(openPR) Gemeinsam für Europa
Sieben europäische Staatspräsidenten appellieren gemeinsam an die Bürger und Regierungen ihrer Staaten: "Die wichtigste Aufgabe ist jetzt, das Vertrauen in die Europa-Politik zu stärken. " In einem gemeinsamen Artikel, den für Deutschland die Fankfurter Allgemeine Zeitung am Freitag exklusiv veröffentlicht, geben die Präsidenten Horst Köhler, Tarja Halonen, Carlo Azeglio Ciampi, Vaira Vike-Freiberga, Heinz Fischer, Aleksander Kwasniewski und Jorge Fernando Branco de Sampaio ihrer Überzeugung Ausdruck: "die Europäische Union braucht starke und effiziente Institutionen mit Gewicht und transparente Verfahren." Die Kluft zwischen den Entscheidungsträgern und den Bürgern müsse geschlossen werden.
Die Staatsoberhäupter Deutschlands, Finnlands, Italiens, Lettlands, Österreichs, Polens und Portugals sind voller Zuversicht: "Wenn die Menschen spüren, daß die Mitgliedsstaaten der EU ihnen und ihren Kindern neue Chancen für Arbeit und Wohlstand eröffnen, werden sie das europäische Projekt zu dem ihren machen." Sie erinnern daran, daß das europäische Modell "eine unverzichtbare soziale Komponent" haben, die jedoch auch erwirtschaftet werden müsse. Um das europäische Schiff "wieder auf Kurs bringen" zu können, sollten die Staaten "über Wege nachdenken, wie sich diem Menschen in der EU so weit wie möglich gemeinsam zu europäischen Fragen äußern können." Diese Aussage ist als ein Plädoyer für europäische Refereden zu deuten. Mit Blick auf die Erweiterung der EU schreiben die Präsid3nten, die "Politik der offenen Tür der EU" habe sich als "erfolgreich" erwiesen. Doch sie fügen hinzu: "Jetzt müssen wir uns die Zeit nehmen zu lernen, in einer Union der Fundundzwanzig zu leben." Was künftige Erweiterungsschritte anbelangt, so gelta das Prinzip "pacta sunt servanda".
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Georg Paul Hefty
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