(openPR)
F.A.Z. FRANKFURT, 12. April. Zu dem von dem Essener Energie- und Chemiekonzern RAG geplanten Börsengang mehren sich kritische Stimmen. Das berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung in ihrer Mittwochsausgabe. Im Mittelpunkt stehen dabei die Fragen, wie die drei größten RAG-Anteilseigner die Rückgabe ihrer Aktien zu einem symbolischen Preis gegenüber den eigenen Aktionären rechtfertigen können. Zudem ist fraglich, ob der von RAG-Chef Werner Müller avisierte Zeitpunkt eingehalten werden kann. Die Anfang März bekanntgewordenen Börsenpläne sehen vor, daß sich die privaten Aktionäre, voran Eon, RWE und Thyssen-Krupp, aus der RAG zurückziehen. Ein Bankenkonsortium soll die Aktien über die Börse verkaufen. Als große Publikumsgesellschaften müssen die RAG-Anteilseigner ihren Aktionären erklären, welchen Nutzen sie haben, wenn die ihre RAG-Pakete zu jeweils einem Euro abgeben. So hat eine Hannoveraner Anwaltskanzlei Eon, RWE und Thyssen-Krupp Schadenersatzklagen angedroht, falls die RAG-Aktien verschenkt würden. Der RWE-Vorstand hat den Anwälten geantwortet, wenn eine Entscheidung anstehe, werde man Sinne der RWE-Aktionäre verfahren.
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