… alle unsere Erwartungen übertroffen und die ökologische Forschung grundlegend verändert“, sagt Wirth. TRY (www.try-db.org) ist eine globale Datenbank von Pflanzenmerkmalen, die Schlüsselprozesse wie Wachstum, Verbreitung, Etablierung und Stresstoleranz charakterisiert. Die Daten dazu werden von Forschern aus aller Welt geliefert. Koordiniert von Dr. Jens Kattge und Dr. Gerhard Bönisch in der gemeinsamen Jenaer Arbeitsgruppe „Funktionelle Biogeographie“ werden die Daten am MPI für Biogeochemie betreut und der wissenschaftlichen Gemeinschaft zur Verfügung …
… Herausforderung dar; man behilft sich häufig mit einer molekularen Beschreibung. An diesem Punkt setzen die gemeinsamen For-schungsarbeiten von Gießener und Marburger Physikern in Kooperation mit Kolleginnen und Kollegen aus den USA und Israel an. Die Forscherinnen und Forscher konnten zeigen, dass es in kristallinen molekularen Festkörpern starke Effekte gibt – und zwar durch räumlich ausgedehnte, über mehrere Moleküle delokalisierte Anregungen, die einer vollkommenen quantenmechanischen Beschreibung mit festkörpertheoretischen Methoden bedürfen. Die …
Der Optimierungsdruck in den Hallen der Automobilhersteller ist groß: Die Varianz nimmt stetig zu, die Kosten müssen im Rahmen bleiben. Fraunhofer- Forscher bringen via RFID-Technologie nun mehr Transparenz in die Logistikund Produktionsprozesse bei Automobilherstellern. Das heißt: Der Aufwand wird geringer, die Wirtschaftlichkeit steigt.
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Wer schon mal einen Neuwagen bestellt hat, weiß: Die Liste der Extras ist lang, die Variantenvielfalt wird immer größer. Für die Autohersteller geht diese Individualität mit großen Herausforderungen einher. …
Elektronische Bauteile werden immer kleiner. Die Quantentechnologie eröffnet neue Wege in die Miniaturisierung. Ein Quantensensor von Fraunhofer-Forschern soll schon bald winzige Magnetfelder, wie sie etwa auf zukünftigen Festplatten vorkommen, vermessen können.
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Integrierte Schaltkreise werden immer komplexer. Tatsächlich enthält ein Pentiumprozessor inzwischen rund 30 Millionen Transistoren. Und die magnetischen Strukturen auf Festplatten messen gerade noch 10 bis 20 Nanometer, kleiner als ein Grippevirus mit 80 bis 120 Nanometer Durchmesser. …
… geschraubt. Das macht Autos, Flugzeuge oder Landmaschinen leichter. Die Anforderungen an den Klebstoff sind jedoch hoch: Er muss flexibel genug sein, um Spannungsspitzen in der Fügezone auszugleichen und trotzdem für eine steife Verbindung in der Fläche sorgen. Fraunhofer-Forscher haben jetzt den Klebstoff »MetAK« entwickelt, der hart und weich in einem sein kann.
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»MetAK ist vergleichbar mit einem gewöhnlichen zwei Komponenten-Klebstoff aus dem Baumarkt, nur dass bei uns mehr Komponenten zusammengemischt werden«, erklärt Dr. Roland Klein vom …
… Furchenbienenart Lasioglossum monstrificum wurde im Hamburger Westen gefunden. Die Holz-Blattschneiderbiene Megachile ligniseca gilt als bundesweit stark gefährdet. Auch vier sehr seltene Heidekraut-Bienen gingen den Biologen auf ihrer Suche „ins Netz“.
Sechs auf einen Streich – für die Forscher ist das eine kleine Sensation. „Die Lasioglossum monstrificum wurde erst vor wenigen Jahren überhaupt beschrieben. Sie gilt in Deutschland als sehr selten und konnte jetzt an insgesamt fünf Standorten im Hamburger Stadtgebiet nachgewiesen werden“, beschreibt Manuel …
… uns vor allem eines auf, bei dem GPX4 nicht mit Selen, sondern mit Schwefel gebildet wird.“ Den Wissenschaftlern zufolge war dieses Modell aufgrund neurologischer Komplikationen nicht länger als drei Wochen lebensfähig.
Auf der Suche nach den Ursachen stießen die Forscher auf bestimmte Nervenzellen im Gehirn, die ohne selenhaltiges GPX4 fehlten. „In weiteren Untersuchungen konnten wir zeigen, dass diese Nervenzellen während der Entwicklung durch Ferroptose zugrunde gegangen waren, wenn kein selenhaltiges GPX4 vorlag“, so Erstautorin Irina Ingold …
Wissenschaftsjahr „Meere und Ozeane“ neigt sich dem Ende – „Arbeitswelten der Zukunft“ startet im Januar 2018
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Kleine Meeresforscher, Plastikpiraten, Elbschwimmer: Das Wissenschaftjahr Meere und Ozeane hat anderthalb Jahre lang Kinder, Jugendliche und Erwachsene über die Situation und die Bedeutung der Meere und Ozeane informiert. Zusätzlich wurde ein neuer Forschungsschwerpunkt „Plastik in der Umwelt“ aufgelegt, um erstmalig einen wissenschaftlich fundierten Überblick zu bekommen, über welche Wege und in welchem Maßstab Plastik bis in die …
… „Web of Science“ basiert. Seyller gehört zu dem einen Prozent der am häufigsten zitierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und somit einflussreichsten Autorinnen und Autoren in seinem Forschungsgebiet. 2017 finden sich auf der Liste 3.539 Namen von Forscherinnen und Forschern aus 21 Wissenschaftsgebieten, 228 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler kommen aus Deutschland.
Prof. Seyller ist seit Oktober 2012 an der TU Chemnitz. Sein Arbeitsgebiet umfasst die Untersuchung von neuartigen Materialien mit potentiellen Anwendungen in der Elektronik. …
Bei Jungen gehen kühle und emotionslose Persönlichkeitszüge mit strukturellen Veränderungen im Gehirn einher, nicht aber bei Mädchen. Dies zeigt ein europäisches Forscherteam unter der Leitung der Universität Basel und der Universitären Psychiatrischen Kliniken Basel in einer Studie zur Gehirnentwicklung bei 189 Jugendlichen. Die Fachzeitschrift «Neuro Image Clinical» hat die Resultate veröffentlicht.
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Kühle und emotionslose Persönlichkeitszüge können ein Risiko für eine beeinträchtigte Entwicklung der Empathie und der Gewissensentwicklung darstellen. …
Bakterien entwickeln nicht nur selbst Antibiotika-Resistenzen, sie holen sich solche Resistenzen auch von ihren Konkurrenten. Forscher vom Biozentrum der Universität Basel konnten nun in einer aktuellen Studie in «Cell Reports» zeigen, dass einige Bakterien ihren Konkurrenten einen Giftcocktail injizieren, der diese zerplatzen lässt. Die dabei freigesetzte Erbinformation, die auch Resistenzen enthalten kann, nimmt das Angreifer-Bakterium auf und wird so selbst resistent.
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Die häufige und oftmals unachtsame Verwendung von Antibiotika führt zu …
… Das ergab eine Studie der WSL und der Universität Neuenburg in Zusammenarbeit mit der ETH Lausanne und den Universitäten von Antwerpen und Peking, die in der Zeitschrift PNAS veröffentlicht wurde.
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Unter der Leitung des Biologen Yann Vitasse haben drei Forscher über 20 000 Beobachtungen analysiert, die seit 1960 von Freiwilligen in der Schweiz gemacht und von MeteoSchweiz gesammelt wurden. Sie betreffen die Zeitpunkte der Blatt- oder Nadelbildung der vier Baumarten Buche, Fichte, Lärche und Nussbaum.
Fünf Jahrzehnte partizipativer Wissenschaft …
… allem in Entwicklungsländern ein großes Gesundheitsproblem darstellen. Die neuartigen, RNA-basierten Impfstoffe sollen in Zukunft dabei helfen, die Ausbreitung von Krankheiten schneller einzudämmen, da sie im Notfall zeitnah produziert werden können.
Aktives Networking bringt Forscher und Unternehmer zusammen
Abgerundet wurde die 13. Ausgabe von „Wissenschaft-trifft-Wirtschaft“ durch Infostände verschiedener Akteure des BioLAGO-Netzwerks. Die Messstände gaben den Teilnehmern die Möglichkeit, sich über die vielfältigen Services und Neuheiten in den …
… kosmogenen Nukliden angereichert. Das Team misst die Konzentration solcher kosmogener Nuklide an den Hängen von Nunataks und kann dann berechnen, wie lange diese Gesteine nicht von Gletschern bedeckt, sondern der kosmischen Strahlung ausgesetzt waren. So können die Forscherinnen und Forscher feststellen, wie stark und in welchem Tempo sich das Volumen des Eisschildes in der Ostantarktis verändert hat.
Proben aus den Nunataks werden zusammen mit Satellitenbildern und topographischen Modellen verwendet, um Eisschild- und Klimamodelle zu verbessern …
Mit einem prominent besetzten wissenschaftlichen Symposium hat das Helmholtz Zentrum München am 14. und 15. Dezember sein Stammzellzentrum eröffnet. Internationale Gäste und Forscher des neu gegründeten Zentrums gestalteten die zweitägige Vortragsserie gemeinsam. Die Veranstaltung gab einen ersten Eindruck, wie vielfältig die neuen Ansätze und Anwendungsmöglichkeiten der Stammzellforschung sein werden.
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Eröffnet wurde das Symposium von Prof. Dr. Günther Wess, wissenschaftlicher Geschäftsführer des Helmholtz Zentrums München. Er dankte den beteiligten …
Ribosomen sind die Proteinfabriken der Zelle. LMU-Forscher zeigen frühe Schritte ihres Zusammenbaus und visualisieren dabei, wie sie sich aus zahlreichen Komponenten aufbauen und in die richtige Form falten.
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Wenn Zellen wachsen, produzieren die zellulären Proteinfabriken – die Ribosomen – große Mengen an Proteinen. Dafür muss die Zelle zunächst die Ribosomen selbst in großem Maßstab bilden. Eine Hefezelle produziert etwa 100.000 Ribosomen pro Stunde, wobei für jedes Ribosom etwa 80 ribosomale Proteine und vier ribosomale RNAs hergestellt werdenmüssen. …
… neue Verbundprojekt aus dem Vorläufer „HITECOM“ hervorgegangen ist. Bei dieser 2014 gestarteten Kooperation standen insbesondere Vergasungsprozesse für Feststoffe wie Kohle im Blickpunkt. Diese Prozesse laufen in Riesenaggregaten und benötigen einen großen Ressourceneinsatz. Die Forscher entwickelten ein Modell-Aggregat, um die Prozesse im Inneren der Industriereaktoren anhand eines Kohlepartikels zu simulieren. Mit Hilfe von Laserpulsen werden dabei Temperaturverlauf und Gewichtsabnahme gemessen. Später werden die Erkenntnisse des Modells auf die …
… weiter.
Ansprechpartner bei GESIS – Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften:
Kerstin Hollerbach
Team Kommunikation
Tel.: +49 (0)621 – 1246-174
E-Mail:
Als eine der weltweit führenden Infrastruktureinrichtungen für die Sozialwissenschaften steht das GESIS - Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften Forscherinnen und Forschern auf allen Ebene ihrer Forschungsvorhaben mit seiner Expertise und seinen Dienstleistungen beratend zur Seite, so dass gesellschaftlich relevante Fragen auf der Basis neuester wissenschaftlicher Methoden, qualitativ hochwertiger …
… der als Trainer agiert. Zusätzlich sehen sich die Nutzerinnen und Nutzer selbst als Avatar – als virtuelle Kopie von sich im Spiegel des virtuellen Raums.
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Bislang dauerte die Erstellung solcher personalisierter Avatare mehrere Tage. Jetzt haben die CITEC-Forscher ein beschleunigtes Verfahren entwickelt.
Um Avatare für das System ICSpace zu erstellen, „scannen“ die Forschenden Personen ein. Dafür fotografieren die Informatiker mit einem Rondell aus 40 Spiegelreflex-Kameras die jeweilige Person von allen Seiten und berechnen aus diesen Aufnahmen …
… einen Radiofrequenzpuls ansprechen. Auf diese Weise konnten sie genau feststellen, wann und in welcher Form es zu einer Paarbildung kam. Die Messungen wurden zudem für verschiedene Wechselwirkungsstärken zwischen den Fermionen durchgeführt. Bei diesen Untersuchungen stießen die Forscher auf einen exotischen Materiezustand. Aus der Theorie ist bekannt, dass schwach wechselwirkende Fermionen bei derselben Temperatur Paare bilden sollten, bei der sie auch supraleitend werden. Als jedoch die Wissenschaftler die Stärke der Wechselwirkungen in den Experimenten …
Interdisziplinäres Team unter Leitung von Krebsforschern der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) entdeckt grundlegend neuen Ansatz zur Behandlung seltener, hochaggressiver Tumore. Forschungsergebnisse publiziert im renommierten Fachjournal „Clinical Cancer Research“
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(umg) Angiosarkome sind seltene bösartige Gefäßtumore mit einem aggressiven Verlauf. Derzeit stehen als Behandlungsmöglichkeiten neben der chirurgischen Entfernung noch Strahlen- und Chemotherapie zur Verfügung. Jedoch sprechen bösartige Gefäßtumore bislang meist nur schlecht auf …
… Prof. Dr. Huub Op den Camp aus Nijmegen, einem Mikrobiologen und Spezialisten für die Schwefelkonversion in Bakterien, in Verbindung. Dieser hatte kurz zuvor ein Protein in dem Bakterium Hyphomicrobium beschrieben, das Methanthiol metabolisieren kann, eine Methanthiol-Oxidase. Die Forscher schauten dann nach, ob die Genabschnitte, die für das Protein in Bakterien kodieren, auch beim Menschen vorhanden waren. Das bakterielle Gen korrespondierte am engsten mit SELENBP1, einem menschlichen Selen-bindenden Protein. Aber die Funktion dieses Proteins beim …
… Antikörper-Pendants.
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Als zentraler Teil des Immunsystems schützen Antikörper uns Menschen und andere Wirbeltiere vor Krankheitserregern. Darüber hinaus sind sie unverzichtbare Werkzeuge in der medizinischen Diagnostik, der Therapie und der Grundlagenforschung – zum Beispiel in der Mikroskopie. Wenn Forscher ein bestimmtes Protein in einer Zelle mikroskopisch untersuchen wollen, markieren sie es mit Antikörpern, die gegen das gewünschte Protein gerichtet sind. Haben diese sogenannten primären Antikörper an das Zielprotein gebunden, kommen in einem zweiten Schritt …
… diverse Schweißverfahren und erklärte am Beispiel von zwei Schokoladentafeln, wie ein Schmelzschweißverfahren funktioniert.
Anhand der Herstellung von Plätzchen und der Teigverarbeitung erklärte der Ingenieur anschließend das Rührreibschweißen – ein vielversprechendes Verfahren, an dem der Forscher an der Uni Stuttgart arbeitet.
Dem Publikum gefiel’s: Bei der Science Slam Meisterschaft darf das Publikum entscheiden – wer die meisten Punkte hat, holt den Meistertitel. In diesem Jahr überzeugte Martin Werz mit der Präsentation „Rührreibschweißen …
… verschiedenen Strategien zu reagieren. Biologinnen vom Institut für Evolution und Ökologie der Universität Tübingen konnten zeigen, dass die Reaktionen sich an Höhe und Wuchsdichte der Konkurrenz orientieren.
In der aktuellen Studie zeigen die Forscherinnen nun, dass sich Pflanzen zwischen verschiedenen Reaktionen auf Konkurrenz entscheiden können. Die Ergebnisse wurden im Fachmagazin Nature Communications veröffentlicht.
Tiere, die im Wettbewerb stehen, wählen bekanntermaßen zwischen Verhaltensweisen wie Konfrontation, Vermeidung und Toleranz, …
… zu den größten Forschungsverbünden überhaupt gehören. Jetzt wurde ein erstes Projekt genehmigt.
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Flagship-Programme wie das „Human Brain Project“ oder „Graphene“ sind Meilensteine der Forschungsförderung. Mit einer Milliarde Euro Volumen und zehn Jahren Laufzeit ermöglichen sie hunderten Forschergruppen in ganz Europa, zum Beispiel das menschliche Gehirn oder den Werkstoff Graphen umfassend zu erforschen und das Wissen darum zu dokumentieren.
Bereits 2016 hat die EU-Kommission ein neues Projekt dieser Art im Schwerpunkt Quantentechnologien …
… Zeitskalen möglich. Neutrale Atome, die über einer Chipoberfläche schweben, sind auf der anderen Seite aufgrund ihrer geringen Wechselwirkungsstärke mit der Umgebung ideal als Quantenspeicher und Emitter für Photonen für die Signalübertragung. Daher haben die Forscher in ihrer neuen Studie zwei Komponenten zu einem Hybrid zusammengesetzt. Das hybride Quantensystem verbindet die kleinsten quantenelektronischen Bausteine der Natur, die Atome, mit künstlichen Schaltkreisen, den supraleitenden Mikrowellen-Resonatoren. „Wir nutzen die Funktionalität und …
… Programme aktiviert und vermitteln die Anti-Tumor-Wirkung.
Das Team um Prof. Dr. Clemens A. Schmitt, Stellvertretender Direktor der Medizinischen Klinik mit Schwerpunkt Hämatologie, Onkologie und Tumorimmunologie und Direktor des Molekularen Krebsforschungszentrums der Charité sowie Forscher am Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin und dem Deutschen Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK), konnten bereits vor einigen Jahren zeigen, dass gerade bei den häufig Apoptose-defekten Tumorzellen das Anschalten der zellulären Seneszenz …
… ein. Drei Viertel der Befragten bestätigen, dass das Aufgabenspektrum am Arbeitsplatz größer geworden ist und häufig mehrere Aufgaben parallel erledigt werden müssen.
Die Auswirkungen digitaler Technik sind derzeit „eher qualitativer als quantitativer Natur“, stellt das IAT-Forscherteam fest. Dabei führt der Einsatz von Smartphone und Tablet aus Sicht der Beschäftigten nicht selten zu ungewollten Störungen und Arbeitsunterbrechungen. Die eigentlich beabsichtigten positiven Effekte werden in der Praxis derzeit nur begrenzt eingelöst. „Der konkrete …
… neuen Methoden mittels Übergangsmetallen, um weißen Phosphor effektiver zu nutzen und chlorhaltigen Abfall zu vermeiden. Neue Reaktionsabläufe sollen die Fragmentierung von P4-Molekülen ermöglichen und reaktionsfähige Bausteine zur Verfügung stellen. Die Forscher wollen ein erstes katalytisches Verfahren für die Umwandlung des weißen Phosphors entwickeln.
Consolidator Grants sind ein Förderinstrument des Europäischen Forschungsrats. Finanziert werden exzellente Forschungsprojekte junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die bereits auf …
… sich um wechselwarme Tiere, deren Körpertemperatur und Aktivität von der Umgebung abhängt. Auch Bakterien und einzellige Pilze seien bei wärmeren Temperaturen aktiver, so die bisherige Erklärung. Doch nun stellt eine neue Studie diese Annahme in Frage. Ein Forscherteam unter Federführung des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) und der Universität Leipzig hat in einem Experiment die Erwärmung des Bodens im Wald simuliert und überraschend festgestellt: Auf die Fressaktivität der Bodentiere haben die wärmeren Temperaturen …
… (DKFZ) und Mitarbeiter des "Hopp-Kindertumorzentrum am NCT Heidelberg" (KiTZ).“ „Anschließend haben wir gezeigt, dass viele dieser Super-Enhancer die Aktivität von Genen beeinflussen, die mit der Krebsentstehung in Verbindung stehen.“
Die 15 häufigsten Super-Enhancer untersuchten die Forscher dann noch genauer. Es gelang ihnen nachzuweisen, dass diese Verstärkerelemente Moleküle regulieren, die an zentralen Zellvorgängen beteiligt sind und sich daher als Angriffsstellen („Targets“) für zielgerichtete Therapien eignen könnten. „Wir haben damit ganz …
Frank Mücklich, Professor für Funktionswerkstoffe der Universität des Saarlandes und Leiter des Steinbeis-Forschungszentrums für Werkstofftechnik (MECS), wurde als Mitglied in die Deutsche Akademie der Technikwissenschaften (acatech) gewählt. Die Akademie nimmt Forscher aufgrund ihrer herausragenden wissenschaftlichen Leistungen auf. Die derzeit rund 500 Wissenschaftler beraten Vertreter aus Politik und Wirtschaft über Zukunftsfragen aus der Welt der Technologie. Die Themenpalette reicht von der Energieversorgung über die Digitalisierung und Industrie …
Juniorprofessor Dr. Frederic William Patureau von der Technischen Universität Kaiserslautern (TUK) ist für seine Forschung mit dem Dr. Otto Röhm Gedächtnispreis ausgezeichnet worden. Der Chemiker befasst sich unter anderem damit, neue sogenannte oxidative Kupplungsreaktionen zu entwickeln. Patureau möchte hierbei Sauerstoff als Oxidationsmittel verwenden, sodass solche Verfahren künftig kostengünstig und nachhaltiger wären als herkömmliche Methoden. Vor allem für die chemische Industrie wäre die neue Methode interessant.
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Organische Stoff…
… Spitzen abschieden. In den so aufgetragenen Schichten können Reaktionen zwischen den Metallen sehr schnell ablaufen. Die Autoren bezeichnen das System als kombinatorische Prozessierungsplattform.
Millionen von Atomen sichtbar machen
Die einzelnen Spitzen unterzogen die Forscher nacheinander unterschiedlichen Belastungen und charakterisierten nach jeder Belastung mit der Atomsondentomografie die Zusammensetzung der Schicht. Die Technik erlaubt, viele Millionen Atome und deren dreidimensionale Anordnung sichtbar zu machen und zwischen verschiedenen …
Internationales Forscherteam hat Muster von Wilderei in Tansania aufgedeckt
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Eine internationale Forschergruppe hat Luftaufnahmen eines Naturreservats in Ostafrika analysiert und dabei Muster der illegalen Jagd auf Elefanten aufgedeckt. Die Analyse zeigt, dass sich auf dem Höhepunkt der Wilderei-Krise in Tansania von 2013 bis 2015 eine Häufung von Elefantenkadavern in der Nähe von drei Rangerstationen befand. Das lege an manchen Orten in der Region Ruaha-Rungwa eine Verbindung zwischen den Wilderern und Parkaufsehern nahe. „Es gibt schon seit …
… Fortpflanzungszahl, also die Anzahl der Sekundärinfektionen bei einem mit Tollwut infizierten Hund, unter eins fällt und folglich die Übertragung unterbrochen wird. Die molekulare Analyse zeigt, dass die zirkulierenden Stämme verschwinden», erklären Zinsstag und Nakul Chitnis, Co-Forscher des Swiss TPH.
Weitere Erkenntnisse dank der Phylodynamik
Die Studie ist eines der ersten Forschungsprojekte, das eine rigorose phylodynamische Methode bei der Tollwut anwendet und somit die normative Phylogenetik (die sich mit der genetischen Verwandtschaft von Virusstämmen …
… Entzündungsmechanismen grundlegende Prozesse der Alzheimer-Erkrankung voran. Auslöser ist das Immunsystem des Gehirns. Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) und der Universität Bonn stützen sich dabei auf aktuelle Laboruntersuchungen. Diese Ergebnisse, an denen weitere Forscher aus Europa und den USA beteiligt waren, könnten auf lange Sicht den Weg für eine frühzeitige Behandlung der Alzheimer-Erkrankung bereiten: zu einem Zeitpunkt, zu dem sich noch keine Symptome bemerkbar machen. ACHTUNG SPERRFRIST: Nicht …
… Montreal, Kanada, und Professorin Rhonda Voskuhl von der Universität von Kalifornien, USA, mit dem BIH Excellence Award for Sex and Gender Aspects in Health Research aus. Beide Wissenschaftlerinnen integrieren maßgeblich Geschlechteraspekte in ihre biomedizinische Forschung. Die Forscherinnen teilen sich das Preisgeld von 20.000 Euro und werden für Gastaufenthalte ans BIH kommen.
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In der biomedizinischen Forschung wird das biologische und/oder soziale Geschlecht von Patientinnen und Patienten oft vernachlässigt. Um Unterschiede bei der Entstehung und …
Charité-Neurowissenschaftler starten Initiative für Forschungsaustausch
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Unter der Federführung von Neurowissenschaftlern der Charité – Universitätsmedizin Berlin haben sich mehr als 200 Forscher aus aller Welt zusammengeschlossen, um den interkulturellen Wissensaustausch zu stärken. Zu den Unterstützern des Projektes „The Science Bridge“ zählen auch 29 Nobelpreisträger. Ziel der Initiative ist es, wissenschaftliche Fortschritte hinsichtlich des Verständnisses von Gehirnfunktionen durch Austausch zu beschleunigen und Behandlungsmöglichkeiten …
… sind. „Dennoch sollen nach Möglichkeit optische Messverfahren zur Qualitätsanalyse verwendet werden, da sie berührungslos arbeiten und die Drähte nicht beschädigen“, so Jochen Frey. Für das Prüfsystem kommen verschiedene Techniken in Frage, mit denen die THM-Forscher bereits Erfahrung gesammelt haben, und die sie für das aktuelle Projekt anpassen wollen.
Die Kooperationspartner erwarten, dass ein Demonstrator der KlettWelding-Anlage unmittelbar nach Projektende für die industrielle Produktion zur Verfügung steht. NanoWired arbeitet bereits seit …
… ausgedehnten Knochendefekte durch stabile, passgenaue Spezialimplantate zu überbrücken. Zum Anderen genau erfassen zu können, ob und wo potenziell noch Krebszellen verblieben sind. Dies sind wesentliche Faktoren für die weiteren Behandlungsentscheidungen und das Überleben des Patienten.
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Das Forscherteam um Prof. Burgkart und Prof. v. Eisenhart-Rothe vom Klinikum r. d. Isar der Technischen Universität München hat nun mit Hilfe neuer Computer assistierter Verfahren sowohl die orthopädische Operation selbst als auch die postoperative Analyse durch …
Bei der Beantwortung einer quantenphysikalischen Fragestellung durch den Algorithmus Melvin wurde Mathematik aus dem Bereich der Graph-Theorie entdeckt. Forscher/innen von Österreichischer Akademie der Wissenschaften und Universität Wien fanden bei der Untersuchung von Melvins ungewöhnlichem Berechnungsweg, der außerhalb der menschlichen Intuition liegt, einen tieferen Zusammenhang zwischen der experimentellen Quantenphysik und dieser mathematischen Theorie. Darüber berichten sie nun im Fachmagazin „Physical Review Letters“.
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Phänomene der Quantenphysik …
… auf zwei Lebensräume. Diese aktuelle Schätzung ist 11 Prozent niedriger als die bestehenden Annahmen der IUCN. Daher muss der Schutzstatus des Geparden schnellstmöglich von ‚gefährdet‘ auf ‚stark gefährdet‘ angehoben werden “, sagt Florian Weise, Initiator der Studie und Forscher an der Community Living Among Wildlife Sustainability Conservancy (CLAWS) in den USA.
„Die Studie umfasst Daten von 2010 bis 2016. Die geringe Gesamtpopulation der Geparde im südlichen Afrika ist sehr besorgniserregend. Die Schutzanstrengungen sind für diese Tierart von …
… Informatik, Maschinenwesen und Psychologie an der TU Dresden erforschen gemeinsam, wie die CPPS gestaltet sein müssen, damit das Vertrauen, die Kompetenzen und die Gesundheit der Menschen, die mit CPPS arbeiten, gefördert und nicht gefährdet werden. Die Forscher werden ihre Untersuchungen in zwei unterschiedlichen Anwendungsbereichen durchführen: In modularen Prozessanlagen, wie sie in der chemischen Industrie gerade eingeführt werden, und in mobilen Agrarsystemen (z.B. modernen Erntemaschinen). Dadurch wird es möglich, auch die Übertragbarkeit der …
… Die Arbeit im Rahmen des Forschungsverbundes zielt auf die Entwicklung neuer selektiver Wirkstoffe und molekularer sowie analytischer Werkzeuge zur Untersuchung von GPCRs ab. Neben der Aufklärung der molekularen Mechanismen wollen die Forscher einen Beitrag zur rationalen Entwicklung funktionell selektiver GPCR-Wirkstoffe für therapeutische und diagnostische Zwecke leisten.
Weiterführende Informationen zu Graduiertenkollegs der DFG:
Graduiertenkollegs sind Einrichtungen zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Im Mittelpunkt steht die Förderung …
… Förderung der aktuellen Technikforschung sind erklärte Ziele der Stiftung. Der Werner-von-Siemens-Ring und die mit dem Ring ausgezeichneten Persönlichkeiten sind seit 100 Jahren wichtige Orientierungspunkte und Motivation immer neuer Generationen von Forscherinnen und Forschern in den Technik- und Naturwissenschaften. Dafür engagieren sich im Stiftungsrat neben den Ringträgern und technisch-naturwissenschaftlichen Fachgesellschaften die Präsidenten und Vorsitzenden der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt, der Deutschen Forschungsgemeinschaft, der …
… Gehäusematerial für die faire Computermaus des Vereins Nager IT e.V. Das Material wird direkt vor Ort zu Prototypen im Spritzgießverfahren verarbeitet.
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Bei der Computermaus kommt ein eigens vom IfBB entwickeltes Material zum Einsatz: Die Wissenschaftler der IfBB-Forschernachwuchsgruppe haben einen Werkstoff auf Basis von Polymilchsäure (PLLA) entwickelt, der zu 83 % aus nachwachsenden Rohstoffen besteht. Die Basis ist Zuckerrohr. Das neu entwickelte teilkristalline PLLA-Blend ist von der Zertifizierungsgesellschaft DIN CERTCO der TÜV Rheinland …
… lassen.
Während ihrer Promotion lernen die Nachwuchswissenschaftler dabei zum Beispiel moderne molekularbiologische Analysemethoden und auch komplexe statistische Berechnungsverfahren kennen. Ein wichtiger Bestandteil der Arbeiten ist nämlich die Synthese von bereits vorhandenen Datensätzen. Dafür können die Forscherinnen und Forscher etwa auf die Arbeiten und Ergebnisse der DFG-Forschergruppe "BEF-China" zugreifen, die bis 2016 an der MLU angesiedelt war. In ihrem Rahmen wurden in China komplett maßgeschneiderte Wälder mit über 200 verschiedenen …