Frankfurter Allgemeine Zeitung
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HVB-Chef Rampl auf Partnersuche in Italien
FRANKFURT, 25. April. Der Wunschpartner für die Hypo-Vereinsbank (HVB) kommt aus Italien. "Unicredito ist eine von mehreren italienischen Banken, die für uns attraktive Partner sein könnten", sagte HVB-Vorstandssprecher Dieter Rampl in einem Gespräch mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (Dienstagausgabe). Eine Großbank aus Italien sei angesichts der regionalen Aufstellung des eigenen Hauses eine "sinnvolle Kombination" für die HVB. Dabei würde die zweitgrößte deutsche Bank sich auch mit der Rolle…
Historiker Hans-Ulrich Wehler: Debatte um Papst als HJ-Miglied ist "grotesk"
Der Bielefelder Zeithistoriker Hans-Ulrich Wehler hält die Debatte um die frühere Mitgliedschaft von Joseph Ratzinger, dem heutigen Papst Benedikt XVI., in der Hitlerjugend für "grotesk". Durch das seit 1938 verschärft geltende "Jugendpflichtgesetz" habe man sich einer solchen Mitgliedschaft gar nicht entziehen können, erklärte Wehler in einem Gespräch mit der "Frankfurter Allgemeine Zeitung" für deren morgigen Ausgabe (Samstag, 23.04.05). Wehler, selbst Jahrgang 19…
Siemens nimmt neuen Anlauf bei Power Machines in Rußland
FRANKFURT, 15. April. Der Elektrokonzern Siemens ist nach wie vor daran interessiert, sein Engagement bei Power Machines, dem dominierenden Hersteller von Kraftwerksturbinen in Rußland, zu verstärken. Nach Informationen der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (Samstagausgabe) ist der Münchner Konzern von der russischen Regierung ermuntert worden, ein neues Angebot vorzulegen.
In dem Konzern werden nach der Absage der russischen Kartellbehörde für eine Mehrheitsübernahme andere Varianten d…
FRANKFURT, 12. April. Dem Verlagserben Alexander Falk, der derzeit wegen Verdachts auf Kursbetrug mit seinem früheren Internet-Unternehmen in Untersuchungshaft sitzt, drohen außerdem Schadensersatzansprüche von Privatleuten wegen seiner früheren Geschäfte in der Fondsbranche. Das meldet die Frankfurter Allgemeine Zeitung (Mittwochsausgabe). Der Bundesgerichtshof hat jetzt zwar ein Urteil des Oberlandesgerichts Hamburg aufgehoben, das Falk bereits wegen angeblicher Prospektmängel zur Rückzahlung von mehr als 40.000 Euro an eine Anlegerin verur…
F.A.Z. FRANKFURT, 12. April. „Wir haben Gas, wir brauchen kein Geld“, hat Alexej Miller, Vorstandsvorsitzender des russischen Energiekonzern Gasprom, in einem Gespräch mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (Mittwochsausgabe) gesagt. Woran es Gasprom dagegen mangelt, ist der direkte Zugang zu den Verbrauchern auf attraktiven Märkten wie denen Westeuropas. Diese will Miller sich jetzt über die am Montag vereinbarte Kooperation mit der BASF-Tochtergesellschaft Wintershall erschließen: „Geld ist nicht der Grund für die Kooperation“, sagt er: „D…
F.A.Z. FRANKFURT, 12. April. Zu dem von dem Essener Energie- und Chemiekonzern RAG geplanten Börsengang mehren sich kritische Stimmen. Das berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung in ihrer Mittwochsausgabe. Im Mittelpunkt stehen dabei die Fragen, wie die drei größten RAG-Anteilseigner die Rückgabe ihrer Aktien zu einem symbolischen Preis gegenüber den eigenen Aktionären rechtfertigen können. Zudem ist fraglich, ob der von RAG-Chef Werner Müller avisierte Zeitpunkt eingehalten werden kann. Die Anfang März bekanntgewordenen Börsenpläne sehe…
Entsendegesetz gefährdet Ostdeutsche
F.A.Z. FRANKFURT, 11. April. Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) hat vor einer Ausweitung des bisher nur für die Bauwirtschaft geltenden Entsendegesetzes auf weitere Branchen gewarnt. Die Folge wäre, dass Arbeitsplätze „in erheblichem Umfang aus Deutschland verlagert werden“, zitiert die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (Dienstagsausgabe) aus einem am Montag gefassten Beschluß des BDA-Präsidiums, der dem Blatt vorliegt. „In anderen Branchen wird eine Verdrängung in Schwarzarbeit …
Ein „Weißwaschen“ seiner früheren Aggressionskriege wirft der südkoreanische Präsident Roh Moo-hyun dem benachbarten Japan vor. Im Gespräch mit der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Freitagausgabe) lobte Roh demgegenüber die Bereitschaft Deutschlands, sich nach Kriegsende mit Frankreich auszusöhnen. In Japan werde dagegen der jungen Generation ein Geschichtsbild vermittelt, das die kriegerische Vergangenheit des Landes glorifiziere. Das schüre in Südkorea, das von 1910 bis 1945 japanische Kolonie war, Befürchtungen, „daß ähnliche Ereignisse …
Roh Moo-hyun: Frieden wichtiger als Wiedervereinigungspläne
Der südkoreanische Staatspräsident Roh Moo-hyun, der von Sonntag an Deutschland besucht, ist jederzeit zu einem Treffen mit dem nordkoreanischen Führer Kim Jong-il bereit. Jedoch müsse, sagte Roh der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Freitagausgabe), die Initiative dazu von Nordkorea ausgehen. Roh lobte die seiner Ansicht nach flexiblere Haltung der Vereinigten Staaten gegenüber Nordkorea, das sich vor kurzem zur Atommacht erklärt hatte. Auf die Frage, ob Washington direkte Gespräc…