(openPR) F.A.Z. FRANKFURT, 12. April. „Wir haben Gas, wir brauchen kein Geld“, hat Alexej Miller, Vorstandsvorsitzender des russischen Energiekonzern Gasprom, in einem Gespräch mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (Mittwochsausgabe) gesagt. Woran es Gasprom dagegen mangelt, ist der direkte Zugang zu den Verbrauchern auf attraktiven Märkten wie denen Westeuropas. Diese will Miller sich jetzt über die am Montag vereinbarte Kooperation mit der BASF-Tochtergesellschaft Wintershall erschließen: „Geld ist nicht der Grund für die Kooperation“, sagt er: „Das Schlüsselwort heißt Anteilstausch.“ Gasprom bekommt verbesserten Zugang zum westeuropäischen Pipelinenetz und kann damit eigenes Gas zum Kunden transportieren; Wintershall erhält dagegen als erstes ausländisches Unternehmen überhaupt direkten Zugang zu einem großen sibirischen Gasfeld und kann damit eigenes Gas fördern und vermarkten. Miller nennt das eine „strategische Partnerschaft“. Wenig später adelt er die exklusive Verbindung mit der Bemerkung: „Strategische Partner bei der weiteren Erschließung unserer Energiereserven kann es nur wenige geben.“
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