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Steinbach: Ein neues Volk ist entstanden
Die Präsidentin des Bundes der Vertriebenen, Steinbach, hat gefordert, die Deutschen müßten sich ihrer Identität bewußt werden. Vor dem Tag der Heimat am Samstag beklagte die CDU-Bundestagsabgeordnete im Gespräch mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (Freitagsausgabe), daß die Vertreibung der Deutschen aus dem Osten selbst in manchem Standardwerk zur deutschen Geschichte kaum vorkomme. Dabei gelte der Satz "Wir sind ein Volk" auch hier. Nach der Vertreibung sei "ein neues Volk entstanden", sagte Fra…
F.A.Z. hält auch nach dem 1. August an der alten Rechtschreibung fest
Die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" hält auch nach dem 1. August an der alten Rechtschreibung fest. "Angesichts der öffentlichen Ablehnung der neuen Regeln und weiterer absehbarer Änderungen hat sich die Frankfurter Allgemeine Zeitung entschlossen, auch nach dem 1. August 2005 bei der bisherigen Regelung zu bleiben und die Arbeit des Rates für deutsche Rechtschreibung abzuwarten", heißt es in der Donnerstagsausgabe der Zeitung. Am 1. August treten in Schulen und Behörden …
Infineon droht Klage in Amerika
FRANKFURT, 22. Juli. Das amerikanische Architekturbüro Tec-PMC mit Sitz in Los Angeles bereitet nach Informationen der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (Samstagausgabe) eine Klage gegen den Chiphersteller Infineon und den Aufsichtsrat des Konzerns vor dem Superior Court in Los Angeles vor. Die Architekten werfen dem Konzern Rufschädigung im Zusammenhang mit dem Bau der neuen Infineon-Zentrale "Campeon" im Süden Münchens vor.
Sollte es zu einem Verfahren in Amerika kommen, könnte auch die Bilanzierungspraxis d…
Rehberg: CDU braucht kein Ost-Programm
Der CDU-Landesvorsitzende von Mecklenburg-Vorpommern, Eckhardt Rehberg, sagte am Mittwoch im Gespräch mit der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Donnerstagsausgabe), die CDU brauche kein spezielles Ost-Wahlprogramm, auch wenn die Arbeitslosigkeit doppelt so hoch ist wie im Westen und weite Teile des Ostens als strukturschwach gelten. Ein Ost-Programm müsse schon deshalb nicht sein, weil es im Westen ebenfalls eine hohe Arbeitslosigkeit und strukturschwache Gebiete gebe. Der brandenburgische CDU-Landesvo…
Allensbacher Monatsbericht
Der Allensbacher Monatsbericht der Frankfurter Allgemeinen Zeitung untersucht den Stellenwert des Vertrauens in der deutschen Politik - ein Stichwort, das durch die Vertrauensfrage des Bundeskanzlers und das Warten auf die Entscheidung des Bundespräsidenten außergewöhnlich aktuell ist. Der Bundespräsident ist auch derjenige, der in Deutschland großes Vertrauen genießt - er kommt mit einer Vertrauensquote von 70 Prozent an zweiter Stelle nach der Polizei, die eine Quotze von 73 Prozent erreicht. Die Bundesregierung …
Polnische Kritik an Plänen der Union
Die führenden Kandidaten für die polnische Präsidentenwahl im Oktober haben das Wahlprogramm von CDU und CSU kritisiert. In einem Bericht der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Freitagsausgabe) rügten am Donnerstag Wlodzimierz Cimoszewicz vom Bund der Demokratischen Linken und Lech Kaczynski von der nationalkonservativen Partei, daß die Union den Plan eines "Zentrums gegen Vertreibungen" in Berlin unterstützt. Beide warnten davor, dass dieses Projekt dazu führen könne, das historische Bild des Zweiten Wel…
Muslime fühlen sich ausgegrenzt
Elyas begrüßt Überwachung von Moscheen
FAZ-Gespräche mit den islamischen Verbänden in Deutschland
Die maßgeblichen muslimischen Organisationen in Deutschland distanzieren sich von jeder Art islamistischer Gewalt, beklagen zugleich aber eine Ausgrenzung von Muslimen im öffentlichen Leben und mangelnde Aufmerksamkeit von Medien und Politik für die Interessen der deutschen Muslime. Eine stärkere Überwachung von Moscheen, wie sie der bayerische Innenminister Beckstein (CSU) forderte, lehnen sie nicht rundweg ab. …
Gemeinsam für Europa
Sieben europäische Staatspräsidenten appellieren gemeinsam an die Bürger und Regierungen ihrer Staaten: "Die wichtigste Aufgabe ist jetzt, das Vertrauen in die Europa-Politik zu stärken. " In einem gemeinsamen Artikel, den für Deutschland die Fankfurter Allgemeine Zeitung am Freitag exklusiv veröffentlicht, geben die Präsidenten Horst Köhler, Tarja Halonen, Carlo Azeglio Ciampi, Vaira Vike-Freiberga, Heinz Fischer, Aleksander Kwasniewski und Jorge Fernando Branco de Sampaio ihrer Überzeugung Ausdruck: "die Europäische Un…
Ministerpräsident Wulff will VW-Aufsichtsrat prüfen lassen
Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) will die Aufklärung des Korruptionsskandals bei Volkswagen beschleunigen, berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung vorab aus ihrer Mittwochsausgabe. In Wulffs Umfeld gibt es Überlegungen, die Aufklärungsarbeit der Innenrevision auf den Aufsichtsrat auszuweiten. Wulff will Abrechnungen des Aufsichtsrates der vergangenen Jahre überprüfen lassen. Dazu soll er sich schon mit mehreren kompetenten Gesprächspartnern getroffen haben,…
Goll für „starken Staat“
Der baden-württembergische Justizminister Ulrich Goll (FDP) hat sich für einen "starken und funktionsfähigen Staat" in der Strafverfolgung ausgesprochen. Zugleich warnte er im Gespräch mit "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Mittwochsausgabe) davor, die Debatte über Bürgerrechte auf dieses Feld zu verengen. Hier übte er Kritik an dem von der früheren Bundesjustizministerin Leutheusser-Schnarrenberger vertretenen Flügel seiner Partei, und er sieht sich in Einklang mit der Führung der Bundes-FDP.
Bei der akustischen W…
Piech: Hartz bleibt Personalvorstand bei VW
Der Aufsichtsratsvorsitzende der Volkswagen AG, Ferdinand Piech, hat gegenüber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung klar dementiert, daß VW-Personalvorstand Peter Hartz zurücktreten werde: "Der Aufsichtsrat hat und wird Herrn Dr. Hartz keinen Aufhebungsvertrag anbieten. Ich habe keine Gespräche dieser Art mit irgendjemandem geführt. Es wurde auch kein derartiger Antrag an mich herangetragen. Herr Dr. Hartz bleibt Personalvorstand von Volkswagen", sagte Piech der F.A.Z. Damit reagiert der frühere VW-…
Alstom baut in Deutschland weitere Arbeitsplätze ab
FRANKFURT, 29. Juni. Der Vorstandsvorsitzende des französischen Industriekonzerns Alstom, Patrick Kron, will weitere Arbeitsplätze in Deutschland abbauen. Wie Kron in einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (Donnerstagsausgabe) sagte, sind am Standort Mannheim neben den bisher vereinbarten 520 Arbeitsplätzen weitere 450 Stellen überflüssig. Hierüber werde zur Zeit mit den Gewerkschaften verhandelt. Insgesamt soll Alstom bis März 2008 die operative Rendite von gegenwärtig 4 P…
WHO: Zugvögel könnten das Geflügelgrippevirus H5N1 schnell weiter verbreiten
Die Zahl der mit dem auch für den Menschen gefährlichen Geflügelvirus H5N1 infizierten Zugvögel hat besorgniserregend zugenommen. Das sagte der für das Influenzaprogramm der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zuständige Leiter, Klaus Stöhr, am Dienstag der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Mittwochsausgabe). "H5N1 hat mittlerweile die größte Potenz, eine schwere Pandemie beim Menschen mit Millionen Toten hervorzurufen." Ein vergleichbares Ausmaß der Verbreitung die…
Dominique de Villepin fordert 5 europäische Projekte
Der französische Premierminister Dominique de Villepin fordert in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (Mittwochausgabe) fünf Projekte für die Europäische Union. An erster Stelle nennt er die Koordinierung der europäischen Wirtschaftspolitik. Dafür schlägt er einen "Dialog zwischen der Eurogruppe und der Europäischen Zentralbank" vor. Unter Achtung der Unabhängigkeit der EZB soll dabei die "Wirtschaftspolitik für die Länder der Eurozone festgelegt" werden. Als zweites Projekt soll die Stärk…
Waigel rät Stoiber, nach Berlin zu gehen
Der ehemalige CSU-Vorsitzende Waigel fordert seinen Nachfolger und bayerischen Ministerpräsidenten Stoiber dazu auf, in die Bundespolitik zu wechseln. "Nur wer mit einem mutigen Sprung den Abgrund überwindet, übernimmt die notwendige Verantwortung für Deutschland und Europa, durchaus im Wissen um das politische und persönliche Risiko", schreibt der frühere Bundesfinanzminister unter Bundeskanzler Kohl in einem Beitrag für die Frankfurter Allgemeine Zeitung (Samstagsausgabe).
Waigel erinnert daran, d…
Merkel gegen eine große Koalition
Die Kanzlerkandidatin der Union plant ein "Kompetenzteam"
Die Kanzlerkandidatin der Union, die CDU-Vorsitzende Merkel, hat sich gegen eine große Koalition nach einer vorgezogenen Bundestagswahl ausgesprochen. "Mein gesamter Anspruch, es wirklich grundlegend anders zu machen", lasse sich mit einer großen Koalition nicht einlösen, sagte Merkel in einem Gespräch mit der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Freitagsausgabe). Merkel sagte: "Eine große Koalition wird es nicht geben".
Merkel kündigte in dem Gespräc…
Vorabmeldung FAZ-Interview mit Angela Merkel - Wortlaut
Alle Parteien bereiten sich auf eine vorgezogene Bundestagswahl vor, obwohl weder der Bundeskanzler die Vertrauensfrage gestellt noch der Bundespräsident den Bundestag aufgelöst hat. Sind Sie sicher, daß es zu einer Wahl im Herbst kommt?
Ich greife dieser Entscheidung nicht vor. Ich warte die Vertrauensfrage des Bundeskanzlers ab, und da die Verfassungslage bekannt ist, wird er sicher versuchen, die Dinge verfassungsgemäß einzuleiten. Danach wird es eine Entscheidung des Bundespräsiden…
Merkel skeptisch zu Selbstauflösungsrecht des Bundestags
Die CDU-Vorsitzende und Kanzlerkandidatin der Union, Angela Merkel, hat sich skeptisch über die Möglichkeit geäußert, ein Selbstauflösungsrecht des Bundestags einzuführen. "Ich mache mir jede Änderung schwer", sagte Merkel in einem Gespräch mit der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Freitagsausgabe). "Ein Selbstauflösungsrecht würde die Balance zwischen Bundespräsident und Bundestag erheblich verändern", sagte Merkel in dem Gespräch.
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Fran…
Merkel: Die EU muß ihre Prioritäten neu setzen.
Kritik an der deutsch-französischen Politik
Die CDU-Vorsitzende und Kanzlerkandidatin der Union, Angela Merkel, hat sich für eine Neuorientierung der Europäischen Union (EU) ausgesprochen. "Europa muß seine Prioritäten neu setzen", sagte Merkel in einem Gespräch mit der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Freitagausgabe). Die EU sei mit ihrer bisherigen Erweiterungspolitik an die Grenzen ihrer Integrationsfähigkeit gelangt. Zusagen gegenüber Rumänien, Bulgarien und Kroatien müßten eingehalten we…
Merkel kündigt grundsätzliche Neuausrichtung des Sozialstaats an
Die CDU-Vorsitzende schließt Rentenkürzungen aus
Das Wahlprogramm von CDU und CSU wird eine "grundsätzliche Neuausrichtung" der Sozialpolitik beinhalten. Die CDU-Vorsitzende und Kanzlerkandidatin der Union, Angela Merkel, sagte im Gespräch mit der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Freitagsausgabe), das Regierungs- und Wahlprogramm der Union müsse deutlich machen, daß es "nicht nur punktueller Änderungen" bedarf, etwa im Steuer- oder Arbeitsrecht, sondern "daß wir grundsätzlich…