uns dabei unterstützt, die Weichen zu stellen, um begabte Studenten und Forscher aus Südamerika nach Saarbrücken zu holen“, erläutert Soldera.
Mittlerweile bietet die Materialwissenschaft der Saar-Uni mehrere internationale Programme auf dem Bachelor- und Masterniveau an. Zudem können Doktoranden im Docmase-Programm parallel an zwei europäischen Universitäten promovieren. …
… Bielefeld. „Das neue Projekt BRiDGE ermöglicht es uns, diese Kooperation nun strukturell voranzutreiben. Wir freuen uns besonders darüber, als Universität Bielefeld die Federführung dabei übernehmen zu dürfen.“
Die gezielte Unterstützung der geflüchteten Forscherinnen und Forscher wird darin bestehen, sie zu ihren individuellen Karrieremöglichkeiten in Kooperation mit akademischen Mentorinnen und Mentoren aller Fachrichtungen zu beraten, entsprechende Trainings anzubieten und ein Begleitprogramm durch akademische und nicht-akademische Ansprechpersonen …
… Forschendenteam – darunter Moritz Lipp, Michael Schwarz und Daniel Gruss von der TU Graz – zwei neue, schwere Sicherheitslücken in Computer-Prozessoren. Betroffen sind davon nicht nur private Computer, sondern auch die meisten Server-Strukturen und Cloud-Dienste. Die Grazer Forscher zeigen einen Lösungsweg auf.
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Rund um den Jahreswechsel wurde in der IT-Welt über neue, schwere Sicherheitslücken spekuliert, die alle derzeit gängigen Mikroprozessoren haben sollen. Nun ist es offiziell: Mit „Meltdown“ und „Sepctre“ wurden zwei neue Angriffsmethoden gefunden, …
Die Durchschnittstemperatur des Meeres ist ein wesentlicher Parameter des globalen Klimas –der allerdings nur sehr schwer zu messen ist. Zumindest bis jetzt, denn ein internationales Forscherteam mit Beteiligung der Empa hat nun eine entsprechende Methode entwickelt, und zwar mittels Edelgasen im ewigen Eis. Damit lassen sich Rückschlüsse auf die Veränderungen in der Meerestemperatur von der letzten Eiszeit bis heute ziehen, wie die Forscher in der aktuellen Ausgabe des renommierten Wissenschaftsmagazins «Nature» berichten.
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Die Weltmeere sind …
In unserer alltäglichen Erfahrung hat der Raum drei Dimensionen. Vor kurzem konnte jedoch in Experimenten ein physikalisches Phänomen beobachtet werden, das nur in vier Raumdimensionen vorkommt. Die theoretischen Grundlagen dazu hat ein ETH-Forscher entwickelt.
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Unter «vierter Dimension» versteht man für gewöhnlich die Zeit, seit Albert Einstein 1905 in Zürich die spezielle Relativitätstheorie entwickelte. Wie aber kann man sich eine vierte räumliche Dimension – zusätzlich zu oben-unten, rechts-links, vorne-hinten – vorstellen?
In der Kunst …
… andere Länder unter Druck zu setzen. Die US-Regierung nutzte dies für unilaterale Sanktionen gegen Handelspartner, die sie beschuldigte, ihre Märkte nicht in ausreichendem Maße geöffnet zu haben. Reagan sei damit das handelspolitische Vorbild für Trump, schreiben die Forscher.
Auch in der Trade Agenda 2017, die die handelspolitische Strategie der aktuellen US-Regierung skizziert, liege die Betonung auf dem „Niederreißen von unfairen Handelsbarrieren auf anderen Märkten“. Es sollten „alle möglichen Hebel zur Öffnung fremder Märkte“ in Bewegung gesetzt …
Einige Affenarten entwickeln niemals eine Immunschwäche, obwohl sie mit einem engen Verwandten des AIDS-Erregers infiziert sind. Eine internationale Forschergruppe hat nun molekulare Unterschiede zum menschlichen Immunsystem identifiziert, die das "friedliche Zusammenleben" der Affen mit dem Virus erklären könnten. Diese Erkenntnisse haben die Virologen, darunter Prof. Frank Kirchhoff und Juniorprofessor Daniel Sauter aus Ulm, in der hochrenommierten Fachzeitschrift "Nature" veröffentlicht. Sie könnten auf längere Sicht dazu beitragen, die HIV-Therapie …
… werden.
Hauptziel der wissenschaftlichen Kooperation in dem aktuellen Verbundforschungsprojekt ist es, ein Verfahren zu entwickeln, mit dem eine gleichmäßige Besiedlung von Knochenmaterialien mit Stammzellen erreicht werden kann. Zu diesem Zweck entwickeln die Forscherinnen und Forscher einen sogenannten Bioreaktor, in dem die Stammzellbesiedlung unter definierten Umgebungsbedingungen erfolgt. „Neben den experimentellen Untersuchungen im Labor stellt die numerische Strömungssimulation ein wertvolles Werkzeug bei der Entwicklung leistungsfähiger Bioreaktoren …
… Entwicklung der modernen Mathematik geleistet. Sein Todestag jährt sich am 6. Januar 2018 zum 100. Mal. Mit einer Kranzniederlegung erinnert die Universität am Vorabend, 5. Januar um 16 Uhr, auf dem Giebichenstein-Friedhof an Leben und Werk des bedeutenden Forschers.
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„Georg Cantor war einer der größten Mathematiker. Er prägte das universitäre Leben in Halle entscheidend“, sagt Dr. Karin Richter, Professorin am Institut für Mathematik und Vorsitzende der Georg-Cantor-Vereinigung an der Uni Halle. Der Mathematiker habilitierte sich 1869 an der …
… gehörten zu den größten Opfern“, erklärt Co-Autorin Anne-Christine Da Silva von der Universität Lüttich (Belgien), wobei eine Hauptursache bislang nicht identifizierbar sei. Tatsächlich ist der Sauerstoffgehalt des Meerwassers im Laufe des Aussterbens zweimal gesunken. Nachweisen können Forscherinnen und Forscher das durch Schwarzschiefer, der sich in der Erdkruste wie in einem Archiv abgelagert hat. Schwarzschiefer ist reich an organischen Bestandteilen, denn weder zum Verrotten des organischen Materials noch zum Atmen der Unterwasserorganismen gab …
… europäischen Zusammenarbeit geschadet. Die EU müsse sich künftig glaubwürdig auch auf eine möglichst hohe und stabile Beschäftigung, eine fairere Verteilung der Einkommen, auf ökologische Zielsetzungen sowie die Wahrung eines außenwirtschaftlichen Gleichgewichts als „gleichrangige Ziele“ verständigen, so die Forscher. Sie machen ebenso klar, dass eine Politik der „Re-Nationalisierung“ keine Alternative sei, schon gar nicht für das international sehr stark verflochtene Deutschland: „Die ökonomischen Folgen wären dramatisch“, betont das IMK. …
… Weise – genau wie unsere Sonne und Milliarden anderer Sterne, die das Zentrum unserer Heimatgalaxie, der Milchstraße, innerhalb einer flachen Scheibe umkreisen. Andere Sterne in anderen Galaxien haben dagegen zufällig orientierte, langgestreckte Bahnen. Eine Gruppe von Forschern unter der Leitung von Ling Zhu (Max-Planck-Institut für Astronomie[MPIA]) konnte jetzt anhand von Daten aus einer groß angelegten Durchmusterung die typischen Umlaufbahnen von Sternen in hunderten von Galaxien bestimmen. Die Eigenschaften dieser Bahnen dokumentieren, wie …
… alle unsere Erwartungen übertroffen und die ökologische Forschung grundlegend verändert“, sagt Wirth. TRY (www.try-db.org) ist eine globale Datenbank von Pflanzenmerkmalen, die Schlüsselprozesse wie Wachstum, Verbreitung, Etablierung und Stresstoleranz charakterisiert. Die Daten dazu werden von Forschern aus aller Welt geliefert. Koordiniert von Dr. Jens Kattge und Dr. Gerhard Bönisch in der gemeinsamen Jenaer Arbeitsgruppe „Funktionelle Biogeographie“ werden die Daten am MPI für Biogeochemie betreut und der wissenschaftlichen Gemeinschaft zur Verfügung …
… Herausforderung dar; man behilft sich häufig mit einer molekularen Beschreibung. An diesem Punkt setzen die gemeinsamen For-schungsarbeiten von Gießener und Marburger Physikern in Kooperation mit Kolleginnen und Kollegen aus den USA und Israel an. Die Forscherinnen und Forscher konnten zeigen, dass es in kristallinen molekularen Festkörpern starke Effekte gibt – und zwar durch räumlich ausgedehnte, über mehrere Moleküle delokalisierte Anregungen, die einer vollkommenen quantenmechanischen Beschreibung mit festkörpertheoretischen Methoden bedürfen. Die …
Der Optimierungsdruck in den Hallen der Automobilhersteller ist groß: Die Varianz nimmt stetig zu, die Kosten müssen im Rahmen bleiben. Fraunhofer- Forscher bringen via RFID-Technologie nun mehr Transparenz in die Logistikund Produktionsprozesse bei Automobilherstellern. Das heißt: Der Aufwand wird geringer, die Wirtschaftlichkeit steigt.
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Wer schon mal einen Neuwagen bestellt hat, weiß: Die Liste der Extras ist lang, die Variantenvielfalt wird immer größer. Für die Autohersteller geht diese Individualität mit großen Herausforderungen einher. …
Elektronische Bauteile werden immer kleiner. Die Quantentechnologie eröffnet neue Wege in die Miniaturisierung. Ein Quantensensor von Fraunhofer-Forschern soll schon bald winzige Magnetfelder, wie sie etwa auf zukünftigen Festplatten vorkommen, vermessen können.
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Integrierte Schaltkreise werden immer komplexer. Tatsächlich enthält ein Pentiumprozessor inzwischen rund 30 Millionen Transistoren. Und die magnetischen Strukturen auf Festplatten messen gerade noch 10 bis 20 Nanometer, kleiner als ein Grippevirus mit 80 bis 120 Nanometer Durchmesser. …
… geschraubt. Das macht Autos, Flugzeuge oder Landmaschinen leichter. Die Anforderungen an den Klebstoff sind jedoch hoch: Er muss flexibel genug sein, um Spannungsspitzen in der Fügezone auszugleichen und trotzdem für eine steife Verbindung in der Fläche sorgen. Fraunhofer-Forscher haben jetzt den Klebstoff »MetAK« entwickelt, der hart und weich in einem sein kann.
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»MetAK ist vergleichbar mit einem gewöhnlichen zwei Komponenten-Klebstoff aus dem Baumarkt, nur dass bei uns mehr Komponenten zusammengemischt werden«, erklärt Dr. Roland Klein vom …
… Furchenbienenart Lasioglossum monstrificum wurde im Hamburger Westen gefunden. Die Holz-Blattschneiderbiene Megachile ligniseca gilt als bundesweit stark gefährdet. Auch vier sehr seltene Heidekraut-Bienen gingen den Biologen auf ihrer Suche „ins Netz“.
Sechs auf einen Streich – für die Forscher ist das eine kleine Sensation. „Die Lasioglossum monstrificum wurde erst vor wenigen Jahren überhaupt beschrieben. Sie gilt in Deutschland als sehr selten und konnte jetzt an insgesamt fünf Standorten im Hamburger Stadtgebiet nachgewiesen werden“, beschreibt Manuel …
… uns vor allem eines auf, bei dem GPX4 nicht mit Selen, sondern mit Schwefel gebildet wird.“ Den Wissenschaftlern zufolge war dieses Modell aufgrund neurologischer Komplikationen nicht länger als drei Wochen lebensfähig.
Auf der Suche nach den Ursachen stießen die Forscher auf bestimmte Nervenzellen im Gehirn, die ohne selenhaltiges GPX4 fehlten. „In weiteren Untersuchungen konnten wir zeigen, dass diese Nervenzellen während der Entwicklung durch Ferroptose zugrunde gegangen waren, wenn kein selenhaltiges GPX4 vorlag“, so Erstautorin Irina Ingold …
Wissenschaftsjahr „Meere und Ozeane“ neigt sich dem Ende – „Arbeitswelten der Zukunft“ startet im Januar 2018
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Kleine Meeresforscher, Plastikpiraten, Elbschwimmer: Das Wissenschaftjahr Meere und Ozeane hat anderthalb Jahre lang Kinder, Jugendliche und Erwachsene über die Situation und die Bedeutung der Meere und Ozeane informiert. Zusätzlich wurde ein neuer Forschungsschwerpunkt „Plastik in der Umwelt“ aufgelegt, um erstmalig einen wissenschaftlich fundierten Überblick zu bekommen, über welche Wege und in welchem Maßstab Plastik bis in die …
… „Web of Science“ basiert. Seyller gehört zu dem einen Prozent der am häufigsten zitierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und somit einflussreichsten Autorinnen und Autoren in seinem Forschungsgebiet. 2017 finden sich auf der Liste 3.539 Namen von Forscherinnen und Forschern aus 21 Wissenschaftsgebieten, 228 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler kommen aus Deutschland.
Prof. Seyller ist seit Oktober 2012 an der TU Chemnitz. Sein Arbeitsgebiet umfasst die Untersuchung von neuartigen Materialien mit potentiellen Anwendungen in der Elektronik. …
Bei Jungen gehen kühle und emotionslose Persönlichkeitszüge mit strukturellen Veränderungen im Gehirn einher, nicht aber bei Mädchen. Dies zeigt ein europäisches Forscherteam unter der Leitung der Universität Basel und der Universitären Psychiatrischen Kliniken Basel in einer Studie zur Gehirnentwicklung bei 189 Jugendlichen. Die Fachzeitschrift «Neuro Image Clinical» hat die Resultate veröffentlicht.
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Kühle und emotionslose Persönlichkeitszüge können ein Risiko für eine beeinträchtigte Entwicklung der Empathie und der Gewissensentwicklung darstellen. …
Bakterien entwickeln nicht nur selbst Antibiotika-Resistenzen, sie holen sich solche Resistenzen auch von ihren Konkurrenten. Forscher vom Biozentrum der Universität Basel konnten nun in einer aktuellen Studie in «Cell Reports» zeigen, dass einige Bakterien ihren Konkurrenten einen Giftcocktail injizieren, der diese zerplatzen lässt. Die dabei freigesetzte Erbinformation, die auch Resistenzen enthalten kann, nimmt das Angreifer-Bakterium auf und wird so selbst resistent.
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Die häufige und oftmals unachtsame Verwendung von Antibiotika führt zu …
… Das ergab eine Studie der WSL und der Universität Neuenburg in Zusammenarbeit mit der ETH Lausanne und den Universitäten von Antwerpen und Peking, die in der Zeitschrift PNAS veröffentlicht wurde.
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Unter der Leitung des Biologen Yann Vitasse haben drei Forscher über 20 000 Beobachtungen analysiert, die seit 1960 von Freiwilligen in der Schweiz gemacht und von MeteoSchweiz gesammelt wurden. Sie betreffen die Zeitpunkte der Blatt- oder Nadelbildung der vier Baumarten Buche, Fichte, Lärche und Nussbaum.
Fünf Jahrzehnte partizipativer Wissenschaft …
… allem in Entwicklungsländern ein großes Gesundheitsproblem darstellen. Die neuartigen, RNA-basierten Impfstoffe sollen in Zukunft dabei helfen, die Ausbreitung von Krankheiten schneller einzudämmen, da sie im Notfall zeitnah produziert werden können.
Aktives Networking bringt Forscher und Unternehmer zusammen
Abgerundet wurde die 13. Ausgabe von „Wissenschaft-trifft-Wirtschaft“ durch Infostände verschiedener Akteure des BioLAGO-Netzwerks. Die Messstände gaben den Teilnehmern die Möglichkeit, sich über die vielfältigen Services und Neuheiten in den …
… kosmogenen Nukliden angereichert. Das Team misst die Konzentration solcher kosmogener Nuklide an den Hängen von Nunataks und kann dann berechnen, wie lange diese Gesteine nicht von Gletschern bedeckt, sondern der kosmischen Strahlung ausgesetzt waren. So können die Forscherinnen und Forscher feststellen, wie stark und in welchem Tempo sich das Volumen des Eisschildes in der Ostantarktis verändert hat.
Proben aus den Nunataks werden zusammen mit Satellitenbildern und topographischen Modellen verwendet, um Eisschild- und Klimamodelle zu verbessern …
Mit einem prominent besetzten wissenschaftlichen Symposium hat das Helmholtz Zentrum München am 14. und 15. Dezember sein Stammzellzentrum eröffnet. Internationale Gäste und Forscher des neu gegründeten Zentrums gestalteten die zweitägige Vortragsserie gemeinsam. Die Veranstaltung gab einen ersten Eindruck, wie vielfältig die neuen Ansätze und Anwendungsmöglichkeiten der Stammzellforschung sein werden.
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Eröffnet wurde das Symposium von Prof. Dr. Günther Wess, wissenschaftlicher Geschäftsführer des Helmholtz Zentrums München. Er dankte den beteiligten …
Ribosomen sind die Proteinfabriken der Zelle. LMU-Forscher zeigen frühe Schritte ihres Zusammenbaus und visualisieren dabei, wie sie sich aus zahlreichen Komponenten aufbauen und in die richtige Form falten.
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Wenn Zellen wachsen, produzieren die zellulären Proteinfabriken – die Ribosomen – große Mengen an Proteinen. Dafür muss die Zelle zunächst die Ribosomen selbst in großem Maßstab bilden. Eine Hefezelle produziert etwa 100.000 Ribosomen pro Stunde, wobei für jedes Ribosom etwa 80 ribosomale Proteine und vier ribosomale RNAs hergestellt werdenmüssen. …
… neue Verbundprojekt aus dem Vorläufer „HITECOM“ hervorgegangen ist. Bei dieser 2014 gestarteten Kooperation standen insbesondere Vergasungsprozesse für Feststoffe wie Kohle im Blickpunkt. Diese Prozesse laufen in Riesenaggregaten und benötigen einen großen Ressourceneinsatz. Die Forscher entwickelten ein Modell-Aggregat, um die Prozesse im Inneren der Industriereaktoren anhand eines Kohlepartikels zu simulieren. Mit Hilfe von Laserpulsen werden dabei Temperaturverlauf und Gewichtsabnahme gemessen. Später werden die Erkenntnisse des Modells auf die …
… weiter.
Ansprechpartner bei GESIS – Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften:
Kerstin Hollerbach
Team Kommunikation
Tel.: +49 (0)621 – 1246-174
E-Mail:
Als eine der weltweit führenden Infrastruktureinrichtungen für die Sozialwissenschaften steht das GESIS - Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften Forscherinnen und Forschern auf allen Ebene ihrer Forschungsvorhaben mit seiner Expertise und seinen Dienstleistungen beratend zur Seite, so dass gesellschaftlich relevante Fragen auf der Basis neuester wissenschaftlicher Methoden, qualitativ hochwertiger …
… der als Trainer agiert. Zusätzlich sehen sich die Nutzerinnen und Nutzer selbst als Avatar – als virtuelle Kopie von sich im Spiegel des virtuellen Raums.
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Bislang dauerte die Erstellung solcher personalisierter Avatare mehrere Tage. Jetzt haben die CITEC-Forscher ein beschleunigtes Verfahren entwickelt.
Um Avatare für das System ICSpace zu erstellen, „scannen“ die Forschenden Personen ein. Dafür fotografieren die Informatiker mit einem Rondell aus 40 Spiegelreflex-Kameras die jeweilige Person von allen Seiten und berechnen aus diesen Aufnahmen …
… einen Radiofrequenzpuls ansprechen. Auf diese Weise konnten sie genau feststellen, wann und in welcher Form es zu einer Paarbildung kam. Die Messungen wurden zudem für verschiedene Wechselwirkungsstärken zwischen den Fermionen durchgeführt. Bei diesen Untersuchungen stießen die Forscher auf einen exotischen Materiezustand. Aus der Theorie ist bekannt, dass schwach wechselwirkende Fermionen bei derselben Temperatur Paare bilden sollten, bei der sie auch supraleitend werden. Als jedoch die Wissenschaftler die Stärke der Wechselwirkungen in den Experimenten …
Interdisziplinäres Team unter Leitung von Krebsforschern der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) entdeckt grundlegend neuen Ansatz zur Behandlung seltener, hochaggressiver Tumore. Forschungsergebnisse publiziert im renommierten Fachjournal „Clinical Cancer Research“
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(umg) Angiosarkome sind seltene bösartige Gefäßtumore mit einem aggressiven Verlauf. Derzeit stehen als Behandlungsmöglichkeiten neben der chirurgischen Entfernung noch Strahlen- und Chemotherapie zur Verfügung. Jedoch sprechen bösartige Gefäßtumore bislang meist nur schlecht auf …
… Prof. Dr. Huub Op den Camp aus Nijmegen, einem Mikrobiologen und Spezialisten für die Schwefelkonversion in Bakterien, in Verbindung. Dieser hatte kurz zuvor ein Protein in dem Bakterium Hyphomicrobium beschrieben, das Methanthiol metabolisieren kann, eine Methanthiol-Oxidase. Die Forscher schauten dann nach, ob die Genabschnitte, die für das Protein in Bakterien kodieren, auch beim Menschen vorhanden waren. Das bakterielle Gen korrespondierte am engsten mit SELENBP1, einem menschlichen Selen-bindenden Protein. Aber die Funktion dieses Proteins beim …
… Antikörper-Pendants.
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Als zentraler Teil des Immunsystems schützen Antikörper uns Menschen und andere Wirbeltiere vor Krankheitserregern. Darüber hinaus sind sie unverzichtbare Werkzeuge in der medizinischen Diagnostik, der Therapie und der Grundlagenforschung – zum Beispiel in der Mikroskopie. Wenn Forscher ein bestimmtes Protein in einer Zelle mikroskopisch untersuchen wollen, markieren sie es mit Antikörpern, die gegen das gewünschte Protein gerichtet sind. Haben diese sogenannten primären Antikörper an das Zielprotein gebunden, kommen in einem zweiten Schritt …
… diverse Schweißverfahren und erklärte am Beispiel von zwei Schokoladentafeln, wie ein Schmelzschweißverfahren funktioniert.
Anhand der Herstellung von Plätzchen und der Teigverarbeitung erklärte der Ingenieur anschließend das Rührreibschweißen – ein vielversprechendes Verfahren, an dem der Forscher an der Uni Stuttgart arbeitet.
Dem Publikum gefiel’s: Bei der Science Slam Meisterschaft darf das Publikum entscheiden – wer die meisten Punkte hat, holt den Meistertitel. In diesem Jahr überzeugte Martin Werz mit der Präsentation „Rührreibschweißen …
… verschiedenen Strategien zu reagieren. Biologinnen vom Institut für Evolution und Ökologie der Universität Tübingen konnten zeigen, dass die Reaktionen sich an Höhe und Wuchsdichte der Konkurrenz orientieren.
In der aktuellen Studie zeigen die Forscherinnen nun, dass sich Pflanzen zwischen verschiedenen Reaktionen auf Konkurrenz entscheiden können. Die Ergebnisse wurden im Fachmagazin Nature Communications veröffentlicht.
Tiere, die im Wettbewerb stehen, wählen bekanntermaßen zwischen Verhaltensweisen wie Konfrontation, Vermeidung und Toleranz, …