(openPR) Steinbach: Ein neues Volk ist entstanden
Die Präsidentin des Bundes der Vertriebenen, Steinbach, hat gefordert, die Deutschen müßten sich ihrer Identität bewußt werden. Vor dem Tag der Heimat am Samstag beklagte die CDU-Bundestagsabgeordnete im Gespräch mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (Freitagsausgabe), daß die Vertreibung der Deutschen aus dem Osten selbst in manchem Standardwerk zur deutschen Geschichte kaum vorkomme. Dabei gelte der Satz "Wir sind ein Volk" auch hier. Nach der Vertreibung sei "ein neues Volk entstanden", sagte Frau Steinbach - aus "Binnendeutschen und Ostvertriebenen". Nur wenige hätten begriffen, was die Vertreibung und die Aufnahme von Millionen Landsleuten bedeutet habe. Frau Steinbach wünscht sich, daß die guten Kontakte "von Mensch zu Mensch" zwischen Vertriebenen und den Einheimischen in den osteuropäischen Ländern weiter ausgebaut werden. In manchen dieser Staaten habe sich die "hohe Politik" bisher als "Störenfried" erwiesen. Auf dem Tag der Heimat werden sowohl Innenminister Schily (SPD) als auch die CDU-Vorsitzende Merkel sprechen. Schily, von den Vertriebenen als "fairer Partner" gelobt, war schon lange eingeladen gewesen. Als sich die Bundestagsneuwahl abzeichnete, wurde zusätzlich Merkel geladen.
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